3,15 V Zündspannung an Thyristor -> Reihenschaltung der Trigger?

Gast #3080957
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Hallo, ich habe in einem Spannungskontrollkreis, der ein Relais 
betätigen soll, sobald die Spannung, die am Kontrollkreis anliegt, unter 
3,15 Volt sinkt, einen Thyristor.
Einen passenden IC habe ich bei Digikey gefunden.
http://www.digikey.de/scripts/DKSearch/dksus.dll?Detail&itemSeq=127484906&uq=634985735670905887

Das Problem ist, dass der Stromverbrauch der Geschichte minimal bleiben 
soll. Deshalb kommt auch die Methode mit Wechslerrelais mit 3V 
Spulenspannung auf keinen Fall infrage, da ich, weil das ganze einen 8S 
LiPo überwachen soll (und zwar jede Einzelzelle!) mir ein Watt 
Dauerverbrauch nicht leisten kann, nur um den LiPo zu schützen.

Besagter IC gibt ein Signal aus, sobald die Spannung unter 3V sinkt, das 
heißt, er lässt offenbar die Eingangsspannung durch. Die wäre ja dann 
3V.

Mit diesen 3V möchte ich nun einen Thyristor ansteuern, der mir ein 
Relais zünden soll.
Warum nicht direkt ein Relais? Ganz einfach, ich habe keins gefunden, 
das bereits bei 3V zündet und ohne zu murren 8A RMS leisten kann. 
Abgesehen davon liefert der IC nicht genug Strom um das Relais zu 
schalten.

Daher soll das ganze erst einen Thyristor zünden, über den dann das 
Relais betätigt wird (12V DC zum Betätigen sind da!).

Mein Problem ist, dass an dem Thyristor dann aber 3,15V anliegen. Die 
meisten sind aber von 0,4V bis 1V Triggerspannung angegeben. Wenn ich da 
3,15V anlege, stinkt die Sache, oder?

Kann ich von den Thyris 4 in Reihe schalten? Dann verteilen sich die 
3,15V auf die 4 Thyris und pro Thyri liegen was um die 0,8V an, wäre 
genug zum zünden. Aber unkritisch.
Geht das denn mit der gemeinsamen Masse? Oder gibt es noch bessere 
Lösungen um die Spannung zu drücken?

LG
(Firma: matzetronics) #3080978
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Du weisst aber schon, das einmal gezündete Thyristoren solange leiten, 
bis man ihnen die Spannung zwischen A und K wegnimmt, bzw, bis sie unter 
den Haltestrom sinkt?
Für mich klingt das so, als wärst du mit einem Logiklevel FET besser 
bedient, vor allem, wenn du das Relais auch wieder abfallen lassen 
willst. Oder sogar einen stinknormalen Transistor mit 
Basisvorwiderstand.
Gast #3080985
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Ja, das ist mir bewusst, ist aber kein Problem, weil der Kontrollkreis 
nicht fest am LiPo ist, sondern über den Balancerstecker angesteuert 
wird. Der LiPo wird in einem Ghettoblaster eingesetzt und der 
Kontrollkreis hat die Aufgabe den Ghettoblaster abzuschalten wenn der 
LiPo leer ist. Dann nimmt man den Akku raus und der Thyristor ist 
stromlos -> Reset.
Gast #3081004
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Korbinian schrieb:
> Einen passenden IC habe ich bei Digikey gefunden.
>
> http://www.digikey.de/scripts/DKSearch/dksus.dll?D...

Also der Link zu deinem ausgesuchten Bauteil funktioniert bei mir nicht!

Nimm doch was fertiges, da sieht man gleich was los ist.
Bei deiner Idee geht das Gerät schlagartig aus, bei u.g. Teil sieht man 
sogar die einzelnen Zellspannungen und kann ggf. die Restlaufzeit 
schätzen.

http://www.stefansliposhop.de/liposhop/Lipoueberwachung/MTTEC-Lipo-Waechter-BS12-Einzelzellenueberwachung-Di::911.html

Gruß Thomas
Gast #3081040
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Dein erster Text ist so verwirrend, dass ich mit deiner Frage so nichts 
anfangen kann.
Skizziere  ein Schaltbild, von dem was du vor hast (zeichne notfalls auf 
ein Stück Papier und fotografiere es ab), lad es hoch.
Gast #3081077
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Kann ich von den Thyris 4 in Reihe schalten? Dann verteilen sich die
3,15V auf die 4 Thyris und pro Thyri liegen was um die 0,8V an, wäre
genug zum zünden. Aber unkritisch.

Du weist aber schon was ein Thyristor ist ?

Zeige mir den Ghettoblaster der 8A verschlingt !
Nimm einen MOSFET und gut ist es.
Gast #3081106
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Den kann ich dir noch nicht zeigen, aber den Verstärker, der ein 
Hifimediy T1 mit ZN Cap ist.

