Gast
#5772944
Hallo Leute, ich stehe vor einem Problem! Ich muss fünf doppelte 16Bit ADCs auslesen (Typ: ADS8350) und habe eine (!) Referenz von 2,5V (REF3225). Soweit erst mal kein Problem. Jeder einzelne ADC Kanal soll seinen Referenzeingang mit 10µF puffern. Und da gehen die Probleme los. In den Typ. Applikationen des ADCs werden die "REFs" jeweils per OP (OPA2350) gepuffert der die 10µF befeuert. Ich habe aber in meinem Fall echt wenig Platz. Die ADCs bekomme ich noch schön auf das Layout, aber die OPs passen nicht mehr gut drauf. Gibt es OPs, die wirklich große kapazitive Lasten rauscharm und mit wenig Offset puffern können? Ich hätte in meinem Fall 5 ADCs zu je zwei Kanälen mit je 10µ => 100µF - oh graus. Vielleicht eine unbeholfene Frage zu kapazitiven Treiben bei OPs: Viele OPs sind ja nicht dafür ausgelegt, dies zu können. Ich denke, und da mag ich falsch liegen, das bezieht sich auf dynamische Effekte, Ausregelzeiten und Treiberleistung? Ein Buffer einer Referenz ist aber eher etwas statisches. - Oder? Sprich ggf. mit passenden Vorwiderstand zwischen OP und Kondensator (der den Maximalstrom aus dem OP begrenz) wäre es möglich auch größere Kapazitäten zu treiben? Ich benutze z.B. auf dem System auch MCP6V2 OPs, die nur sehr wenig Strom liefern können (max. 30mA) und nach Spec auch nicht Dauerkurzsschlussfest sind (anders als der OPA2350). Und ja, auch kapazitive Lasten kann er nicht gut treiben. - würde er sich aber trotzdem für den statischen Betrieb wie ich es mir hergeleitet habe taugen? Das würde meine BOM deutlich vereinfachen. Ich weiß zwar nicht, ob es von Bedeutung ist (nenne es aber der Vollständigkeitshalber), aber alle 10 Kanäle werden Zeitsyncron von einem FPGA gesampelt und das mit min. 500kSPS bis an die 750kSPS grenze heran.