Hallo,
Ich habe ein Dimmer für eine Halogenlampe: HY-60VR
Diesen wollte ich über eine Elektronik ansteuern, ohne dass ich das
Rädchen vom Dimmer drehen muss. Um zu wissen, wie ich das anstellen
kann, habe ich zu erst mal versucht herauszufinden, wie das Rädchen den
Dimmer dimmt. Also habe ich den Dimmer aufgemacht und ein Bauteil mit
dem Aufdruck ¨B2M¨ gefunden. Eingraviert ist YH und auf der Platine
steht SW1.
Demzufolge ein einfacher 2MOhm Poti (mit Schalter). Also messe ich die
beiden angeschlossenen Pins und erhalte Ergebnisse, die für mich keinen
Sinn ergeben. Der Poti hat 3 Anschlüsse. Ich habe die Widerstande
zwischen allen 3 möglichen Kontakten gemessen. Da sich der Widerstand
verändert, wenn ich die Kabel meines Multimeters umtausche ergeben sich
6 verschiedene Ergebnisse (erster Wert, 1%, 2. Wert 50%, 3. Wert
100%:Pin 1+ - 2-: 0MOhm, 0,5MOhm, 2MOhm
Pin 1- - 2+: 0MOhm, 1,4MOhm, 2MOhm
Pin 1+ - 3-: >20MOhm, >20MOhm, 2MOhm
PIn 1- - 3+: -4,2MOhm, -3,7MOhm, 2MOhm
Pin 2+ - 3-: >20MOhm, >20MOhm, 0MOhm
Pin 2- - 3+: -4,2MOhm, -3,5MOhm, -0MOhm
Pin 1 ist nicht angeschlossen. An Pin 2 und 3 hängt einiges. Nun wird
sicherlich die restliche Elektronik die Ergebnisse ein wenig
verfälschen, ich habe das Ding noch nicht ausgebaut. Allerdings verstehe
ich dieses Ergebnis nicht. Wieso zeigt mir mein Messgerät teilweise
negative Widerstände an? Wird der Widerstand nur gemessen, wenn das
Messgerät die Spannung negiert, sodass also irgendwo eine Diode
dahinterhängt, die ich damit messe?
Mein Multimeter ist: Voltcraft VC333
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob der Poti tatsächlich ein simpler Poti
ist und die Elektronik im Hintergrund das Ergebnis zu stark verfälscht
oder ob das vll. Auch ein Kodensator ist.
Wenn ich nun diesen Poti ersetzen wöllte, was muss ich dann mit Pin 2
und 3 machen, dass ich den Dimmer steuern kann?
Schöne Pfingsten
Julian
Das ist ein PWM-Regler und wenn der Hersteller nicht will das Du weist
welches Chip er verwendet und einen extra Chipaufdruck an den
Chiphersteller löhnt hast Du nur eine Chance wenn jemand diesen Chip
trotzdem erkennt.
Mach mal ein leserliches Foto.
Grüße Löti
Ich bin momentan leider nicht zu Hause, daher kann ich erst nachher ein
Bild davon machen. Allerdings ist das externe steuern des chips per PWM
wohl nicht so einfach, oder?
Wäre es prinzipiell vielleicht sinnvoller, das Rädchen mit einem kleinen
Miniaturelektromotor zu drehen?
Was ich vorhabe ist, die Lampe übers Handy fernsteuern zu können, dazu
habe ich folgende Platine gefunden:
http://www.pollin.de/shop/dt/NjI5OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/AVR_NET_IO_Fertigmodul.html
Diese soll u.a. diesen dimmer schalten. Wie genau, bin ich mir nicht
sicher... ein elektromotor würde die Funktionsfähigkeit beider Schalter
(Rädchen und Handy) weiterhin zulassen. Eine direkte Ansteuerung müsste
jeweils die "Quelle" umschalten.
Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich aus den digitalen Ausgängen die
Lampenhelligkeit rausbekommen soll. Ich dachte eventuell daran, die 8
Ausgänge z.B. in ein ATMega zu bringen, der dann aus den 8 Ausgängen
mehrere digitale und einige analoge Ausgänge macht, die dann u.a. den
lampendimmer steuern.
Vielleicht kennt jemand da eine gute Möglichkeit, diesen dimmer
anzusteuern?
Wilhelm Ferkes schrieb:> Julian schrieb:>>> Wieso zeigt mir mein Messgerät teilweise>> negative Widerstände an?>> Welches Meßgerät kann denn negative Widerstände anzeigen?
Fast alle, wenn Fremdspannung anliegt :-)
(Prägt ja nur einen Konstantstrom ein, mißt die Spannung, verwendet das
ohmsche Gesetz und zeigt das Ergebnis an)
Fazit: Wenn negative Anzeige, dann Fremdspannung entsorgen (oder wie
früher, ein Bein ablöten...)
Jörg
Jörg K. schrieb:> Fast alle, wenn Fremdspannung anliegt :-)
Das stimmt.
Negative Widerstände gibt es ansonsten per Definition aber in
Kippschaltungen, Zündschaltungen, wenn z.B. ein Thyristor durch
schaltet, DIAC, UJT, eine Trickschaltung mit NPN-Bipolartransistor, oder
sonst eine Art ähnliches Kippglied.
Und zwar verringert sich dort schlagartig ein Widerstand eines
Halbleiters bei ansteigender Spannung. Er zündet, äußerlich nicht mehr
beeinflußbar. Gemeint ist da sicherlich die erste Ableitung, und die hat
halt ein negatives Vorzeichen.
Oder Quelle mit negativem Innenwiderstand, wie z,B. zur Linearisierung
von Temperatursensoren verwendet.
Aber irgendwie entfernen wir uns schon wieder vom Urthema...
Aber vom TO ist auch nichts mehr zu hören, also - warum nicht!
Schönen Restonntag, morgem ist wieder Arbeit angesagt...
Jörg
Ein genauen Schaltplan werde ich vermutlich nicht liefern können. Zu der
Platine habe ich im Internet leider nichts finden können und da viele
SMD-Bauteile verbaut sind, ist mir das zu aufwendig, den gesamten
Schaltplan der Platine abzuzeichnen.
Allerdings bin ich mittlerweile davon überzeugt, dass das ganze
einfacher und besser wird, wenn ich das Rädchen elektrisch drehen.
Julian schrieb:> ... und da viele SMD-Bauteile verbaut sind, ist mir das zu aufwendig,> den gesamten Schaltplan der Platine abzuzeichnen.
Oh, my god - zwanzig Bauteile mit mehr als doppelt so vielen Beinen!
Von SMD ist auf deinen Bildern nix zu sind.
Die SMD Bauteile sind auf der Rückseite, die Platine ist beidseitig
bestückt... Wenn ich etwas mehr Zeit über habe, mache ich mir vielleicht
die Mühe, aber das dauert mir momentan zu lange, die Zeit habe ich nicht
über.
Julian (Gast) schrieb: "Wenn ich etwas mehr Zeit über habe, mache ich
mir vielleicht die Mühe, aber das dauert mir momentan zu lange, die Zeit
habe ich nicht über.
Aber wir Deppen in diesem Forum haben Zeit ohne Ende dir zu helfen. Da
wird aber wohl nichts draus werden. Verarschen können wir uns selber.
Und Tschüß! Bitte Beitrag schließen wegen Verdummung des Forums durch
den TO.