Hallo zusammen,
da meine Odyssee der Suche nach einer neuen Kabellosen Maus mich nun
durch einige Elektromärkte getrieben hat, muss ich sagen, haben mich die
neuartigen mechanischen Tastaturen angefixt.
Rein von der "klicki-ness" muss ich sagen habe ich die "Razor Ornata
Chroma" am schönsten gefunden. Leider ist sie halt a) von Razor b) keine
wirklichen Ersatztastenquellen joa und halt der RGB Scheiß, den Ich
erstmal wieder ausbauen müsste....und eigentlich ist es ein Hybrid aus
Membran und Mechanisch.
Was mich an den ganzen MediaMärkten und Satürnen (strages Plural) echt
störte, nirgends war eine Cherry/IBM Tastatur. Ja die hatten einige
"Gaming" Mechanische Tastaturen aber da war der Tastenanschlag einfach
eklig.
Nun wollte ich ehrlich gesagt bevor ich mir da für n*100€ eine Cherry
oder so im Internet bestelle gerne mal, die verschiedenen Tasten/Haptik
Varianten der Keyswitches testen.
NUR WO? Am liebensten, und ich weiß das klingt jetzt echt zuviel
verlangt, ein Laden wo man sie tatsächlich ausprobieren darf. Also
einfach am eigenen (oder irgendwo im Laden) Laptop anschließen und
einfach mal eine Seite
tippen darf. Ich zahl dann auch gern 10-20€ mehr einfach nur deswegen.
Mit den verschiedenen Arten der Tasten hab ich nämlich einfach keinen
Bezugspunkt, allein die vielen verschiedenen Abzugsgewicht sind etwas
was man imho einfach testen MUSS. Vor allem reizt mich so etwas wie der
Taktile-Abzug (die gibt es ja mit 55,60,65,80cN) bevor ich mir da eine
(hoffentlich Lebensbegleitende) Tastatur für zig Hundert Euro anschaffe,
ich will einfach Probeschreiben.
Lokalisiert bin ich im Nördlichsten Oberbayern (Ecke Ingolstadt) also
wenn da jemand einen Laden kennt, her damit.
*Und sorry wenn die Frage eventuell einfach Blöd ist.
Liebe Grüße
Thomas B. schrieb:> a) von Razor> b) keine wirklichen Ersatztastenquellen
normalerweise Qualität. Keine Ahnung, wie viel CLicks in Diablo3 oder
WoW ich schon mit meiner Razer Mamba gemacht habe :-)
Razor stellt Gaming-HW her, d.h. die muss auch nen wütenden CS Zocker
aushalten :-)
> joa und halt der RGB Scheiß, den Ich erstmal wieder ausbauen müsste
Beim Logitech G510 (für die habe ich mich damals nach langer Suche als
Umstieg der IBM Klapperdinger entschieden) kannst du den Farbkram per
Software abstellen. Sollte bei der Razor nicht anders sein.
Btw ...
Die Logitech G510 sowie die Razor Mamba (oder Death Adder = Kabel) habe
ich mir auch für die Arbeit zum C/C++ coden gekauft.
> NUR WO? Am liebensten, und ich weiß das klingt jetzt echt zuviel> verlangt, ein Laden wo man sie tatsächlich ausprobieren darf.
Es gibt in Tokyo in Akihabara ein Spezialgeschaeft. Dort gibt es eine
Etage ausschliesslich mit Tastaturen und eine weitere mit Maeusen. Das
ist der einzige mir bekannte Ort wo man als Linkshaender einkaufen kann.
Leider werden wir ja extrem diskriminiert ohne das etwas dagegen
unternommen wird.
Noch ein Tip: Es gibt von Elecom (japanische Firma fuer Maeuse) einen
ergonomisch geformten Trackball fuer Linkshaender in drahtlos. Also
scheinbar ziemlich perfekt wenn man bereit ist sich auf Trackball
einzulassen. Leider in der Praxis unbrauchbar weil er zu schnell in den
Sleepmode geht. Vor jeder Zeigerbewegung gibt es da 1/10s Pause. Damit
kann man dann nur primitive Sachen mit machen, aber z.B nicht mit
zeichnen! Also besser nicht kaufen!
