x-x³ Kann jemand helfen?

OP #4444069
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Ist zwar hier irgendwie nicht erlaubt über nichtelektronik Sachen zu 
schreiben, aber µC ist für mich das beste was es gibt.

Ich habe f(x)= x-x³  davon will ich die Ableitung.

x fällt ja weg, somit habe ich 3x²

kann das sein, oder fällt x³ weg??

Wenn der Admin mit diesem Eintrag nicht einverstanden ist, bitte 
Löschen.
#4444228
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Tolle Lösung. Es rät die Nullstellen auf magische Weise, faktorisiert 
das Polynom und erklärt dann über drei Zeilen wie man (x-1) = 0 nach x 
auflöst. Super. Das hilft bestimmt.

Sobald ein Polynom in der Form (x-a)(x-b)(x-c) vorliegt, ist das Problem 
der Nullstellen gelöst, die sind nämlich a, b und c.
Gast #4444252
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Sven B. schrieb:
> Da der TO das aber offensichtlich nicht kann hilft ihm dieses
> Hilfsmittel kein bisschen.

Wenn der TO weiss, was ein Diff ist und was Nullstellen sind und wofür 
sie gebraucht werden, bin ich überzeugt davon, dass er das auch 
hinkriegt.

Manchmal hilft das Ergebnis mehr den Weg zu verstehen als den Weg zu 
suchen.

Grüsse,
René

PS: Wenn es ihm nicht hilft, kann er mein Post aber gerne ignorieren.
#4444450
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Ein Ausdruck den man als (endliche) Summe von Termen der Form a*x^n 
schreiben kann heißt Polynom, wobei n natürliche Zahlen sind. 7 + 
12.3*x^2 + 4*x^12 ist zum Beispiel ein Polynom, (x^3-5)*(x^7+3) auch, 
denn wenn man das ausmultipliziert ist das auch von der Form. Die Wurzel 
von x oder sin(x) sind keine Polynome.

Jedes Polynom lässt sich in der Form f*(x-a)*(x-b)*(x-c)*etc schreiben, 
wobei es genau q solche Terme gibt, wenn q der höchste in dem Polynom 
vorkommende Exponent ist; a, b, c ... sowie f sind i.A. komplexe Zahlen. 
Die Zahlen a, b, c, ... sind dann genau die Nullstellen des Polynoms und 
eine solche Darstellung heißt Faktorisierung.
Das ist irgendwie einleuchtend, wenn man es sich mal überlegt: der 
Ausdruck hat offensichtlich dieselben Nullstellen wie der ursprüngliche 
Ausdruck, denn so ist er ja konstruiert; wenn einer der Faktoren null 
ist, ist der ganze Ausdruck null. Und es steckt in diesem Ausdruck 
genausoviel Information wie in dem ursprünglichen Ausdruck; statt der 
q+1 Koeffizienten vor den x^n-Termen (für dein Polynom sind die 
Koeffizenten 0*x^0 + 1*x^1 + 0*x^2 - 1*x^3, also 0, 1, 0 und -1) gibt 
man die q Nullstellen und den Vorfaktor f an (für dein Polynom -1), also 
wieder q+1 Zahlen.

Die Faktorisierung von (x-x^3) ist -(x-0)*(x-1)*(x+1). Die Nullstellen 
kann man hier direkt ablesen, sie sind 0, 1 und -1. Dieses Polynom ist 
zufälligerweise (bzw. weil die Aufgabe so gestellt wurde) reell 
faktorisierbar, das ist i.A. eher nicht der Fall, da sind einige oder 
alle der Nullstellen komplex (und werden dann u.U. gar nicht als 
Nullstellen betrachtet).

Das ist ziemlich wichtig und eigentlich nicht so schwierig, es lohnt 
sich, das zu wissen.

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