Sven Scholz schrieb:
> Benötige ich für 8 Schalter(-Stellungen) auch 8 Eingang-Pins?
Nein.
DIP Schalter haben noch den Vorteil, alle einzeln zu sein, keinen
gemeinsamen Anschluss, also beliebig verdrahtbar.
Aber ohne zusätzliche Bauteile sehe ich keine Lösung bei nur 3 Pins.
Wenn man jedoch andere Pins mitverwenden könnte mit ihrem low oder high
als Ausgang, kann es sogar Lösungen ohne zusätzliche Bauteile geben.
Man kann über Widerstände und Analogeingänge arbeiten, aber nehmen wir
mal an es sind keine Analogeingänge.
Mit 2 Ausgängen kann man nur 1 von 4 auf den restlichen Eingang
schalten.
Ein parallel ladbares Schieberegister wie 74HC166 kann mit 2 Ausgängen
und 1 Eingang benutzt werden, braucht aber noch 8 pull up Widerstände.
Ein I2C Portexpander wie PCF8574 hat die schon drin.
Ein parallel out Schieberegister mit open drain Ausgängen käme mit 1
pull up, der noch intern im uC Eingang sotzen kann, aus. Leider fallen
mir nur LED Treiber wie DM13 mit open drain ein, und die möchten einen
zusätzlichen Widerstand um den Strom zu bestimmen.
Statt solchem teuren Exoten könnte man natürlich auch direkt einen
kleinen 14 Pin uC verwenden.
Ganz passi und trotzdem ohne A/D Pin könnten die DIP Schalter
Kondensatoren an Masse schalten und man bestimmt über einen Pin den man
von low auf Eingang schaltet und pull up Widerstand, wie lange es dauert
bis die Kondensatorspannung die Eingangsschaltschwelle erreicht. Für
alle 8 braucht man dazu einen Analogkomparatoreingang, aber da du pro
Pin maximal 3 auswerten musst, also 8 Zeiten unterscheiden musst, geht
das sicher auch ohne. Sind aber 8 Kondensatoren und 3 Widerstände,
immerhin kein IC.