Olaf
Vater kauft schon immer die Tastaturen von Cherry
Die gehen einfach nur durch "Verschmutzung" kaputt.
Zur Zeit haben wir die G80-3000L hell mit schwarzer
Beschriftung, ohne "Klick" die klicken noch genug.
Cherry Mechanik ist ein absolut lohnender Unterschied
zu Laptop und "Gummitastaturen".
mfg
> Cherry Mechanik ist ein absolut lohnender Unterschied> zu Laptop und "Gummitastaturen".
Das steht vollkommen ausser Frage. Noch besser sind nur die
Originaltastaturen von IBM, heute noch von Unicomp(1) gefertigt.
Man sollte allerdings bedenken das die Cherry unterschiedliche
Mechaniken haben. Wenn man die noch nicht kennt dann muss man die
probeschreiben bevor man sie kauft. Es ist ja auch manches
Geschmacksache. Man sollte aber bedenken das man auf jeden fall in den
Fingern den erfolgreichen Tastendruck fuehlen koennen muss. Nur so kann
man mit 10-Fingern schreiben ohne dauernd auf den Bildschirm oder die
Tastatur zu schauen.
Olaf
zu1: Ich kenne allerdings Unicomp nicht aus eigener Anschauung weil man
eine Original IBM anscheinend nur einmal im Leben kaufen muss. :-)
~Mercedes~ schrieb:> Vater kauft schon immer die Tastaturen von Cherry> Die gehen einfach nur durch "Verschmutzung" kaputt.
Ich habe schon mit den unterschiedlichsten Tastaturen gearbeitet.
Seit über 10 Jahren ist es privat dann doch eine CHERRY G83-6105.
Die lässt sich übrigens hervorragend reinigen. Einfach das Oberteil
mit den (unverlierbaren) Tasten abnehmen, und mittels Buntwaschmittel
einweichen. Dann mit einem weichen Pinsel reinigen und abspülen. Die
Tastatur sieht jetzt wieder aus wie neu.
Christoph db1uq K. schrieb:> Für Bayern
Hier steht leider nicht, welche Tasten verbaut sind, wird dann wohl
wieder Gummi sein:
https://www.amazon.de/dp/B008PNY1RC/ref=dp_prsubs_2
Aber das erklärt endlich, warum Limux gescheitert ist: Keine
Linux-Unterstützung.
Ich hab zum Programmieren eine HyperX mit Cherry Brown Tasten.
"Antesten" nennen Musiker das Ausprobieren im Laden.
Es soll Musikalienhandlungen geben, die Schmerzensgeld verlangen, wenn
das mit den berühmten Anfangsakkorden von "Smoke on the Water" passiert.
Thomas B. schrieb:> Nun wollte ich ehrlich gesagt bevor ich mir da für n*100€ eine Cherry> oder so im Internet bestelle gerne mal, die verschiedenen Tasten/Haptik> Varianten der Keyswitches testen.> NUR WO? Am liebensten, und ich weiß das klingt jetzt echt zuviel> verlangt, ein Laden wo man sie tatsächlich ausprobieren darf. Also> einfach am eigenen (oder irgendwo im Laden) Laptop anschließen und> einfach mal eine Seite> tippen darf. Ich zahl dann auch gern 10-20€ mehr einfach nur deswegen.
Das ist zwar keine vollwertige Tastatur, aber es gibt Tastentester mit
allen verschiedenen gängigen Cherry Tastentypen zu kaufen, mit so einem
kannst du dann alle Typen durchprobieren die Cherry im Angebot hat und
den für dich passenden dann raus suchen.
Wenn das getan ist, suchst du dir anschließend einfach die entsprechende
Cherry Tastatur aus, die diesen Tastentyp verbaut hat.
So ein Tester kostet zwar Geld, aber wenn du die Spritpreise in den
nächsten Ort mit einem großen Angebot an Cherry Tastaturen
berücksichtigst, wird's im Laden auch nicht viel günstiger.
Hier ist ein Beispiel von so einem Tastentester, es scheint da
verschiedene Anbieter und Modelle zu geben, teilweise auch mit 12
anstatt 9 verschiedenen Tastentypen:
https://www.amazon.de/AKWOX-Cherry-Switch-Keyboard-Sampler/dp/B01GZHU1EG/
Ob Cherry selber so etwas herstellt, weiß ich nicht.
