Eine kurze Frage:
Für eine Schaltung benötige ich laut Manual einen Kondensator mit 100µF.
Die größten Folienkondis, die ich bei Reichelt fand, hatten 6.8µF. Laut
Herstellerangaben sollte es aber kein Elko sein, da auch Negative
Spannungsanteile durch ihn hindurch müssen.
Wie kann ich die Kapazität also vervielfältigen? Einer eine Idee?
Icheben schrieb:> Wie kann ich die Kapazität also vervielfältigen? Einer eine Idee?
Indem Du entsprechend viele Kondensatoren parallel schaltest. :-)
Folienkondensatoren bis ca 22µF sind handelsüblich. Bei Keramik auch
noch grösser. Andere Alternativen hängen von Deiner Anwendung ab.
Danke erst einmal für die schnellen Antworten.
22µF - da bräuchte ich noch immer 5 Stück, um den Kapazitätswert zu
erhalten.
Ein Bipolarer Typ wäre wohl eine gute Variante. Ob das auch für diese
Audioanwendung gilt, weiß ich jedoch noch nicht.
Ich möchte einen Audio-Signalverstärker mit Kanaltrennung aufbauen,
bestehend aus einem TL084, welcher beinahe baugleich zum TL064 ist.
Mal schauen, ob es funktioniert.
Danke sehr
Icheben schrieb:> Ich möchte einen Audio-Signalverstärker mit Kanaltrennung aufbauen,> bestehend aus einem TL084, welcher beinahe baugleich zum TL064 ist.
Wenn Du Billig-OPVs nimmst, dürfte die Qualität der Cs auch keine
grosse Rolle spielen. Aber zeige doch mal Deine Schaltung!
MaWin schrieb:> Es gäbe solche Kondensatoren natürlich schon> Ebay-Artikel Nr. 311066359101
Ich glaube nicht, dass man diesen Preis "heraus hören" kann. In meinem
Alter sowieso (und ich erst recht) nicht mehr.
Der absolut beste Beschiss auf dem Audiosektor sind Lichtleiter mit
vergoldeten Anschlüssen.
Haben die bei den Euronieden verkauft (dort gesehen).
F. Fo schrieb:> Ich glaube nicht, dass man diesen Preis "heraus hören" kann. In meinem> Alter sowieso (und ich erst recht) nicht mehr.
Im Audiobereich ist es schwierig, die Grenze zwischen sinnvollen
und übertriebenen Maßnamen zu finden. Man sollte z.B. darauf achten,
das Elkos im Signalweg immer mit Gleichspannung vorgespannt sind,
da sie um Null herum wie eine Gleichrichterdiode wirken. Allerdings
denke ich auch, das eine Forderung nach einem Folienkondensator mit
100µF normalerweise eine falsch dimensionierte Schaltung ist.
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:> Im Audiobereich ist es schwierig, die Grenze zwischen sinnvollen> und übertriebenen Maßnamen zu finden.
Seit MP3 ist alles was die "Audiophilen" immer gepriesen haben sowieso
alles Quatsch.
Die CT hatte mal (vor vielen Jahren) eine Hörprobe mit "Audiophilen" und
Fachjournalisten gemacht.
Anlage war damals eine Bang und Olufsen, was ja nicht schlecht ist, aber
noch nicht High End ist.
Lange Rede kurzer Sinn: Keiner konnte den Unterschied zwischen MP3 und
allen anderen Formaten raus hören.
Wenn ich die Daten um 90% reduziere, dann muss doch eigentlich gewaltig
was verloren gehen. Aber unseren Ohren ist das offenbar schnurz.
Wenn man dann noch dazu weiß, dass man in zunehmenden Alter sowieso
nicht mehr so hohe Frequenzen hört (und das ist das Alter in dem man
sich üblicherweise eine sauteure Anlage leisten kann), spielt das alles
keine Rolle mehr.
F. Fo schrieb:> Wenn man dann noch dazu weiß, dass man in zunehmenden Alter sowieso> nicht mehr so hohe Frequenzen hört
Hörgeräte verstärken z.B. über 8kHz gar nicht mehr.
