Mikrocontroller mit 4 Zellen Betreiben

OP #1799368
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Hi

Ich habe glaubich ein recht einfaches Problem, weiß aber trotzdem nicht 
wie ich das lösen sollte. Ich möchte meine Sschaltung wahlweise mit 4 
Batterien oder Akkus betreiben.
Das Problem:

4*1.5V = 6V
4*1.2V = 4.8V

6V ist die Obergrenze des Atmega. Ich habe mir allerdigns auch sagen 
lassen das neue Batterien z. T bis zu 1.7Vhaben können. Also zu viel. 
4*1.7V = 6.8V

Ich bräuchte einen Spannungsregler oder der keine 2V mehr braucht als er 
hergibt, oder eine Schaltung die automatisch umschält von einem 
Widerstand zu keinem Widerstand.

Ich schon an den Schmitttrigger gedacht, aber dafür braucht man doch 
einen Transistor und der zieht ja 0.7V -> bei Akkus wäre das blöd.
OP #1799420
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Der LP2950-5.0. sieht gut aus, allerdings kann meine Schaltung im 
extremst fall bei der max. Leutstärke bi zu 320mA brauchen (Das sollte 
der Spannungsregler also aushalten, obwohl die max. Helligkeit selten 
benutzt werden wird).

Ich hab da was gefunden, was eventuell effektiver wäre: MAX1674
Wenn ich dann z.b 2 Zellen Parallel schalte und hintereinnander schalte, 
habe ich 3V bei doppelten mWh. Allerdings ist der Preis recht teuer. 
Gibts da vielleicht günstigere Varianten von Step ups?
Gast #1799444
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Samuel K. schrieb:
> Der LP2950-5.0. sieht gut aus, allerdings kann meine Schaltung im
> extremst fall bei der max. Leutstärke bi zu 320mA brauchen (Das sollte
> der Spannungsregler also aushalten, obwohl die max. Helligkeit selten
> benutzt werden wird).

Lautstärke? Helligkeit? Ist es nötig, die ganze Spannungsversorgung zu 
stabiliseren? Vlt. reicht es bei deiner Anwendung ja, wenn du für den 
MC/ICs einen LDO einsetzt, und die überigen Komponenten (Transistoren, 
Lämpchen?) mit der Akkuspannung direkt ansteuerst. Nur mal so als 
Idee... :)
#1799447
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Michael Roek-ramirez schrieb:
> Ich schon an zwei Dioden 1N4001 gedacht, in Serie zur Betriebsspannung.
> Die ziehen gut 1V. Warum ist sowas bloed?

Weil das keine Spannungsregelung ist. Deine Spannung sollte konstant 
bleiben und nicht je nach Belastung zusammenbrechen. Vorallem ist das so 
ziemlich einer der hässlichsten Wege die man gehen kann. Vorallem ist 
der Wirkungsgrad der Schaltung eig. nicht akzeptabel - gerade bei 
Anwendungen auf Batterie-Basis.

Kurz gesagt man macht's einfach nicht. Sowas machen Leute die von 
Elektronik keine Ahnung haben. Ist einfach der Dirty-Way ...
OP #1799448
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Weil wenn ich dann Akkus betreibe funktioniert die Schaltung nicht mehr. 
Die Akkus müssen ja ca. 5V liefern (4.8V tuts auch, da meckert kein ic). 
Wenn man dann 0.7V oder gar 1V abzieht, dann hat man nur noch 3.8-4.1V 
und da macht der Atmega nicht mehr mit (an den Atmega8L8 hab ich auch 
schon gedacht, aber ich hab noch einen anderen IC (da gibts auch die 3V 
Version, aber die kostet halt (Max7219, wie der 3V  Typ heißt weiß ich 
nicht)).
Zurzeit teste ich die Schaltung über den USB anschluss, aber da soll sie 
Schaltung ja mal weggehen können.

Tom M. schrieb:
> Lautstärke? Helligkeit? Ist es nötig, die ganze Spannungsversorgung zu
> stabiliseren? Vlt. reicht es bei deiner Anwendung ja, wenn du für den
> MC/ICs einen LDO einsetzt, und die überigen Komponenten (Transistoren,
> Lämpchen?) mit der Akkuspannung direkt ansteuerst. Nur mal so als
> Idee... :)

Leider möchte ich nicht nochmal Geld für den teuren Max ausgeben.

EDIT: Es sollte Leuchtstärke heißen. Ich steuere 8 7Segmente an.
#1799572
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Samuel K. schrieb:

> und da macht der Atmega nicht mehr mit (an den Atmega8L8 hab ich auch
> schon gedacht

Der Mega8 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im gleichen 
Spannungs/Frequenzbereich funktionieren wie der Mega8L. Das ist der 
gleiche Chip, nur mit anderem Profil getestet. Wenn du also keine Serie 
draus machst und nicht an die Temperaturgrenzen gehst, dann probier es 
einfach aus.
Gast #1799642
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> 4*1.5V = 6V
> 4*1.2V = 4.8V


Deine Batterien und Akkus werden nie leer ?


