3.3V Spannungsregler für dauerhafte 1.1A

Gast #2694767
Lesenswert?

Hallo!

Für ein Projekt brauch ich eine 3.3V-Versorgung die dauerhaft einen 
Laststrom von 1.1A liefert. Welche Spannungsregler wären hier zu 
empfehlen?
Möchte Kühlkörper vermeiden.

Die LM1117 gibt's leider nur bis 1A. Wollte vorzugsweise SOT-223 Package 
verwenden, aber bei Maximalstrom würde die Hitze auf der Leiterplatte 
wohl nicht genügend abtransportiert werden.

Danke im Voraus an die Experten!

lg, Rollie
Gast #2694904
Lesenswert?

Rollie schrieb:
> Möchte Kühlkörper vermeiden.

Die Eingangsspannung (Maximum, Minimum) brauchen wir auch noch.

Möchtest du die 3.3V aus den 12V einer Autobatterie herstellen?
Wenn ja, dann musst du noch einen Schutz davor basteln. (Tiefpass, 
Über-/Unterspannungsschutz)

Wenn du einen Schaltregler nutzt kannst du den Ausgang noch mit einem 
Tiefpass entstören.
Gast #2695404
Lesenswert?

Eingangsspannung wäre maximal 7V. Minimale Eingangsspannung je nachdem, 
was der Spannungsregler benötigt, um den Strom stabil zu liefern. Ich 
habe mir schon überlegt, ob ich nicht noch einen 
Zwischen-Spannungsregler einbaue, der mir zuerst stabile 5V liefert, mit 
dem ich dann den 3.3V-Spannungsregler speise. Somit würde ich 
temperaturmäßig vielleicht etwas niedriger bleiben.

Schaltregler hab ich mir auch schon überlegt, jedoch brauchen die mehr 
Zusatzbauteile wie Spannungsregler. Ich möchte das Design möglichst 
einfach halten.
Der Ansatz des LM1117 gefällt mir ganz gut. Ein SMD-Chip und zwei 
Kondensatoren. Gibt es sowas nicht auch für höhere Ströme ohne einen 
Kühlkörper verwenden zu müssen?

Danke für eure Rückmeldungen!
Gast #2695416
Lesenswert?

> Möchte Kühlkörper vermeiden.

Ähm, wie gedenkst du sonst die entstehenden 4 Watt loszuwerden =?
Klar reicht auch ein Klühlblech.
Aber der freistehende Spannungsregler selbst schafft das nicht.
Der hat ja nicht ohne Grund ein Loch um ohn auf einen KK zu schrauben.
#2695418
Lesenswert?

Rollie schrieb:
> Der Ansatz des LM1117 gefällt mir ganz gut. Ein SMD-Chip und zwei
> Kondensatoren. Gibt es sowas nicht auch für höhere Ströme ohne einen
> Kühlkörper verwenden zu müssen?

Aus physikalischen Gründen kann es das nicht geben. Irgendwo muss die 
Leistung ja bleiben. Deine einzige Lösung ist ein Schaltregler wie zB 
LM2596. Der kommt auch mit wenigen Komponenten aus - Spule, 
Schottky-Diode und zwei Kondensatoren.

fchk
Gast #2695423
Lesenswert?

Ohne Kühlkörper, das wären dann Schaltregler.

Wenn Du grob 4 Volt bei  1.1 Ampere mit einem Linearregler vernichtest 
(oder mit zweien, bei der 5 Volt-Zwischen-Variante) dann hast DU einfach 
eine Verlustleistung von über 4 Watt. Die gehen in Wärme über, sonst 
nix. Und vier Watt brauchen einfach einen Kühlkörper.
#2696103
Lesenswert?

MaWin schrieb:

> Das stimmt so für step down nicht.
> Rechne doch lieber noch mal nach.

Steht genau so im Datasheet: Ipk(switch) = 2 x Iout(max).

Schmidt-Walter ist bei dem keine grosse Hilfe. Der MC34063A ist für 
diskontinuierlichen Betrieb konzipiert, die Schmidt-Walter Sheets aber 
für kontinuierlichen Betrieb.

Für kontinuierlichen Betrieb muss man die Dimensionierungsanleitungen 
des Datasheets und der AN920 verlassen.
#2696387
Lesenswert?

Rollie schrieb:
> Ich werde dann den Weg über einen Schaltregler gehen, um die
> Verlustleistung zu minimieren.

Wird das ein Gerät mit Akku?
Brauchst du die 5V auch als Versorgungsspannung?

Wenn ja, dann kannst du die 3.6 bis 4.1V eines LiIon-Akkus mit einem 
StepUp-Regler auf 5V bringen und die 3,3V erzeugst du mit einem 
StepDown-Regler.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren