Hallo zusammen
Ich möchte gerne eine Steuerung realisieren. Auf der einen Seite habe
ich den Arduino. Auf der anderen Seite habe ich eine Reed Relais Karte.
Als Kommunikation möchte ich den I2C Bus benutzen. Kann ich auf Seite a
eine Spannungsfeld nutzen und auf Seite b ebenfalls eine
Spannungsabfälle? Oder muss ich das ganze aus der gleichen Quelle
nutzen?
Hallo;
"Spannungsabfälle" kenne ich nicht ?!
Wenn du meintest ob Sender und Empfänger aus der selben Spannungsquelle
versorgt werden müssen = nein.
Können aber, kommt auf die notwendige Spannungsversorgung von Sender und
Empfänger sowie deren Strombedarf an.
Gruß
Tom schrieb:> Oder muss ich das ganze aus der gleichen Quelle nutzen?
Die beiden Seiten vom I2C-Bus (Arduino und Relaiskarte) müssen schon das
gleiche Bezugspotential benutzen.
Wenn dir allerdings so grundlegende Dinge nicht klar sind, ist es die
Fragen, ob I2C der richtige Einstieg ist, jedenfalls wenn du wesentlich
mehr damit machen möchtest, als einen fertigen Code auf den Arduino
hochzuladen.
Tom schrieb:> Auf der anderen Seite habe ich eine Reed Relais Karte.> Als Kommunikation möchte ich den I2C Bus benutzen.
Wie weit sind Arduino und Relaiskarte entfernt?
Wie viele Relais möchtest du steuern?
Überlege dir, ob es zwingend I2C sein muss. Sind größere Entfernungen zu
überbrücken, ist eine andere Verbindungsart evtl. sinnvoller.
Danke Marc und Chris. Was ist die maximale Distanz für ein i2c Bus? Oder
was währe die Alternative zu i2c? Ich kann einfach nicht mehr als 2
Adern benötigen.
Danke Wolfgang. Das entspricht nicht meiner Distanz. Ich stelle mir vor
bis max. 600m. Mit i2c also nicht möglich?
Andere Frage kann ich das mit überhaupt realisieren?
Tom schrieb:> Danke Wolfgang. Das entspricht nicht meiner Distanz. Ich stelle mir vor> bis max. 600m. Mit i2c also nicht möglich?
Da würde ich definitiv über eine andere Lösung mit kräftigeren Treibern
und differentieller Übertragung nachdenken. Geht das durch ein Gebäude
oder hast du freie Sicht. RS422, Funk, ...
Es geht um die Prüfung eines telekomunikationskabel. Alles verdrillte
Kabel welche noch nicht in Betrieb sind, also Keime störfrequenzen. An
Seite b möchte ich einen Kontakt von der einen Aderpaar der auf Erde
brücken. Dann mache ich eine ohmische messung. Von Seite a aus wird
alles gesteuert welche Ader auf Erde gebrückt wird. Daher die grosse
Distanz. Lautliche kommt nicht in Frage nur die ohmische Prüfung zählt.
Danke für die Auskunft. Ich habe etwas gegoogelt und michmentschieden
die Übertragung via rs244 auszuführen. Das sollte mit diesem Bauteil:
SN75176 möglich sein. Die Distanz bis max 1200m ist für mich perfekt.
Kann ich über den Arduino dem SN75176 die Befehle geben welche er an die
andere Seite sendet?
Tom schrieb:> Danke für die Auskunft. Ich habe etwas gegoogelt und michmentschieden> die Übertragung via rs244 auszuführen. Das sollte mit diesem Bauteil:> SN75176 möglich sein. Die Distanz bis max 1200m ist für mich perfekt.> Kann ich über den Arduino dem SN75176 die Befehle geben welche er an die> andere Seite sendet?
Der RS422 braucht im Prinzip auch drei Drähte, ich würde einfach
eingeprägten Strom nehmen, z.B. 0/20 ma und auf der Empfangsseite einen
Optokoppler verwenden.
Dann reichen die zwei Drähte voll aus.
Mit welchem Rechner du sendest ist egal, es kommt darauf an dass der
Empfänger versteht was du ihm sagen willst.
Kurt
Tom schrieb:> Danke Kurt> Ich komm nicht ganz mit weshalb drei? Twistet Pair 2 Leiter genügen doch> für halbduplex?
Ja schon, aber du brauchst trotzdem eine gemeinsame Basis denn das
Empfangsfenster (Erkennung der Differenzspannung beim Empfänger) geht
nur in gewissen Grenzen. Es geht wenn du Bausteine mit galvanischer
Trennung verwendest oder einen Optokoppler dazwischenschaltest.
Den wenigsten Aufwand macht die Stromschleife, und die geht viele kM und
ist auch ziemlich unempfindlich gegen Störungen, auch der Kabeltyp ist
da Nebensache.
Je langsamer die Übertragung erfolgt desto sicherer wird's.
Kurt
Nocheins: mit der Treiberspannung kannst du bis zur Iso des Kabels
hochgegehen, RS485 und co machen 5V.
.
Tom schrieb:> Kann ich über den Arduino dem SN75176 die Befehle geben welche er an die> andere Seite sendet?
Der SN75176 ist strohdoof. Dem kann man keine Befehle senden. Das ist
ein reiner Bustreiber, bei dem man für Semiduplex-Kommunikation noch die
Datenrichtung steuern muss.