Aber vielleicht kann man die Cherry Tasten irgendwo auch einzeln kaufen.
Thomas B. schrieb:> Elektromärkte
<seufz>
Da kriegt man - wenn überhaupt - nur irgendwelchen Gamer-Krempel. Wobei
ich nicht sagen kann, wie haltbar das Zeug ist. Ich kaufe es gar nicht
erst, weil es ScheiXXe aussieht. Die scheinbar obligatorischen
Blinkenlichter sind da nur das Tüpfelchen auf dem i.
Aber Cherry Keyboards kann man nach wie vor kaufen. Oder mechanische
Keyboards von Drittherstellern mit original Cherry Schaltern. Ich tippe
auf einer Cherry G80-3000 LSCDE. Die Ersatztastatur ist ein
"DasKeyboard" ganz in schwarz ohne(!) Tastenaufdruck. Macht sich gut,
wenn Gäste da sind :D
Welche Tastenmechanik man mag, muß man ausprobieren. Ich mag am liebsten
Cherry MX blue. Aber ich sitze auch allein im Homeoffice.
@ Nano:
Das mit den Tastentestern wäre OK wenn ich gar nicht wüsste in welche
Richtung ich wollen würde, da hast du vollkommen recht. ABER ich WILL
DEFINITIV *soll kein schreien sein, sondern nur meine Entschlossenheit
darstellen* TAKTILE-Switches. Ich weiß nur nicht welches Abzugsgewicht,
bzw. wie sehr mich selbst das "Clicken" der lauten Variante nerven
würde/bzw. wie nice ich es eventuell finden könnte.
Und jeder der schonmal im Schützenverein war, weiß welche WELTEN
zwischen 55cN und 80cN Abzugsgewicht/Druck liegen. Da reichen halt 2-3
Tasten zum testen nicht. Da MUSS man einfach mal ein, zwei, drei Seiten
oder gar Tage das Ding testen. Um zu sehen ob einem (hab ziemlich große
prädikat-große Wurstfinger somit denke ich um ein versehentliches
Abziehen zu verhindern sollte ich eher ein höheres Abzugsgewicht nehmen.
Habe nämlich auch die Angewohnheit das ich die Finger auf der Tastatur
lasse beim Schreiben, was ja auch gut so ist!
Bin ernsthaft am Überlegen ob ich mir einfach Variante "MX Blue" mit
60cN und clicky-Switches hole. Dann diese mal ordentlich teste und dann
entscheide ob ich eventuell Richtung "stumm" aka "MX Clear" gehe oder
gar festere Tasten mit Höherem Abzugsmoment nehme und Richtung "MX
Green/Grey" gehe.
So jetzt wo ich die Switches selbst habe muss ich ja "nur" noch das
Cherry Model selbst wählen HILFE die Qual der Wahl vom Feinsten mal
wieder
Ich würde erst mal bei den örtlichen Kistenschiebern auf den Webseiten
schauen, meistens kann man da erfahren was an Cherry-Tastaturen
erhältlich ist und eventuell im Laden betatscht werden kann (Händler
sind da etwas eigen, das Zeug soll ja noch als neu verkauft werden).
Hier mein nächstgelegener Markt, immerhin 14 Tastaturen von Cherry
gelistet.
Der Tastentester ist ja mal cool!
Ich bin mir definitiv nämlich nicht sicher, welche Tastencharakteristik
ich gerne hätte. Momentan schreibe ich auf einer Cherry mit linearem
Anschlag glaube ich.
Allerdings gibt es ja auch nicht alle Tastaturen bei Cherry mit
beliebigen Cherry-Switches. Das sind dann schon verschiedene Modelle...
Das Klicken nervt definitiv, wobei ich auch auf der "NoClick" Tastatur
ziemlich "hacke"...
Joa diese Keyboardtester sind halt so larifari-OK wenn man nur mal die
Haptik verschiedener Tasten probieren will. Aber imho eher ungeeignet
für eine "echten" Test des Schreibgefühls....Ich werd mal schauen ob
eventuell im Nürnberger Conrad welche liegen.