Harald Wilhelms schrieb:> Hörgeräte verstärken z.B. über 8kHz gar nicht mehr.
Doch, Widex laut Datenblatt schon. Hörbar ist das auch.
Die sind bei mir letztes Jahr lediglich durch Raster gefallen weil die
so einen dermaßen unhandlichen Bluetooth-Adapter hatten. Klanglich( im
Hochtonbereich) waren die um Längen besser als die Geräte die ich
schlußendlich wegen dem deutlich kleineren Telefonclip ausgewählt hatte.
PS
Icheben schrieb:> Ich möchte einen Audio-Signalverstärker mit Kanaltrennung aufbauen,> bestehend aus einem TL084
Das sind hochohmige FET-ICs, da reichen 10nF dicke als
Koppelkondensatoren aus.
Icheben schrieb:> benötige ich laut Manual einen Kondensator mit 100µF
Manual wovon??? Elektrofahrrad? Waschmaschine?
Bei Audio-Kanalverstärkern lassen sich die Widerstandswerte so hoch
halten, dass schon wenige µF ausreichen. 100 µF würden da eher dazu
führen, dass die folgenden Endstufen und Lautsprecher beim Einschalten
überlastet oder beschädigt werden.
Hallo.
Peter R. schrieb:> Manual wovon??? Elektrofahrrad? Waschmaschine?
Schrieb ich nicht, dass es sich um einen TL084 als Audio-Vorverstärker
handelt? Soweit ich weiß, soll der das Audio-Signal um den Faktor 10
verstärken, und genau das brauche ich, da einer meiner Amps durch einen
vorgeschalteten Tiefpass sehr leise geworden ist, und ich nicht weiß,
warum. Könnte an dem Tiefpass-Kondi mit 330nF liegen ^^.
Eine Schaltung? Puh - mal schauen, ob ich das hinbekomme...
Hier der Auszug.
Da ich die Schaltung bereits mit einem CAD-Programm fertig auf Platine
gebracht habe, werde ich das zunächst mit dem größten Kondi versuchen,
den ich habe - 6,8µF, und dann werde ich schauen, ob es funktioniert
oder ob nicht.
Es handelt sich dabei übrigens nicht um Elko's (falls die Antwort kommen
sollte). Elko's sind in solchen Schaltbildern mit einem Plus-Zeichen
gekennzeichnet.
Danke schon mal im Voraus.
Der Kondensator mit 100 µF liegt doch gar nicht im Signalweg, sondern
parallel zum Spannungsteiler, der die Speisespannung für den
Arbeitspunkt der OP's halbiert.
=> Elko (eventuell parallel mit Folienkondensator 100 nF) geht.
Wenn's zu leise ist, liegt ein anderer Fehler vor.
Und wo sollen jetzt bei dieser Schaltung die negativen Spannungsanteile
vorkommen? Dort sind doch die C's im Signalpfad ordentlich vorgespannut.
Also gehen Elkos.
Das einzige, was negativ bei Elkos sein könnte, ist der höhere
Reststrom, der evtl. zu einem etwas verstärktem Offset führen könnte.
Der 100μF beruhigt die Vcc/2 Referenzspannung, auch virtuelle Masse
genannt. Wie hoch ist dieser Elko also nochmal vorgespannt?
Wer da Folie braucht, der kauft den Kondensator in der AudioApotheke
nicht unter 100€. Sonst geht die Luftigkeit des Raums verloren. Die
Netzteilkondesatoren der Endstufe auch nie Elko, immer nur Folie, aber
handgewickelte!
Icheben schrieb:> Es handelt sich dabei übrigens nicht um Elko's
Falsch, es handelt sich um Elkos. Der Bogen ist die Katode. Das ist ein
im englischsprachigen Raum sehr häufig verwendetes Elko-Symbol, nur das
das + fehlt.
Icheben schrieb:> Elko's sind in solchen Schaltbildern mit einem Plus-Zeichen> gekennzeichnet.
