Ich fände es mal interessant zu erfahren, wie häufig ihr euch nach
Studium/Promotion beworben habt und wie die Quote zur Einladung zu
Vorstellungsgesprächen und Jobangeboten ausgefallen ist.
Man könnte folgende Vorlage verwenden (übernommen von der
Gehaltsumfrage, kann man gerne weiter modifizieren):
---------------------------------------------------
Studium/Abschluss : -----
Alter : -----
Erfahrung : -----
Fachgebiet : -----
Bewerbungsjahr : -----
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : -----
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : -----
Anzahl Jobangebote : -----
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: -----
Sind wir deine Hiwis? Wenn du so was möchtest, dann poste erst mal
deine eigenen Erfahrungen. Außerdem glaube ich auch nicht, dass dich
das nur mal so interessiert, sondern das du ein berufliches oder
DL-geschäftliches Interesse hast, um es gegen uns zu verwenden,
quasi um das bedingungsfeindliche Erbsenzählerverfahren noch zu
verfeinern.
Genauso ist fraglich was dir solche Daten bringen sollen. Meist
kann man das Einstellverhalten der Unternehmen statistisch gar
nicht nachvollziehbar, weil viele Personaler nicht gerade
logisch denken und handeln, sondern oft aus dem Bauch heraus.
Verantwortung ist da doch gleich NULL.
Ohne eine Referenz, die deine Beweggründe rechtfertigt oder zumindest
etwas plausibel macht, ist dein Anliegen ganz schön dreist hinterhältig.
Ich mag dir vielleicht unrecht geben und entschuldige mich dann auch
bei dir, aber den Nachweis das es nicht so ist, muss du schon erbringen.
legitime und interessante Frage
Studium/Abschluss: Promotion
Alter : 32
Abschluss : Dipl 1, Promo 1
Erfahrung : Interessiert das jemanden, wenn es etwas anderes als
Vollzeit in der Industrie ist?
Fachgebiet : Inf/ET
Bewerbungsjahr : 13/14
Anzahl Bewerbungen : 5
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 0
Anzahl Jobangebote : 0
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: -
legitime und interessante Frage
Studium/Abschluss: Promotion
Alter : 29
Abschluss : Dipl 1, Promo 1
Erfahrung : Interessiert das jemanden, wenn es etwas anderes als
Vollzeit in der Industrie ist?
Fachgebiet : ET
Bewerbungsjahr : 14/15
Anzahl Bewerbungen : 10
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 8
Anzahl Jobangebote : 6
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: 6 Mon
---------------------------------------------------
Studium/Abschluss : M. Eng.
Alter : 25
Erfahrung : 3 Jahre Werki
Fachgebiet : Elektronik
Bewerbungsjahr : 2015
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : 3
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 2 (bei
Siemens wurde 2 Tage nach dem Abschicken der Bewerbung bekannt, daß der
Standort geschlossen wird.)
Anzahl Jobangebote : 1
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: <1 Monat
Billy schrieb:> Ich hab mehr Angst nach dem Studium inmitten eines Kollegenkreises vom> Schlag des Vorposters zu landen, als alles andere..
Wenn du nicht kuscht und tust, was man dir sagt, kann da schon mal
was Unangenehmes passieren, aber ich würde das nicht überbewerten,
weil du dich ja anpassen kannst.
Sorry aus Versehen unfertig abgeschickt!
Studium/Abschluss: B.Sc. Informatik
Alter : 21
Abschluss :
Erfahrung : 3 Semester Werkstudent, 1 Semester Praktikum, Ba im
Betrieb
Fachgebiet : Softwareentwicklung
Bewerbungsjahr : 14/15
Anzahl Bewerbungen : 3
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 3 (nur 1
wahr genommen)
Anzahl Jobangebote : 1
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: 8 Tage
Also 80 % der reaktionen sind absolut nicht glaubwürdig , habe da ganz
andere Geschichten mitgekriegt ...
Über 50 % der Absolventen im Ingenieurbereich gehen nach dem Studium
leer aus ...
Dipl Ing (FH ) schrieb:> Über 50 % der Absolventen im Ingenieurbereich gehen nach dem Studium> leer aus ...
Und Unsinn wird nicht dadurch besser, dass man ihn wiederholt.
Dipl Ing (FH ) schrieb:> Über 50 % der Absolventen im Ingenieurbereich gehen nach dem Studium> leer aus ..
Ist halt so, wenn man einer Dorf-FH sein Diplom abholt.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Habe auf einen der TOP 3 FH-s studiertDipl Ing (FH ) schrieb:> Über 50 % der Absolventen im Ingenieurbereich gehen nach dem Studium> leer aus ...
Die leerausgeher beziehen sich auf TOP >= 4? oder TOP>=1001 oder ????
Quelle?
--------------------------------------------------
Studium/Abschluss : M.Sc., Uni
Alter : 29
Erfahrung : 0 (viele Jahre
als Werkstudent + Freiberuflich)
Fachgebiet : TechInfo
Bewerbungsjahr : 2015
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : 12
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 4
Anzahl Jobangebote : 2 (hab
frühzeitig abgesagt, nachdem ich meine bevorzuge Stelle bekommen habe)
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: 3 Monate
Studium/Abschluss: läuft noch
Alter: spielte nie eine Rolle
Erfahrung: kommt drauf an was man darunter versteht
mehrere Jahre Hobbyprojekte in diversen
Bereichen. War auch schon Tutor in programmierrelevanten Vorlesungen,
bringt aber kein Geld und ist öde ständig die gleichen Idiotenfragen zu
beantworten.
