DC/DC Wandler mit zwei separaten Outs

OP #6020810
Lesenswert?

Hi,
DC/DC Wandler gibt es ja nun wirklich genug. Ich suche einen mit 
"Weitbereichseingang" 12 - 24 V Eingang und zwei potentialfreien 9V 
100mA
Ausgaengen, und bezahlbar. Der Gegenwert von zwei oder drei Kisten Bier 
ist dabei akzeptabel.
Die Ausgaenge speisen zwei Panelmeter mit Beleuchtung, sind also immer 
gleich belastet.
Mind. 200V Isolation reicht mir.

Hab mir schon Gedanken ueber den LT3999 und einen EFD15 gemacht, 
irgendwie fehlt mir dabei noch die richtige Idee.

Der Scherbel soll in ein "Messgeraet". Auch deshalb bin ich nicht 
unbedingt begeistert von Schaltwandlern. Alternative waeren noch zwei 
kleine zusaetzliche Printtrafos.

Ein Royer waere mir noch lieber ... und EFD20 die Obergrenze.

Die Spulen zu wickeln ist eine der einfachsten Uebungen, hab ich 
jahrelang getan. Und so einfach.

Eben faellt mir ein: Royer in der Artikelsammlung ...
Werd ich mir gleich nochmal antun.

Alternative Ideen dazu?

Gruesse Gert
Beitrag #6020823 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6021085
Lesenswert?

Zwei getrennte Wandler und fertig. Welchen Vorteil soll das haben, wenn 
das ein einzelner Wandler macht?

Wenn möglich,  würde ich die Beleuchtung der Panelmeter separat 
anschließen. Denn die ist ja ohnehin von der restlichen Elektronik 
isoliert, muß also gar nicht aufwendig potentialfrei versorgt werden.
#6021349
Lesenswert?

Christian M. schrieb:
> Sperrwandler mit MC34063.

MC34063 hat nur einen Vorteil: einfach. Alles andere sind nur Nachteile.

Gert P. schrieb:
> Ich suche einen mit
> "Weitbereichseingang" 12 - 24 V Eingang und zwei potentialfreien 9V
> 100mA
> Ausgaengen, und bezahlbar. Der Gegenwert von zwei oder drei Kisten Bier
> ist dabei akzeptabel.
> Die Ausgaenge speisen zwei Panelmeter mit Beleuchtung, sind also immer
> gleich belastet.
> Mind. 200V Isolation reicht mir.


Beide gleichbelastete isolierte Ausgänge in einer Stufe zu stablisieren 
scheint nicht möglich zu sein. In jedem Fall sind zwei Stufen notwendig. 
Oder werden die Spanunngen nur so ungefähr stabil. Bei immer gleicher 
Belastung kann das auch akzeptabel sein.

Gert P. schrieb:
> Eben faellt mir ein: Royer in der Artikelsammlung ...

Das ist eine denkbar schlechteste Lösung aus allen möglichen - wenn man 
Ausgang von guter Qualität braucht.

Gert P. schrieb:
> Der Scherbel soll in ein "Messgeraet". Auch deshalb bin ich nicht
> unbedingt begeistert von Schaltwandlern.

Bzg. Royer kann ich diese Befürchtungen gut verstehen.
Ein guter Wandler sollte möglichst konstante und möglichst hohe Frequenz 
haben. Royer ist das nicht.

Meine Erfahrung: Schaltwandler für Mikrofon-Vorverstärker. Das geht ganz 
gut, trotz uV-Empfindlichkeit. Aber natürlich nicht mit Royer.

Man sollte zuerst folgende Fragen beantworten:
welche Wirkungsgrad ist erwünscht?
Welche Spannungsqualität ist erwünscht?
Je schlechter das alles, um so einfacher.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren