"Darf" man die beiden Trafos parallel schalten? (siehe das Bild)
zur Info:
Es handelt sich um die Mikrowellentrafos. Die Primärwicklung und auch
die Größe vom Eisen sind unterschiedlich. (siehe das Bild)
Die Sekundärwicklung wird je 1-2 Wicklungen mit einem 50-70 qmm Kabel
sein.
Der 1. Trafo ist für 1200W (Input) ausgelegt. Der 2. für 1400W (Input).
Mögliche Betrieb: kurzzeitige "Impulse" (ein-aus). Zuerst per Schalter,
dann mit der Zeiteinstellung mit einem MC.
Christian schrieb:> "Darf" man die beiden Trafos parallel schalten?
Im Prinzip ja, du schaltest sie ja primär parallel.
Zudem sind es Streufeld-Trafos.
Die Sekundärwicklungen sollten aber in Reihe geschaltet werden.
Ob es beim Einschalten aber die Sichernug raushaut, weil der
Einschaltstromstoss zu hoch ist, wäre zu klären (wegen Streufeldtrafo
glaube ich das nicht).
Aber die Trafos bringen ihre Leistung nur kurzzeitig (hast du vor) oder
nur mit Gebläsekühlung (hast du wohl abgebaut).
Jap, genau ich möchte den Strom auf die Sek. Seite verdoppeln (d. h.
die Reihenschaltung).
Dass solche Trafos nur "kurzzeitig" betrieben dürfte, weiß ich schon.
Die Kühlung wird auch realisiert.
Hi
Christian schrieb:> Jap, genau ich möchte den Strom auf die Sek. Seite verdoppeln (d. h.> die Reihenschaltung).
Das widerspricht sich.
Durch die Reihenschaltung addieren sich die Spannungen (wenn eine der
Spulen 'falsch herum' gewickelt ist, ziehen sich Diese auch von einander
ab).
MfG
Ups, da war ich zu schnell. Den doppelte Leistung kriege ich bei der
parallel Schaltung von Prim. Seite, die doppelte Spannung von den
Reihenschaltung bei der Sek. Seite. Bezüglich die Beschaltung habe ich
zwar gelesen, aber ich weiß nicht, ob ich es richtig verstanden habe.
d.h die Phase von ~230V geht jeweils zum Anfang der Spule von jeweiligen
Trafo (wird in der Regel mit so einem Punkt (Lötstelle) bei dem Trafo
markiert). Die Reihenschaltung muss auch auf eine bestimmte Weise
gewickelt werden.
PS: Der parallel Betrieb an sich ist nicht besonderes. Die Probleme
kommen erst, wenn man die beide Sek Wicklungen miteinander verbindet.
Christian schrieb:> Ups, da war ich zu schnell. Den doppelte Leistung kriege ich bei der> parallel Schaltung von Prim. Seite, die doppelte Spannung von den> Reihenschaltung bei der Sek. Seite. Bezüglich die Beschaltung habe ich> zwar gelesen, aber ich weiß nicht, ob ich es richtig verstanden habe.> d.h die Phase von ~230V geht jeweils zum Anfang der Spule von jeweiligen> Trafo (wird in der Regel mit so einem Punkt (Lötstelle) bei dem Trafo> markiert). Die Reihenschaltung muss auch auf eine bestimmte Weise> gewickelt werden.>> PS: Der parallel Betrieb an sich ist nicht besonderes. Die Probleme> kommen erst, wenn man die beide Sek Wicklungen miteinander verbindet.
Da fehlt wohl noch etwas Grundlagenverständnis oder die nötige
Konzentration beim Hinfetzen der Worte. Beides ist lösbar.
Und die Theorie, daß der Einschaltstrom bei Kurzzeitbetrieb keine Rolle
spielt hat auch was... interessantes an sich. Ich hoffe, die
Leitungsschutzschalter oder Eingangssicherungen wissen davon.
MiWi
MiWi schrieb:> Und die Theorie, daß der Einschaltstrom bei Kurzzeitbetrieb keine Rolle> spielt hat auch was... interessantes an sich. Ich hoffe, die> Leitungsschutzschalter oder Eingangssicherungen wissen davon.>> MiWi
Wie gesagt, um dem Einschaltstrom entgegen zu wirken, kann man NTC
einbauen. Aber da der Betrieb recht kurz wird, befürchte ich, dass
dieses Teil nicht in der Lage wird, sich schnell abzukühlen.
