Guten Abend,
habe derzeit ein Problem, wo ich Unterstützung benötige.
Ziel ist es ein konstantes 1,5 kHz Rechteck Signal, welches aus einer
Ne555 Schaltung kommt, durch zu schalten.
Das durchschalten soll mit einem Puls geschehen dessen pulsbreite und
Frequenz variabel ist. Dieses schalt Signal kommt vom atmega.
Alle Pegel sind 5v Pegel.
Ich hatte es mit einer npn Emitter Schaltung und diversen anderen
Schaltungen probiert aber leider ohne Erfolg.
Welchen Ansatz sollte man hier wählen?
Gruß, Uwe
Stimmt.
Ich versuche es nochmal zu erklären.
Ich möchte gerne ein 1,5kHz Rechteck Signal schalten..
Also eingeschaltet ist am Ausgang das 1,5kHz da und bei aus nicht.
H.Joachim Seifert schrieb:> Stell dich mal so, als wüsstest du absolut nichts von deinem> Thema. Und dann lies noch mal. Ich habe jedenfalls keinen> Schimmer, was du willst.
Er sucht eine Torschaltung.
AND-Gatter, NAND-Gatter, CMOS-Analogschalter, Diodenquartett...
Uwe schrieb:> Das durchschalten soll mit einem Puls geschehen dessen> pulsbreite und Frequenz variabel ist. Dieses schalt Signal> kommt vom atmega.>> Alle Pegel sind 5v Pegel.
Vielleicht mal über einen CMOS-Analogschalter nachdenken.
HCF4066 wäre mal ein Ansatzpunkt.
Es gibt sicher 1001 Ansätze, das efolgreich zu lösen, darunter alle
möglichen 2-Input Gates (außer XOR/XNOR), Analogschalter, "diverse"
Schaltungen, auch mit NPN-Transistoren. Ohne konkrete Schaltung und
dadurch gegebener Möglichkeit, festzustellen, warum es mit Transistoren
und diversen anderen Schaltungen (mit denen es ja auch gehen müsste)
nicht geht, kann man noch 500 Ansätze vorschlagen, die dann auch
erfolglos bleiben, weil es evtl. an etwas ganz anderem hakt...
Man könnte auch der Einfachheit halber das Signal an einen Eingangspin
des Prozessors legen (pinchange), und an einem anderen Pin wieder
ausgeben oder eben nicht.
Noch einfacher scheint mir, den NE555 ganz zu verbannen und das Signal
direkt vom ATMega erzeugen zu lassen - oder eben auch nicht.
H.Joachim Seifert schrieb:> Noch einfacher scheint mir, den NE555 ganz zu verbannen und> das Signal direkt vom ATMega erzeugen zu lassen - oder eben> auch nicht.
Am Ende noch mit einem Timer? - Nö. Das ist ja unsportlich :)
Reinier Z. schrieb:> unsportlich
sportlich oder nicht was ein NE555 kann schafft der ATMEGA immer und
spart noch ettliche Bauteile einzig kann ein transistor für eine grßere
last notwendig werden, aber da wäre auch so wenn der NE ausgang
geschaltet würde. andererseits könnte mann die NE555 schaltung auch am
Eingang schalten in dem
der Atmegaausgang auf das frequenbestimmende RC gelegt wird und von
Tristate auf einen definerten Pegel egel wechselt. So kommt man ganz
ohne zusätzliche Schalter aus, kann aber den Generator selbst schalten
und sogar die Lage des Ausgangspegels im ruhemodos festlegen. zusätzlich
bekommte man die ausgangs belastbarkeit des NE555 ohne zusätlichen
Auffwand.
Namaste
Reinier Z. schrieb:> H.Joachim Seifert schrieb:>>> Noch einfacher scheint mir, den NE555 ganz zu verbannen und>> das Signal direkt vom ATMega erzeugen zu lassen - oder eben>> auch nicht.>> Am Ende noch mit einem Timer? - Nö. Das ist ja unsportlich :)
Bastel Dir mal ein "Ironie-Schild".
Nicht zum hoch halten, das klatsch man den Leuten auf den Hinterkopf :)
Uwe schrieb:> Ziel ist es ein konstantes 1,5 kHz Rechteck Signal, welches aus einer> Ne555 Schaltung kommt, durch zu schalten.
Dazu gibt es am 555 extra einen Reset-Eingang,
mit dem man das machen kann.
Leider leidet die Kurvenform des 555er dabei. Nach dem RESET stimmt das
Tastverhältnis erstmal nicht. (wegen 1/3 <-> 2/3 Schaltschwelle) Der
kleine Kondensator wird von Null an aufgeladen und der 555 fängt dann
erst an, mit seinem dimensionierten Zeiten vor sich zu fiepen.
Ob das was ausmacht, wissen wir nicht - wie auch. Wird ja wieder nichts
genaues spezifiziert.