Wenn jemand von Taktilen Cherry Tastaturen in Geschäften im Raum
Ingolstadt/Nürnberg weiß hehe bitte kurz melden Danke
...das kommt noch hinzu, viele Tastaturen sind unergonomisch schwarz.
Dann die richtige Kombi aus Layout, Schaltern und Farbe zu finden ist
schon fast Glückssache.
Markus M. schrieb:> ...das kommt noch hinzu, viele Tastaturen sind unergonomisch> schwarz.
Wer ergonomisch schreibt, nutzt eh ein Zehnfingersystem, und guckt nur
in Ausnahmefällen auf die Tasten.
Ansonsten: im Bekanntenkreis rumfragen, wer mechanische Tastaturen hat,
um diese zu testen. Gerne auch mal in einschlägigen Communities – z.B.
LUGs treffen sich oft regelmäßig, die Leute sind auch sehr
tastaturaffin.
Ich würde mich auch nicht auf Cherry beschränken. Tatsächlich ist meine
Lieblingstastatur seit einigen Jahren eine mit vorgeblich nachgebauten
blauen MX, tatsächlich haben sie aber ’ne deutlich andere
Charakteristik, die mir persönlich noch viel besser gefällt, als
sämtliche Cherryschalter, die ich bislang hatte. Zu einem Viertel des
Preises einer vergleichbaren Cherry-G80, bei deutlich höherer gefühlter
Wertigkeit (die letzten G80 haben ja auch nix mehr mit denen von früher
zu tun, was die Verarbeitungsqualität angeht …).
Leute, man kann aber auch aus allem eine große Wissenschaft machen :)
Mal daran gedacht, dass der Mensch ein höchst anpassungsfähiges Wesen
ist? Tippen ist ja schließlich keine Schwerstarbeit, bei der der Körper
übermäßig beansprucht wird (bei den mechanischen Schreibmaschinen war
das evtl. noch etwas anders).
Ja, eine Tastatur sollte keinen ohrenbetäubenden Lärm machen (wie bspw.
die klassischen IBM-Modelle), und die Tasten (insbesondere die breiten)
sollten bei leicht außermittiger Betätigung nicht verkanten (wie bspw.
bei älteren Cherry-Modellen die rechte Shift-Taste).
Alles andere löst sich nach maximal einer Stunde Eingewöhnungszeit von
selbst.
Yalu X. schrieb:> Alles andere löst sich nach maximal einer Stunde Eingewöhnungszeit von> selbst.
… und nach viel längerer Zeit zeigen sich dann auch die Probleme. Sei’s,
dass die Tasten doch zu schwergängig für einen sind, und man nicht
geschmeidig schreiben kann und irgendwann gar Schmerzen bekommt, sei’s,
dass sie bei gegebenen Verhältnissen unzuverlässig auslösen und man
immer härter draufdrücken muss, als bei passenden Tasten notwendig wäre
– was dann wieder zum vorstehenden Punkt führt, etc., pp..
Meine erste Cherry hatte schwarze Schalter. Ja, ich hab mich dran
gewöhnt und lange drauf geschrieben, und fand das im Vergleich zu
Rubberdomes auch recht gut – aber als ich dann später die zweite Cherry
mit blauen Schaltern geholt habe, hab ich mich doch sehr geärgert, dass
ich nicht vorher mal durchgetestet und gleich was mit diesen Schaltern
geholt habe. Der Unterschied ließ sich durchaus auch in Zahlen
(Anschläge pro Minute) ausdrücken; das Schreibgefühl hingegen lässt sich
nicht beziffern, ist aber imho wichtiger.
Jack V. schrieb:> Markus M. schrieb:> Tatsächlich ist meine> Lieblingstastatur seit einigen Jahren eine mit vorgeblich nachgebauten> blauen MX, tatsächlich haben sie aber ’ne deutlich andere> Charakteristik, die mir persönlich noch viel besser gefällt, als> sämtliche Cherryschalter, die ich bislang hatte. Zu einem Viertel des> Preises einer vergleichbaren Cherry-G80, bei deutlich höherer gefühlter> Wertigkeit (die letzten G80 haben ja auch nix mehr mit denen von früher> zu tun, was die Verarbeitungsqualität angeht …).
Was hast du den für eine Tastatur hehe wenn man fragen darf?