Auch falsch. Das + darf man sich sparen. Ebenso wie beim Elkosymbol mit
dem fetten Balken und dem leeren Rechteck :-)
73
Icheben schrieb:> Es handelt sich dabei übrigens nicht um Elko's
Doch.
Dort ist einfach eine Spannungsstabilisierung der halben
Betriebsspannung.
Der 100uF Kondensator dort sieht immer eine Gleichspannung von VCC/2 und
kann sehr gut ein Elko sein, auch 47uF gehen.
Richtig wäre zwar ein + an der Seite mit dem geraden Strich, aber
mitdenken hilft.
http://www.mainbyte.com/ti99/electronics/capacitors.html
Sogar der 1uF Eingangskondensator kann ein Elko sein, so viel schlechter
wird ein TL084 Verstärker durch den auch nicht, obwohl er dann falschrum
gezeichnet wäre. Dort meint das Symbol also absichtlich keinen Elko.
Die Schaltung selbst ist ziemlich sinnbefreit. Auch ein einzelner
OpAmp-Ausgang kann 3 Audio-Leitungen treiben, auch wenn es ein schwacher
TL084 ist, und auch Übersprechen ist nicht zu befürchten falls auf einer
Leitung rückwärts ein Signal liegt, da der gegengekoppelte Ausgang sehr
niederohmig ist.
Sie ist sogar falsch, weil der Massebezug der Ausgänge mit GND zu
vermuten ist und demnach mit VCC/2 vorgespannt ist, auch an den
Ausgängen wären also Koppelkondensatoren erforderlich. Man baut hier
darauf, daß die nachfolgenden Schaltungen schon einen
Eingangskondensator haben, oder der Erbeuer der Schaltung so schlau ist,
die Abschirmung von Eingang und Ausgang an VCC/2 zu legen.
Schlimmer ist, daß der TL084 in den unteren und oberen 3V nicht
ausgesteuert werden kann weil er dann erheblich verzerrt, für ein
ordentliches Ausgangssignal von +/-10V braucht er also 26V
Versorgungsspannung, für schwache +/-3V immer noch 12V.
Und Eingang und Ausgang sind Kondensatorgekoppelt vorgespannt, d.h. es
gibt einen Einschaltplopp.
Elegant lässt sich aber so eine Schaltung mit Gleichspannung auf den
Ausgängen verwenden, wenn die nachfolgende Schaltung diesen
Gleichspannungslevel verwendet, um sich automatisch einzuschalten oder
den Eingang umzuschalten, bevor sie ihn mit ihrem Eingangskondensator
abtrennt.
> Falsch, es handelt sich um Elkos. Der Bogen ist die Katode.
Der Kondensdator am Eingang mit 1 µF sitzt übrigens (für die meisten
Anwendungen) falsch herum ...
MaWin schrieb:> Die Schaltung selbst ist ziemlich sinnbefreit
Danke MaWin! Hatte ehrlich gesagt auch keinen "tieferen" Sinn darin
gesehen. Aber da ich ja nicht zu den Cracks hier gehöre, habe ich lieber
mal vorsichtig gefragt.
Übrigens, in vielen Verstärkerschaltungen ist am Eingang ein 1µF
Kondensator drin. Das ist wohl so quasi Standard?
Zumindest beim Mikrofon fand ich kleinere Werte besser. Gab ein besseres
Signal. Obwohl nur auf dem Oszi, hören konnte ich das nicht. Jüngere
sicher eher als ich.
Kann das jemand bestätigen?
U. B. schrieb:> Der Kondensdator am Eingang mit 1 µF sitzt übrigens (für die meisten> Anwendungen) falsch herum ...
Zum Glück ist der Strom durch den Kondensator durch den unbekannte
Widerstand begrenzt. Im Zweifelsfall wird der Kondensator einfach
umformiert. Nach einer gewissen Zeit ist der Leckstrom dann i.A. weg ;-)
Eigentlich reichen 100nF für 20 Hz untere Grenzfrequenz, es hat ja
praktisch niemand einen 600W Subwoofer zuhause der die 20Hz (-3dB)
erreichen würde.
