Gast
#2357975
He, nachdem die Diskussion um den PT100 m.M.n. sehr lehrreich war, ist nun der nächste Sensor an der Reihe. Speziell dachte ich an den H1 von Philips/Valvo/Vishay.., den habe ich hier; alternativ lässt sich das ja für beliebige andere kapazitive Sensoren umrechnen. Bisher kamen mir folgende Varianten in den Sinn: . Messbrücke: Naja, Blindwiderstand und so weiter. Halte ich aber für zu aufwendig, bei dem bisschen Genauigkeit, was die Sensoren liefern. . Frequenzmessung: Im einfachsten Fall den Sensor als zeitgebendes Glied um einen NE555 (eher CMOS, also LTC555 oder sowas) herum beschalten. Nachteilig ist, dass die Kapazitätsänderung gering ist und der Frequenzhub daher recht gering ausfällt und sich zu einer relativ großen Grundfrequenz addiert (etwa: 100kHz +- 20kHz). Zählt man das etwa mit einem Zähler im Mikroprozessor, gehen viele Bits in die Wildnis. Simuliert kam ich da auf etwa 5 bis 6 Bit Messgenauigkeit für den eigentlichen Frequenzhub. . Tastverhältnismessung: Das scheint auch die Variante zu sein, die im Datenblatt und im Tietze beschrieben ist. Könnte ich aus ein paar CMOS-Gattern zusammenbauen oder auch mit NE555 oder NE556 (ein Multivibrator, ein Monoflop). Dabei fällt die Grundfrequenz heraus und man kann die volle Zählerbreite ausnutzen. Man könnte das noch RC-filtern und dann über den AD-Umsetzer messen, aber genauer wirds davon auch nicht. Lieber gleich das digitale Signal auswerten :-) Was meint ihr dazu? Vielen Dank und viele Grüße, Kama