Wahrscheinlich "einfachere" Widerstände wären in dem Fall besser
geeignet.
Christian schrieb:> MiWi schrieb:>>> Und die Theorie, daß der Einschaltstrom bei Kurzzeitbetrieb keine Rolle>> spielt hat auch was... interessantes an sich. Ich hoffe, die>> Leitungsschutzschalter oder Eingangssicherungen wissen davon.>>>> MiWi>> Wie gesagt, um dem Einschaltstrom entgegen zu wirken, kann man NTC> einbauen. Aber da der Betrieb recht kurz wird, befürchte ich, dass> dieses Teil nicht in der Lage wird, sich schnell abzukühlen.> Wahrscheinlich "einfachere" Widerstände wären in dem Fall besser> geeignet.
Den NTC ist es vollkommen egal ob Du lang oder kurz einschaltest, das
was Du meinst sind die Pausen zwischen den Einschaltzeiten. Und das
ist nicht das, was ich unter "Kurzzeitbetrieb" verstehe.
Aber egal, auch dafür gibt es einfache bis komplexe Lösungen, geht halt
nicht mit einem NTC only sondern braucht ein bischen mehr Elektronik
dazu.
ggfs immer erst bei pi x daumen 120° nach dem Nulldurchgang einschalten,
dann ist bei der nächsten Halbwelle schon etwas Vormagnetisierung
vorhanden...
MiWi
Christian schrieb:> Wie gesagt, um dem Einschaltstrom entgegen zu wirken, kann man NTC> einbauen. Aber da der Betrieb recht kurz wird, befürchte ich, dass> dieses Teil nicht in der Lage wird, sich schnell abzukühlen.
Ich hatte neulich einen Mikrowellenofen zwecks Reparatur offen: Zwischen
Taktschalter und Trafo ist dort ein Zementwiderstand verbaut, der durch
ein Relais überbrückt wird.
Nicht ganz sicher, aber ich meine, es waren 15 Ohm mit geschätzt 15
Watt.
Meinen 800VA-Trenntrafo lasse ich über 20Ohm an, die etwa 300ms nach
Einschalten gebrückt werden.
Thomas B. schrieb:> 2,6kW ist schon eine Hausnummer.> Da wird kein NTC reichen.> Was willst Du damit anstellen :) ?
Edit:
Sorry konnte eben nicht mehr editieren.
Kurze Impulse primer zu takten ist Unsinn.
Und sekundär wird das dann richtig teuer.
Thomas B. schrieb:> 2,6kW ist schon eine Hausnummer.> Da wird kein NTC reichen.> Was willst Du damit anstellen :) ?
Ich vermute ein Punktschweissgerät bauen.
@MiWi
Es wird ein einfacheres Punktschweißgerät sein. Deswegen habe ich ja
geschrieben, kurzzeitiger Betrieb. d. h. die Prim. Seite wird über so
einen Schalter (Schließer) kurzgeschlossen und dann die kurzezeit danach
losgelassen.
Der Softstart auf NTC, Relais und NE555 Basis wäre auch kein Problem.
Die Schaltung und alle benötigten Bauteile sind vorhanden.
Christian schrieb:> @MiWi>> Es wird ein einfacheres Punktschweißgerät sein. Deswegen habe ich ja> geschrieben, kurzzeitiger Betrieb. d. h. die Prim. Seite wird über so> einen Schalter (Schließer) kurzgeschlossen und dann die kurzezeit danach> losgelassen.
Aha. Eine neue Theorie des Trafoeinschaltens.... klingt auch
interessant.
Wenn ich einen Trafo Primärseitig(!) kurzschließe dann ist`s finster
im entsprechenden Stromkreis, Einschaltstrombegrenzung hin oder her, und
es bleibt auch finster wenn ich den Schließer nachher wieder öffne...
Wie vorher schon einmal angemerkt: Konzentration beim Schreiben hilft
der allgemeinen Verständlichkeit.
Viel Vergnügen
MiWi
Christian schrieb:> Es wird ein einfacheres Punktschweißgerät sein.
