Gast
#2631586
Hallo, ich habe ein Problem mit einem DOG-M-Display: es läuft an 40cm Litze mit 9.2MHz SPI-Takt (18,43MHz/2) ebenso mit 2.3MHz (18,43MHz/8), aber nicht mit 4.6MHz (18,43MHz/4)?! Mit 4.6MHz erscheint der in Endlosschleife ausgegebene Test-Text oft an falscher Stelle. Woran könnte das liegen? Ich weiss nicht, was der Displaychip ST7036 eigentlich schaffen sollte. Einerseits steht im Datenblatt (http://www.lcd-module.de/eng/pdf/zubehoer/st7036.pdf) auf S.55: "SCL L pulse width min 120ns" (d.h. 8 MHz bei 5V), andererseits "Serial Clock Period min 100ns" (d.h. 10 MHz). Ich habe ein paar Oszi-Bilder der Signale gemacht: http://home.arcor.de/devpoint/doc/problem.pdf CLK ist auf dem Display-PCB terminiert: 68 Ohm + 180pf AC-Terminierung. Alle anderen Signale nicht. Das CLK-Signal sieht IMHO bei 4.6/9.2MHz gut aus. Auf MOSI/CS/RS sind dagegen viele Störungen. Ich weiss nicht, woher das kommt. Vieleicht vom GPIO-Chip (MCP23S17), unter dem alle SPI-Signale durchlaufen? Aber wenn dieses Rauschen bei 9.2MHz nicht stört, sollte es bei 4.6MHz erst recht nicht stören, oder? Testweise habe ich eine AC-Terminierung an RS/CS/MOIS gehängt - ohne Effekt. Die SPI-Signale sind bei mir auf der kleinen Hauptplatine so zu diversen ICs/Headern so geführt, wie es am besten in das Layout gepasst hat, also ohne besondere Struktur (insbesondere nicht nacheinander). Alles auf ca 7x7cm, siehe pdf. Auf der Displayplatine sind zwei weitere SPI-Slaves: das Display und der GPIO-Chip. Die Platinen sind wg. der Temperaturanforderungen durch Einzeladern statt Flachbandkabel verbundern. Welche SPI-Frequenz kann man realistischerweise von einem DOG-M163 (3 x 16) an 40cm Litze erwarten?