Sonst ginge das mit dem Reset, ist ja nur eine Taktperiode am Anfang,
die aus der Reihe tanzt.
Leider hat der Themenstarter ja nichts weiter zu irgendwelchen sonstigen
Eigenschaften, wie sein "durchschalten" des Signals genau aussehen soll,
geschrieben, noch hat er wenigstens ersatzweise angegeben, was überhaupt
mit dem Signal gemacht werden soll, damit man sich die Anforderungen ja
nicht aus dem Kontext herleiten kann... (evtl. befüchtet er ja, daß ihm
am Ende noch jemand seine schlaue Erfindung klaut?)
Um mal konkret nachzufragen:
Warum überhaupt mit NE555 und nicht den Controller direkt das Signal in
der gewünschten Form erzeugen lassen?
Wenn der NE555 bleibt:
Soll das Signal synchron geschaltet werden (d.h. immer nur ganze Impulse
gehen zum Ausgang durch) oder ist es ok, wenn das Signal irgendwo, auch
mittem im Rechteck-Impuls, umgeschaltet wird?
Wie soll das Signal im abgeschalteten Zustand aussehen
(high/low/hochohmig)?
Welche Last wird am Ausgang vom Signal getrieben? "5V" wurde
geschrieben, aber wieviel Strom fließt und in welche Richtung fließ er,
d.h. muss ggf nach GND oder nach +5V "gezogen" werden?
Mit einem einfachen Schalter oder Gatter wird es dir passieren, dass du
Teile des 1.5KHz Signals abschneidest, da das Ein-/Aus-Signal ja nicht
zwingendermaßen in der Low-Phase des 1.5KHz Signals wechselt.
Wenn du also immer ein "sauberes" 1.5KHz Ausgangssignal mit
gleichbleibender Pulsbreite haben möchtest, würde ich dir folgendes
empfehlen:
Verdopple die Frequenz deiner NE555 Schaltung auf 3KHz, und benutze ein
Flip-Flop als Teiler und Schalter.
Schaltung anbei.
Wenn man high in den Pausen braucht, nimmt man halt den invertierten
Ausgang Q#.
Das Ganze funktioniert natürlich auch nur für ein Ausgangssignal mit
50%/50% high/low Verhältnis.
Axel R. schrieb:> wenn nichts gefordert ist, würde ich von NAIS solch eine OPTOMOS> Relais hernehmen.
Die Forderung ist 1.5KHz... ;-)
Für solch einfache "Schalter" sind CMOS Gatter genau das Richtige.
Wenn du damit leben kannst, dass das 1.5KHz Signal invertiert wird, und
keine definierte Pulsbreite erforderlich ist, reicht natürlich auch ein
einfacher Transistor.
Joe F. schrieb:> Axel R. schrieb:>> wenn nichts gefordert ist, würde ich von NAIS solch eine OPTOMOS>> Relais hernehmen.>> Die Forderung ist 1.5KHz... ;-)> Für solch einfache "Schalter" sind CMOS Gatter genau das Richtige.
Viel zu billig. In diesem Forum müssen die Lösungen immer möglichst
kompliziert und teuer sein.
Teo Derix schrieb:> Reinier Z. schrieb:>> H.Joachim Seifert schrieb:>>>>> Noch einfacher scheint mir, den NE555 ganz zu verbannen und>>> das Signal direkt vom ATMega erzeugen zu lassen - oder eben>>> auch nicht.>>>> Am Ende noch mit einem Timer? - Nö. Das ist ja unsportlich :)>> Bastel Dir mal ein "Ironie-Schild".> Nicht zum hoch halten, das klatsch man den Leuten auf den Hinterkopf :)
Warum sollte er das tun ?
Uwe schrieb:> Das durchschalten soll mit einem Puls geschehen dessen pulsbreite und> Frequenz variabel ist. Dieses schalt Signal kommt vom atmega.
Was macht der Mega in seiner Schaltung ?
Einen 555 starten ?
Wozu ?
Ich glaube, da braucht es schon mal einen "Ironie-Hammer"...
Hallo,
vielen herzlichen Dank für die tollen Hinweise, welche mir in anderen
Projekten auf jeden Fall herlfen könnten.
Ich habe es mittlerweile ein wenig ein anders gelöst, und zwar so:
Das 1,5kHz Signal aus dem NE555 habe ich dem diskret aufgebautem Brücken
Treiber direkt zugeschaltet. Dieser Treiber schaltet nun mit diesem
Signal die Brücke (mit High die eine Seite und mit Low die andere Seite
der Brücke).
Zusätzlich schalte ich nun die Versorgung des Treibers. So kann ich nun
wunderbar steuern, wie lange nun die Brücke mit 1,5kHz geschaltet werden
soll.
Grüße,
Uwe
P.S. @ Joe, womit machst Du Deine Schaltungen und die dazugehörigen
Graphen? Das sieht gut aus.