Viele Stunden des herumprobierens und durchmessens und ich habe
"schon" die Ursache entdeckt ^^ Da man sonst nichts konkretes dazu im
Netz findet, beantworte ich meine Anfrage mal selbst:
Beim Abtasten der Kontakte mit'm Oszi drückte ich mal wieder ein paar
Drähte vom Steckbrett runter und siehe da: man konnte plötzlich Schrift
sehen, wenn auch nur mit sehr schwachem Kontrast :) und nein, ein
Wackler war nicht vorhanden. Ich gehe mal davon aus, daß ich durch das
Verändern der Position der Steckbrettkabel diverse kleine
Leitungs-Kapazitäten/Induktivitäten in ausreichendem Umfang verändert
habe. Merkwürdig daran finde ich persönlich, daß wärend der
Initialisierung die Kontrastspannung ausreichend war, um die 2
dunkelschwarzen Balken zu erzeugen, aber diese schon kurz danach
scheinbar nicht mehr ausreichte, um auch Schrift deutlich sichtbar zu
machen. Schwankungen waren mit dem Oszi zwar problemlos erkennbar,
jedoch stabilisierte sich die Spannung nach den Ausgaben immer wieder
auf dem Punkt, wo sie zuvor beim init auch lag.
Verwendet hatte ich einen Schaltungsvorschlag mit'nem 555er, wobei ich
aus 5V etwa -2,5V erzeugen konnte. Laut verschiedenen Angaben sollte das
eigentlich ausreichen - tut's aber nicht ... Nun denn, es bleiben
Alternativen mit dem MC34063 (von Pollin in der Adapterplatine
verwendet) oder mit Invertern wie dem ICL 7660, ich werde mal mit einem
davon herumprobieren ...
cu