Randsportart

Gast #4954036
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Für eine Randsportart benötige ich ein gut in der Hand liegendes, 
stabiles und möglichst leichtes Gerät mit den folgenden Eigenschaften:

- Genau 7 Sekunden nach Betätigen eines daumengroßen Druckknopfes soll 
das Gerät für gut 0,5 bis 1 Sekunde leicht, aber spürbar vibrieren 
(möglichst geräuscharm)
- bei erneutem Druck vor Erreichen der 7 Sekunden, startet der 
7-Sekunden-Zähler sofort wieder neu bei Null
- wird das Gerät nach Ablauf der 7 Sekunden und Vibrationszeit nicht 
betätigt, bleibt es im Wartezustand und verbraucht keinen Strom
- Betrieb per Akku oder einlegbaren Batterien, möglichst 12 Stunden 
einsetzbar

Wer kann mir ein solches Gerät gegen Unkostenersatz bauen? Oder Tipps 
geben, die zu einem solchen Gerät führen …

Bin leider völliger Laie..

Danke für Tipps!
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #4954132
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Hi!

Lösungsvorschläge nach absteigendem Fun-Faktor sortiert (persönlicher 
Geschmack):

- Der moderne Maker würde das Thema natürlich am besten mit einem 
Raspberry Pi erledigen.

- Oder als echter Sparfuchs vielleicht sogar nur mit einem Arduino.

- Assembler auf einem Tiny10 - die kompakteste Lösung (Platz 2)

- mein Favorit an dieser Stelle - 74HC4060 plus ein paar Kleinteile.
Siehe Datenblatt. Vibrationsmotor von Ebay. Das teuerste Bauteil ist 
dann wieder das Gehäuse...

- Wenn's noch analoger sein soll - zweimal NE555 (Platz 3).

Hoffentlich beamt mich die Moderation jetzt nicht ins letzte Jahrtausend 
zurück...

Bei Bedarf - PM.

marcus
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(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #4954533
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So, während mein Mittagessen im Ofen war, habe ich die Schaltung mal 
skizziert. Ist als Diskussionsgrundlage zu sehen. Mit höchster 
Wahrscheinlichkeit habe ich irgendwo einen Dreher drin. Das ist dann 
aber nur um die Aufmerksamkeit des Publikums zu testen. :)

Für den Einsteiger ist die 4060-Schaltung sicher einfach als THT 
aufzubauen. Nachteil ist der mit 50µA hohe Ruhestromverbrauch, der nur 
mit Hilfe weiterer Bauteile zu reduzieren ist. Zwei AA-Zellen wären 
damit schon nach 5 Jahren erschöpft.

Die Tiny10-Variante hat jedoch bestimmte Vorteile. Mit Tiny13 wäre das 
auch wieder nur THT und anfängertauglich.
Das Programm wäre bestimmt nicht länger als zwei Dutzend 
Maschinenbefehle. Bei Interesse können wir ja einen 
Programmierwettbewerb "wer hat den Kürzesten" starten. ;)
Angehängte Dateien:
#4954540
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Bei der Randsportart handelt es sich um ein Tischfußballspiel 
(Tipp-Kick). Hier hat man 7 Sekunden Zeit für einen Schuss. Das 
Einhalten dieser Zeit ist häufig mit Diskussionen verbunden. Das Gerät 
ist für den Schiedsrichter gedacht, damit er besser die abgelaufene Zeit 
beurteilen kann. Ein Handy kommt nicht in Frage, da es schlecht in der 
Hand liegt und es dann kaum mit einer Hand bedient werden kann, ohne 
dass man drauf schaut.
(Firma: Potilatormanufaktur) #4954570
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Andreas B. schrieb:
> Bei der Randsportart handelt es sich um ein Tischfußballspiel
> (Tipp-Kick).

Ihr Tipp-Kick-Spieler nennt eueren Sort Tischfußball? Denkt euch 
gefälligst was anderes aus, der Begriff ist schon besetzt.

> Hier hat man 7 Sekunden Zeit für einen Schuss. Das
> Einhalten dieser Zeit ist häufig mit Diskussionen verbunden.

Echt? Hätte ich nicht gedacht. Beim Tischfußball gibt es auch 
einzuhaltende Zeiten, diese sind aber nicht wirklich häufig 
Diskussionsthema.

> Das Gerät
> ist für den Schiedsrichter gedacht, damit er besser die abgelaufene Zeit
> beurteilen kann. Ein Handy kommt nicht in Frage, da es schlecht in der
> Hand liegt und es dann kaum mit einer Hand bedient werden kann, ohne
> dass man drauf schaut.

Das kann ich total nachvollziehen. Es gibt auch entsprechende Apps für 
Tischfußball. Diese sind auch auf großen Turnieren absolut üblich, ich 
empfinde sie aber aus genau den von dir genannten Gründen als absolut 
schlecht. Dabei wäre die Lösung recht einfach: als Buttons eben nichts 
auf den Touchscreen programmieren, sondern die Lautstärketasten 
benutzen. Wär das nicht vielleicht auch für dich eine bessere Lösung? 
Immerhin könnten dann alle Schiris das gleiche Equipment benutzen, ohne 
dass sich jeder so ein Teil fertigen lassen muss. Zusätzlich kann man 
dann wie üblich mit der App Spieldaten wie timeouts und Punkte 
aufnehmen.

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