Hallo,
Möchte mir nen kleinen Abwärtswandler bauen. Da der lastwiderstand sich
nicht signifikant verändert, soll die Version 1.0 sozusagen erstmal ohne
Regler auskommen.
Doch schon in der Simulation fängst mit den Problemen an.
Ein Wandler, der ohne Kondensator auf löckendem betrieb laufen würde.
Arbeitet mit Kondensator äußerst schlecht über den tastbare ist hier
Nichtsehen auszurechen
Da sich der Kondensator bei 2khz Takt bereits bei 1:2 tastbare auf
Betriebsspannung lädt.
Meine frage.
Wie müsste die dgl lauten, mit der sich der spannungsverlauf am
lastwiderstand über Frequenz induktivität Kapazität und widerstand
berechnen lässt...
Danke schonmal
Auch wenn das wahrscheinlich keine einfache frage ist.
Jan R. schrieb:> Arbeitet mit Kondensator äußerst schlecht über den tastbare ist hier> Nichtsehen auszurechen> Da sich der Kondensator bei 2khz Takt bereits bei 1:2 tastbare auf> Betriebsspannung lädt.
Kannst du das mal auf deutsch schreiben? Ich versteh irgendwie kein
Wort.
Johannes E. schrieb:> Jan R. schrieb:>> Arbeitet mit Kondensator äußerst schlecht über den tastbare ist hier>> Nichtsehen auszurechen>>> Da sich der Kondensator bei 2khz Takt bereits bei 1:2 tastbare auf>> Betriebsspannung lädt.>> Kannst du das mal auf deutsch schreiben? Ich versteh irgendwie kein> Wort.
Sch... Autokontrolle.
Bei konstanter Last ist ja im nichlückendem betrieb die Spannung bei
tastgrad 1:2 ca. Ub/2
Wenn der Wandler jetzt aber in den löckenden betrieb triftet.
Konvergiert die kondensatorspannung fast gegen UB
Ich wollte eine dgl die das beschreibt..
Moin
Erst sagst du, du möchtest einen Tiefsetzsteller ohne Regler bauen, weil
sich die Last nicht ändert, dann möchtest du eine DGL haben, die das
Verhalten bei induktiver, kapazitiver und resistiver Last beschreibt.
Was hast du für eine Last? Und wieso lückt dein Steller, wenn die Last
konstant ist? Da ist ja wohl schon ein Fehler in der Auslegung passiert.
Und ich bin mir nicht sicher, ob du mit der DGL was anfangen kannst,
wenn du sie nicht mal selber aufstellen kannst, immerhin handelt es sich
um ein Netzwerk mit einem Energiespeicher (bei resistiver Last), da du
den Ausgangskondensator ja wohl weglässt. Das sollte somit nicht das
größte Problem sein. Also kläre erstmal:
- Ist deine Last wirklich konstant?
- Was ist es für eine Last?
- Wieso lückt dein Steller?
Dann kann man sich ja nochmal über eine DGL unterhalten.
Gruß Christian
1. da meine spule nur 110uH hat
2. Da es ein Akku ist, und da die last zwar nicht konstatnt aber nahezu
ist.
würde sagen sind 2 gleichungen.
1. Ulast = Ue - di/dt*l
2. Ulast = di/dt*l - udiode
Fragen zu den DGLs
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1. Wie kann ich da den tastgrad da mit einarbeiten und die
ausgangsspannung bei unterdimensionierter Induktivität berechen..
2. Wie den Kondensator.
3. Wird vielleicht Folgen..
Jan R. schrieb:> Da es ein Akku ist, und da die last zwar nicht konstatnt aber nahezu> ist.
Deine Last ist also ein Akku?
Unter einer "konstanten" Last versteht man üblicherweise eine Last, die
einen konstanten Laststrom zieht.
Beim Akku als Last ist die Ausgangsspannung mehr oder weniger vom Akku
vorgegeben, der Strom ändert sich dagegen sehr stark, je nach
Tastverhältnis und Ladezustand des Akkus.