Fachgebiet: Softwareentwicklung
Bewerbungsjahr: 2013 habe ich damit angefangen, erst nur wenige
Bewerbungen
Statistik:
Anzahl Bewerbungen:
Ich habe mich immer als Werkstudent auf normale Stellen beworben weil es
Werkstudentenstellen kaum gab oder nicht passte (zu weit weg, anderes
Fachgebiet,...)
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch: knapp 10 iirc
Anzahl Jobangebote: 4 alles als Werkstudent aber immer miese
Konditionen
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: k.A.
Diese Bewerberei ging mir irgendwann auf die Nerven so dass ich als
Freelancer angefangen habe und das läuft 100x besser als die Bewerbung
als Knecht.
Jetzt bekomme ICH Bewerbungen d.h. Aufträge/Anfragen und wähle selber
aus. Naja im Prinzip ist es genauso nervig weil gefühlt 90% der Anfragen
aus "Wir wissen eigentlich gar nicht was wir wollen" oder "Reparieren
Sie den Kraut-Und-Rüben-Code, so schnell wie möglich" bestehen, bis da
mal ein echter Auftrag bei rauskommt dauert doch länger aber immer noch
wesentlich besser als die vorherige Situation als Bittsteller bei den
Firmen anzudackeln und man ist im 'echten' Business, nicht der
Praktikanten/Werkstudentenkasper, die Umgangsformen sind alleine schon
ganz anders. Die kriechen einem regelrecht in den Hintern wenn sie
jemanden suchen und dringen brauchen und Geld spielt plötzlich auch
keine Rolle mehr.
> Alter: spielte nie eine Rolle
Schön wäre es ´, stimmt aber leider nicht
Über 35 bist Du zu alt für den Deutschen Arbeitsmarkt , unter 30 hast Du
zu wenig Berufserfahrung , ist so ...
Dipl Ing (FH ) schrieb:> Über 50 % der Absolventen im Ingenieurbereich gehen nach dem Studium> leer aus ...
Im Stuttgarter Raum bekommen sogar die schlechtesten Absolventen
problemlos eine Stelle.
Nun mal ein Beispiel von der positiven Seite, allzu schlimm siehts nicht
aus! Generell hatte keiner meiner Bekannten ein Problem, einen Job zu
finden.
Ich schreibe hier aber anonym, ansonsten kann das Profil relativ leicht
auf mich gematched werden...
---------------------------------------------------
Studium/Abschluss : "Elektro- und
Informationstechnik" an der TUM, Master mit 1,0
Alter : 24 (bei
Abschluss), 26 (aktuell)
Erfahrung : Nahezu
durchgehend gearbeitet seit ich 16 bin, nie Fachfremd!. Anfangs
10h/Woche (Programmierer), zwischendrin kleines startup versucht, einige
werkstudentenjobs (F&E Abteilung Elektronik Embedded), letztendlich
Vollzeit nebenher zur uni in der Industrie. Also durchaus Erfahrung
vorhanden (allerdings nicht als X Jahre quantifizierbar).
Fachgebiet : Eher breit
aufgestellt, kein explizit gewählter Schwerpunkt. Tendenz aber in
Richtung Security, Embedded, Elektronik
Bewerbungsjahr : 2015
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : 0
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 2
(=Firmen kamen auf mich zu)
Anzahl Jobangebote : 1 (die
andere Firma hatte nichts anzubieten, was mich interessierte)
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: Die
Angebote (mündlich) waren sofort da, schriftlich dann ein paar Wochen
später (Personalabteilung braucht ein wenig...)
malWiederAnonym schrieb:> Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: Die> Angebote (mündlich) waren sofort da, schriftlich dann ein paar Wochen> später (Personalabteilung braucht ein wenig...)
Die wusten also schon, das du eingestellt gehörst?
Wie interresant!
Marx W. schrieb:> malWiederAnonym schrieb:>> Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: Die>> Angebote (mündlich) waren sofort da, schriftlich dann ein paar Wochen>> später (Personalabteilung braucht ein wenig...)>> Die wusten also schon, das du eingestellt gehörst?> Wie interresant!
Haarspalter!
Also nochmal ausführlich, damits auch dir klar wird.
Angebot 1:
- Ich gehe zur Uni
- Besuche Vorlesungen bei einem bestimmten Prof, mache Praktika am
Lehrstuhl
- Liefere ordentliche Arbeit ab
- werde gefragt, was ich nach dem Abschluss mache => hätten da eine Idee
- daraufhin: werde von Firmen eingeladen, mit denen eine Kooperation
besteht
- Dort dann: Angebot: Einstieg nach X bezahlt, Y Urlaub usw.
(Die eigentliche "Prüfung" des Bewerbers fand praktisch schon an der Uni
statt. Das eigentliche (formal vorgeschriebene) Vorstellungsgespräch war
eher locker.)
Zweites Angebot:
- Ich schreibe die Masterarbeit in einer Firma
- AL spricht mich an, was ich nach dem Studium mache
- Bietet mir an, übernommen zu werden
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Studium/Abschluss : Dipl.-Ing. (FH)
Alter : 32
Erfahrung : Industrie 1 Jahr ansonsten als HiWi ca. 2 Jahre,
Praktika etc.
Fachgebiet : Physik, Werkstoffwissenschaften
Bewerbungsjahr : 2015
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : 6
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 4
Anzahl Jobangebote : 1
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: ~6
Monate
Von den 6 Bewerbungen...
