Sicherheit

Gast #120796
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guten morgen miteinander

ich würde gerne meine konventionelle lichtschalter gegen sensorflächen
austauschen die ich mit hilfe eines avrs messen möchte um dann über den
moc30xx nen triac zu zünden. also  im prinzip die standart
dimmerschaltung.
die schaltung funktioniert auch ganz gut, doch ich mache mir, nachdem
ich hier im forum die letzten tage immer wieder das wort sicherheit bei
230V~ gelesen habe ein wenig gedanken. es geht dabei nicht um
spannungsführende bauteile anfassen, sondern eher um brandgefahr oder
soetwas in der richtung. die schaltung soll, wenn ich mich denn dazu
durchringe in eine mit holz verkleidete wand. drum wäre ne flamme nicht
so toll.
was kann ich nun tun um dieses risiko erträglich zumachen, so dass mir
eine versicherung vielleicht nicht aufs dach steigen kann.
ohne das ich nen netzschalter einbaue der die spannung am tric ganz
abschaltet (dann wäre die sensorfläche ja auch blödsinn)

also was meint ihr?

mfg henning
Gast #120798
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Also das man Sicherungen verwendet versteht sich von selbst. Aber ich
glaub nicht das dies im Zweifel gegen einer Versicherung hilft. Die
bezahlen dann nicht und sagen du bist schuld. Und dann darfst du das
Gegenteil beweisen.

Olaf
Gast #120799
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Schon mal drüber nachgedacht, daß es keine "Sicherungen" gegen Brände
gibt (jedenfalls nicht in diesem Sinne)?

Es entstehen auch Brände durch beispielsweise Haushaltsgeräte, ohne daß
die Sicherung rausfliegt, bevor es Brennt :-)
Beispiel: Abreissfunke am Übergang eines Leitungsbruches...

mögliche Lösung: Brandsicheres Design, evtl. quellende und
Brandhemmende Stoffe (nicht unbedingt ungefährlich) mit in das Gehäuse
verbauen.
Gast #120802
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Hi

wenn das Gerät nach den gültigen VDE-Vorschriften (Isolationsabstände
uswusf.) gebaut wird dürfte einem da keine Versicherung ans Bein
pinckeln. Aber weiß das bei einem schwarzen Klumpen mal nach.

Matthias
Gast #120803
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Das sehe ich anders. Elektroinstallationen dürfen nur vom Fachbetrieb
durchgeführt werden, soviel ist schon mal sicher. Wenn es aufgrund
einer Fehlfunktion deines Gerätes oder deiner Installation zu einem
Schaden kommt, wird die keine Versicherung dieser Welt einen Schaden
begleichen.
Und eine VDE-Prüfung oder ähnliche willst du nicht machen, glaube mir.
Erstens ist das sehr teuer und schlimmeres Beamtentum habe ich noch
nicht erlebt.
Gast #120805
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Hallo,

> Das sehe ich anders. Elektroinstallationen dürfen nur vom
> Fachbetrieb durchgeführt werden, soviel ist schon mal sicher.

für gewerblich duchgeführte Elektroinstallationen stimmt das, aber auch
nur da. Innerhalb des Fachbetriebs ist nur ein 'unterwiesener'
Mitarbeiter vorgeschrieben, was soviel heißt wie "jeder, dem der
Meister mal gezeigt hat wie es geht".

Privat darf man durchaus Elektroinstallationen selbst durchführen.
Abgesehen von den Einschränkungen, die Dein Energieversorger Dir
auflegt. (Nicht am Zähler und Hauseingangskasten).

Die nötige Sachkenntnis sollte man, alleine schon zum Selbstschutz,
schon haben. Auch um ggf. den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit durch
seine Versicherung zu entgehen.

Ciao,
Werner
Gast #120806
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hallo

der Versicherung geht es um den Nachweis von Vorsatz oder
Fahrlässigkeit um nicht zahlen zu müssen
also Vorschriften einhalten (sind z. B. in jedem Elektor Heft gut
beschrieben)
bei 230VAC Sicherungen nur >=1500 A Abschaltstrom einsetzen
ich habe 50W Halogenspots in einen dicken Holzbalken eingebaut und
neben der Lampe je einen 120° Temperaturschalter plaziert
(nach ca 2 Std Brenndauer habe ich eine Lichtorgel aus 4 Spots:)
ein Holzfachmann hat mir gesagt, dass bis 300°C kein Problem ist.
Die Schaltung selbst würde nur bei Kurzschluss brennen, aber da hast du
ja die Sicherung

Peter

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