Thyristor ist mir bekannt.

Man legt eine Triggerspannung an zwischen Kathode und Anode, daraufhin 
wird der Thyristor niederohmig und es kann Strom durch das Gate fließen.

Diese Triggerspannung ist bei mir aber dreimal so hoch wie zulässig. 
Deshalb muss ich die Spannung verringern, und das idealerweise über eine 
Reihenschaltung.
Gast #3081175
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Korbinian schrieb:
> Man legt eine Triggerspannung an zwischen Kathode und Anode, daraufhin
> wird der Thyristor niederohmig und es kann Strom durch das Gate fließen.

Dein Text ist so verwirrend, dass ich damit so nichts
anfangen kann.
Skizziere  ein Schaltbild, von dem was du vor hast (zeichne notfalls auf
ein Stück Papier und fotografiere es ab), lad es hoch.
Gast #3081198
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Käme vielleicht so was infrage zum Regeln der Spannung?
MCP1825S-0802E/AB (Digikey Teilenummer).

Ja, ich weiß, dass es ein ineffizienter Linearregler ist, aber bei den 
paar µA, die der Thyristor zieht...
#3081218
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Korbinian schrieb:
> Man legt eine Triggerspannung an zwischen Kathode und Anode, daraufhin
> wird der Thyristor niederohmig und es kann Strom durch das Gate fließen.
>
> Diese Triggerspannung ist bei mir aber dreimal so hoch wie zulässig.

Grundlagen!

Ein Thyristor wird gezündet in dem ein kurzer Stromimpuls durch das Gate 
zur Kathode fliesst.
Die Gate-Kathodenstrecke ist vergleichbar zu einer Dioden ( bzw 
Transistor B-E) Strecke.
Wenn due eine Spannung größer der Zündspannung hast, dann musst du wie 
bei einem Transistor den Strom durch einen Vorwiderstand begrenzen.
Gast #3081227
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Die kommen an den Balancerstecker.

Der hat eine gemeinsame Masse, und für jede Zelle einen separaten + Pin.

Also kommen die Minuspins der Mess-ICs an die gemeinsame Masse des 
Balancersteckers und der + Pin der Mess-ICs an die jeweiligen + Pins des 
Balancersteckers.
Gast #3081235
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Dein Mess-IC ist ja nur für eine Lipo-Zelle gedacht. DEr IC der die 2. 
Zelle überwacht, wird dan schon mit der Spannung aus Zelle 1 und Zelle 2 
( 6-8V) versorgt. Der IC ist nur bis 5,5V ausgelegt?!
Gast #3081251
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Korbinian schrieb:
> Der hat eine gemeinsame Masse, und für jede Zelle einen separaten + Pin.
>
>
>
> Also kommen die Minuspins der Mess-ICs an die gemeinsame Masse des
>
> Balancersteckers und der + Pin der Mess-ICs an die jeweiligen + Pins des
>
> Balancersteckers.

das ist schon richtig.

Was mißt du von Masse zu Zelle 1? und Masse zu Zelle 2 ? usw.
Gast #3081271
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hab mich missverstädnlich ausgedrückt.

Als Beispiel für Zelle 2:
Minuspin von Mess-IC kommt an Pin 2.
Pluspin von Mess-IC kommt an Pin 3.

Bei zelle 3:
Minuspin von MIC an Pin 3
Pluspin von MIC an Pin 4.

usw.

Da habe ich an den Mess-ICs dann jedesmal 3,7V anliegen.
Gast #3081283
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Warum denn?
Ich habe jedes Mal 3,7V an den Mess-ICs anliegen.
Auf die Ausgangsspannung nach dem Mess-IC kann ich pfeifen, weil danach 
ja der Regler eingreift. Wichtig ist nur, dass der IC bei 3,15V 
durchschaltet und so den Thyristor zündet.

Die Spannungen, die an den ICs anliegen, sollen ja von den Akkuladungen 
abhängen, das ist doch der Sinn des ganzen.

Wenn die Akkuspannung pro Zelle einen bestimmten Wert unterschreitet, 
dannn schaltet der IC durch, der Regler regelt runter auf 0,8V, der 
Thyristor zündet, das Relais kann unterbrechen und der Akku wird nur 
noch minimal entladen mit den paar mA, die Regler, IC und Relais 
brauchen.
#3081353
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Korbinian schrieb:
> Dieser Wandler ist gemeint.
>
> Der reduziert die zu hohe Spannung (3,15V) zu 0,8V runter, die der
> Thyristor verträgt und mit denen er sicher zünden kann.

meine Güte, die Grundlagen einer Diodenstrecke nicht verstehen aber 
hochkomplexe Überwachungsschaltungen für LiPo designen wollen.

Sorry aber bringe mal eine Led zum leuchten, machst du das auch mit dem 
Spannungsregler?

Du arbeitest nicht gerade an dem LiPo Problem bei Boing?