Punktschweißen kenne ich mit viel Strom bei wenig Spannung. Den Sinn
eines Mikrowellentrafos würde ich da mal heftig in Zweifel ziehen.
Parallelschaltung geht bedingt.
In jedem Fall sollte man nur gleiche Trafos verwenden und zusätzlich zur
Sekundärwicklung bei beiden Trafos noch eine zweite Wicklung aufbringen,
die dann phasenrichtig zusammengeschaltet wird. Der Ausgleichstrom
beseitigt dann Unsymmetrien der Trafos. Die alte Heizwicklung genügt
dafür.
Einschalten über Vorwiderstand funktioniert auch mit einem 5-kW-Trafo an
einer 25-A-Leitung ohne Sicherungsauslösung (jedenfalls meistens).
Sogar ein kräftiger manueller Schalter genügt zum Widerstandskurzschluß,
wenn kein Relais da ist.
Gruß - Werner
@Werner Hartmann
>Die alte Heizwicklung genügt dafür.
Die wurde leider beschädigt. Reicht es, wenn ich z.B. eine mit 1,5-2,5
qmm anbringe? Was muss ich dabei beachten, außer Wickelrichtung? Kann
ich vielleicht einfach gleiche Kabelabschnitte nehmen, jeweils auf beide
Trafos wickeln und die dann miteinander verbinden? Werden die Endpunkte
von dieser Wicklung dann einfach in der Luft hängen?
Bezüglich Unsymmetrie: Ich dachte, dass ich es durch die Hauptwicklung
(50-70 qmm) erreiche.
zum Schalter: Es handelt sich, um solche Mikroschalter, die ich
ebenfalls aus der Mikrowelle ausgebaut habe.
PS: Zum Softstart: Alles, außer Widerstände wird bei diesem Betrieb
keinen Sinn machen. Ich will nämlich nicht zwischen durch warten, bis
die Relais durchschaltet.
Die Widerstände muss ich dann auf einen Kühlkörper anbringen. Ich habe
da noch 2 x 150 Ohm (50W) Widerstände (mit der Metallummantelung)
Ich hatte einen Mikrowellentrafo für eine Leistung ca. 1,6 KW und
der hatte im Leerlauf etwas mehr als 2 Ampere...
Andere waren ebenso in dem Bereich, woran liegt es? Am Kern?
Thomas B. schrieb:> Aber beschreibe doch mal genau was Du vorhast.> Am liebsten mit Schaltplan.> Ansonsten steige ich aus.> Vielleicht bin ich auch schon zu alt.>> Gruß> Thomas
I.
Ich möchte beide Transformatoren parallel schalten. Die Schaltung siehe
im Anhang. Es handelt es sich um ein Punktschweißgerät. Das Ganze wird
zuerst manuell geregelt. d.h. man betätigt so einen Mikroschalter, die
Phase ~230 wird geschlossen, es fließt Strom. Wenn ich loslassen, wird
der Prozess unterbrochen.
II.
Ich habe den Thread gestartet, um zu erfahren, ob ich die beide Trafo
überhaupt auf der Sek. Seite in Reihe schalten "darf", weil die eben
nicht gleich sind.
III. Manche Poster meinen, dass man da zusätzlich eine Strombegrenzung
anbringen sollte, sonst würde eventuell die Sicherung rausfliegen.
Mani W. schrieb:> Ich hatte einen Mikrowellentrafo für eine Leistung ca. 1,6 KW und> der hatte im Leerlauf etwas mehr als 2 Ampere...>> Andere waren ebenso in dem Bereich, woran liegt es? Am Kern?
Wenn das Ding 2 A effektiv saugt würde der innerhalb 5min. abrauchen.
He Mani was ist los mit Dir?
Gruß
Thomas
Edit:
Schreibfehler korrigiert :)
Christian schrieb:> Es handelt es sich um ein Punktschweißgerät
.. und nun sind aus 2x3kV zweimal 2V geworden. Der Mikrowellentrafo ist
keiner mehr.
Christian schrieb:> Manche Poster meinen, dass man da zusätzlich eine Strombegrenzung> anbringen sollte, sonst würde eventuell die Sicherung rausfliegen.
Punktschweißen erfordert viel Strom und sofort, da würde eine
Einschaltstrombegrenzung die Funktion verhindern. Es muß also eine
Netzversorgung her, die das direkt leisten kann - z.B. mit träger
Sicherung.
