20 LED's der reihe nach einschalten

OP #3451811
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Hallo Leute,

ich möchte eine Schaltung OHNE µC realisieren.
Daß es mit einem µC recht einfach geht ist mir bekannt. Allerdings 
benötige
ich in diesem Fall etwas ANALOGES ohne µC.

Ich bin auf der Suche nach einer einfachen Beschaltung um bis zu 20 
LED's nach Anlegen der Versorgungsspannung einzuschalten.
Soll quasi ein Lauflicht werden daß bei Auflegen der Versorgungsspannung 
einmal durläuft und danach alle LED's im eingeschaltetem Zustand 
belässt.

Ich denke daß eine Beschaltung mit Transistoren und Kondensatoren, die 
die Zeitkonstante vorgeben, möglich ist. Ich meine auch sowas schon mal 
gesehen zu haben.

Wenn es auch einfachere Möglichkeiten mit IC's geben sollte, dann kan 
man sich auch diese mal anschauen.

Ich suche nicht unbedingt nach etwas fertigem. Mir gehts eher um 
Lösungsansätze die man weiter verfolgen könnte.

Danke im Voraus.

Gruß,
Schorschi.
Gast #3451848
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> Allerdings kann ich hier die Zeitbasis (wie lange es dauert bis alle
> LED's nacheinander an sind) nicht einstellen.

Doch, natürlich, durch den Ladestrom den Kondenstaors am Eingang der die 
langsam ansteigende Spannung ergibt, udn der Ladestrom könnte durch ein 
Poti geregelt werden.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3451855
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Georg X. schrieb:
> ich in diesem Fall etwas ANALOGES ohne µC.
Meinst du mit analog so richtig analog oder meinst du damit eher 
"kein uC, aber digitale ICs"?

Georg X. schrieb:
> Allerdings kann ich hier die Zeitbasis (wie lange es dauert bis alle
> LED's nacheinander an sind) nicht einstellen.
Von "Einstellbar" war aber oben noch nicht die Rede. Was müssen wir 
sonst noch wissen?
OP #3451892
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Hallo,

ich habs ev. nicht ganz so klar ausgedrückt mit dem einstellbar :

"Ich denke daß eine Beschaltung mit Transistoren und Kondensatoren, die
die Zeitkonstante vorgeben, möglich ist. "

Es können auch digitale IC's sein.

Zum genauerem Zeitverhalten:

Zeit                  | Verlauf
-----------------------------------------------------------
0sec                  | Spannung wird aufgelegt
                      |
0sec bis 0,7sec       | LED_0 bis LED_9 o. ev. auch LED_19
                      | gehen der reihe nach an
                      |
0sec bis 1sec         | LED_0 bis LED_n bleiben an
                      |
1sec bis 2sec         | Spannung wird entfern und bleibt weg
                      | alle LED's gehen aus und bleiben aus

dann wieder von vorne.

Damit die Anzahl der LED's im gewissen Bereich wählbar ist soll die
Zeit des Lauflichts durch Bestückung wählbar sein.

Nach Entfernen der Spannungsversorgung sollen alle LEDs sofort ausgehen 
und
keine Entladung von Kondensatoren abgewartet werden. An dieser Stelle 
könnte ich eine Zeit von ca. 100msec verschmerzen.

Ich hoffe ich konnte es halbwegs gut erläutern was ich vor habe.

Danke und Gruß,
Schorschi.
#3451908
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Philipp K. schrieb:
> Cd4017 kaskadiert(nicht sicher ob der kaskadierbar ist) mit nem ne555..

Der 4017 macht einen laufenden Punkt, keinen wachsenden Balken und 
kaskadierbar ist der nur im Sinne von Zehnerpotenzen, der Zweite Zähler 
zählt die Durchläufe des ersten, d.h. nach dem ersten Durchlauf geht die 
erste Led von zweiten Zähler an, nach dem zweiten die zweite usw.
Gast #3451909
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Georg X. schrieb:
> Spannung wird entfern und bleibt weg

Soll das wirklich so ablaufen?
Wenn ja, dann ist doch mein Vorschlag mit Schieberegistern ein einfacher 
Weg.
Die Dinger kann man kaskadieren. Ein Hauptboard mit n-LEDs und dem 
Taktgeber, einstellbar versteht sich und die restlichen Boards haben nur 
die LEDs und die Schieberegister.

