Feedbackmanipulation bei einem Schaltregler

Gast #3381801
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Hallo zusammen

Ich möchte die Ausgangsspannung eines Schaltregler (LM22680) mittels 
Mikrocontroller verändern können. Meine Idee ist es den Spannungsteiler, 
der zum Feedback führt zu manipulieren. Eine erste Idee habe ich im 
Anhang beigelegt.
Kann diese Schaltung so funktionieren oder gibt es andere, bessere 
Varianten? Wie dimensioniere ich die Bauelemente, wenn ich eine 
Ausgangsspannung zwischen 20V und 28V erhalten will?
Angehängte Dateien:
Gast #3381975
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das wird so höchstwahrscheinlich nicht klappen: der Tiefpass, den du zur 
Glättung der PWM an den Feedback-Pin baust, wird die Regelschleife des 
Bausteins völlig durcheinander bringen. (siehe auch den Abschnitt 
"internal loop compensation" im Datenblatt des Schaltreglers.)

Wenn du die PWM auf einen Tiefpass gibst, einen OPV nachschaltest und 
dann nur mit einem Längswiderstand an den Feedbackteiler gehst (also den 
Frequenzgang des Feedbacksignals nicht beeinflusst) könnte die Sache 
funktionieren. Eleganter wäre es aber, wenn du einen Schaltregler 
findest, bei dem du den Sollwert vorgeben kannst (adjust-Input). Das ist 
wesentlich unproblematischer als am Feedback-Pin herumzuwerkeln.
Gast #3382096
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Welche Auflösung schwebt Dir vor? Man könnte mehrere, jeweils doppelt so 
große, Widerstände zwischen dem Feebackmittelpunkt und jeweils einem µC 
schalten. Sind nun alle µC Pins hochohmig (als Eingang definiert) ist 
dir Ausgangsspannung unbeeinflusst und erreicht ihren Minimalwert. Wird 
nun einer der µC Pins auf GND geschaltet, so liegt dann ein Widerstand 
paralell zum unteren Feedbackwiderstand und die Ausgangsspannung erhöht 
sich.

Durch die Ungleichheit der Widerstände ergibt sich eine unterschiedliche 
Gewichtung der Beeinflussung. Mit 8 Pin sind so 256 Spannungsstufen 
möglich.
Gast #3382109
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> Meine Idee ist es den Spannungsteiler,
> der zum Feedback führt zu manipulieren.

Das kann man machen, aber die PWM sollte besser gefiltert werden, oder 
synchron zur PWM des Schaltreglers laufen.

Immerhin ist die Schaltung besser, als die Feedback-Spannung durch einen 
zusätzlichen OpAmp zu jagen, dessen Characteristik am Regelverhalten 
dreht.
Gast #3382150
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Horst Koller schrieb:
> Wie würde die Schaltung mit dem OP genau aussehen? Würde man hier einen
> Impedanzwandler verwenden?

so wie im Anhang gezeigt. Wichtig ist, dass der Kondensator den 
Feedback-Eingang nicht belastet, weil er ansonsten das Nachregeln 
behindert. Bei passender Dimensionierung von R1 und R2 kann man sich den 
OPV auch sparen, mit dem OPV dazwischen wird es nur einfacher, passende 
Widerstandswerte für den gewünschten Einstellbereich zu finden.
Angehängte Dateien:
Gast #3382168
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@Rowland: Dies scheint mir eine gute Lösung zu sein. Jedoch möchte ich 
mit möglichst wenigen I/Os und einer grossen Auflösung arbeiten.

@Achim: Was meinst du mit der passenden Dimensionierung? Wie wäre die?
Gast #3382181
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Ja, verstehe, bei höherer Auflösung wird das ganze naturgemäß 
Pinintensiv. Allerdings könnte man ein Schieberegister als 
Seriell-/Paralellkonverter nutzen. Aber klar, ein zusätzlicher Chip ist 
wider mehr Aufwand.

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