Thomas B. schrieb:> Wenn das Ding 2 A effektiv saugt würde der innerhalb 5min. abrauchen.> He Mani was ist los mit Dir?
Eh alles in Ordnung, war aber so!
Und der wird auch, wie Du sagst, in wenigen Minuten sauheiss!
Vielleicht wegen der Wirbelströme im Blechpaket?
Vergiß den Lüfter nicht, der kühlt auch den Trafo...
Christian schrieb:> d.h. man betätigt so einen Mikroschalter, die> Phase ~230 wird geschlossen, es fließt Strom.
Bau da besser ein 'fettes' Schütz oder SSR dazwischen, der Mikroschalter
ist max. für einen Trafo ausreichend, und wenn es sich um den Schalter
der Türverriegelung handelt gewiss nicht für permanentes Abschalten
gedacht (normalerweise schaltet ja die Schaltuhr den Trafo vorher aus.)
Christian schrieb:> Welche 2 x 3KV?>> Die 2KV Sek. von die Mikrowelle ist schon längst weg.> Für das Punktschweißgerät reichen schon mal paar Wicklungen mit 50qmm+> Kabel.
Hättest Du aber auch gleich schreiben können.
Dann hätte man hier nicht so viel Mist geschrieben.
Das habe ich doch gleich am Anfang erwähnt.
>Die Sekundärwicklung wird je 1-2 Wicklungen mit einem 50-70 qmm Kabel sein.
PS: Vorallem weiß ich ehrlich gesagt nicht, für was man 2kV verwenden
könnte. Für die Teslaspule wohl zu wenig, für rumspielen zu gefährlich.
Bin anscheinend nicht der einzige, der hier was falsch gelesen hat.
Aber mich würde interessieren wie Du die alte Wicklung runtergerupft
hast.
Hast Du den Kern geöffnet?
(Hatte eben was gelöscht)
Christian schrieb:> PS: Vorallem weiß ich ehrlich gesagt nicht, für was man 2kV verwenden> könnte. Für die Teslaspule wohl zu wenig, für rumspielen zu gefährlich.
Na ja, als Unkrautvernichter (Löwenzahnentferner) ein Pol in die Erde
und ein Isolierstöckchen mit Nagel als Gegenpol...
Brennt mit mehreren Zentimetern furchterregender Funken alles nieder,
kein Wunder bei der Leistung - Berührung bedeutet TOD!!!!!!!!!
Ist nicht auf meinem Mist gewachsen und ich habe das schon in irgend
einem Thread erwähnt - das wurde mir von ca. 14/15 jährigen gezeigt...
Christian schrieb:> III. Manche Poster meinen, dass man da zusätzlich eine Strombegrenzung> anbringen sollte, sonst würde eventuell die Sicherung rausfliegen.
Ja, das passiert eben oft bei Trafos dieser Art. Wenn du das Ding
sowieso per Hand ein- und ausschaltest, sind 1/10s Einschaltverzögerung
nicht so gravierend.
Wird beim Punktschweißen nicht sowieso der Stromkreis erst beim Berühren
der Schweißteile geschlossen?
Thomas B. schrieb:> Bin anscheinend nicht der einzige, der hier was falsch gelesen> hat.> Aber mich würde interessieren wie Du die alte Wicklung runtergerupft> hast.> Hast Du den Kern geöffnet?>> (Hatte eben was gelöscht)
Bei einem mit einer Metallsäge beide Endungen abgesägt und dann mit
einem Bohrer rausgebohrt. Bei 2. war es schwieriger, weil da die
Bodenplate im Weg war. Deswegen habe mit dem "Dremel" mit so einer
diamanten Trennscheibe die HV Wicklung abgesägt und dann mit einem
Bohrer den Spalt freigemacht.
PS: Den Kern zu öffnen, wäre wohl die einfachste Lösung gewesen. Aber
es gibt da gleich 3 Probleme:
1) Ich habe keine Flex
2) Ich habe kein Schweißgerät, um es danach wieder zu verschließen
3) Ich weiß nicht, ob die solche Manipulationen später den Kern
beeinflussen. d. h. ob es danach noch ordnungsgemäß läuft.