Philipp K. schrieb:
> kaskadiert(nicht sicher ob der kaskadierbar ist) mit nem ne555..

Von was sprichts Du? Ein NE555 ist ein Timer-IC (Taktgeber), was soll da 
nicht passen? TTL/CMOS-ICs kann der immer ansteuern....
#3451927
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Oliver R. schrieb:

>> Cd4017 kaskadiert(nicht sicher ob der kaskadierbar ist) mit nem ne555..
>
> Der 4017 macht einen laufenden Punkt, keinen wachsenden Balken

Wenn man zusätzliche Dioden zwischen die Ausgänge setzt, gibts auch
einen Balken.

> kaskadierbar ist der nur im Sinne von Zehnerpotenzen.

Kommt drauf an, welche Schaltung man verwendet. Mit einem zusätzlichen
Flipflop kann man auch bis 19 zählen.
Gruss
Harald
#3452105
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None schrieb:
> Schieberegister und ein Taktgeber...

Ist wohl die beste Idee! Einfach, zuverlässig, funktioniert garantiert. 
Bleibt die Frage, ob die LEDs auch leuchten, während die Bits geschoben 
werden. Aber zum Überbrücken von Pausen ließe sich ja etwas machen. Und 
Lothars "Eimerkettenspeicher" finde ich viel zu aufwändig ;-)
OP #3452695
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Hi,

die Lösung mit Schieberegistern ist ganz gut.
Allerdings gefällt mir auch die Lösung vom Lothar gut, da weniger 
störanfällig.
Wenn ich hier die Transistoren durch MOSFETs ersetze dann könnte ich 
damit gleich Stromquellen ansteuern und somit LED's höherer Leistung 
betreiben oder ganze LED-Ketten ansteuern.

Mal schauen ob ich daß auf meine vorhandenen Platine, zum Test, noch 
fädeln kann.

Danke.

Gruß,
Schorschi.
Gast #3452756
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Georg X. schrieb:
> da weniger
> störanfällig.

Wie bitte? Bei so vielen Bauteilen soll die Störanfälligkeit geringer 
sein?
Ich möchte auch mal die Kurven fürs Abschalten sehen, insbesondere wo 
die 10µF Kondensatoren ihre Ladung lassen.
Ferner interessiert mich, wie bei Bedarf das Timing geändert wird.

Lothar Miller schrieb:
> Hier mein Vorschlag: echt analog...  ;-)

Immerhin weiß Lothar schon, was er vorschlägt :-)
Gast #3453051
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Matthias Sch. schrieb:
> Denke nur dran, das die Schieberegister einen Reset Eingang haben
> sollten, damit du beim Power-On die LEDs löschen kannst.

Und damit schon wieder zu viel Hühnerfutter...

2 A277 kaskadieren, einen Transistor, ein paar Widerstände als KSQ und 
für die Schaltschwellen, einen C und eine Diode zum Entladen des Cs beim 
Ausschalten. Und natürlich die 20 LED für die Anzeige.

Lothar Miller schrieb:
> Schütze sind zu langsam...  ;-)

Dafür kannst Du aber anstelle der LED Halogenstrahler nehmen.
Gast #3453143
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Sorry, dass ich frage, Du wirst bestimmt Deine Gründe haben (aber 
welche?):
Warum eigentlich ohne µC?

Ich wage zu behaupten, dass eine Lösung mit µC die mit dem kleinsten 
(Hardware-)Aufwand wäre, Nachteil: man muss Software machen.
#3456984
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Harald Wilhelms schrieb:
> Wenn man zusätzliche Dioden zwischen die Ausgänge setzt, gibts auch
> einen Balken.

... welcher nach hinten immer dunkler wird - auch das ist analog :-)


Mein alberner Vorschlag: :-)
1
(+)----------,-----------+---------+---------+- ~~ --------,
2
      _______|_______    |         |         |             |
3
     |               |   _         _         _             _
4
     | LM317 als KSQ |   ^         ^         ^             ^
5
     |_______________|   |         |         |             |
6
             |           |    //   |    //   |        //   |    //
7
             '-----------+---|>|---+---|>|---+- ~~ --|>|---+---|>|---,
8
                         |         |         |             |         |
9
                        _|_       _|_       _|_           _|_        |
10
                        ___       ___       ___           ___        |
11
                         |         |         |             |         |
12
                         |         |         |             |         |
13
(-)----------------------+---------+---------+- ~~ --------+---------'



Gruß

Jobst

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