Das übliche Home Theatre Consumer Brüllwürfelchen "1000W pmpo, 60VA
Netzteil" hört doch bei 35Hz auf (-6dB).
Bist Du sicher, dass der TL064 in dieser Schaltung gegen den TL084
austauschbar ist?
Bei den Ausgangsstufen mit Verstärkungsfaktor 1 (Spannungsfolger) ist
ein Großteil der OPAmps instabil. Besonders wenn kapazitive Last
(längeres Kabel) am Ausgang angeschlossen werden soll, müsste man da
aufpassen.
U. B. schrieb:>> Falsch, es handelt sich um Elkos. Der Bogen ist die Katode.>> Der Kondensdator am Eingang mit 1 µF sitzt übrigens (für die meisten> Anwendungen) falsch herum ...
Der Bogen ist die Kathode, das heißt aber nicht, das es ein Elyt sein
muß.
Der Bogen bezeichnet nur die Seite, wo der Wickel außen ist. Wegen der
Abschirmung und Schwingneigung.
Ich kann mir nicht vorstellen, das in den anderen Beispielen ein 100p
ein Elyt sein sollte.
> Der Bogen ist die Kathode, das heißt aber nicht, das es ein Elyt sein> muß.
Ergo sollte man, wenn's ein Elko sein soll, dies mit einem '+'-Zeichen
ausdrücken ...
U. B. schrieb:> Ergo sollte man, wenn's ein Elko sein soll, dies mit einem '+'-Zeichen> ausdrücken ...
Bei Folien- oder Keramikkondensatoren steht der Typ meistens auch nicht
im Schaltplan, sondern in der Teileliste. Ob nun die Kathode durch "("
oder die Anode durch "+" gekennzeichnet ist, macht dann auch keinen
Unterschied.
Uiuiuiii - danke erst einmal für die vielen Antworten. Weiß ich zu
schätzen.
Dann mal der Reihe nach (mehr oder weniger):
@ Foldi: Die Schaltung brauche ich zum Verstärken und trennen von
Audiosignalen. Einer meiner Amp's funktioniert im Grunde tadellos,
jedoch wenn ich ihm einen Tiefpass für den Subwoofer verpasse, wird er
extrem leise.
@ Pasewalker: Der 6,8µ reichte vollkommen aus. Danke trotzdem.
@ Jens G.: Es war ein Irrtum. Ich wusste nicht, dass der Kondi für den
Spannungsteiler arbeitete. Entschuldigung.
@ Power: Soweit ich das gesehen hab, hattest du bis zu dieser Antwort
gerade einen einzelnen 1-Zeiler geschrieben. Ich denke also, dass du
davon weder tot umkippen wirst, noch geschundene Finger davon trägst.
@ Bastler: ???
@ Sven und MaWin: Ich beide liegt leider falsch. Es handelt sich
tatsächlich nur um Kondensatoren, keine Elko's. Wälzt mal Bitte alle
Kondesatoren-Schaltzeichen. Dort werdet ihr auf 2 Schreibweisen stoßen,
einmal mit Vorzeichen und einmal ohne. In dem Manual gibt es weitere
Schaltungsbeispiele, und es kommen auch Elko's MIT Vorzeichen darin vor.
Unwahrscheinlich, dass sich die Autoren plötzlich einen anderen
"Schaltungs-Dialekt" aussuchen, nur weil es eine andere Schaltung ist.
Spätestens beim Eingangs-Kondi sollte dir, MaWin, das auffallen. Soweit
meine Recherchen reichen, u.A. auch aus diversen Datenblättern, werden
für Eingangssignale in Audioanwendungen (zum Entkoppeln, glaube ich -
bin mir nicht sicher) immer Kondensatoren verwendet. Elko's eignen sich
nicht. Den Grund hab ich vor 2 Wochen auch mal gelesen - ist mir aber
entfallen.
