8-bit Adressierung

Gast #12825
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Hallo,
ich habe folgendes Problem : Ich möchte mit einem µC mehrere Relais 
ansteuern . Jedes Relais sollte aber seine eigene Adresse besitzen . 
Hier noch ein paar Anforderungen :
Die Adresse sollte 8 bit lang sein ( darf auch größer sein )
Man sollte mehrere Relais mit gleicher Adresse an den Bus anschließen 
können. Da ich viele Empfänger benötige, sollten diese möglichst billig 
ausfallen ( µC empfängerseitig nicht zwingend erforderlich ) .Man könnte 
hierbei z.B. mit Decodern und Encodern arbeiten. Der µC stellt einen 
Code ein und jedes Relais bekommt einen Encoder. Wenn der Code passt, 
wird geschaltet, andernfalls wird abgeblockt.
Als Alternative habe mir aber auch folgendes ausgedacht : 10 bzw. 8 
Relais werden an einen µC  angeschlossen. Durch Tastatur und LCD wird 
jeweils die Adresse vergeben. ( teuer ! )    Was haltet ihr von den 
Lösungsansätzen ? Ach ja, es müssen eigentlich keine großen Datenmengen 
transportiert werden . Nur Relais an und aus , mehr nicht .

Gruß

Stefan
Gast #12826
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Nimmst du einen ganzen Port (P0 - P7 = 8bit = 255 = max. 254 Relais) und 
programmierst du für jede Relai-Einheit einen GAL (oder EPROM) der dir 
das Signal encodiert. Programmer sind billig sowie einfch zu bauen. Die 
Adresse währe damit allerdings statisch. Ist wahrscheinlich die 
billigste und beste Lösung, ein µP pro Relai-Einheit währe zuviel... Im 
endeffekt brauchst du dann für einen Knoten nur einen GAL, ein 
Transistor, das Relai und nen bisschen SchnickSchnack.

Wenn dir acht Leitungen zuviel sind kannst du die paralelle Übertragung 
knicken. Seriell würde ne Menge aufwand machen...
Gast #12827
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> Programmer sind billig sowie einfch zu bauen.

Ich habe noch keinen einfach und billig zu bauenden GAL-Programmer 
gesehen, der GALs sämtlicher Hersteller erkennt und diese automatisch 
mit der entsprechenden (jeweils unterschiedlichen!) Programmierspannung 
brennt. Die Schaltung musst du mir unbedingt mal zeigen!

> (oder EPROM)

Parallele EPROMs haben nur einen 8 Bit breiten Datenbus und sind 
verhältnismässig teuer. Das bringt ihm wohl auch nicht viel. Für den 
finanziellen Mehraufwand kann man dann auch direkt einen grösseren MC 
mit einigen Ports mehr nehmen.

> Seriell würde ne Menge aufwand machen...

Klar, ein paar 74HC595 für jeweils 33 Cent das Stück (jeder bringt 8 
Ausgabeports!) und einige wenige Zeilen Software. Wirklich ein 
unheimlich hoher und nicht zu empfehlender Aufwand!

Sorry, aber das da oben konnte ich nicht unkommentiert stehen lassen!

Gruss,

Peter
Gast #12830
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Man könnte aber auch aus einem oder zwei HC595 mit einer kleinen 
Hardware-Dekoderlogik dahinter eine Art billigen Empfänger bauen, der an 
einem synchronen seriellen Bus hängt. Wäre auch eine Möglichkeit. Aber 
momentan verscherbelt gerade jemand in eBay massenweise AT90S1200-4SI zu 
Preisen weit unter einem Euro. Das würde sich für so ein Projekt 
geradezu anbieten.

Gruss,

Peter
Gast #12831
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Deine Kommentare sind ja sehr mal wieder ganz toll...
Wozu braucht man einen Universal-GAL-Brenner wenn es um ein Projekt geht 
wo man nur massig GALs des selben Typs brennen muss?! Schaltpläne dazu 
findet man per Google.
Und wer noch nen paar Stangen alte EPROMs (so wie ich z.B.) nutzlos 
rumliegen hat, kann diese genau dafür einsetzen.
Wenn er sich doch dazu entschließt einen µC zu verwenden kann er auch 
gleich den internen UART verwenden und auf jedliche HC595 verzichten. 
Nur wenn ein Knoten lediglich ein Relay schalten soll, währe der µC 
"leicht" unterfordert. Ganz ausser Frage steht dass die serielle 
Kommunikation der bessere Weg währe...
Gast #12832
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Hi,

es würde doch reichen wenn man Logikbausteine mit Open Kollektor oder 
mit integrierten Treibern verwendet.

Am besten wären UND Verknüpfungen.
Damit kommst Du auf der Relaisseite mit 0,20 Euro davon!

Mfg A.Krahl
Gast #12833
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Hallo, also erstmal vielen Dank für die Antworten. Ich habe ganz 
vergessen zu sagen, dass die Übertragung seriell sein soll. ( Will 
Leitungen sparen ! ) Warum wäre diese Übertragung sicherer ? Klar ein µC 
für ein Relais wäre unsinnig. Dabei dachte ich an ca. 8 Relais zusammen 
an einen µC. Entschuldigung, dass es etwas "Unruhen" gab. Da ihr ja 
jetzt wisst, dass ich seriell arbeiten will, fallen GAL & Co. glaub ich 
aus .

ciao

Stefan
Gast #12834
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@retro
> Deine Kommentare sind ja sehr mal wieder ganz toll...

Wieso "mal wieder" ?

> Wozu braucht man einen Universal-GAL-Brenner wenn es um ein Projekt geht wo man 
nur massig GALs des selben Typs brennen muss?!

Ganz einfach, weil GALs des selben Typs von verschiedenen Herstellern 
verschiedene Programmierspannungen haben.

 > Schaltpläne dazu findet man per Google.

Du bist mir immer noch schuldig, mal einen dieser Pläne auzuzeigen, der 
sowohl einfach ist, aber trotzdem die Typen der verschiedenen Hersteller 
behandeln kann. Zeig mir doch mal einen!

> Und wer noch nen paar Stangen alte EPROMs (so wie ich z.B.) nutzlos rumliegen 
hat, kann diese genau dafür einsetzen.

Klar, alte EPROMs hat ja heutzutage jeder stangenweise herumliegen 
(wieso ich bloss nicht?).

> Wenn er sich doch dazu entschließt einen µC zu verwenden kann er auch gleich den 
internen UART verwenden und auf jedliche HC595 verzichten. Nur wenn ein Knoten 
lediglich ein Relay schalten soll, währe der µC "leicht" unterfordert.

Wer hat denn behauptet, dass er mit einem MC nur ein Relais schalten 
soll? Die HC595 sollen lediglich zur preiswerten Porterweiterung dienen, 
er hat ja geschrieben, dass er sehr viele Relais ansteuern will.

> Ganz ausser Frage steht dass die serielle Kommunikation der bessere Weg währe...

... mit einer Menge Aufwand, jaja ;-)

Gruss,

Peter

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