Hallo,
ansich interessante Microcontroller (LPC3180) kommen in immer
ekelhafteren Gehäusen daher:
http://www.nxp.com/acrobat_download/packages/SOT824-1.pdf
Frecher weise gibt es dann nichtmal eine zweite Gehäusevariante zur
Auswahl.
Wie komme ich da an die inneren Reihen der Anschlüsse heran?
Dirk.
> Multilayer ist klar, aber "zwischen den Balls" es gibt kein zwischen> den Balls.
Doch -> Anhang
Ich habe mal ne AN für ein bestimmtes BGA gesehen, die das genau
beschrieben hat.
Wieviele Teile gehn an Bastler raus? Kaum, da lohnt es sich nicht
wirklich extra MoldTools und Substrahte dafür anzuschaffen, ganz
abgesehen von den Entwicklungskosten...
Letztens hatte ich einen Mikrocontroller in den Händen,wo bestimmte
Funktionen (ich glaub es war der A/D-Wandler) nur für die kleineren
SMD-Gehäuse getestet waren.Für die DIL-Variante stand nur da,das für die
korrekte Funktion nicht garantiert werden kann.
Ja ich glaube wir sollten noch froh sein
überhaupt Bauteile zu bekommen, welche sich mit max 2 Layern begnügen.
Ich habe mich mal mit dem IPC von www.Beck-IPC.de vergnügt und war
begeistert.
Anfangs für ca. 100€ noch DIL Versionen usw.
Der Nachfolger kommt auch mit Ball -G.... .
Ich glaube es sind genug Entwickler aufgesprungen und nun spielt man
eine andere Liga.
Ich sage nur, vergesst unseren Nachwuchs nicht!!!
Wer nicht mehr die Möglichkeit hat, selbst was günstiges aufzubauen,
der sieht sich nach Alternativen um.
Siehe ENC28J60 Netzwerkchip.
Es gibt zwar auch mittlerweile SMD Boards für über 40 pol. Bauteile aber
die kann man wenigstens noch löten.
Schau ma mal....
Naja 320 Pins bei einem Gehäuse von 13x13mm, das ist definitiv nicht
mehr Bastlerwerkstatt tauglich. Der mehreihige 0.5mm Pich erfordert
schon Microvias was die LPL-Kosten massiv erhöht! Bis 1mm
BGA-Pitchabstand geht es noch gut mit konventionellen (=preiswerten)
LPLs!
@FDTI-Fan
Der SC123/143 ist doch sehr moderat ausgefallen mit 1,27mm pitch und
gerade mal 3 Reihen. Das bekommt man noch Standard-Doppelseitigen
Platinen hin.
Sobald genügend Bedarf, wird es mit Sicherheit jemanden geben, der die
Teile auf Adapterplatinen auflötet und so verkauft, damit alle mit
normaler Ausrüstung sowas löten können. Es braucht nur genug
Nachfrage...
"Ich glaube es sind genug Entwickler aufgesprungen und nun spielt man
eine andere Liga.
Ich sage nur, vergesst unseren Nachwuchs nicht!!!
Wer nicht mehr die Möglichkeit hat, selbst was günstiges aufzubauen,
der sieht sich nach Alternativen um."
Das Problem ist einfach, dass QFP für viele Applikationen zu gross ist
und DIL zu teuer.
Denn interessieren tun die Hersteller ja nicht die Bastler, sondern die
Kunden, die 100.000 Stück im Jahr abnehmen.
Und da ist BGA einfach besser, weil die Fehlerrate bei der Fertigung
geringer ist (keine verbogenen Beinchen).
Nach meiner Erfahrung werden nur noch solche Bausteine in DIL gefertigt,
die in Massen in China handgelötet werden. Da geht BGA nicht und QFP nur
schlecht.
Gruss
Axel
Um es klarzustellen:
Ich habe im Prinzip nichts gegen die BGA-Technik.
Gegen einen Pitch von 1mm hätte ich auch noch nichts einzuwänden.
Klar, der Chip hätte dann eine Kantenlänge von ca. 25mm währe aber für
320 Pins immer noch sehr kompakt.
Ich finde ja nur, dass selbst nicht jeder Profi wenn er denn die Wahl
hätte das Package mit 0.5mm Pitch wählen würde.
Sicher hat da wieder ein Handyhersteller seine Wünsche durchgesetzt und
zwängt der restlichen Industrie seine überzogenen Miniaturisierung auf.
Nochmal zum Problem:
Kann ich direkt in ein Pad ein Microvia zu einer Innenlage setzen oder
zieht das zu viel Lot weg?
Gruß,
Dirk
Nochmal zum Problem:
Kann ich direkt in ein Pad ein Microvia zu einer Innenlage setzen oder
zieht das zu viel Lot weg?
Wenn die beiden Lagen, die durch das µVia verbunden werden sollen, nur
ca. 0,1mm voneinander entfernt sind, macht das keine Probleme. Muss dem
Leiterplatten-Hersteller entsprechend mitgeteilt werden.
Stephan.
Multipcb bietet 100 um Regel fuer einen moderaten Aufpreis (30%) auch im
Single Pool an. Spass machen die BGA Gehaeuse aber trotzdem nicht, denn
man kann mit normalen Mitteln den Loeterfolg nicht kontrollieren.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die erhoehten Prototypen- und
Serienstartkosten fuer ein BGA Design sich fuer mittlere Stueckzahlen
rechnen. Ob sich da nicht mancher Hersteller mit nur BGA Verpackungen
ins eigene Fleisch schneidet? Philips will zumindestens seine LPC24
Typen ja auch im QFP208 herausbringen..