Hallo Leute, ich brauche Euren Rat.
Mein Vorhaben:
Ich möchte über einen Drehgeber/Drehimpulsgeber den Wert eines digitales
Poti (MCP 4151-103) verändern, aber wie es scheint, gestalltet es sich
"ohne das nötige Know-How", schwieriger als erwartet.
Zunächsteinmal verstehe ich gar nicht genau, wie ich das digitale Poti
anzuschließen habe... :-(
Dann stellt sich die Frage, ob ich zwingend einen Mikrocontroller für
das verändern des Wertes haben muss, oder ob es auch ohne
(konvertionelle, elektronische Schaltung) geht.
Vielen Dank schon mal im Vorraus!
P.S. Mit der Programmierung von Mikrocontrollern habe ich es leider
nicht so, dafür bestehen aber fortgeschritene Fähigkeiten in Sachen
Elektronik.
Jörg S. schrieb:> Mein Vorhaben:> Ich möchte über einen Drehgeber/Drehimpulsgeber den Wert
Du brauchst eine Auswertung, mit einem Microcontroller oder µC gehts
einfach.
> den Wert eines digitales Poti (MCP 4151-103) verändern,> aber wie es scheint, gestalltet es sich> "ohne das nötige Know-How", schwieriger als erwartet.> Zunächsteinmal verstehe ich gar nicht genau, wie ich das digitale Poti> anzuschließen habe... :-(
steht im Datenblatt z.B. SPI und das verstehen auch die meisten µC
> Dann stellt sich die Frage, ob ich zwingend einen Mikrocontroller für> das verändern des Wertes haben muss, oder ob es auch ohne> (konvertionelle, elektronische Schaltung) geht.
viel Spass, es gab auch analog Rechenmaschinen, das mit dem Drehgeber
könnte ich mir noch analog oder diskret vorstellen, aber SPI dann nicht
mehr.
Michael B. schrieb:> Vielleicht solltest du ein dafür geeignetes digitales Poti verwenden> http://www.lsicsi.com/pdfs/dp.pdf
Ich blicke jetzt nicht ganz durch, durch dieses Datenblatt, bzw. welches
eine genaue Typenbezeichnung für ein brauchbares digitalpoti wäre.
Was ist denn eine nutzbare Kombination aus Drehgeber und Digital-Poti,
die ich ohne viel Aufwand und ohne MiKrocontroller nutzen kann??
Jörg S. schrieb:> Ich blicke jetzt nicht ganz durch, durch dieses Datenblatt, bzw. welches> eine genaue Typenbezeichnung für ein brauchbares digitalpoti wäre.
Die genaue Typennummer hängt vom Widerstandswert ab, kann ich dir auch
nicht sagen, frage LSI, oder nimm eben ein entsprechendes Modell anderer
Hersteller welches dein Händler führt, und wenn der keines mit
Quadraturedecodereingang hat, nimm eins mit CLK/DIR oder UP/DOWN und die
Zusatzschaltung, denn deines mit SPI/I2C kannst du nur per richtig
programmierten uC verwenden.
Jörg S. schrieb:> Was ist denn eine nutzbare Kombination aus Drehgeber und Digital-Poti,> die ich ohne viel Aufwand und ohne MiKrocontroller nutzen kann??
Ein funktionsgleiches Äquivalent ist ein normales Poti mit Drehknopf.
Für Feineinstellungen auch in Form eines Mehrgangpotis. Was für einen
Vorteil versprichst Du Dir denn von Deinem Aufbau?
Harald W. schrieb:> Was für einen> Vorteil versprichst Du Dir denn von Deinem Aufbau?
Ich möchte mein digitales Poti von mehreren Stellen aus über einen
Drehgeber ansteuern können. Tasten "Hoch" & "Runter" währen ebenfalls
möglich. Außerdem soll das Poti keinen Anschlag haben, da ja von anderen
Orten aus auch geregelt werden soll.
Jörg S. schrieb:> Ich möchte mein digitales Poti von mehreren Stellen aus über einen> Drehgeber ansteuern können.
Da Du Drehgeber nicht einfach parallel schalten kannst, bleibt wohl
nur die µC-Lösung. Und auch die wird nicht ganz einfach, denn was
soll z.B. passieren, wenn der eine Drehgeber "hoch" und der andere
"runter" gedreht wird?
Hi Jörg,
alternativ zu LSI kannst Du auch bei Farnell nach Potentiometern
schauen:
http://de.farnell.com/webapp/wcs/stores/servlet/Search?pageSize=25&st=potentiometer
Danach "Nichtflüchtige Digitalpotis" und "Auf/Ab".
Wenn ich mich nicht täusche, dann kannst Du U/D und CLK z.B. des AD511x
direkt an einen Drehgeber hängen, ggf. noch mit kleinen RC-Filtern.
Ah, lese gerade noch Deine "Multipoint"-Anforderung. Geht sicher mit
etwas Aufwand auch noch diskret, allerdings hätten MCUs da so langsam
Ihre Vorteile.
Gruß,
marcus
Harald W. schrieb:> Da Du Drehgeber nicht einfach parallel schalten kannst, bleibt wohl> nur die µC-Lösung. Und auch die wird nicht ganz einfach, denn was> soll z.B. passieren, wenn der eine Drehgeber "hoch" und der andere> "runter" gedreht wird?
Also... ich denke da an mein Auto. Dort kann ich die Lautstärke auch an
2 Stellen verstellen (In der Konsole und im Lenkrad). Wenn meine
Freundin mal wieder irgendein Lied hört, was sie toll findet und es
deshalb lauter dreht, kann ich ganz wunderbar bei nichtgefallen am
Lenkrad wieder leider drehen. das geht auch parallel, wobei das
gewünschte ergebniss nicht immer das richtige ist. Ich weiß aber auch
nicht, was für eine Elektronik dahinter steckt im Auto.
Jörg S. schrieb:> Ich weiß aber auch nicht, was für eine Elektronik> dahinter steckt im Auto.
Sicherlich ein µC o.ä. Wobei solche "Bediengeräte" wohl typisch
über CAN angeschlossen werden.