Hallo erstmal,
mein Plan ist es einen Laser(980nm,100mw,12v Speisung) in eine Fotodiode
zu strahlen.
Bei Unterbrechung des Lasers soll nun ein Wechslerrelais(gibt es da auch
was unter 12v?) eine Fernbedienung schalten. Das Signal müsste nun den
Empfänger schalten, welcher (im Abstand von 50m max) den Schalter meiner
Kamera betätigt(3.7v Minidings). Der Auslöser soll aber nicht einmal
sondern 3-4 mal betätigt werden.
Das ganze sollte im Standby möglichst wenig Strom verbrauchen, da es die
Energie durch Akkus zieht.
Eigene Recherche:
-die Minikamera wurde umgebaut, um diverse größere Batterien zu nutzen.
Sie hat kein Display, da das unnötig Strom fressen würde.
-der Laser wird in der Bucht bestellt und NICHT mehr modifiziert, da ich
einen Hang dazu habe einfach alles zu übertakten, was ich zwischen die
Finger bekomme. Bei 100mw und vernünftiger Kühlung sollte der einige
Tage durchhalten.
-Die Fotodiode habe ich noch von einem anderen Projekt. Soll schneller
schalten und besser auf ir reagieren als normale Lichtsensoren.
-beim rc Modul bin ich mir nicht sicher was ich nehmen soll, denn wo 50m
Reichweite draufsteht ist nicht immer 50m Reichweite drin. Perfekt wäre
natürlich gleich ein angeschlossenes Relais.
-was die 3-4 mal Auslösen der Kamera angeht, müsste ich da irgendwas mit
nem 555Timer und nem regelbaren Kondensator machen...
Bin für Anregungen und Kauftipps dankbar.
Vor allem die Fotodiode bereitet mir Kopfschmerzen, da müsste es doch ne
Alternative geben...
Danke schonmal im Vorraus, habe versucht mein Vorhaben so genau wie
möglich zu beschreiben.
Hannes schrieb:> mein Plan ist es einen Laser(980nm,100mw,12v Speisung) in eine Fotodiode> zu strahlen.
Bei der Laserleistung solltest du drauf achten, dass die Photodiode
nicht zerstört wird. ;-(
Hat du die nötigen fachlichen Kenntnisse, um einen derartigen Laser
sicher zu betreiben?
Hallo,
100mW für eine Lichtschranke, bist du wahnsinnig !!!
Dir ist hoffentlich klar dass du das auf keinen Fall im "Öffentlichen
Raum" unbeaufsichtigt verwenden darfst.
Menschen und auch Hunde, Katzen und was sonst noch erblinden.
Zumal im Infrarotbereich auch noch der Augenschließreflex aus bleibt.
Eine absolut ... Idee!
Die 100mw sind variabel. Die Gefahren eines 980nm Lasers sind bekannt.
Gerne korrigiere ich auf 5mw/3mw? seltsamer Weise findet sich da kaum
etwas in einem vernünftig gekühlten Gehäuse.
Dass selbst die als Spielzeug getarnten roten Laser Augenschäden
verursachen ist ebenfalls bekannt, soweit ich weiss ist da aber noch
kein Waffenschein nötig für.
Bevor das jetzt zu einer Grundsatzdiskussion ausartet:
Das Ganze ist für einen abgeschlossenen Bereich auf unserem Dachboden
vorgesehen. Der Laser soll in Bodennähe aufgestellt werden, in unserem
Haus leben keine Tiere und das letzte Mal, als das Schloß aufgebrochen
wurde hat da niemand in Bodennähe Staub gewischt.
Ein pir-Bewegungsmelder scheidet leider aus, da diejenigen mit genügend
Reichweite leider auch sehr leicht erkennbar wären. Sonst wäre eine
Wildkamera wohl die einfachste Lösung.
Deshalb soll die Kamera ja auch via Fernbedienung ausgelöst werden.
Danke für die Korrektur nach unten, was die Laserleistung angeht.
Hallo nochmal,
ein Vorschlag von mir.
Verwende keinen Laser, sondern baue auf der Senderseite einen "Hot-Spot"
mit mehreren IR-Leds auf, die haben punktuell keine hohe Strahlleistung
reichen aber dass man sie in grosser Entfernung noch sieht.
Verwende auf der Empfängerseite eine IR-Optik mit sauberer
Detektion/Fokusierung (Linsen) des "Hot-Spot" auf deine
IR-Empfängerdiode.
Damit umgehst du das grosse Problem bei Lichtschranken mit Laser, die
Ausrichtung des Laser auf ein bestimmtes Ziel in gösserer Entfernung.
Bei IR-Laser ohne geeignetes Hilfsmittel fast unmöglich.
Das Ganze wäre dann noch ausbaufähig zum Impulsbetrieb um
Tageslichteffekte und dergleichen auszublenden. IR-Leds sind einfacher
modulierbar als Laser!
Gruss
Hannes A. schrieb:> Gerne korrigiere ich auf 5mw/3mw? seltsamer Weise findet sich da kaum> etwas in einem vernünftig gekühlten Gehäuse.
Bei einem 5 oder 3mW Laser hält sich der Kühlaufwand gegebener Maßen in
Grenzen?
Hannes A. schrieb:> Danke für die Korrektur nach unten, was die Laserleistung angeht.
Selbst damit wäre der Laser schon in der Laserklasse 3R
Warum reicht nicht ein vernünftig modulierter Laser Klasse 1 oder 1M?
Wolfgang schrieb:> Selbst damit wäre der Laser schon in der Laserklasse 3R> Warum reicht nicht ein vernünftig modulierter Laser Klasse 1 oder 1M?