@Jack V. du sprichst mir aus der Seele.....
Hab mir vor einiger Zeit die Lioncast LK30 gekauft. In der sind die
Cherry MX Blue verbaut und sie hat weiße Tastenbeleuchtung, was mir
wichtig war. Sehr gute Tastatur, sehr wertig verarbeitet, schwer, robus
und leider nicht günstig. Finde aber, dass sie ihr Geld wert ist.
Bin damals in den örtlichen Saturn gegangen, die eine unfassbar große
Auswahl an Tastaturen haben. Dort konnte ich die verschiedenen Schalter
testen und fand die MX Blue am besten. Ich mag das Klickgeräusch total,
erinnert mich an meine 30 Jahre alte IBM Tastatur.
Zur Not kann man ja auch von seinem 14-tägigen Rücktrittsrecht gebrauch
machen.
Gruß,
Thorsten
Jack V. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Alles andere löst sich nach maximal einer Stunde Eingewöhnungszeit von>> selbst.>> … und nach viel längerer Zeit zeigen sich dann auch die Probleme. Sei’s,> dass die Tasten doch zu schwergängig für einen sind, und man nicht> geschmeidig schreiben kann und irgendwann gar Schmerzen bekommt, sei’s,> dass sie bei gegebenen Verhältnissen unzuverlässig auslösen und man> immer härter draufdrücken muss, als bei passenden Tasten notwendig wäre
Ja, einen Punkt habe ich in meinem letzten Beitrag noch vergessen:
Die Tasten sollten nicht zu schwergängig sein. An (nach dem ersten
Gefühl) zu leichtgängige Tasten gewöhnt man sich schnell, an zu
schwergängige ohne intensives Fingerkrafttraining nie.
Wenn man, wie du, Pech hat und die Schwergängigkeit der Tasten erst nach
längerer Zeit feststellt, hilft ein Test im Laden sowieso nicht und es
bleibt einem anderes übrig, als das Ganze als Lehrgeld zu verbuchen.
Vielleicht bin ich ja etwas vorbelastet, da ich mich in meiner Jugend
tatsächlich noch mit mechanischen Schreibmaschinen herumquälen musste.
Dagegen war praktisch jede Computertastatur ein Segen, wenn sie nur
einigermaßen leichtgängig, kurzhubig und leise war.
Yalu X. schrieb:> Wenn man, wie du, Pech hat und die Schwergängigkeit der Tasten erst nach> längerer Zeit feststellt, hilft ein Test im Laden sowieso nicht und es> bleibt einem anderes übrig, als das Ganze als Lehrgeld zu verbuchen.
Ich meinte eher: hätte ich vor dem Kauf der G80 mit den schwarzen
Schaltern die Möglichkeit gehabt, die damals verfügbaren Schalter
nebeneinander probezudrücken, hätte ich mich direkt für eine mit den
Blauen entschieden. Vermutlich sogar für die etwas leichtere Variante
(glaube, das waren die Braunen? Müsste man nachsehen). Damals™ wusste
ich noch nix von taktilen Schaltern, zumindest nicht praktisch, und die
schwarzen Dinger sind ja nur lineare Switches.
Dass es für mich noch bessere Schalter als die blauen MX gibt,
erwähnte ich ja schon. In meinem Fall sind’s die Nachbauten namens
„Outemu Blue“, verbaut in einem Aukey-Keyboard, das ich neu für dreißig
Münzen bekommen habe. Bestimmt gibt’s welche, die mir noch mehr gefallen
… aber da stehe ich vor dem gleichen Problem, wie der TE: keine
Möglichkeiten, alle Kandidaten zu testen.
Dass die Switches für einen zu leicht sind, kann es aber auch geben:
dann knallt man die beim Tippen immer hart auf den Endanschlag, wenn man
sich nicht konzentriert → ist laut, und auch eine vermeidbare Belastung
der Finger. Deswegen finde ich es schon gut, wenn sich jemand Gedanken
drüber macht und kann den Wunsch nach einem Probetippen der
verschiedenen Schalter vollkommen verstehen.