@ Pasewalker: Gleiches. Da es sich um einen Kondi und keinen Elko
handelt, sitzt der richtig herum. Falsch herum wäre auch ein wenig
schwierig bei Negativanteilen im Eingangssignal, gell? ^^
@ N.B.: Denkt einer auch mal daran, dass ein Audio-Signal nicht nur aus
einem positiven, sondern auch einem negativen Spannungsanteil kommt? Was
würde wohl ein Elko mit dem Negativteil machen?
@ MaWin: Die Schaltung ist für einen 115WRMS Subwoofer zur
Vorverstärkung und nicht für den Heimgebrauch gedacht.
@ PNU: Ja, bin mir sicher, dass das passt. Zur Not kann ich den ganz
einfach gegen einen 064er austauschen, sollte der doch kaputt gehen.
Datentechnisch gibt es kaum nennenswerte Unterschiede. Die
Leitungslängen sind irrelevant, denn in dem Gehäuse sind die Leitungen
auf max. 25cm begrenzt.
@ Michael: Einer mit Durchblick ^^. Danke sehr. Funktioniert hatte es
nun doch mit dem 6,8µF Kondensator - problemlos. Dauerlast konnte ich
aber noch nicht testen, denn meine Amps haben noch keinen Kühler - den
muss ich erst noch bauen.
@ Paswalker: Ganz genau. Und da hier kein "+" zu sehen ist, muss es wohl
ein Kondi sein ^^.
So, noch einmal - ich danke euch für eure Antworten.
Die Schaltung funktioniert tadellos. Der Subwoofer-Kanal spielt an einem
TDA 1562 tadellos und sauber. Ich weiß ja, dass der Sub somit nur
maximal 60W bekommen wird und keine 115W, aber das macht nichts. Ist ein
Eigenbau-Projekt, und nun kann ich es endlich vollenden.
Hoffe sehr, dass die zahlreichen helfenden Antwortenden auch in Zukunft
noch vielen Anderen helfen werden.
Servus.
Icheben schrieb:> Es handelt sich tatsächlich nur um Kondensatoren, keine Elko's.
...
> Spätestens beim Eingangs-Kondi sollte dir, MaWin, das auffallen. Soweit> meine Recherchen reichen, u.A. auch aus diversen Datenblättern, werden> für Eingangssignale in Audioanwendungen (zum Entkoppeln, glaube ich -> bin mir nicht sicher) immer Kondensatoren verwendet. Elko's eignen sich> nicht.
Oh je, der Depp erklärt die Welt. Elkos sind Kondensatoren, bloß eben
welche, die Spannung nur in einer Richtung vertragen, dafür aber ein
hohes Kapazitäts-Volumen-Verhältnis haben. Und die eignen sich durchaus
als Koppelkondensatoren.
Icheben schrieb:> Hallo.>> Peter R. schrieb:>> Manual wovon??? Elektrofahrrad? Waschmaschine?>> Schrieb ich nicht, dass es sich um einen TL084 als Audio-Vorverstärker> handelt? Soweit ich weiß, soll der das Audio-Signal um den Faktor 10> verstärken, und genau das brauche ich, da einer meiner Amps durch einen> vorgeschalteten Tiefpass sehr leise geworden ist, und ich nicht weiß,> warum. Könnte an dem Tiefpass-Kondi mit 330nF liegen ^^.>> Eine Schaltung? Puh - mal schauen, ob ich das hinbekomme...
Du schreibst doch selber, dass die Amps durch den vorgeschalteten
Tiefpass sehr leise geworden sind: der Tiefpass dämpft dir die Musik bis
auf ein paar niedrige Frequenzen einfach wech.
