Ich habe eine Tastaturmatrix mit 4*4 Tasten. Die Zeilen werden der Reihe
nach auf "high" gelegt und dann jeweils die Spalten ausgelesen.
Zusätzlich sind die Spalte über Dioden mit einem 9. Kabel verbunden,
über welches ein ext. Interrupr ausgelöst wird.
Kann ich dieses Ding über Software entprellen oder funktioniert das
nicht?
Die Interrupts schalte ich sofort nach dem Aufruf aus, was aber nur das
setzten weiterer Int´s verhindert, nicht aber das Prellen der einzelnen
Tasten.
Wie erledigt man diese Aufgabe korrekt?
Gruß,
Rudi
Du brauchst einen Timerinterrupt und keinen externen Interrupt.
Und dann liest Du zyklisch ein und akzeptierst nur den Code, der 2-mal
hintereinander erkannt wurde.
Da fast jedes Programm einen Timer braucht, kann man die Tastaturroutine
einfach da mit rein hängen.
Hier meine Version:
http://www.specs.de/users/danni/appl/soft/keyscan/index.htm
Peter
@Michael,
und was hat Dein Link mit einer Tastaturmatrix zu tun ?
@Rudi,
wenn Du zum Auslesen High anlegst, must Du ja an allen Eingängen noch
extra Pull-Down-Widerständen haben !
Deshalb lege ich die Zeilen zum Auslesen auf Low und nehme die interen
Pull-Ups.
Beim AVR muß man außerdem beachten, diesen Low-Pegel mit den
DDRx-Registern zu erzeugen, d.h. nur zwischen Hochohmig und Low
umzuschalten.
Sonst kommt es zu Datenkämpfen, wenn man mal mehrere Tasten gleichzeitig
drückt.
Peter
@Peter:
Mein Link bezieht sich auf 'entprellen'. Anstelle PortA nach 'temp' zu
laden, muß die Matrix in einen 16-Bit-Wert eingelesen werden. Damit alle
Tasten entprellt werden ist 'temp' auf 'short' zu erweitern: max_bits =
16.
Danke für's Helfen!
@Peter: Auf Deiner Seite habe ich ein paar Fehlerteufel im Text
entdeckt. Wenn Du möchtest, mail ich Dir eine überarbeitete Version.
Rudi
Übrigens: Den extra Pin für den externen Int. habe ich mir für später
geleistet - der war nicht für die Entprellung gedacht. Der AVR soll
dadurch merken, wenn eine Taste gedrückt wird, und das "Keyboard"
durchscannen.
Rudi
@Rudi,
Wenns zum Verstehen des Prinzips gut genug war, hat es ja seine
Hauptaufgabe voll erfüllt.
Ist ja auch kein Fachbuch.
Leider findet man in Fachbüchern auch sehr oft Fehler. Dafür hat man
jedoch was bezahlt.
Und wenn jemand damit Geld verdient, sollte er nicht zu faul sein, seine
Beispielprogramme auf der Begleit-CD auch zu testen.
Bin für jede Verbesserung dankbar.
Peter
Hallo Peter,
ich bin neu hier und möchte gerne dein Programm für Matrixtastatur
verwenden. Leider stimmt der Link nicht mehr. Wäre nett von dir, wenn
du den neuen Link mal posten würdest.
Vieken Dank im voraus.
Gruß
Rolf
oder appnote 204 von Atmel.com...
Allerdings liefert die dort vorgestellte Routine nur eine der Taste
entsprechende Zahl, wobei es auch wieder Prioritäten gibt...
hallo , ich habe ein 10*10 tastaturmatrix , das problem ich soll die
tastatur durch Labview Programmieren das problem ich muss erkennen alle
tasten die gleichzeitig gedrückt sind dun die können mehr als 30 Tasten.