1x Einladung zum VG, Absage AG -> Stellenanzeige an einer Uni im süden
Deutschlands passte scheinbar zu meiner Quali, allerdings wurden beim
Vorstellungsgespräch sehr unrealistische Vorstellungen des Arbeitgebers
sichtbar.
1x Absage AG, weil unseriöse Stellenanzeige (?) -> Initiativbewerbung
bei einem Unternehmen in Reutlingen, leider keine gute Übereinstimmung
mit meinem Jobprofil. 1 Jahr später gibt es die Stellenanzeige immer
noch, wobei diese zeitweise von einem Dienstleister angeboten wurde.
1x Bewerbung online -> niemals eine Zusage/Absage erhalten
2x Einladung zum VG, Absage AN
- Angebot 1: Vorstellungsgespräch klaglos gescheitert, sehr
unrealistisches Angebot des ANs
- Angebot 2: Abgesagt wg. Jobangebot
1x Einladung zum VG, Angebot angenommen -> Stelle im ÖD, auf 2 Jahre
befristet. Leider Plan B, sonst hätte die Jobsuche eventuell noch länger
gedauert und die finanziellen Mittel wurden knapp. Ich beobachte
inzwischen den Arbeitsmarkt und schaue mich nach einer anderen Stelle
um.
Ein paar Fakten aus dieser Bewerbungsphase...
* In Summe 6 Bewerbungen, davon 3 via E-Mail, 2 via
Career-Recruitment-Portale der AN und 1x schriftlich via Post (war
explizit gefordert)
* Alter spielte bei der Bewerbung keine Rolle, wichtig war die
Übereinstimmung der eigenen fachlichen Fähigkeiten mit den Anforderungen
der Stellenanzeige
* Ruf der FH spielte bei der Bewerbung auch keine Rolle
* Die ersten beiden VG waren sehr lehrreich bezüglich der Vorbereitung,
Selbstmarketing und Inhalt
* Stellt euch während des VG auf sehr "blöde" bzw. "bescheuerte" Fragen
ein, die ihr nicht aus dem Bauch heraus beantworten solltet
* Ein Anruf bei dem jeweiligen Unternehmen lohnt sich, um eventuelle
Fragen im Voraus zu klären
* Umfang einer Bewerbung
Anschreiben: 2 Seiten
Lebenslauf: Ein dreiseitiges "Hurenkind" (!)
Zeugnisse, Zertifikate: nur das Nötigste
Kein Motivationsschreiben
Kein Foto
S/W Scans als PDF mit Inhaltsverzeichnis, max. 3 MB
anonymous666 schrieb:> Ein paar Fakten aus dieser Bewerbungsphase...> * In Summe 6 Bewerbungen, davon 3 via E-Mail, 2 via> Career-Recruitment-Portale der AN und 1x schriftlich via Post (war> explizit gefordert)
Eine schriftliche Bewerbung?
Wuste graned, das sowas noch gemacht wird!
> * Alter spielte bei der Bewerbung keine Rolle, wichtig war die> Übereinstimmung der eigenen fachlichen Fähigkeiten mit den Anforderungen> der Stellenanzeige
Naja, mit 32 Jahren biste rel. frisch.
> * Ruf der FH spielte bei der Bewerbung auch keine Rolle
Ja, wobei man ja auch kaum verlässliche Rankings findet.
> * Die ersten beiden VG waren sehr lehrreich bezüglich der Vorbereitung,> Selbstmarketing und Inhalt
U.U. kann`s so sein.
> * Stellt euch während des VG auf sehr "blöde" bzw. "bescheuerte" Fragen> ein, die ihr nicht aus dem Bauch heraus beantworten solltet
Ja, wobei es keine blöden Fragen gibt! Meist wird nur der Probant
"geprüft"!
> * Ein Anruf bei dem jeweiligen Unternehmen lohnt sich, um eventuelle> Fragen im Voraus zu klären
Hmm, kann gut ankommen, oder auch nicht. Wer weis?
> * Umfang einer Bewerbung> Anschreiben: 2 Seiten
2 Seiten Anschrieben, eine Seite wäre besser.
> Lebenslauf: Ein dreiseitiges "Hurenkind" (!)
32 jahre alt und 3 Seiten CV bisschen viel.
> Zeugnisse, Zertifikate: nur das Nötigste
Ja,
> Kein Motivationsschreiben
Hmm?
> Kein Foto
Hmm?
> S/W Scans als PDF mit Inhaltsverzeichnis, max. 3 MB
Ja, ok.
3 MB hängt aber auch von den Forderungen der Firmen ab!
Studium/Abschluss: Elektrotechnik / Nachrichtentechnik
Alter : 29
Abschluss : Diplom (TH) 2.3
Erfahrung : Bastler und Softwareprogrammierung neben Studium
Fachgebiet : ET+Inf
Bewerbungsjahr : 2000
Anzahl Bewerbung : 3 Postalisch, 4 Emails, 2 Monate vor Semesterende
Anzahl Einladung : Nur 2 und alle beide per mail
Anzahl Job-angeb : alles beide
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot:
1 Monat rumgemacht ohne Erfolg, dann kamen die Rückläufer der mails: ein
paar Tage später beide Gespräche innerhalb von 2 Tagen. Beide liefen
super, aber nur ein Angebot war richtig gut. Das habe ich dann gemacht.
Parallel habe ich die DA geschrieben und fertiggemacht. Ich war dann
schon 4 Monate im Job bevor ich mein Zeugnis bekam.
Im Nachhinein hat mir mal jemand gesagt, dass meine Bewerbungsunterlagen
undurchsichtig seien. Ok, kann sein, aber per mail hatte ich nichts
anderes verschickt, als ausgedruckt.