Und ja: das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Aber gerade, wenn man
gerne und viel schreibt, weiß man eine passende Tastatur doch bald sehr
zu schätzen. Spätestens, wenn man dann mal irgendwann irgendwo auf ‘ner
„ach, tut den Job doch auch!“-Rubberdome bei ’nem weniger interessierten
Bekannten schreiben muss, weiß man, was man an seiner „guten“ Tastatur
hat ;)
Notebooksbilliger.de hat einige Cherry Tastaturen im Programm.
Vielleicht kannst du sie in einer von deren Filialen (in deinem Fall in
München) ausprobieren.
Obermayer F. schrieb:> Nano schrieb:>> Hier ist ein Beispiel von so einem Tastentester, es scheint da>> verschiedene Anbieter und Modelle zu geben, teilweise auch mit 12>> anstatt 9 verschiedenen Tastentypen:>> https://www.amazon.de/AKWOX-Cherry-Switch-Keyboard-Sampler/dp/B01GZHU1EG/>> krass - was es alles gibt
Ja, das sind die Vorzüge des Kapitalismus. Da gibt es alles, wofür sich
ein Markt finden könnte.
Mit einer kommunistischen Planwirtschaft hätte man so etwas nicht.
Da gäbe es wahrscheinlich nicht einmal eine Auswahl an Tastaturen,
sondern nur eine linkskommunistische Einheitstastatur.
Jack V. schrieb:> Ich meinte eher: hätte ich vor dem Kauf der G80 mit den schwarzen> Schaltern die Möglichkeit gehabt, die damals verfügbaren Schalter> nebeneinander probezudrücken, hätte ich mich direkt für eine mit den> Blauen entschieden. Vermutlich sogar für die etwas leichtere Variante> (glaube, das waren die Braunen? Müsste man nachsehen). Damals™ wusste> ich noch nix von taktilen Schaltern, zumindest nicht praktisch, und die> schwarzen Dinger sind ja nur lineare Switches.
Ich würde mal vermuten, dass es damals noch nicht einmal ein
Farbensystem bei Cherry gab.
Ich weiß bis heute nicht, welche Schalter meine alte G80 mit PS/2
Anschluss hat, außer, dass ich die Tastatur sehr gut finde und dass sie
zu den eher höherpreisigen gehörte.
Nano schrieb:> Ich würde mal vermuten, dass es damals noch nicht einmal ein> Farbensystem bei Cherry gab.
Soweit ich weiß, gab’s das „von Anfang an“. Allerdings am Anfang mit
weniger Farben, als heute. Entsprechend könntest du einfach eine
Tastenkappe von deiner Tastatur abziehen und gucken, welche Farbe zum
Vorschein kommt, wenn es dich interessiert.
@TO: Hi Thomas!
Ich fühle mit Dir. Vor ein paar Jahren habe ich mir als Kompromiss eine
neue G80-3000LSCDE-0 gekauft. Ich mag den Anschlag, wobei sie nicht an
die alten IBM etc. rankommt. Das Teil ist laut, aber das stört meine
Goldfische nicht. Im Moment wüsste ich keine aktuelle Tastatur, die mir
besser gefiele. Vor ein paar Tagen habe ich dieselbe Tastatur nochmal
gekauft (93€ netto), weil die alte leichte Macken an den linken
Steuertasten entwickelt (ich denke das kommt von meiner ständigen
Japanisch/Deutsch IME Umschalterei).
Was ich Dir anbieten kann:
- wenn Du auf der Durchreise in der Bamberger Gegend bist, kannst Du mal
drauftippen
- wenn es Dir die Versandkosten wert sind, dann kann ich Dir die alte
Tastatur (mit bei den ersten Anschlägen des Tages etwas müden Tasten am
linken unteren Rand) leihweise zusenden. Wobei Du letzteres natürlich
direkt bei Amazon versandkostenfrei haben kannst...
Grüße,
marcus
Jack V. schrieb:> Nano schrieb:>> Ich würde mal vermuten, dass es damals noch nicht einmal ein>> Farbensystem bei Cherry gab.>> Soweit ich weiß, gab’s das „von Anfang an“. Allerdings am Anfang mit> weniger Farben, als heute. Entsprechend könntest du einfach eine> Tastenkappe von deiner Tastatur abziehen und gucken, welche Farbe zum> Vorschein kommt, wenn es dich interessiert.