In so einem Fall braucht man eine Strom-Regelung oder zumindest eine
Strom-Begrenzung. Die DGL helfen da auch nicht viel.
Jan R. schrieb:> 1. Ulast = Ue - di/dt*l>> 2. Ulast = di/dt*l - udiode
Diese Gleichungen gelten für die Zeit t_on, in der der Mosfet
eingeschaltet ist (1) und für die Zeit t_off1, in der die Diode leitet
(2). Es gibt im lückenden Betrieb noch die Zeit t_off2, in der sowohl
der Transistor als auch die Diode sperren (di/dt = 0).
Die 2. Formel heist:
2. Ulast = -di/dt*l - udiode
Jan R. schrieb:> Wie kann ich da den tastgrad da mit einarbeiten
Indem du über einen PWM-Zyklus mittelst:
Nicht-lückender Betrieb:
Im lückenden Betrieb ist die Formel etwas komplizierter, da während
t_off2 die Spannung nicht definiert ist. Wenn man hier
annimmt, ergibt sich folgende Formel:
Das sind Näherungen, in denen angenommen wird, dass die Ausgangsspannung
über einen PWM-Zyklus konstant ist. Das gilt bei genügend großen
Kondensatoren eigentlich immer, beim Akku auch, wenn man keine ohmschen
Verluste berücksichtigt.
Ich muss noch etwas ergänzen:
Die Werte für di/dt in der Formel sind natürlich unterschiedlich während
t_on und t_off.
Im eingeschwungenen Zustand gilt:
Das bedeutet, dass der Strom am Ende eines Zyklus den gleichen Wert hat
wie am Anfang.
Für die Mittelung über einen Zyklus ergibt sich damit im nicht-lückenden
Betrieb:
und mit D = t_on / (t_on + t_off):
Die DGL und di/dt sind eigentlich nur interessant, wenn man den
Stromverlauf innerhalb eines PWM-Zyklus berechnen möchte.
Im lückenden Betrieb ist es ähnlich.
Johannes E. schrieb:> Ich muss noch etwas ergänzen:>> Die Werte für di/dt in der Formel sind natürlich unterschiedlich während> t_on und t_off.>> Im eingeschwungenen Zustand gilt:>
>> Das bedeutet, dass der Strom am Ende eines Zyklus den gleichen Wert hat> wie am Anfang.>> Für die Mittelung über einen Zyklus ergibt sich damit im nicht-lückenden> Betrieb:>>
>> und mit D = t_on / (t_on + t_off):>
>>> Die DGL und di/dt sind eigentlich nur interessant, wenn man den> Stromverlauf innerhalb eines PWM-Zyklus berechnen möchte.>> Im lückenden Betrieb ist es ähnlich.
Wie würde die Gleichung aber aussehen, wenn der kondensator mit
eingerechnet wird..
Bei meinem falsch dimensionierten Steller war ja die kondensator
Spannung bei 1:4 schon 1/2 Ue wie würde die dazu passende Gleichung
heißen.
Mit welchem verfahren löse ich die Gleichung am besten.
Muss ich für ulast was einsetzen bevor ich die Gleichung löse nein
zuerst allgemeine Lösung und dann einsetzen. Wie gehe ich dann vor. Eine
DGL hat als Lösung ja eine Funktion wie rechne ich dann die konstante
ulast aus??
Jan R. schrieb:> Wie würde die Gleichung aber aussehen, wenn der kondensator mit> eingerechnet wird..
Jetzt wäre vielleicht ein Schaltplan hilfreich. Wo ist denn Kondesator,
parallel zum Akku?
> Bei meinem falsch dimensionierten Steller war ja die kondensator> Spannung bei 1:4 schon 1/2 Ue wie würde die dazu passende Gleichung> heißen.
Warst du da im Lückbetrieb? Wie groß war die Last? War überhaupt eine
Last angeschlossen?
Jan R. schrieb:> Muss ich für ulast was einsetzen bevor ich die Gleichung löse nein> zuerst allgemeine Lösung und dann einsetzen. Wie gehe ich dann vor.