Mani W. schrieb:> Andere waren ebenso in dem Bereich, woran liegt es?
Sättigung. Mikrowellentrfaos laufen hart in Sättigung. Es sind
allerdings Streufeldtrafos, also steigt der Strom auch nicht so immens.
Daher sind sie für Punktschweissgeräte geeignet, so lange man nicht das
Streufeldjoch entfernt.
Christian schrieb:> 1.jpg
Passt.
Christian schrieb:> Jap, genau ich möchte den Strom auf die Sek. Seite verdoppeln (d. h.> die Reihenschaltung).
Man verdoppelt aber die Spannung durch Reihenschaltung und bekommt den
Strom der kleinsten Wicklung.
Frage:
Zwei (identische) Trafos jeweils
A.) primär (2 x >=230V~) parallel, und sekundär (Spannung beliebig -
aber auch gleich) in Reihe, oder
B.) primär (2 x >=115V~) in Reihe, und sekundär (Spannung beliebig -
aber auch gleich) parallel,
...sollte (bei zwei Trafos mit ED 100%) auch ohne Ausgleichswicklung
wiederum zu einem "Pseudo-Gesamt-Trafo" mit voller (addierter)
Belastbarkeit führen.
Oder?
Ich habe gerade paar Messungen durchgeführt.
zum Testen: 1,5 qmm einadriger Kabel (62-63 cm Länge) als Sek. Wicklung
(1,5 Wicklungen) aufgewickelt.
Beim 1. Trafo war es ~1,777V.
Beim 2. Trafo war es ~1,886V.
d.h. knapp ~0,1V Unterschied. Ich denke, dass man es eigentlich
vernachlässigen könnte. Oder was meint ihr?
Christian schrieb:> Ich habe gerade paar Messungen durchgeführt.> zum Testen: 1,5 qmm einadriger Kabel (62-63 cm Länge) als Sek. Wicklung> (1,5 Wicklungen) aufgewickelt.> Beim 1. Trafo war es ~1,777V.> Beim 2. Trafo war es ~1,886V.>> d.h. knapp ~0,1V Unterschied. Ich denke, dass man es eigentlich> vernachlässigen könnte. Oder was meint ihr?
Ich würde nur eine Windung pro Kern nehmen und beide (Sek-)Wicklungen
in Reihe schalten. Der maximal mögliche (Schweiss-)strom wird dann
durch den schwächeren der beiden Trafos bestimmt. Ähnliches steht auch
schon in anderen Antworten weiter oben.
Nene schrieb:> Hast Du gewürfelt?>> Windungen sind immer ganzzahlig! Windungszahlen wie 1,5 oder 2,3> existieren nicht!
Halbe Windungen sind laut Bild im Startposting schon möglich.
Wie die sich auf Spannung und Strom auswirken, weiss ich auch
nicht so genau.
Christian schrieb:> Ich habe gerade paar Messungen durchgeführt.> zum Testen: 1,5 qmm einadriger Kabel (62-63 cm Länge) als Sek. Wicklung> (1,5 Wicklungen) aufgewickelt.> Beim 1. Trafo war es ~1,777V.> Beim 2. Trafo war es ~1,886V.>> d.h. knapp ~0,1V Unterschied. Ich denke, dass man es eigentlich> vernachlässigen könnte. Oder was meint ihr?
Ja, man könnte es vernachlässigen.
Geht es Dir nun besser, weil irgendein Gast Dir die dringend nötige
Absolution für weiteres herumbasteln erteilt hat?
Wenn Du mit in Summe mehr als 2kW herumspielst dann sei ein bischen...
autonomer in Deinen Handlungen. Schalte Deinen Krempel zusammen wie Du
meinst, lerne daraus und frag nicht ständig irgendwelche Dinge, die Du
dir eigentlich eh selbst beantworten könntest.
Vergiß den Feuerlöscher und die Schutzbrille nicht.
Und wenn Du dann nicht verstehst warum es gelegentlich glüht,
Isoliermaterial stinkt, irgendwelche Eisenteile herumfliegen oder die
Sicherung öfter als erwartet fliegt komm wieder.
MiWi
Harald W. schrieb:> Ich würde nur eine Windung pro Kern nehmen und beide (Sek-)Wicklungen> in Reihe schalten. Der maximal mögliche (Schweiss-)strom wird dann> durch den schwächeren der beiden Trafos bestimmt. Ähnliches steht auch> schon in anderen Antworten weiter oben.