4 x 0.9V = 3.6V.


Das ist die Realität.

Du brauchst einen uC, der von 3.6V bis 6V funktioniert.

Wenn man den Batterien eine Diode in Reihe legt, damit ein
versehentliches verpolen nicht den uC beschädigt, liegt man
bei 2.9V bis 5.3V.

Da gibt es gar nicht mal so wenige.

Ein Atmel AVR wie Mega8L geht von 2.7V bis 5.5V,
ein Microchip PIC wie 16LF84 geht von 2 bis 5.5V,
ein Atmel 89C2051 von 2 bis 6V.

Du darfst halt nicht die schnellsten Quarzte nehmen,
die braucht du für ein paar LEDs aber auch nicht.


> PR4404

Das war ein blöder Vorschlag, der liefert eine unstabilisierte Spannung.
LT1302/1305 (oder einen der hundert vergleichbaren von anderen 
Herstellern) würde man verwenden, wenn man von niedriger Spannung auf 5V 
rauf will.

Wenn man Spannungsregler nur zur Begrenzung der zu hohen Spannung haben 
will, tun es ultra low drop Regler wie LD29200, LP2981 (und hunderte 
andere von anderen Herstellern).
#1799659
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Samuel K. schrieb:
> Max schrieb:
>> maxim verschickt gratis samples (ich hab trotz gmail adresse scho 2x was
>> gekriegt)
>
> Wie läuft das denn? Kannst du mir das mal erklären.
> Dann würd ich nämlich den MAX1674 mit 2 Zellen nehmen.

Du gehst auf die Web-Site. Suchst dort nach dem Sample-Programm (oder 
suchst dir den IC raus und siehst nach ob du den als Sample bestellen 
kannst), und bestellst den einfach.

Wie das genau funktioniert ist von Firma zu Firma verschieden, aber die 
Firmen verstecken das auch nicht auf ihren Web-Seiten. Die sind nämlich 
daran interessiert ihren Kram unter die Leute zu bringen, in der 
Hoffnung, dass dann auch mal ein gewerbsmässiger Grossauftrag für sie 
abfällt, weil man den IC schon kennt. Siehs einfach als spezielle Form 
der Werbung an, die nicht darin besteht um teures Geld einen bunten 
Katalog drucken zu lassen, der dann eh im Müll landet.

Ich hatte auch bisher immer die Scheu ein paar Samples zu bestellen. 
Aber seit ich gesehen habe, wie problemlos das funktioniert, werd ich 
das in Zukunft wohl öfter machen. Freitags bei TI in USA bestellt, 
Montags waren sie bei mir in der Post. Und das alles zum 0-Tarif. Da 
kann man doch nicht meckern.
#1800089
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Wie MaWin schon gesagt hat, die ganzen Berechnungen sollten nicht von 
einer Batterie / Akku im vollen Ladezustand ausgehen, sondern den 
Entladezylus beruecksichtigen. Nur Schaltungen die bis zu einer Spannung 
von 0,9V pro Zelle sowohl fuer Akku ald auch fuer Batterie funtionieren, 
nuetzen die Lebensdauer der Batterie.
Stichwoerter fuer Google Entladung, Batterien, Akkus, Discharge, 
battery, rechargeable, life cycle,

hth, Robert
Gast #1800881
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MaWin schrieb:
> Deine Batterien und Akkus werden nie leer ?

Nein, die Akkus die ich habe fallen erst mit der Spannung ab, wenn sie 
fast leer sind.

Michael Roek-ramirez schrieb:
> Genau deshalb ist es nicht verkehrt, beim Fragestellen auch ein paar
> sinnvolle Informationen mitzugeben worum es denn eigentlich geht und was
> die Randbedingungen sind......

hab ich doch

Samuel K. schrieb:
> Ich steuere 8 7Segmente an.

Reinhard Kern schrieb:
> Sowas ist sowieso nicht für Batteriebetrieb geeignet. Willst du wirklich
> täglich neue einsetzen?

Erstens läuft das Teil nicht durchgehend.
2. wird die hellste Stufe eh fast nie benutzt werden.
Man kann die beim Max7219 auf 1/32 dimmen.

Für den Fall das es soch zu viel frisst setzte ich ne Solarzelle dran 
und legs wenn ich es nicht brauche ans Fenster.
Gast #1801061
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> Nein, die Akkus die ich habe fallen erst mit der
> Spannung ab, wenn sie fast leer sind.

Cool, vielleicht solltest du dein Projekt zur Seite legen,
und diese Akkus patentieren und vermarkten.

Du wirst mit solchen Akkus reich und berühmt !

Schliesslich wären die besser als alle anderen die es derzeit gibt.
OP #1801093
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hab ich aufjedenfall mal selber bemerkt, als ich sie gemessen hab waren 
sie voll. Und 5min später waren sie nur noch halb voll.

Ist doch jetzt eh egal. Ich werd mir mal den Max1674 oder den PR4404 
bestellen. Wie ist das mit den Spulen, was für welche sollte man 
bevorzugen, bzw. welche Werte.

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