Zuerst musst du dir überlegen, welche Größen sind bekannt und was sind
Unbekannte und nach was möchtest du überhaupt auflößen?
> Eine DGL hat als Lösung ja eine Funktion wie rechne ich dann die konstante> ulast aus??
Möchtest du einfach nur die Ausgangsspannung im eingeschwungenen Zustand
berechnen oder möchtest du den Einschwingvorgang an sich berechnen.
Für den eingeschwungenen Zustand brauchst du keine Differentialgleichung
zu lösen!
Nein lückend war nichts oszi zeigte mir nen geraden strich bei aber bei
5v statt 2,5V
wann gilt eigentlich diese faormel ua = ue * t1/t0
dachte dass gilt im nicht lückendem betrieb. warum bei mir nicht oder
dauert der einschwingvorgang so ewig
Jan R. schrieb:> Nein lückend war nichts oszi zeigte mir nen geraden strich
Dann hattest du 100% Duty-Cycle? Was hast du überhaupt gemessen.
Jan R. schrieb:> wann gilt eigentlich diese faormel ua = ue * t1/t0> dachte dass gilt im nicht lückendem betrieb. warum bei mir nicht oder> dauert der einschwingvorgang so ewig
Nochmal: Was für eine Last war angeschlossen?
Johannes E. schrieb:> Jan R. schrieb:>> Nein lückend war nichts oszi zeigte mir nen geraden strich>> Dann hattest du 100% Duty-Cycle? Was hast du überhaupt gemessen.>> Jan R. schrieb:>> wann gilt eigentlich diese faormel ua = ue * t1/t0>> dachte dass gilt im nicht lückendem betrieb. warum bei mir nicht oder>> dauert der einschwingvorgang so ewig>> Nochmal: Was für eine Last war angeschlossen?
Hier ein Schaltbild. warum gilt die oben gemannte Formel hier nicht und
warum ist die spannung im mittel nicht 5V (Hier ist jetzt 1:2 dutycycle
eingestellt im reallife waren 1:4 aber auch hier in der simulation
warens jetzt neun,... volt statt 5 warum? passiert das ist doch garkein
lückender betrieb.
Jan R. schrieb:> warum gilt die oben gemannte Formel hier nicht und> warum ist die spannung im mittel nicht 5V> das ist doch garkein lückender betrieb.
Ob lückender Betrieb vorliegt, kann so nicht direkt erkennen.
Zeig mal die Spannung an dem Punkt zwischen Transistor und
Speicherdrossel.
Jan R. schrieb:> Johannes E. schrieb:>> Jan R. schrieb:>>> Nein lückend war nichts oszi zeigte mir nen geraden strich>>>> Dann hattest du 100% Duty-Cycle? Was hast du überhaupt gemessen.>>>> Jan R. schrieb:>>> wann gilt eigentlich diese faormel ua = ue * t1/t0>>> dachte dass gilt im nicht lückendem betrieb. warum bei mir nicht oder>>> dauert der einschwingvorgang so ewig>>>> Nochmal: Was für eine Last war angeschlossen?>> Hier ein Schaltbild. warum gilt die oben gemannte Formel hier nicht und> warum ist die spannung im mittel nicht 5V (Hier ist jetzt 1:2 dutycycle> eingestellt im reallife waren 1:4 aber auch hier in der simulation> warens jetzt neun,... volt statt 5 warum? passiert das ist doch garkein> lückender betrieb.
ja ist Lückend. habe aber weiteres problem. die pwm quelle ist ja ein
avr atmega 328.
habe die masse dessen direkt an die source geschaltet. bis jetzt wurde
die avr mit usb strokm meines imacs versorgt. jetzt habe ich beide an
das labornetzteil gehängt und da siehe kurzschluss. was macht man da
jetzt. wenn ich beide massen an den selben punkt lege habe ich eine
drainschaltung das ist auf gutdeutsch scheiße.
wie macht man das ein pegelwandler wäre doch auch misst, wenn die
eingansspannung hoch ist. bei einem aufwärtswandler mal ganz zu
schweigen.
wie macht mann dass? gibt es fets mit zwei massen also einmal am
substrat einmal an source.
denn bei einem Aufwärtswandler (vielleicht mache ich auch einen extra
thread.) geht pegelwandeln ja nicht, ich wüsste zumindest nicht wie..
ja nicht. ein gegentakt flusswandler würde mir einfallen. aber geht dass
nicht einfacher??