Danke
Amer wrote:
> hallo , ich habe ein 10*10 tastaturmatrix , das problem ich soll die> tastatur durch Labview Programmieren das problem ich muss erkennen alle> tasten die gleichzeitig gedrückt sind dun die können mehr als 30 Tasten.>> Danke
Bei mehr als 2 Tasten gleichzeitig, muß jede Taste mit ner Diode
entkoppelt werden.
Das Beispiel in der Codesammlung (3*8 Tasten) kann man beliebig
erweitern.
Peter
@ Amer (Gast)
>hallo , ich habe ein 10*10 tastaturmatrix , das problem ich soll die>tastatur durch Labview Programmieren das problem ich muss erkennen alle>tasten die gleichzeitig gedrückt sind dun die können mehr als 30 Tasten.
Das hast du doch nun schon ein halbes Dutzend mal gefragt, und du hast
ne Menge gut Tips bekommen. Was hast du daraus bisher gemacht? Es wird
dir keiner die fertige Lösung auf dem Silbertablett servieren.
MFG
Falk
danke Herr Peter ,
ich habe schon die Diode eingestzt, mein problem ist jetzt in labview
PROGRAMMIEREN , Die Platine muss ich mit einem NI usb 6501 anschliessen
ich habe schon die erste Schritte gemacht : usb konfigurieren(10
Eingänge und10 Ausgänge)
Danke
hallo herr Falk .
ich habe schon die Schaltunmg gemacht , und danke für deine Hilfe nur
ich habe momeántane probleme beim programmieren (in Labview )
ich finde einbischen Schwierigkeit
MFG
Amer
Mit Labview und irgendwelchen speziellen IO-Bausteinen kenne ich mich
überhaupt nicht aus.
Welche Programmiersprachen unterstützt denn Labview?
Ich würde nen AVR nehmen, dort die Tastenabfrage in C schreiben und die
Scancodes per RS232-USB Adapter an Labview senden.
Peter
@ Peter Dannegger (peda)
>Ich würde nen AVR nehmen, dort die Tastenabfrage in C schreiben und die>Scancodes per RS232-USB Adapter an Labview senden.
Er hat ab nun mal LabView und die IO-Kiste.
http://sine.ni.com/nips/cds/view/p/lang/de/nid/201630
MfG
Falk
@ amer (Gast)
>ich habe momeántane probleme beim programmieren (in Labview )> ich finde einbischen Schwierigkeit
Nun, das Prinzip ist immer das gleiche. Man schaltet eine Spalte auf
LOW, die anderen auf HIGH. Die Zeilen liegen alle über Pull-Up
Widerstände auf HIGH. Wenn nun in der Spalte eine oder mehree Tasten
gedrückt sind, dann liegen sie auf LOW. Nun leist man die erste Spalte
ein und speichert das Ergebnis. Das Ganze wiederhlot man mit allen zehn
SPalten). Aus den Ergebnissen kann man leicht die gedrückten Tasten
dekodieren.
MFG
Falk
Falk Brunner wrote:
> Er hat ab nun mal LabView und die IO-Kiste.
Die Probleme, die man sich mit dem sturen Festhalten an einer
ungeeigneten Programmierumgebung einhandelt, können vielfältig sein:
Ich weiß nicht, ob Labview die elend langen USB Pollingzeiten nutzlos
verwartet oder sinnvoll für anderes nutzt.
Ich weiß auch nicht, ob IO-Zugriffe garantiert ablaufrichtig erfolgen
oder es zu einer Inversion kommen kann (Ausgabe erfolgt gleichzeitig
oder nach dem Einlesen).
Vielleicht gibts da so eine Art Flush-Kommando, um die Ausgabe
abzuschließen.
Peter
@ Peter Dannegger (peda)
>> Er hat ab nun mal LabView und die IO-Kiste.>Die Probleme, die man sich mit dem sturen Festhalten an einer>ungeeigneten Programmierumgebung einhandelt, können vielfältig sein:
Mag sein, aber ich glaube dass der OP mit nem uC erst recht überfordert
ist. Von der Einbindung in LabView, was sicher zur Steurung/Auswertung
irgendwelcher Sachen verwendet wird, mal ganz abgesehen.
