paralelles Flash gesucht

OP #5275353
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Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem FlashChip mit einzelnen Adressbus und 
8Bit Datenbus so wie ein S29GL01GP mit 128MB, dies ist jedoch 
abgekündigt und sollte mehr Speicher haben.
256 oder 512MB (nicht Mbit!) sollten es sein.
Habe schon lange gesucht, aber nix gefunden.

Alternativ, hat jemand schon mittels FPGA und "seriellen" Flash (wie im 
USB Stick) einen paralellen Adress- und Datenbus realisiert?

Gruß,
Wolfram
Beitrag #5275361 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5275383
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@Wolfram Fischer (mega-hz)

>ich bin auf der Suche nach einem FlashChip mit einzelnen Adressbus und
>8Bit Datenbus so wie ein S29GL01GP mit 128MB, dies ist jedoch
>abgekündigt

Da gibt es pin- und funktionskompatible Nachfolger.

>und sollte mehr Speicher haben.
>256 oder 512MB (nicht Mbit!) sollten es sein.

Dann musst du wohl 2 oder 4 ICs an deinen Bus schalten.

>Habe schon lange gesucht, aber nix gefunden.

1Gbit scheind das Ende der Fahnenstange bei NOR-Flash zu sein. Bei mehr 
speicher ist es dann praktisch immer NAND-Flash, der aber etwas anders 
angesprochen wird, vor allem beim Programmieren.

>Alternativ, hat jemand schon mittels FPGA und "seriellen" Flash (wie im
>USB Stick) einen paralellen Adress- und Datenbus realisiert?

Keine Ahnung, wozu soll das gut sein? Willst du einen Emulator bauen?
#5275387
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Ich glaube das wird schwierig, die scheinen alle auf dem absteigenden 
Ast zu sein. Wir haben sowas auch in einem FPGA Design, aber sinnlos, 
werden nach und nach abgekündigt.
Es gibt noch ein paar bei Micron und ISSI, eventuell noch Cypress 
(Spansion), aber das wird alles nix mehr richtiges...leider.
Seriell umsetzen geht mit einigem Aufwand sicher, die Kommandos sind ja 
anders, aber wenn dann mit NOR Flash statt NAND wie im USB Stick. Die 
SPI NOR Flashes haben die parallelen offenbar abgelöst, die gibt's wie 
Sand am Meer....
OP #5280650
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Das mit dem Atmega und CF Karte geht in diesem Fall nicht.
Alles viel zu langsam, denn mein Modul wird direkt adressiert und da 
können keine Dinge erst "übersetzt" werden.
Original war der Rechner für 2 8KB große Speicherbereiche von 
$8000-$9FFF und $A000-$BFFF ausgelegt, in diese Bereiche wird ein Teil 
des 128MB Flashes eingeblendet!
Zugegriffen darauf wird direkt von der 6502, als ist nix mit controller 
dahinter, das timing würde nie passen....
Es handelt sich übrigens um einen ATARI 800XL.

Einzige Alternative wäre ein FPGA, welches einen Teil eines großen FLash 
blitzschnell in ein paralles SRAM kopiert, aber das übersteigt meine 
"anfänglichen" VHDL Kenntnisse.

Gruß,
Wolfram.
#5280673
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@ Wolfram Fischer (mega-hz)

>Original war der Rechner für 2 8KB große Speicherbereiche von
>$8000-$9FFF und $A000-$BFFF ausgelegt, in diese Bereiche wird ein Teil
>des 128MB Flashes eingeblendet!
>Zugegriffen darauf wird direkt von der 6502, als ist nix mit controller
>dahinter, das timing würde nie passen....
>Es handelt sich übrigens um einen ATARI 800XL.

>Einzige Alternative wäre ein FPGA, welches einen Teil eines großen FLash
>blitzschnell in ein paralles SRAM kopiert,

Wie läuft es denn in der jetzigen Konstellation? Wird da der Flash auch 
in SRAM kopiert oder greift das Programm indirekt auf den Flash zu? So 
oder so, ich glaube das kann man eher leicht von einem auf mehrere 
Flash-ICs aufbohren.

> aber das übersteigt meine
>"anfänglichen" VHDL Kenntnisse.

Du willst dich ja weiter entwickeln. Go for it. Ist nicht sooo schwer, 
ist ja mehr oder minder nur "Glue logic".
OP #5280678
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> Wie läuft es denn in der jetzigen Konstellation? Wird da der Flash auch
> in SRAM kopiert oder greift das Programm indirekt auf den Flash zu? So
> oder so, ich glaube das kann man eher leicht von einem auf mehrere
> Flash-ICs aufbohren.

jetzt wird das Flash direkt angesprochen, welchen Bereich steuert das 
PLD,
es gibt noch einen Adressbereich im ATARI als Cartridge-Control-Register 
bei $D5xx, dorthin wird die gewünschte Banknummer des Flashes 
reingeschrieben.

Geht wohl nicht anders als mit 2 oder mehr Flash-Chips.
Ist auch einfach in der Logik zu machen.

> Du willst dich ja weiter entwickeln. Go for it. Ist nicht sooo schwer,
> ist ja mehr oder minder nur "Glue logic".
Ja, wenn mal wieder viel Zeit da ist :-)

Immerhin habe ich es schon hinbekommen, beliebige Speicherzellen einfach 
auszublenden und per PLD "hardware-"mäßige Werte dorthin einzublenden,
sehr interessant wenn man weiss, an welcher Adresse die Anzahl der Leben 
beim Game sich befinden :-)
#5280686
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@Wolfram Fischer (mega-hz)

>Geht wohl nicht anders als mit 2 oder mehr Flash-Chips.
>Ist auch einfach in der Logik zu machen.

Na dann los, Problem gelöst!

>sehr interessant wenn man weiss, an welcher Adresse die Anzahl der Leben
>beim Game sich befinden :-)

Cheater!!!
OP #5283084
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Falk B. schrieb:
> @ Wolfram Fischer (mega-hz)
>
>>Original war der Rechner für 2 8KB große Speicherbereiche von
>>$8000-$9FFF und $A000-$BFFF ausgelegt, in diese Bereiche wird ein Teil
>>des 128MB Flashes eingeblendet!
>>Zugegriffen darauf wird direkt von der 6502, als ist nix mit controller
>>dahinter, das timing würde nie passen....
>>Es handelt sich übrigens um einen ATARI 800XL.
>
>>Einzige Alternative wäre ein FPGA, welches einen Teil eines großen FLash
>>blitzschnell in ein paralles SRAM kopiert,
>
> Wie läuft es denn in der jetzigen Konstellation? Wird da der Flash auch
> in SRAM kopiert oder greift das Programm indirekt auf den Flash zu? So
> oder so, ich glaube das kann man eher leicht von einem auf mehrere
> Flash-ICs aufbohren.
>
>> aber das übersteigt meine
>>"anfänglichen" VHDL Kenntnisse.
>
> Du willst dich ja weiter entwickeln. Go for it. Ist nicht sooo schwer,
> ist ja mehr oder minder nur "Glue logic".

Hi Falk,

kennst Du Dich mit VHDL gut aus und könntest bei Bedarf Hilfe geben?

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