Dein seitenweises Schaltzungsbeschreibungsgedöns kann man auch nicht 
verstehen, mach eine Schaltplan, vieleicht kann man dir dann zeigen daß 
du erst mal laufen lernen sollst bevor du dich für irgendwelche 
Leichtatletikmeisterschaften anmeldest.
Gast #3081411
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Also, nochmal das Problem.
Ich habe einen Akku, der aus Zellen mit je 4,2V Spannung besteht. Diese 
Spannung sinkt während des Entladevorgangs.

Diese Zellenspannung wird über den Balancerstecker gemessen. Ich kann 
die Spannung jeder Zelle einzeln messen.
Sobald die Zellspannung von einer Zelle unter 3 V sinkt, soll der 
Hauptverbraucher abgeschaltet werden.
#3081427
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Korbinian schrieb:
> Also, nochmal das Problem.
> Ich habe einen Akku, der aus Zellen mit je 4,2V Spannung besteht. Diese
> Spannung sinkt während des Entladevorgangs.
>
> Diese Zellenspannung wird über den Balancerstecker gemessen. Ich kann
> die Spannung jeder Zelle einzeln messen.
> Sobald die Zellspannung von einer Zelle unter 3 V sinkt, soll der
> Hauptverbraucher abgeschaltet werden.

Ja, dafür habe ich Dir den passenden Vorschlag gemacht. Bei Deinen
etwas eingeschränkten Elektrokenntnissen würde ich an Deiner Stelle
aber eher ein Fertiggerät empfehlen. Man findet sowas wohl unter
Schutzschaltung für Lithiumzellen, teilweise wohl schon in diese
Zellen eingebaut.
Gruss
Harald
Gast #3081450
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Könnte man denn mit einem umgebauten Fertiggerät möglicherweise so ein 
Relais schalten? Ich hab so ein Ding neben mir liegen, allerdings kann 
das nur piepen und leuchten.

Einen der Piepser habe ich ausgelötet und gemessen.
Beim Anlegen einer bewussten Unterspannung liegt an dem Piepser eine DC 
Spannung von ca. 3V an.

Kann ich dann diese 3V nehmen, in den verlinkten Spannungswandler 
speisen und von da aus einen Thyristor schalten, der mir mein Relais 
einschaltet?
Gast #3081454
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Definitiv ist das basteln einer Überwachungsschaltung für Lipo mit 
deinem Grundwissen Lebensgefährlich. Solche Akkus sind normal für 15-40C 
Spitzenbelastung ausgelegt. Wenn dein Akkupack, ich rechne mal mit 
5000mAh (8S ca. 30V) dann sind das max. 200A  x 30V = 6000W !!
Also nur Vorsichtig bei deinen Spielereien.
#3082580
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Korbinian schrieb:
> Und was spricht gegen einen Thyristor, der nur wenige Mikroampere
> braucht?

Daß ein Thyristor nicht so funktioniert wie du es beschrieben hast:

> Korbinian schrieb:
>> Man legt eine Triggerspannung an zwischen Kathode und Anode, daraufhin
>> wird der Thyristor niederohmig und es kann Strom durch das Gate fließen.

Das ist von vorn bis hinten komplett falsch.

Es scheint so, als wölltest du einen Tiefentladeschutz bauen. Das ist 
aber kein bisschen trivial, wenn man es richtig machen will. Und richtig 
ist: es darf nach dem Unterschreiten der Entladeschlußspannung kein 
Strom mehr fließen. Auch nicht "wenige Mikroampere".


XL
Gast #3084463
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Nochmal: Das fertige Teil unterbricht den Stromfluss aber nicht.

Wenn die Spannung zu niedrig wird, dann leuchtet eine LED auf.

Statt der LED soll aber ein Relais schalten. Da aber weder die Spannung 
noch der Strom groß genug sind um ein Relais zu schalten muss irgendwas 
dazwischen.
#3085598
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Korbinian schrieb:

> Dann zeig mir mal so ein Ding.

Das hier hab ich nach zwei Minuten googlen gefunden:
http://www.all-battery.com/pcbfor11.1vlipo_li-ion_li-mnnibatterypack-32071.aspx
Ein Angebot von Hunderten.

> Und anstatt immer zu allem nein, geht nicht zu sagen, könnte man ja auch
> konstruktiv weiterhelfen.

Deine Antworten zeigen, das Dir wichtige Grundlagen der Elektronik
fehlen. Ein solches Defizit kann man nicht mit ein paar Antworten
im Forum beheben. Nicht gibt es eine mehrjährige Lehre für Elek-
troniker bzw. ein noch längeres Studium dafür.

> Und nicht: Du bist zu blöd, kauf was fertiges.

Das Wort "Blöd" habe ich nicht benutzt, obwohl es bezüglich Deiner
Elektronikkenntnisse wohl zutrifft.
Gruss
Harald

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