Jan R. schrieb:> wenn ich beide massen an den selben punkt lege habe ich eine> drainschaltung das ist auf gutdeutsch scheiße.> wie macht man das ein pegelwandler wäre doch auch misst, wenn die> eingansspannung hoch ist...
Man kann so etwas mit einem P-Kanal Mosfet machen, der benötigt eine
negative Gatespannung bezogen auf Source, um einzuschalten. Bei 10V
Eingangsspannung wäre das eine relativ einfache Lösung.
Dazu dann noch einen invertierenden Low-Side Treiber (z.B. MCP1401), der
aus deinem Logic-Signal die benötigten 10V macht.
Beim N-Kanal Mosfet braucht man eine Gate-Spannung, die größer als die
Eingangsspannung ist. Dazu brauchst du einen High-Side Treiber mit
Bootstrap-Versorgung.
> ... bei einem aufwärtswandler mal ganz zu schweigen.
Beim Aufwärtswandler ist es einfach, weil da Mosfet-Source auf Masse
liegt.
> Hier ein Schaltbild. warum gilt die oben gemannte Formel hier nicht und> warum ist die spannung im mittel nicht 5V (Hier ist jetzt 1:2 dutycycle> eingestellt im reallife waren 1:4 aber auch hier in der simulation> warens jetzt neun,... volt statt 5 warum? passiert das ist doch garkein> lückender betrieb.
Was ist das für ein Programm?
KeinGast schrieb:>> Hier ein Schaltbild. warum gilt die oben gemannte Formel hier nicht und>> warum ist die spannung im mittel nicht 5V (Hier ist jetzt 1:2 dutycycle>> eingestellt im reallife waren 1:4 aber auch hier in der simulation>> warens jetzt neun,... volt statt 5 warum? passiert das ist doch garkein>> lückender betrieb.>> Was ist das für ein Programm?
iCircuit gibts im Appstore ist ein benutzerfreundliches SPICE ABER
WENIGER FUNKTIONEN ALS ETWA P-SPICE
Aber jetzt zurück zum wandler ist es jetzt lückend oder net...
Jan R. schrieb:> habe hier ein oszillogramm. Zwischen transistor und spule.>> würde sagen dass sieht lückend aus oder??
Hast du die Schaltung so aufgebaut wie in deiner Simulation? Ist die
Eingangsspannung hier auch 10V und 8 Ohm Last? Irgendwie kommt mir das
etwas seltsam vor.
In den Messungen hast du 500 mV/Div, stimmt das oder sind das 5V/Div? Wo
ist die Oszi-Masse angeschlossen?
Eigentlich ist es so, dass bei eingeschaltetem Transistor die Spannung
an der Spule gleich der Eingangsspannung ist. In deiner Messung geht die
Spannung kurz auf 10V hoch und klingt dann relativ schnell ab. Hast du
überhaupt eine Masse angeschlossen?
Wenn die Diode leitet, ist die Spannung an der Spule ungefähr 0V. Im
Lückbetrieb hat man in der Zeit, in der Transistor und Diode sperren an
diesem Punkt die Ausgangsspannung; die müsste eigentlich irgendwie
absinken, wenn da eine Last angeschlossen ist.
Jan R. schrieb:> Hier noch der dutycycle vom AVR> und da kommt Ue/2 am augang raus.
So wie es aussieht betreibst du den Wandler im Leerlauf bzw. mit sehr
geringer Last. Dadurch arbeitet die Schaltung im Lückbetrieb und deshalb
ist die Ausgangsspannung auch nicht proportional zum Duty Cycle.