Kurt B. schrieb:> Je langsamer die Übertragung erfolgt desto sicherer wird's.
Aber nur, wenn man am Empfänger die Signale entsprechend mit einem
Tiefpass filtert. Sonst kommen die Störungen unabhängig von der
Übertragungsrate durch.
Tom schrieb:> Ist,ein MAX485 für den Bus empfehlenswert?
Der Unterschied zum SN75176 ist nun wirklich nicht sooh groß. IMHO: egal
Tom schrieb:> Es geht um die Prüfung eines telekomunikationskabel. Alles verdrillte> Kabel welche noch nicht in Betrieb sind, also Keime störfrequenzen. An> Seite b möchte ich einen Kontakt von der einen Aderpaar der auf Erde> brücken. Dann mache ich eine ohmische messung.
Wieso brauchst du da überhaupt eine Steuerung?
Ich würde alle Adern an einem Ende miteinander verbinden und am anderen
Ende die ohmsche Messung der Einzeladern durchführen.
Chris M. schrieb:> Ich würde alle Adern an einem Ende miteinander verbinden und am anderen> Ende die ohmsche Messung der Einzeladern durchführen.
Dann kann man aber (unbeabsichtigte) Kurzschlusse zwischen Adern nicht
mehr rausmessen.
Eine Leitung als Bus. Am Ende die Relais welche eine Ader mit Erde
brückt damit ohmisch gemessen werden kann. Nun kann ohmische die anderen
Adern geprüft werden ob sie in sich noch einen Schluss machen. So kann
jede Ader geprüft werden.
Wolfgang schrieb:> Chris M. schrieb:>> Ich würde alle Adern an einem Ende miteinander verbinden und am anderen>> Ende die ohmsche Messung der Einzeladern durchführen.>> Dann kann man aber (unbeabsichtigte) Kurzschlusse zwischen Adern nicht> mehr rausmessen.
Na, das macht man mit unverbundenen Adern vorher oder nachher.
Tom schrieb:> Komm ich nicht ganz mit was du meinst Chris.
Wenn keine Adern an den Enden miteinander verbunden sind, prüft man die
Adern untereinander ohmisch. Wie würdest du sonst einen Kurzschluss
rausmessen?
Also Chris. Wir machen die Kontrolle einfach so. Das entfernte Ende wird
ader auf Erde gelegt dann gemessen. Logisch Kurzschluss. Was aber wenn
das ohmmeter einige ohm anzeigt? Was ist nun passiert? Das ohmmeter muss
einen Kurzschluss anzeigen. Sind mehrere ohm ersichtlich deutet dies auf
einen Fehler hin.
Hast du schon mal darüber nachgedacht, für die Messungen einen kleinen
Netzwerkanalysator einzusetzen. Dann sieht du auch gleich, in welcher
Entfernung ein Kabelfehler sitzt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkanalysator
Währe eine Möglichkeit aber nicht das was ich will. Wir haben diverse
Geräte um verschiedene Methoden für die Fehlersuche. In meinem Projekt
geht es darum nach einer störungsbehebung die Leitung zu Teste, auf
Durchgang sowie Kurzschlüsse zu anderen Adern. für diese Prüfung
benötigt es 2 Personen. Ich will dies allein realisieren. Seite b so
verbinden dass ich auf Seite a Steuern kann sowie messen kann.
Hallo,
es fielen die Stichworte 600m Distanz und Relais.
Meine Folgerung, wenn mit Kupfer, dann TTY-20mA-Stromschleife (
24V-Speisung dafür von BEIDEN Baugruppen, Relaiskarte und Arduino
galvanisch getrennt ) und Optokoppler ( kV-Typen ). Für eine
Relaisansteuerung reichen locker 50 baud....
Ohne diese Sachen ist nach dem nächsten Gewitter die Sache tot.
Es geht auch mit Überspannungsableitern statt 20mA ( Fa. Dehn z.B. ),
aber das wird nicht preisgünstiger.
Tom schrieb:> Es geht um die Prüfung eines telekomunikationskabel. Alles verdrillte> Kabel welche noch nicht in Betrieb sind, also Keime störfrequenzen. An> Seite b möchte ich einen Kontakt von der einen Aderpaar der auf Erde> brücken. Dann mache ich eine ohmische messung. Von Seite a aus wird> alles gesteuert welche Ader auf Erde gebrückt wird. Daher die grosse> Distanz. Lautliche kommt nicht in Frage nur die ohmische Prüfung zählt.
Hallo,
eine weitere Meßmethode ist auf der einen Seite alle adern mit je 100Ohm
zu verbinden, in die Reihenschaltung 24 V einspeisen und am anderen Ende
die Spannungen messen. Bei 24 Adern müßte je fortlaufender Nummer eben
1V mehr Spannung anliegen. Erd- oder Kurzschlüsse verfälschen das Bild.
Tom schrieb:> In meinem Projekt> geht es darum nach einer störungsbehebung die Leitung zu Teste, auf> Durchgang sowie Kurzschlüsse zu anderen Adern.
Genau die siehst du mit einem VNA, insbesondere wenn du die Leitung mit
ihrer Impedanz abschließt.
Wenn allerdings die Messmethode aus der ersten Hälfte des vorigen
Jahrhunderts eingehalten werden muss, ist das eben so.