Beworben hatte ich mich schriftlich bei
Omicron Rasterelektronenmikroskope - ohne Begründung abgelehnt
Schwind Eyetec Solutions - ohne Begründung abgelehnt
Samson Prozessleitsysteme - mit Begründung zu wenig Erfahrung abgelehnt
ABB Analysensysteme Eschborn - nach Vorstellungsgespräch abgelehnt
Ich habe mir später im Laufe der Karriere den Spass gemacht, mich
jeweils wieder bei denen zu bewerben:
Ich sass sowohl bei Omicron, als auch bei Samson und ABB - nur Schwind
hat nie reagiert.
Bei Omicron hat es nicht gestimmt, weil die einen Spezialhardwaremann
für low current amps brauchten und boten mir damals eine SW Stelle an.
Bei Samson hätte ich direkt als Senior einsteigen können und bei ABB
ebenfalls als Entwickler und das zu gutem Gehalt.
Habe dann alle schön lang warten lassen und ihnen genüsslich abgesagt.
Der von der ABB hat es mit Humor genommen, nur sein Chef, der Bernhard
mit Vornahmen hiess, war sauer.
Die Omicrons hatten mit der Absage gerechnet und von Samson gab es keine
Reaktion.
Beim Schwind war ich später mal auf dem Messestand wo er seine Laser
vorgestellt hat und habe berichtet, was ich so alles mache: Ich bin
damals an sehr ähnlichen Themen dran gewesen. Der hat sofort ein
Stellenangebot rausgerückt, was ich aber vor versammelter Mannschaft
abgelehnt habe - zur offenkundigen Freude seiner Begleiterin, die sich
das Grinsen nicht verkneifen konnte. Ich habe ihm die Bewertungen auf
einer AG-Plattform und seinen eigenen Auftritt im Fernsehen vorgehalten,
wo er die deutschen SW-Entwickler als angeblich satt und blasiert
runtergemacht hat. Der Bericht ging damals darum, warum angeblich
Programmierermangel herscht, obwohl das Arbeitsamt Offenbar 500
Programmierer nicht vermitteln kann.
Naja, abgehakt. Es bleibt aber was im Kopf zurück:
Wer mich nicht will, der kriegt mich auch später nicht.
Für die Firma, die mich damals genommen hat, würde ich immer wieder
arbeiten, dummerweise sind die aufgekauft worden und wurden verlagert,
daher musste ich mir was anderes suchen.
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Studium/Abschluss : Dipl./Prom. Physik
Alter : 32
Erfahrung : n.a.
Fachgebiet : Festkoerper
Bewerbungsjahr : 2006
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : 1
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 1
Anzahl Jobangebote : 1
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: 2 Monate
Hatte etwas Vitamin B.
@Der Pongo, den hast du es aber gezeigt. Was für ein toller Hecht du
doch bist. Man kann gar nicht glauben, dass Menschen behaupten,
Ingenieure seien Fachidioten.
DinkelTreiber schrieb:> @Der Pongo, den hast du es aber gezeigt. Was für ein toller Hecht du> doch bist.
Vor allem sehr clever, alle Alternativen zu verbrennen. Wenn er dann
doch mal wechseln muss steht er genau so blöd da, wie er ist.
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Studium/Abschluss : B.ENG. (FH, Nachrichtentechnik)
Alter : 30
Erfahrung : n.a.
Fachgebiet : Hardwareentwicklung
Bewerbungsjahr : Ende 2012, Anfang 2013
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Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : 3 (Alle in NDS.)
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 2
Anzahl Jobangebote : 1
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: 1 Monat
Drei Bewerbungen recht zeitnah abgeschickt.
1. Unternehmen, kleinerer Mittelständer, 150 AN: Freitag Bewerbung
abgegeben in Schriftform, Montag Einladung zum VG. Eine Woche Später VG,
darauf die Woche Vertrag. Eine Woche Bedenkzeit, dann Vertragsabschluss.
2. Unternehmen, internationales Unternehmen, >50k AN: Bewerbung per
Email. Absage per Email einige Wochen später.
3. Unternehmen, internationales Unternehmen, mit der größte Arbeitgeber
in der Region, >40k AN: Bewerbung über die Firmenwebsite. Bestätigung,
dass die Daten eingegangen sind kam umgehend. Dann drei Monate keine
Reaktion. Anschließend eine Einladung zum VG (da war ich bereits einen
Monat am Arbeiten). VG auch wahrgenommen. Kein Angebot bekommen. Dies
könnte zum Teil daran liegen, dass ich denen die lange Reaktionszeit
unter die Nase gerieben habe. Die:"Wir melden uns" - Ich:"Aber nicht
wieder drei Monate Zeit lassen!" ;) War mir egal, da ich bereits eine
Anstellung gefunden hatte. "
Firmen, die mir direkt abgesagt haben:
Bosch Battery GmbH, Audi, BMW, Liebherr, SICK.
Absagen für Trainee Programme (teils direkt, teils nach AC):
Audi, Bosch, Siemens, Lufthansa, GE, BASF
Firmen, denen ich abgesagt habe:
Robert Bosch GmbH
Luk GmbH (Tochter von Schäffler, kein IGMetall -> fail)
Frage: Wie shaft man es in 3 Wochen 80 Bewerbungen zu verschicken?
Soviele passende Jobs findet man in 3 Wochen doch gar nicht,
geschweigedenn, dass man die Unterlagen so anpassen kann.