Nochmal zurück zu den Differentialgleichungen:
Bei 10 V Eingangsspannung und 5V Ausgangsspannung liegt an der Spule +/-
5V an, der Duty-Cycle im continuous mode ist 50%.
di/dt ist dann 5V/110µH = 45 mA/µs bzw. 45A/ms.
Wenn du das mit 1kHz betreibst, also 500µs t_on, dann ist der
Strom-Ripple 22,5A.
Üblicherweise legt man einen Abwärtswandler so aus, dass der
Strom-Ripple im Bereich 20 .. 40 % des Nenn-Ausgangsstroms liegt. Deine
Auslegung würde also für 50A Ausgangsstrom passen.
Für einen Ausgangsstrom von z.B. 1 A wären das 400 mA Ripple-Strom, man
bräuchte bei einer 110 µH-Drossel eine PWM-Frequenz von ca. 50 kHz.
Bei 1 kHz braucht man eine Drossel mit ca. 5 mH, damit der Ripple-Strom
passt.
Mit deinen Parametern kannst du also gar keinen nicht-lückenden Betrieb
erreichen, es sei denn, der Laststrom ist größer als ungefähr 12 A.
Jan R. schrieb:> Sind 5v/div der gerade Strich sind 5V nicht Null. Was ist es jetzt> Lückend oder nicht??
Hast du überhaupt den Unterschied zwischen lückend und nicht-lückend
verstanden?
Wenn der gerade Strich bei 5V ist, dann ist weder der Transistor noch
die Diode an, also lückend.
Im nicht-lückenden Betrieb hat man ein Rechteck-Signal, bei dem nur die
Pegel 10V und 0V (bzw. -U_diode) vorkommen.
Bei geringer Last ist so ein Abwärtswandler immer lückend, deswegen muss
ein ungeregelter Abwärtswandler immer so belastet werden, dass er im
nicht-lückenden Betrieb arbeitet.
Habe jetzt ein Signal welches ca. 500Khz frequenz hat.
Ich habe den wandler jetzt mal ohne kondensator betrieben.
Immernoch Lücken.... aber warum fällt die spannung an der induktivität
auf unter 0 Volt.
fehler beim oszi zu geringe samling raten aliasing.
denn negative spannungen lässt die diode doch garnet durch.
last war 100 Ohm
Die masswe vom oszi befindet sich am unteren ende der last. Klar, dass
da -0,7 V zwischen
Dieser masse und oberem ende von diode sind also beim bild zwischen FET
u. L.
Aber die negative spannung an derlast, kann ich mir nicht erklären.
Jan R. schrieb:> Immernoch Lücken.... aber warum fällt die spannung an der induktivität> auf unter 0 Volt.
Jetzt beschreib doch endlich mal deinen Messaufbau:
- Wie groß ist die Eingangsspannung?
- Was ist für eine Last angeschlossen?
- Was bedeutet "ohne kondensator"?
- Was hast du für Bauteile verwendet (Transistor, Diode, ...)
Ohne diese Infos ist es sehr mühsam, dir zu helfen.
1. 10V
2. 100 Ohm
3. In der simulation gibt es nur einen der ist nicht angeschlossen also
ohne glättung.
4. MOSFET Schotky-Diode Arduino UNO für PWM
Meine Frage die mir am wichtigsten ist:
Warum wird die spannung am Lastwiderstand Negativ. OSZI MAsse am unteren
ende von Last wie gesagt.
negativ ist doch sogar sperrichtung für Diode..
Oder ist dass ein Feld welches das oszi beeinflusst.
Um nochmal zum thema ansteuerung des Transistors zu kommen.
habe folgendes Dokument gefunden:
http://ces.karlsruhe.de/~BUB/Umwelttechnik/Elektromobilitaet_TGJ14_2012.pdf
Auf Seite 71 ist ein Universalumrichter gezeigt. So wie ich das verstehe
schaltet dieser zweite transistor bei PWM Toff auf masse. das geht doch
garnicht. In meiner Simulation, fließt dann sogar Strom von der basis in
den Kollektor über die spule auf masse. dass konn doch nicht sein oder
was haben sich die ersteller dabei gedacht??