Das werde ich bei Gelegenheit mal machen.
Ich glaube die Tasten waren schwarz oder blau, aber für genaueres müsste
ich da wirklich nachschauen.
Momentan ist die aber weggeräumt, also werde ich das verschieben.
Ich muss jetzt sagen ich bin nun die zweite Woche durch mit der
***Redragon K555-RGB-DE INDRAH***.
Dazu kann ich folgendes sagen:
Am Anfang waren die leicht wackeligen Tastenkäppchen, also die welche
man abziehen kann (heißt das Keycaps auf english?) schon
gewöhnungsbedürftig.
Aber mit dem sehr angenehmen Gefühl der MX-Blue (denke mal keine
"echten") und den dann unter den Keycaps eingelegten Gummidämpfer eine
sehr gute Tastatur.
Metallischer Alukörper sieht und füllt sich echt stabil an und bringt
etwas Gewicht in die Tastatur sodass diese nicht immer gleich zu
"flüchten" versucht.
Leider merke ich das die linke ALT-Taste gelegentlich mal nicht
reagiert. Ich denke aber liegt an meinem unorthodoxen Shortcut Stil. Nur
wenn ich alle Finger am der Schreibfläche habe reagiert sie immer. Also
vermutlich etwas Winkelabhängig die Betätigung.
Wenn jemand zu der Tastatur Fragen hätte, einfach raus damit...
liebe Grüße
Stefan F. schrieb:> Notebooksbilliger.de hat einige Cherry Tastaturen im Programm.> Vielleicht kannst du sie in einer von deren Filialen (in deinem Fall in> München) ausprobieren.
Wollte ich auch schon vorschlagen. Ich habe es genau so gemacht und mir
eine Cherry-Tastatur mit 3 unterschiedlichen Switches (braun, schwarz
und rot) in die Filiale bestellen lassen, um sie dort zu testen. Das war
problemlos möglich und brachte mir die Erkenntnis, daß ich keine von
denen mochte.
In einem anderen Geschäft gab es dann Sharkoon Tatstaturen mit Kailh-Red
Switches, die gefielen mir vom Tippgefühl am besten, waren aber von der
Optik zu sehr auf das Gaming ausgerichtet.
Tastaturen mit MX Red oder Silver wären noch interessant zu testen
gewesen, gab es aber nirgends.
So ist es nach langer Sucherei schlußendlich eine Logitech G413
geworden, kein RGB, aber mit Beleuchtung und vor allem mit den Romer-G
Schaltern geworden. Auch mechanisch, relativ leise Tippgeräusche und die
Beleuchtung deutlich gleichmäßiger als bei Cherry-Schaltern.
Ich nahm sie zum Schnäppchenpreis bei Media Markt mit, schiele aber
immer wieder zu den Ducky One. DIE würde ich gerne mal antesten: Kein
Schnickschnack, reduziertes Design und angeblich auch durch die
PBT-Kappen ein sehr leises und unaufdringliches Arbeitsgeräusch. Leider
gibt es die nicht wirklich in Ausstellungen.
Vielleicht sollte man da das Fernabsatzgesetz mal strapazieren: 3
Kandidaten bestellen, zu Hause befummeln und den Rest zurücksenden.
Anders kommt man wohl nicht an die Exoten dran...
Eric schrieb:> Guck Dir mal Tastaturen von Topre an. Zum Spielen sicher nicht geeignet,> zum Arbeiten aber mit grossem Abstand das Beste.
Nehmen die Drogen?
Gold oder Platin habe ich auch nicht an den Tastaturen gesehen.
F. F. schrieb:> Eric schrieb:>> Guck Dir mal Tastaturen von Topre an. Zum Spielen sicher nicht geeignet,>> zum Arbeiten aber mit grossem Abstand das Beste.>> Nehmen die Drogen?> Gold oder Platin habe ich auch nicht an den Tastaturen gesehen.
Nein, die nehmen ordentliche Schalter und ordentliches Plastik dafür und
dann halten die Tastaturen auch ein paar Millionen Anschläge aus und
werdwn nicht so sehr glatt an der Oberfläche. Standard Tastaturen, auch
die von vermeintlichen Markenherstellern, werden mit der Zeit weich im
Anschlag und klapprig beim Plastik. Die Topre eben nicht. Das macht den
(Preis-) Unterschied.