Oder ist das Gießkannenprinzip
12342312334 schrieb:> Firmen, denen ich abgesagt habe:> Robert Bosch GmbH> Luk GmbH (Tochter von Schäffler, kein IGMetall -> fail)
Warum hast du das Angebot vom Bosch ausgeschlagen? Guten Firmen muss man
absagen, oder wie??
Sep Obermair schrieb:> Frage: Wie shaft man es in 3 Wochen 80 Bewerbungen zu verschicken?
uupss, dann habe ich das falsch verstanden, ich dachte wie lange hat es
gedauert von Bewerbung bis ich eien Vertrag bekommen habe
sonst hat alles ca. 6 Monaten gedauert
MaWin schrieb im Beitrag #4672638:
> anonymous666 schrieb:>>> Anzahl Bewerbungen : 6>> Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 4>> Anzahl Jobangebote : 1>> Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: ~6>> Monate>> Du hast in 6 Monaten nur sechs Bewerbungen geschrieben?
Aus deiner Frage lese ich eine gewisse Empörung heraus, die glatt von
einem Fallmanager des Jobcenters stammen könnte. Wie dem auch sei...
Ja. Aus 100 gesichteten "realen" Stellenanzeigen kamen nur etwa 2 in
Frage, auf die ich mich mit meiner Qualifikation ohne Bedenken (jedoch
nicht ohne Kompromisse) bewerben konnte. Diese 6 Bewerbungen waren quasi
"best-of" aus 300+ Stellenanzeigen mit entsprechenden Filterkriterien
ohne Vitamin B.
Die Filterkriterien hätte ich beliebig stark lockern können, woraus *nur
scheinbar* mehr Bewerbungsoptionen resultiert hätten. Habe ich "leider"
nicht gemacht, sonst hätte ich Arbeitgeber wie Ingenieursdienstleister,
Bundeswehr oder Stellen aus dem Bereich der Systemgastronomie in
Betracht ziehen müssen.
Ich hoffe, dass ich damit deine Frage und Folgefragen beantworten
konnte.
genervt schrieb:> Im Stuttgarter Raum bekommen sogar die schlechtesten Absolventen> problemlos eine Stelle.
Hallo. meinst du (damit auch), man sollte sich im Raum STuttgart
bewerben, um seine VG- Quote zu erhöhen. Denn dies ist mein Ziel; ich
kenne allerdings nicht den aktuellen Bedarf genau, weil ich ihn nur bis
Herbst 2013 per Suche erforschte. Damals (seit 2008) war es sehr
schlecht. Über eine Antwort freut sich
Peckinpah "nenn mich bloss nicht Peck!" (Filmzitat)
---------------------------------------------------
Studium/Abschluss : ETIT M.Sc.
Alter : 25 damals
Erfahrung : 0 damals
Fachgebiet : SoC
Bewerbungsjahr : 2014
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : 1
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 1
Anzahl Jobangebote : 1
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: 2 Wochen
Abschlussarbeit im Unternehmen --> Direkteinstieg
Habe es geschafft mich mit meiner MA (in sich abgeschlossenes
Teilprojekt) unverzichtbar zu machen. Außer mir hatte keiner im Projekt
mit FPGA-Entwicklung was am Hut.
der_typ schrieb:> Habe es geschafft mich mit meiner MA (in sich abgeschlossenes> Teilprojekt) unverzichtbar zu machen.
Ah, eine Lichtgestalt rolls eyes
Elektron schrieb:> 12342312334 schrieb:>> Firmen, denen ich abgesagt habe:>> Robert Bosch GmbH>> Luk GmbH (Tochter von Schäffler, kein IGMetall -> fail)>> Warum hast du das Angebot vom Bosch ausgeschlagen? Guten Firmen muss man> absagen, oder wie??
Angenommenes Angebot: Bessere Stadt, etwas interessante Arbeit, kein
Großraumbüro, auch nach Tarif.
Sepp Obermair schrieb:> Die 8 Tage scheinen mir unglaubwürdig.> In 8 Tagen geht bei Firmen gar nichts.
Kommt auf die Firma an. Bei meinem aktuellen Job: Vom Bewerbungsgespräch
bis zum ersten Arbeitstag: 4 Tage. Es war halt ein Wochenende
dazwischen.
Geht bei kleinen Läden schon. Beim Konzern gehen gerne mal Monate ins
Land bis man was hört.
---------------------------------------------------
Studium/Abschluss : ETIT M.Sc @
TU9
Alter : 29
Erfahrung : keine
Fachgebiet : sag ich nicht
Bewerbungsjahr : 2015/16
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : >70
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : ~10
Anzahl Jobangebote : 0
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: ???
Studiendauer: lang
Gehalt: 0-Krankenkasse
Leider müssen wir ihnen mitteilen...
Manchmal sind es nur Nuancen...
Bitte entnehmen Sie die Information dem anghängten PDF...
Vermutlich habe ich mich auch ungeschickt angestellt und falsche Stellen
beworben.
Aktionator schrieb:> Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : ~10> Anzahl Jobangebote : 0
Zehn Vorstellungsgespräche und daraus null Angebote ist atypisch. Ich
würde in dem Fall ein Bewerbungstraining empfehlen. Gibt es zum Beispiel
kostengünstig beim Studentenwerk.
Sep Obermair schrieb:> Frage: Wie shaft man es in 3 Wochen 80 Bewerbungen zu verschicken?> Soviele passende Jobs findet man in 3 Wochen doch gar nicht,> geschweigedenn, dass man die Unterlagen so anpassen kann.>> Oder ist das Gießkannenprinzip
Nein,
Schrottfintentaktik^2!!!!!!!!!!!