Icheben schrieb:> @ Sven und MaWin: Ich beide liegt leider falsch. Es handelt sich> tatsächlich nur um Kondensatoren, keine Elko's. Wälzt mal Bitte alle> Kondesatoren-Schaltzeichen. Dort werdet ihr auf 2 Schreibweisen stoßen,> einmal mit Vorzeichen und einmal ohne. In dem Manual gibt es weitere> Schaltungsbeispiele, und es kommen auch Elko's MIT Vorzeichen darin vor.> Unwahrscheinlich, dass sich die Autoren plötzlich einen anderen> "Schaltungs-Dialekt" aussuchen, nur weil es eine andere Schaltung ist.> Spätestens beim Eingangs-Kondi sollte dir, MaWin, das auffallen. Soweit> meine Recherchen reichen, u.A. auch aus diversen Datenblättern, werden> für Eingangssignale in Audioanwendungen (zum Entkoppeln, glaube ich -> bin mir nicht sicher) immer Kondensatoren verwendet. Elko's eignen sich> nicht. Den Grund hab ich vor 2 Wochen auch mal gelesen - ist mir aber> entfallen.
Deine Recherchen haben aber nicht weit genug gereicht.
Die Datenblätter sind keine Kochanleitung! Die Leute gehen davon aus,
das der Anwender selbst genug Wissen hat, welche Art von Bauelementen er
einsetzen will.
In Transistorschaltungen werden schon seit über 50 Jahren Elkos in
Eingängen eingesetzt.
Icheben schrieb:> @ Pasewalker: Gleiches. Da es sich um einen Kondi und keinen Elko> handelt, sitzt der richtig herum. Falsch herum wäre auch ein wenig> schwierig bei Negativanteilen im Eingangssignal, gell? ^^>> @ N.B.: Denkt einer auch mal daran, dass ein Audio-Signal nicht nur aus> einem positiven, sondern auch einem negativen Spannungsanteil kommt? Was> würde wohl ein Elko mit dem Negativteil machen?
Dann steck deine Nase noch mal ins Schulbuch/Internet.
Der Negativanteil des Sinus ist relativ, aber immer noch absolut im
positiven Bereich.
J. Ad. schrieb:> Du schreibst doch selber, dass die Amps durch den vorgeschalteten> Tiefpass sehr leise geworden sind: der Tiefpass dämpft dir die Musik bis> auf ein paar niedrige Frequenzen einfach wech.
Nein, das hast du falsch verstanden. Der Tiefpass hat beim Aufdrehen des
Poti (Erhöhen des Widerstandswerts von 1K9 auf bis zu 11K9) die Höhen
und Mitten komplett gedämpft, wurde aber auch extrem leise - also
richtig leise. So leise, dass ich die Lautstärke voll aufdrehen konnte
und trotzdem noch nicht mal Zimmerlautstärke erreicht hatte, und das
gehört nun der Vergangenheit an, da die Schaltung so funkioniert, wie
ich mir das wünschte.
@ Michael: Weder habe ich das nötige Knowhow noch die notwendigen
synamptischen verknüpfungen, um ein Rechen- und HighTech-Elektro-Nerd zu
werden. Das würde ich im Leben nicht packen. Mein kleiner Horizont
reicht für diese kleinen Spielereien gerade so aus, da wo die meisten
Profis hier stehen, werd ich niemals hinkommen - und ich bin auch gar
nicht so traurig darüber. Lieber von allem wenigstens ein wenig
mitnehmen, denn alles kann man eh nicht wissen.
Und trotzdem werde ich weiterhin Kondensatoren statt Elko's verwenden.
Zum einen, weil ich das so aus den Schaltungsbeispielen her kenne, zum
anderen, weil ich nicht abschätzen kann, was passiert, wenn ich es
anders mache. Verstehst du doch sicherlich, oder?
Ich danke dir aber trotzdem aufrichtig und sehr herzlich für deine Mühen
und deine Antwort.
@ ArnoR: Deine Ausdrucksweise zeugt eines hohen Maßes an (Achtung
Ironie) überschäumender Intelligenz! Du solltest Schriftsteller werden -
dein Buch wäre ein Bestseller.
Und damit ich mir keine entsprechend Antworten antun muss, lösch ich den
Quicklink gleich mal ^^. Danke noch mal an alle Anderen, habt mir sehr
geholfen.
Icheben schrieb:> Und trotzdem werde ich weiterhin Kondensatoren statt Elko's verwenden.
Niemand hält dich davon ab, macht 44,90 EUR.