>Ich weiß nicht, ob Labview die elend langen USB Pollingzeiten nutzlos>verwartet oder sinnvoll für anderes nutzt.
Ist doch egal, ne SuperHighTec Lösung wird das sowieso nicht.
>Ich weiß auch nicht, ob IO-Zugriffe garantiert ablaufrichtig erfolgen>oder es zu einer Inversion kommen kann (Ausgabe erfolgt gleichzeitig>oder nach dem Einlesen).
Du bist GCC geschädigt ;-)
>Vielleicht gibts da so eine Art Flush-Kommando, um die Ausgabe>abzuschließen.
Alles möglich, aber der OP braucht wohl erstmal einen Anfang. Uns selbst
wenn dort dutzende böse Waits drin sind.
MFG
Falk
hallo,
könnten Sie mir helfen , denn das ist meie erste praktische arbeit, an
der FH es gab nur theorie (Blätter ) ich finde praktisch was anders
deshalb sag ich ihnen könnten sie mir helfen ?
danke im voraus
@ amer (Gast)
> könnten Sie mir helfen , denn das ist meie erste praktische arbeit, an>der FH es gab nur theorie (Blätter ) ich finde praktisch was anders
Naja, auch wenn ich das schwer glauben kann und dazu eine andere Meinung
habe . . . :-(
>deshalb sag ich ihnen könnten sie mir helfen ?
Fang erstmal klein an.
1.) IOs als Ausgangs programmieren. Eine LED mit 1kOHm Vorwiderstand
dran hängen. LED ein und aus schalten.
LED
2.) IOs als Eingang programmieren. Wenn nötig einen Pull-Up dranhängen
und EINEN Taster anschliessen. Den Taster auslesen und im Labview
anzeigen lassen.
AVR-Tutorial: IO-Grundlagen (ist zwar für den AVR, zeigt aber
wie man die Bauteile anschliesst.)
Wenn das klappt und du wirklich verstanden hast wie es geht, dann kannst
du dich an die Matrix machen.
MfG
Falk
Fange klein an:
1.eine Taste einlesen
2.eine Reihe von Tasten einlesen
3.eine Matrix einlesen
4.Mehrfachdruck auswerten.
Peter
P.S.:
Kann man nun unter Labview in C programmieren oder ist das ein ganz
spezieller eigener Dialekt, zu keiner bekannten Programmiersprache
kompatibel?
@ Peter Dannegger (peda)
>Kann man nun unter Labview in C programmieren oder ist das ein ganz>spezieller eigener Dialekt, zu keiner bekannten Programmiersprache>kompatibel?
Sowohl als auch. Wobei die C-Programmierung AFAIK etwas aufwändiger ist
und mehr Wissen verlangt.
MfG
Falk
@ amer (Gast)
> Ich habe die erste Schritte jetzt gemacht , das problem wie kann ich
Wirklich? Leutet die LED? Kannst du den Taster auslesen?
>die Spalte auf Low einstellen in LABVIEW
Indem du das IO Pin auf LOW schaltest.
MFG
Falk
Falk Brunner wrote:
> Indem du das IO Pin auf LOW schaltest.
Jein.
Wenn Du mehrere Tasten drückst, kann es zu Kurzschlüssen kommen.
Du must also einen Open-Drain Ausgang nachbilden.
Dazu brauchst Du Ausgänge mit Richtungsumschaltung (sollte der IO-Modul
ja können).
Alle Ausgangspins werden als Eingänge geschaltet und einmalig auf Low
gesetzt.
Für den Zeitraum, wo sie nun ein Low ausgeben sollen, wird nur die
Richtung umgeschaltet, also auf Ausgang und danach wieder auf Eingang.
Peter