Mit der Pumpgun + Schrottmuni in den Wald geschossen.
Und dann alles mitgenommen was rumlag!
80 Bewerbungen kann man in 3 Wochen schon verschicken per E-mail.
Vorraussetzung ist natürlich man hat den ganzen Tag nichts zu tun!
Und man hat die Unterlagen schon fix und fertig
schon gescaned (wunderbares denglisch):
-Anschreiben
-CV
-Tätigekeiten Beschreibung
-Unterlagen
Und man bewirbt sich im Bereich Entwicklung Automotiv D-land weit!
Da sind die Dienstleister und Werkverträger nur so mit Anzeigen bei den
Onlineportalen präsent!
Was aber auch Dupletten in der Bewerbung mit einschließt!
Mark B. schrieb:> Aktionator schrieb:>> Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : ~10>> Anzahl Jobangebote : 0>> Zehn Vorstellungsgespräche und daraus null Angebote ist atypisch. Ich> würde in dem Fall ein Bewerbungstraining empfehlen. Gibt es zum Beispiel> kostengünstig beim Studentenwerk.
Ähh????? Studentenwerk???????
Liegt am Arbeitsmarkt!
Zur Zeit sind massiv DL unterwegs die Leute für Lau bei den Firmen
anbieten.
Und ohne Vitamin B (wo auch immer her) kannste vergessen bei einer
Firma direkt intern unter zukommen.
Entwicklung in D-Land?
Das kostet nur Geld heut (senkt den akt. Gewinn) und bringt vllt. mal
in 5 Jahren Gewinne!
Das kann sich das Premium-Management in D-land nicht erlauben.
Nur wenn die Gewinne steigen sind ihre Posten sicher und die Boni
sprudeln!
Und in 5 Jahren sind die Herren und Damen schon wieder auf einen anderen
Posten!
Aktuelles Beispiel bei einen Chemiebetrieb in Bayern:
O-Ton: "Alle Investition müssen sich in 1-2 Jahren bezahlt gemacht
haben!"
Und so schauen bei denen die Anlagen auch aus.
Automatisierungstechnik aus den 80`er die nur bei bevorstehenden
Produktionsstillstand wg. fehlender Ersatzteile auf den aktuellen Stand
"Teilmigrierdt" werden!
Werkfeuerwehr mit LKW aus den 70´er.
Firmen-Arbeitskleidung gibt´s anscheinend nicht.
Besprechungszimmer mit Design von Lehrerzimmern aus den 60´er.
Wände die vllt. mal vor 20 Jahren zuletzt einen Maler gesehen haben!
Leitstände in denen die Ind.-PC nicht in Schränken untergebracht sind
sondern auf den Tischen (Sperrmüll) schräg stehen und die
Projektierungsarbeitsplätze aus Sperrmüllmöbeln in Leittechnikräumen
untergebracht sind, in denen Kabel und Elektroschrott liegt.
Selbst auf der wüstesten IBN hab ich sowas nicht gesehen!
"By the way", der Laden gehört einer "equi" "beteiligungsgesellschaft",
mit Sitz in D-land und residiert in einer schloßartigen Villa in NRW.
Nils P. schrieb:> Sepp Obermair schrieb:>> Die 8 Tage scheinen mir unglaubwürdig.>> In 8 Tagen geht bei Firmen gar nichts.>> Kommt auf die Firma an. Bei meinem aktuellen Job: Vom Bewerbungsgespräch> bis zum ersten Arbeitstag: 4 Tage. Es war halt ein Wochenende> dazwischen.
Sonst hätten sie dich wohl gleich in deinen Konfirmatenanzug zum
Malochen geschikt?
> Geht bei kleinen Läden schon. Beim Konzern gehen gerne mal Monate ins> Land bis man was hört.
Ähh, KMU so 2-3 Monate.
Weil grad Ferien, oder die Personalerin ist krank, oder die Personalerin
ist im Mutterschutz, oder ähh...
Cha-woma M. schrieb:> 80 Bewerbungen kann man in 3 Wochen schon verschicken per E-mail.> Vorraussetzung ist natürlich man hat den ganzen Tag nichts zu tun!> Und man hat die Unterlagen schon fix und fertig> schon gescaned (wunderbares denglisch):> -Anschreiben
3 Wochen sind 15 Arbeitstage.
Da kannst Du max. 10 gute Bewerbungen rausjagen (eher weniger). Es sei
denn es sind immer genau dieselben Anforderungen in den Stellenanzeigen
genannt.
Aber selbst dann dauert es den Mist in deren Doku-Systemen hochzuladen.
Beim einem muss jedes Zeugnis einzeln geladen werden, der andere will
alle in einem Dokument mit max. 1,5 MByte.
Übrigens nicht vergessen. Auch der Lebenslauf sollte möglichst auf die
Stellenanforderungen angepasst werden.
Duales Studium in dem Konzern in dem ich jetzt auch arbeite.
Zwei Bewerbungen am Standort an dem ich während des Studiums eingesetzt
war.
Eine weitere Bewerbung in anderem Geschäftsbereich/Standort vom Konzern.
---------------------------------------------------
Studium/Abschluss : B. Eng. (DH)
Luft und Raumfahrt
Alter : 26 (jetzt)
Erfahrung : 4 (jetzt)
Fachgebiet : -
Bewerbungsjahr : 2012
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : 3
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 3
Anzahl Jobangebote : 3
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: 2 Monate
---------------------------------------------------
Studium/Abschluss : ET / MSc ist
im November fertig. Jobeinstieg im Dezember
Alter : 25
Erfahrung : 0
Fachgebiet : Embedded
Bewerbungsjahr : 2016
Region : Ruhrgebiet
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : 8
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 3
Anzahl Jobangebote : 2
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: 3 Wochen
Was noch wichtig wäre ist die Region. Sonst ist die Aussagekraft der
Statistik hinfällig.