Daß es an der Stelle ein 100uF/16V Elko für 4ct tut und der
Schaltplanzeichner das auch wusste weil er genug Sachverstand hatte,
aber nicht extra hinzeichnete weil er annahm daß auch der Leser genug
Sachverstand hat, kostet dich halt 44,86 wenn du nicht auf die Leute
hier hören willst.
Es gibt eine Steuer auf Dummheit und sie wird von den entsprechend
Steuerpflichtigen ohne zu murren an der Ladenkasse bezahlt.
Icheben schrieb:> Und trotzdem werde ich weiterhin Kondensatoren statt Elko's verwenden.> Zum einen, weil ich das so aus den Schaltungsbeispielen her kenne, zum> anderen, weil ich nicht abschätzen kann, was passiert, wenn ich es> anders mache. Verstehst du doch sicherlich, oder?
Elkos sind auch Kondensatoren!
An welcher Stelle man was einsetzt, das lernt man mit der Zeit.
Für deinen 100µ einen 6,8µ zu nehmen, das geht gar nicht.
Und einen riesengroßen Klotz als Foliekondensator zu nehmen, geht an
dieser Stelle auch nicht.
>Und trotzdem werde ich weiterhin Kondensatoren statt Elko's verwenden.
Wer hat denn Dir erzählt, Elkos seien keine Kondensatoren. Schonmal
Gedanken gemacht, was das "ko" nach El" bedeutet?
Icheben schrieb:> @ Power: Soweit ich das gesehen hab, hattest du bis zu dieser Antwort> gerade einen einzelnen 1-Zeiler geschrieben. Ich denke also, dass du> davon weder tot umkippen wirst, noch geschundene Finger davon trägst.
Was hat das mit der Kritik zu tun nicht die alle Informationen von
Anfang an zu geben: nichts. Eine ziemlich arrogante Einstellung!
Icheben schrieb:> @ ArnoR: Deine Ausdrucksweise zeugt eines hohen Maßes an> (Achtung Ironie) überschäumender Intelligenz!
Nein.
Die zeugt von resignierter Ungeduld irgendwelchen Deppen
gegenüber, die keine Ahnung haben, aber alles besser wissen
wollen.
Icheben schrieb:> @ Michael: Weder habe ich das nötige Knowhow noch die notwendigen> synamptischen verknüpfungen, um ein Rechen- und HighTech-Elektro-Nerd zu> werden. Das würde ich im Leben nicht packen.
Aha, Du räumst selbst ein, keine Ahnung zu haben, projizierst dies aber
auch auf die anderen Diskussionsteilnehmer, denn:
Icheben schrieb:> @ N.B.: Denkt einer auch mal daran, dass ein Audio-Signal nicht nur aus> einem positiven, sondern auch einem negativen Spannungsanteil kommt? Was> würde wohl ein Elko mit dem Negativteil machen?
Natürlich hat N.B. daran gedacht. Du bist hier der Volldepp, der nicht
einsehen will, dass bei der von Dir präsentierten Schaltung überhaupt
keine negativen Spannungsanteile auftreten. Du hast es ja offenbar nicht
einmal nötig, den Gleichspannungsarbeitspunkt der Schaltung zu
berechnen, reißt hier aber gewaltig die Klappe auf. Und wenn dann
fundierte Kritik an Deinen unsinnigen Äußerungen geübt wird, verweist Du
wieder auf Deine eigene Ahnungslosigkeit und auch mangelnde
Bereitschaft, Dich mit der Thematik überhaupt eingehend zu beschäftigen.
Icheben schrieb:> @ MaWin: Die Schaltung ist für einen 115WRMS Subwoofer zur> Vorverstärkung und nicht für den Heimgebrauch gedacht.
Lass mich raten: es geht um eine Beschallungsanlage fürs Auto. Wieso
wird hier mein Vorurteil wieder einmal bestätigt, dass bei solchen
Leuten nicht die geringe P*nisgröße das Hauptproblem ist, sondern die
schwere Zerebralphimose?