In dem Fall könnte man dann sogar einen mit ca. 95 qmm Kabel nehmen. Mit
der Isolation wird es dann knapp 13mm sein. Aber solche Kabel sind nicht
gerade billig, pro Meter ca. 12-14€. Was meint ihr würde 2 Meter
ausreichen? Oder sollte man lieber auf Nummer sicher gehen und gleich 3
Meter bestellen?
@Nene
Es ist gut möglich, dass solche Bezeichnungen nicht existieren. "Hinten"
sind 2 volle Windungen, "vorne" eine volle und dann halt beide
Anschlüsse. Und da es vorne nicht abgeschlossene Wicklung war, hatte ich
es als "1,5 Windung" bezeichnet.
Thomas B. schrieb:> Traust Du Dich ein Foto zu machen?> Bin jetzt irgendwie neugierig.>> Gruß> Thomas
Meinst du jetzt bezüglich die 1,5 Windungen?
Falls ja, siehe Anhang
Für mich sieht die 2 Windung aber als halb geöffnet. Wenn ich den Kabel
(siehe der Pfeil) zu den Punkt gewickelt hätte, wäre es dann, zu
mindestens für mich, eine abgeschlossene 2 Windung.
Christian schrieb:> Für mich sieht die 2 Windung aber als halb geöffnet.
Miss mal die Spannung.
Dann nimm 1 Windung runter und miss nochmal - und wundere dich.
Aber rein geometrisch gesehen hat er schon Recht.
Bei genau 2 Wdg. müsste er den Draht mit 180 Grad rausführen.
Aber wie sich das in der Praxis auswirkt weiß ich nicht.
Sind doch bestimmt über 100A.
Eigentlich müsste man mehrere Kupferlackdrähte parallel wickeln, damit
man das dicht genug an den Kern bekommt.
Ohne mit viel Luft dazwischen.
Christian schrieb:> Meinst du jetzt bezüglich die 1,5 Windungen?
Es zählen nur die Drähte, die durch den Eisenkern gezogen werden.
1,5 Wdg sind möglich, aber m.E. nicht sinnvoll, da dann beide
Schenkel des Eisenkerns unterschiedlich belastet werden.
Christian schrieb:> Wahrscheinlich eher 70 qmm, weil 95 qmm viel zu dick wäre.
Solche dicken Drähte sind m.E. viel zu unhandlich. Ich würde
mehrere dünnere parallel wickeln.
Harald W. schrieb:> Es zählen nur die Drähte, die durch den Eisenkern gezogen werden.> 1,5 Wdg sind möglich, aber m.E. nicht sinnvoll, da dann beide> Schenkel des Eisenkerns unterschiedlich belastet werden.
Gilt aber nur bei wenigen Windungen.
Bei einer 2000V /1A Wickelung ist das dann natürlich wurscht.
Da hatte ich jetzt auch nicht wirklich gut nachgedacht.
Habe ich wieder was gelernt :)
Gruß
Thomas
Edit:
Trotzdem bestehe ich auf das Foto von dem Fragesteller ;)
Thomas B. schrieb:>> Es zählen nur die Drähte, die durch den Eisenkern gezogen werden.>> 1,5 Wdg sind möglich, aber m.E. nicht sinnvoll, da dann beide>> Schenkel des Eisenkerns unterschiedlich belastet werden.>> Gilt aber nur bei wenigen Windungen.>> Bei einer 2000V /1A Wickelung ist das dann natürlich wurscht.
Die hier aber keiner will.
Ich weiß echt nicht, woher die Leute immer wieder diese 2 KV ausdenken.
Ich habe doch explizit im ersten Beitrag erwähnt, dass ich als die Sek.
Wicklung 50-70qmm Kabel nehmen will!
@Harald Wilhelms
Mit den einzelnen Drähte wird es nicht möglich sein, die so eng zu
binden, wie es z. B. beim fertigen Kabel der Fall wäre. Wenn es
tatsächlich so starr ist, dann würde ich eventuell in Erwägung ziehen,
die Isolierung abzuschneiden und dann mit so einem Klebeband den Kabel
umwickeln.