Danilo schrieb:> 3 Wochen sind 15 Arbeitstage.> Da kannst Du max. 10 gute Bewerbungen rausjagen (eher weniger). Es sei> denn es sind immer genau dieselben Anforderungen in den Stellenanzeigen> genannt.
Ja, wenn du das Anschreiben komplett neu machst.
Also eine individuelle Schnulze als "Seite 1"!
Quartus schrieb:> Was noch wichtig wäre ist die Region. Sonst ist die Aussagekraft der> Statistik hinfällig.
Ähh? die haben dir jetzt zugesagt mit einen Arbeitsvertrag zum
01.12.2016?
Quartus schrieb:> Was noch wichtig wäre ist die Region. Sonst ist die Aussagekraft der> Statistik hinfällig.
Eigentlich nicht, ich geh mal davon aus das man mit der Bewerbung
Umzugsbereitschaft einhergeht. Und das die Bewerbung auf eine konkrete
und passende Stellenausschreibung hin erfolgt und nicht einfach als
Initiativbewerbung ins Blaue. Oder auch nicht als
Rechtfertigungsbewerbung gegenüber dem Amt/Mutti/etc an eine Firma, von
der bekannt ist das sie grad nicht einstellt. Oder so das dem Bewerber
von Anfang an klar ist|sein müsste, das er abgelehnt wird.
Cha-woma M. schrieb:> Ähh? die haben dir jetzt zugesagt mit einen Arbeitsvertrag zum> 01.12.2016?
Du meinst das:
Quartus schrieb:> Studium/Abschluss : ET / MSc ist> im November fertig. Jobeinstieg im Dezember
Drei Monate im voraus ist jetzt schon etwas lang, aber IMHO nicht
ungewöhnlich. Auch zu meinen Zeiten hat man sich während der
Diplomarbeit umgeschaut -wg der freien Zeiteinteilung kann während des
letzten Semesters gut Vorstellungsgespräche wahrnehmen- und wenn es
passt einen Arbeitsvertrag unterschrieben der einen Antritt nach Abgabe
Diplomarbeit/Verteidigung vorsah. Oder es kam schon vor das der
Professor in die Firma kam, sich dort den Verteidigungsvortrag des seit
Monaten angestellten neuen Mitarbeiters anhörte und dann die
Ausfertigung der Urkunde veranlasste. Das war dann aber die Ausnahme.
Häufiger, das die neuen Mitarbeiter dafür einen Urlaubstag nahmen.
Cha-woma M. schrieb:> Quartus schrieb:>> Was noch wichtig wäre ist die Region. Sonst ist die Aussagekraft der>> Statistik hinfällig.>> Ähh? die haben dir jetzt zugesagt mit einen Arbeitsvertrag zum> 01.12.2016?
Ja, der Vertrag liegt auch schon zuhause. Es kam auch so rüber, dass das
eher positiv rüber kam, dass ich mich so früh beworben hab für den
Jobeinstieg. Die Bewerbung hatte ich Ende Mai abgeschickt. Also 6 Monate
früher. Die andere Firma hatte auch kein Problem damit.
@ Ordner
Würdest du also sagen, dass jeder bei der Jobsuche die Bereitschaft hat,
das Bundesland zu wechseln?
Quartus schrieb:> @ Ordner> Würdest du also sagen, dass jeder bei der Jobsuche die Bereitschaft hat,> das Bundesland zu wechseln?
Ich wollte sagen: das jeder der sich in einem anderen Bundesland bewirbt
auch bereit sein, sollte in dieses zu ziehen.
Davon abgesehen, das man bei der Jobsuche andere Bundesländer nicht
auslässt (falls man das wünscht oder im "eigenen" mangels
Ausschreibungen nichts findet) sollte doch selbstverständlich sein.
Danilo schrieb:> Übrigens nicht vergessen. Auch der Lebenslauf sollte möglichst auf die> Stellenanforderungen angepasst werden.
Was soll denn da bitte angepasst werden? Ich verwende nur 1 Lebenslauf
gegliedert in Persönliche (Kontakt)Daten, Berufliche Stationen
(chronologisch absteigend, aktuelle Stelle ausführlich), Ausbildung
(Studium, Schule), Weiterbildung/Kurse, Vertiefte Methodenkenntnisse,
Patente, Weitere Kenntnisse (Software & Führerschein). Da steht alles
ungeschönt drin, insgesamt 3 Seiten. Hat sich bisher noch keiner
beschwert.
Ich modifiziere in meinem Anschreiben immer nur 1 - 3 Absätze auf die in
der Stellenausschreibung genannten Attribute. Eine gute Firma wird
primär immer auf Lebenslauf und Zeugnisse achten, nicht auf das
Anschreiben, es muss halt ein halbwegs vernünftiges dabei sein, aber
jedes mal komplett von 0 was individuelles schreiben lohnt sich aus
meiner Erfahrung nach nicht.
bzgl. des eigentlichen Topics:
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Studium/Abschluss : Dipl.Ing.(FH)
Alter : 25 (damals)
Erfahrung : 0 (2J Werkstudent)
Fachgebiet : MaschB/Werkzeugmaschinen
Bewerbungsjahr : 2013
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Statistik:
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Anzahl Bewerbungen : 29+17 DL
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 8+11 DL
Anzahl Jobangebote : 5+0 DL
Dauer bis zum passenden Jobangebot: 3 Monate
Kire L. schrieb:> Da steht alles> ungeschönt drin, insgesamt 3 Seiten. Hat sich bisher noch keiner> beschwert.