Jan R. schrieb:> Ein Wandler, der ohne Kondensator auf löckendem betrieb laufen würde.
Der löckende Betrieb macht mich immer so glöcklich!
Die Herleitung über die DGL sind bei HSW insb. für den Tiefsetzsteller
sehr gut beschrieben.
http://schmidt-walter.eit.h-da.de/snt/snt_deu/sntdeu2.pdf
Warum hast du den Kondensator eigentlich nicht angeschlossen?
Ein Abwärtswandler ohne Kondensator am Ausgang ist überhaupt nicht
sinnvoll, vor allem, wenn die Last relativ hochohmig ist.
Wenn der Transistor einschaltet, dann steigt der Strom relativ schnell
(Zeitkonstante ca. 1 µs) auf 100 mA (10 V / 100 Ohm), die
Ausgangsspannung ist dann gleich der Eingangsspannung.
Wenn der Transistor ausschaltet, dann hört der Strom auf zu fließen und
die Ausgangsspannung ist 0V.
Jan R. schrieb:> Warum wird die spannung am Lastwiderstand Negativ. OSZI MAsse am unteren> ende von Last wie gesagt.
Hast du deinen Tastkopf richtig kalibriert? So wie ich das sehe, ist die
gemessene Spannung in beiden Richtung zu groß; 12V oben und -2V unten,
also immer 20% zu viel. Auch beim Ansteuersignal kann man erkennen, dass
der Pegel zu groß ist.
Das sieht für mich sehr verdächtig nach einem falsch kalibrierten
Tastkopf aus.
Jan R. schrieb:> Auf Seite 71 ist ein Universalumrichter gezeigt. So wie ich das verstehe> schaltet dieser zweite transistor bei PWM Toff auf masse. das geht doch> garnicht. In meiner Simulation, fließt dann sogar Strom von der basis in> den Kollektor über die spule auf masse.
Das ist ein Umrichter, deine Simulation ist ein Abwärtswandler. Das
solltest du nicht verwechseln.
Beim Umrichter mit 4-Quadranten-Betrieb kann der Strom in beide
Richtungen fließen, deshalb braucht man da den unteren Transistor gegen
Masse. Zusätzlich gibt es noch Freilaufdioden, die einen Stromfluss von
Masse zum Ausgang erlauben, in deiner Schaltung gibt es nur die
Freilaufdiode.
Dass in so einem Fall der Gate-Strom durch den Kollektor fließt, ist bei
praktischen Anwendungen kein Problem, weil man da Mosfets oder IGBTs
verwendet, die haben keinen Gatestrom. Normale Bipolartransistoren sind
für so eine Anwendung eher weniger geeignet.
ja gut in dem beispiel ists aber ein bipolar sowie ich dass sehe.
aber an den Umrichter ist ja der steller angschlossen, wenn du dir dass
mal genau angeguckt hast. wenn die transis FETs o. IGBTs wären, dann
würde doch der untere der die freilaufdiode ersetzen. Ist das
vorteilhaft??
Jan R. schrieb:> wenn die transis FETs o. IGBTs wären, dann> würde doch der untere der die freilaufdiode ersetzen. Ist das> vorteilhaft??
Ein IGBT kann keine Freilaufdiode ersetzen, weil der rückwärts nicht
leiten kann. Man braucht also trotzdem noch die Freilaufdiode.
Beim Mosfet ist es so, dass er im eingeschalteten Zustand auch rückwärts
leitfähig ist. Dadurch kann man die Verluste im Vergleich zu einer Diode
reduzieren, das nennt sich Synchrongleichrichtung.
Das ist schon ein Vorteil, ist aber auch ein gewisser Mehraufwand. Das
lohnt sich eigentlich nur bei größeren Leistungen oder bei integrierten
Spannungsreglern, bei denen die Mosfets und die Ansteuerung schon mit
drin sind.