F. F. schrieb:> Eric schrieb:>> Guck Dir mal Tastaturen von Topre an. Zum Spielen sicher nicht geeignet,>> zum Arbeiten aber mit grossem Abstand das Beste.>> Nehmen die Drogen?> Gold oder Platin habe ich auch nicht an den Tastaturen gesehen.
Also ich habe fuer meine vor knapp 10 Jahren einmal umgerechnet unter
200 Euro gezahlt. Weisses Modell, keine Verfaerbung, und es schreibt
sich auch jetzt gerade noch genauso gut darauf wie vor 10 Jahren - und
ich schreibe nicht gerade wenig. Ich gehe mal davon aus, dass sie auch
noch die naechsten 5-10 Jahre halten wird. Somit ist es ein sehr
guenstiges Werkzeug. Und leise ist sie auch...
Yalu X. schrieb:> Alles andere löst sich nach maximal einer Stunde Eingewöhnungszeit von> selbst.
Sehe ich auch so. Als Entwickler ist man ja keine Schreibkraft, die 8h/d
in die Tasten haut.
Ich schätze mal, wenn es hoch kommt, benutze ich die Tastatur <1h/d.
F. F. schrieb:> Ich hatte einen Preis von 370 Euro gesehen.> So gut auch die Qualität sein mag, das ist keinesfalls ein> gerechtfertigter Preis.
Also zur Zeit kosten die aktuellen Modelle hier in Japan 25,000 Yen
F. F. schrieb:> Ich hatte einen Preis von 370 Euro gesehen.Eric schrieb:> Also zur Zeit kosten die aktuellen Modelle hier in Japan 25,000 Yen
Bekommt man für diesen stolzen Preis dann wenigstens verschleißfreie
Hallsensoren in den Tasten?
Yalu X. schrieb:> F. F. schrieb:>> Ich hatte einen Preis von 370 Euro gesehen.>> Eric schrieb:>> Also zur Zeit kosten die aktuellen Modelle hier in Japan 25,000 Yen>> Bekommt man für diesen stolzen Preis dann wenigstens verschleißfreie> Hallsensoren in den Tasten?
Eine berechtigte Frage.
Zumal es in der Tätärä tatsächlich Tastaturen mit Hallsensoren gab[1].
Leider war die Mechanik drum herum relativ klapprig. Und es war eine
simple Druckfeder verbaut, also linearer Anschlag (kein Druckpunkt) und
auch ein recht langer Hub um die 5mm.
Wenn man da mal eine vernünftige Mechanik drum herum designen würde mit
weniger Hub und einem definierten Druckpunkt - das wäre der Hit!
[1] ich gestehe meinen Frevel: ich habe eine solche Tastatur geerbt und
zerlegt. Daher besitze ich jetzt noch eine größere Menge B461G
Hallsensoren. OK, die Tastatur war elektrisch einigermaßen speziell. Im
Prinzip war die Matrix komplett herausgeführt für den Anschluß an eine
2x PIO Karte.
Axel S. schrieb:> Zumal es in der Tätärä tatsächlich Tastaturen mit Hallsensoren gab[1].
Hier gibt es eine aktuelle für 99$, wahlweise in den Varianten "Linear",
"Tactile" und "Clicky":
https://mechanicalkeyboards.com/shop/index.php?l=product_detail&p=4262
Ein schönes Teakholzgehäuse und eine bunte LED-Beleuchtung hat sie auch.
Leider wurde an der Anzahl der Tasten gespart. Cursor-, Funktions- und
Sondertasten sind wohl nur über Fn zugänglich. Wie solide die Mechanik
ist, lässt sich aus der Ferne natürlich auch nicht beurteilen.
Ich habe mir vor kurzem eine der im IBM-Style gefertigten Tastaturen von
Unicomp bestellt und bin sehr zufrieden. Die Tastatur ist ziemlich
schwer und rutscht daher nicht hin und her.
Unicomp hat die Original-Werkzeuge von Lexmark übernommen und die
Tastaturen haben den typischen Metallklick (Buckling Spring Design).
Meine alte Cherry Tastatur war gut aber ist jetzt als Reserve im Keller.