Äh, du warst 25 Jahre alt und hast damals schon 3 Seiten CV geschrieben!
Was machst du wenn du erst ma 20 Jahre BE hast, wird dein CV dann 60
Seiten lang?
Ich schaffs immer noch auf eine Seite meinen CV zu bringen, und ich hab
fasst schon 30 Jahre BE und 6 Firmen hinter mir.
Kire L. schrieb:> aber> jedes mal komplett von 0 was individuelles schreiben lohnt sich aus> meiner Erfahrung nach nicht.
Dann hast Du noch keine Erfahrung (wie auch mit Mitte 20, eh erst einmal
beworben?). Eine gute Bewerbung ist 1 Tag Arbeit.
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Studium/Abschluss : B.Eng. (FH)
Alter : 30
Erfahrung :
Facharbeiter ET Geräte und Systeme (97%)
Im Anschluss Produktionsverantwortlicher KMU
ab Ende 3. Semester Werksstudent
Fachgebiet :
Kommunikationstechnik (Hardwareentwicklung und Embedded)
Bewerbungsjahr : 2015
---------------------------------------------------
Statistik:
---------------------------------------------------
Anzahl Bewerbungen : 1
Anzahl Einladungen zum Vorstellungsgespräch : 1
Anzahl Jobangebote : 1
Dauer Beginn der ersten Bewerbung bis zum passenden Jobangebot: 0
(bin direkt nach dem Abschluss in der Firma geblieben, in welcher ich
als Werksstudent tätig war)
Cha-woma M. schrieb:>> Äh, du warst 25 Jahre alt und hast damals schon 3 Seiten CV geschrieben!> Was machst du wenn du erst ma 20 Jahre BE hast, wird dein CV dann 60> Seiten lang?>> Ich schaffs immer noch auf eine Seite meinen CV zu bringen, und ich hab> fasst schon 30 Jahre BE und 6 Firmen hinter mir.
Damals waren es 2 Seiten. +16,5 Be sind noch mal so ca. 4-5 zusätzliche
Einträge, allerdings werde ich dann so Sachen wie Abitur, Diplomarbeit
etc. entfallen lassen sodass es nicht viel mehr werden wird. Sollten die
Patente bis dahin überhand nehmen, lagere ich die auf eine extra Seite
aus.
BE sagt ja nur das du seit 30 Jahren arbeitest, d.h. du bist mal locker
50+? Auf wie viel verschiedenen unterschiedlichen Positionen warst du
denn, kannst du ja mal anonymisiert hochladen wenn es nur 1 Seite ist,
würde mich interessieren (oder halt per PM), lerne gerne neue Sachen
dazu.
Ich rechne nicht damit, mal 10+ Jahre bei einem AG zu sein, schon
deshalb nicht, da ich gerade gewechselt bin und ich mich in ein paar
Jahren selbstständig machen werde. Geht so halt auch schneller mit der
Gehaltsentwicklung, wenn es die AGs so wollen, bitte sehr. Wer mich
nicht marktgerecht bezahlt kriegt die Kündigung.
Claus M. schrieb:> Dann hast Du noch keine Erfahrung (wie auch mit Mitte 20, eh erst einmal> beworben?). Eine gute Bewerbung ist 1 Tag Arbeit.
Bin mittlerweile ja 3 Jahre älter und habe inzwischen 4 Bewerbungsrunden
durch (Praktikum, Nebenjob während Studium, 1. Stelle nach Abschluss,
Wechsel in die Schweiz). 1 Tag = x ? Stunden. Ich benötige so 2h pro
Bewerbung, ohne Suche der Stelle. Machen wir es mal konkret, ich habe
das gerade durch für eine Stelle als Projektleiter. Such dir mal 10
Stellen als Projektleiter und schau dir die Stellenausschreibungen an,
die sind doch bis auf paar Buzzwords (Wir suchen .... -->innovative,
kreative, durchsetzungsstarke, organisationsstarke, flexible, + noch ein
paar andere, ) immer gleich, was soll ich da jedes mal von null neu
schreiben, ich muss nur die passenden Buzzwords einsetzen.
Teamfähigkeit, schnelles Einarbeiten etc. wollen Sie eh alle also habe
ich da einen Standardsatz für das Zeug das alle hören wollen. Finalsatz
(Kontaktaufnahme, Gehaltsvorstellung) ist auch immer gleich. Motivation
für die Stelle lüge ich nicht rum, wenn ich auf dem Gebiet Erfahrung
habe schreibe ich das ich mich da weiter entwickeln will, wenn nicht das
mich darein entwickeln will. Teilweise sind die Stellenausschreibungen
von Konkurrenzfirmen gewesen aber sonst gleich, die kriegen gleich alles
identisch, nur Adresse und Ansprechpartner natürlich geändert.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich unter der Woche
Stellenausschreibungen (Links) sammle und sortiere nach Ähnlichkeit, und
dann ballere ich die Bewerbungen an einem Abend oder am We raus.
Außerdem habe ich auch eine Sammlung an schon einmal benutzten
Absätzen/Textstücken, da kann ich mir dann schnell das am besten
passende wählen und gegebenenfalls noch schnell anpassen, geht so sehr
schnell.