RGB-Diode mit 3 Potis richtig dimensionieren

Gast #5253716
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Hallo.
Ich möchte diese RGB-Dioden mit Hilfe von Potis so ansteuern, dass die 
Farben einzeln regelbar sind.
https://www.pollin.de/p/rgb-leds-everstar-esl-r5orgbc01-mf-rund-5-mm-10-stueck-121343

Dazu habe ich jeweils einen ~200 Ohm Widerstand als Vorwiderstand 
gewählt und zusätzlich pro Farbe einen 1 kOhm Poti seriell eingebaut. 
Das funktioniert zwar prinzipiell, doch leider leuchtet die Diode selbst 
bei 3.4 Volt in allen Farben; auch wenn die Potis voll aufgedreht sind. 
Ich habe dann also immer als "Grundfarbe" schon so etwas wie "weiß" und 
kann dann nur die einzelnen Farben zusätzlich dazu überlagern. Würden 10 
kOhm Potis das Problem lösen? Oder müsste man welche nehmen, die über 
eine "Aus"-Position verfügen?

Schönen Gruß,
w.r.
Gast #5253737
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Probier doch mit Widerständen, bei welchen Werten die Farbe dunkel genug 
ist, und wähle danach das Poti. Übrigens: für diese Helligkeitssteuerung 
eignen sich Logarithmische Potis, weil LEDs bei dopeltem Strom weniger 
als doppelt so hell leuchten.
Gast #5253797
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Meine Empfehlung:
Zwischen Poti und LED ein µC.

Und die LED dann per PWM ansteuern.

Die Frage ist:
Willst du eine komplizierte Elektronik basteln, um das gewünschte 
Verhalten zu erzeugen, oder lieber das Verhalten in Software gießen?'
Gast #5253809
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Nichtich schrieb:
> Übrigens: für diese Helligkeitssteuerung
> eignen sich Logarithmische Potis, weil LEDs bei dopeltem Strom weniger
> als doppelt so hell leuchten.

Das ist ein Nebenproblem, das Hauptproblem ist, dass die Regelung per 
Poti als Vorwiderstand sowieso extrem ungünstig ist, weil Strom und 
folglich Helligkeit umgekehrt proportional zum Widerstandswert sind. Um 
die LED auszuschalten ist theoretisch ein unendlich grosser Widerstand 
nötig, in der Praxis wird die LED je nach Wert des Potis entweder nicht 
dunkel oder bei gegenteiliger Einstellung nicht hell genug. Jedenfalls 
solange man nicht bis zum Anschlag dreht und damit LED und/oder Poti 
zerstört, was der 2. Nachteil ist. Eigentlich muss man noch einen 
Festwiderstand vor das Poti schalten.

Georg
Gast #5257058
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Selbst mit 100k Vorwiderstand wird eine LED noch ein kleines bißchen 
glimmen.
Die einfachste Maßnahme wäre wohl ein Widerstand parallel zur LED, der 
dann mit dem Vorwiderstand (+Poti) einen Spannungsteiler bildet und die 
Spannung bei gewünschter Dunkelheit unter die Durchlaßspannung der LED 
zieht. 1k wäre ein Wert, mit dem es klappen sollte; 1,5k oder 2,2k 
könnte, je nach LED-Farbe, auch gehen. Stromsparend ist das natürlich 
nicht gerade.
Beitrag #5257204 wurde von einem Moderator gelöscht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5257306
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w.r. schrieb:
> Ich möchte diese RGB-Dioden
So ein unsinniges, verwirrendes, eigentlich lachhaftes Datenblatt habe 
ich schon mal selten gesehen. Da steht ja nicht mal die Pinbelegung der 
Diode drin...

> Oder müsste man welche nehmen, die über eine "Aus"-Position verfügen?
Man müsste sie richtig verschalten. Hier mal für 1 Farbe unter der 
Annahme, die LED hätte eine gemeinsame Anode:
1
   5V            5V
2
    |            |
3
   2k7           V ->
4
    |            - ->
5
    |            |
6
    |            |
7
    -            |
8
   | |           |           
9
   | |<---220R---'
10
   | |           
11
    -           
12
    |           
13
   GND
Der 2k7 muss so angepasst werden, dass die LED bei Potistellung "oben" 
noch nicht leuchtet.

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