Da auf einem Dachboden kaum grössere Entfernungen überbrückt werden
müssen, reichen auch ganz normale Leuchtdioden aus. Ein Laser bringt
da keine Vorteile.
Harald W. schrieb:> Da auf einem Dachboden kaum grössere Entfernungen überbrückt werden> müssen, reichen auch ganz normale Leuchtdioden aus.
50 Meter würde ich in diesem Sinne schon als "größer" betiteln.
Hannes schrieb:> Das Signal müsste nun den Empfänger schalten, welcher (im> Abstand von 50m max)
Wolfgang schrieb:> Harald W. schrieb:>> Da auf einem Dachboden kaum grössere Entfernungen überbrückt werden>> müssen, reichen auch ganz normale Leuchtdioden aus.>> 50 Meter würde ich in diesem Sinne schon als "größer" betiteln.>> Hannes schrieb:>> Das Signal müsste nun den Empfänger schalten, welcher (im>> Abstand von 50m max)
Ich habe das so verstanden, das die 50m mit einer Fernbedienung
überbrückt werden sollen, die durch die Lichtschranke angesteuert
wird. Aber bei optischer Bündelung kann man auch 50m mit normalen
LEDs überbrücken.
Ja, die 50m beziehen sich auf auf die Sender/Empfänger. Rs sind zwar
weit weniger, allerdings sind zwei Wände dazwischen(einmal Holz, einmal
Fachwerk.
Optische Bündelung von LEDs? Dazu fällt mir jetzt nur so eine
Jägertaschenlampe ein(die übrigends ebenfalls mit einem ungebündeltem
Laserstrahl läuft).
Den Laser möchte ich ja vor allem wegen des geringen Stromverbrauchs.
Weder möchte ich jemandem die Beine weglasern, noch habe ich hier nach
waffenfähigem Plutonium gefragt.
Einen grünen Laser im (echten) 500mw-Bereich besitze ich schon seit
Jahren ohne dass jemand dabei zu Schaden gekommen ist, mich
eingeschlossen, den Laser ausgeschlossen.
Wäre dankbar für Vorschläge zur Realisierung des Projekts.
Hannes A. schrieb:> Optische Bündelung von LEDs? Dazu fällt mir jetzt nur so eine> Jägertaschenlampe ein.
Mir fallen dazu Linsen ein. Und zwar nicht die, die man für
die Suppe nimmt.
>(die übrigends ebenfalls mit einem ungebündeltem Laserstrahl läuft).
M.W. brauchen alle Diodenlaser eine passende Linse.
> Den Laser möchte ich ja vor allem wegen des geringen Stromverbrauchs.
Warum sollte der Beim Laser geringer sein als bei einer
normalen LED? Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber
ich denk, es ist genau umgekehrt.
> Weder möchte ich jemandem die Beine weglasern, noch habe ich hier nach> waffenfähigem Plutonium gefragt.
Laser der 100mW-Klasse lasern einem nicht nur die Augen weg, sondern
brennen bereits die Haut weg.
> Einen grünen Laser im (echten) 500mw-Bereich besitze ich schon seit> Jahren ohne dass jemand dabei zu Schaden gekommen ist, mich> eingeschlossen, den Laser ausgeschlossen.
Dann hast Du wohl immer Glück gehabt. Grünlaser haben nämlich auch
einen hohen IR-Anteil. Normalerweise sollten die zwar ein IR-Filter
enthalten, aber ob das nicht vom Chinesen weglassen wurde, ist nicht
sicher.
> Wäre dankbar für Vorschläge zur Realisierung des Projekts.
Ja, halte dich an die Vorschläge mit normalen LEDs.
Zur besseren Veranschaulichung hab ich mal den Grundriss mit angefügt.
Dachboden 1 und 2 gehören mir. Da Dachboden 2 nur mit Brettern verschalt
ist sind dort genug Lücken um die Kamera versteckt anzubringen, die dann
auf die Tür von Dachboden1 zeigt. Da ich aber nur Aufnahmen machen
möchte wenn jemand sich Zutritt zu Dachboden1 verschafft soll durch die
Lichtschranke in Dachboden1 die Kamera auslösen. Somit bleiben mir die
Fotos erhalten, selbst wenn alles mitgenommen werden würde.
Hannes A. schrieb:> Daran habe ich auch gedacht. Aber das würde die Kamera beim Öffnen der> Tür nur einmalig auslösen,> somit sehe ich die Person nur von hinten...Hannes schrieb:> -was die 3-4 mal Auslösen der Kamera angeht, müsste ich da irgendwas mit> nem 555Timer und nem regelbaren Kondensator machen...
Den 555 kannst du ja verwenden, damit zwischen Türe öffnen und Türe
schließen im Sekundentakt fotografiert wird - und mit einem zweiten noch
30 Sekunden lang nach dem Schließen der Türe....
Ich hab das ganz einfach gemacht, zwar Keller aber gleiches Prinzip.
Eine IR Webcam, ein Raspberry, und eine Motion Detektion Software.
Äußerst kompakt, braucht relativ wenig Strom und ich bekomme nicht nur
Standbilder sogar bei Auslösen ein Video solange eine Bewegung auf dem
Bild erkannt wird. Obendrein bekomme ich sofort eine E-Mail an mein
Telefon geschickt, so das - wenn ich in der Nähe bin - direkt hingehen
kann.
Ich kann das ganze Ding ja mal mit ner Powerbank ausprobieren, wie lange
es da läuft.
Rene K. schrieb:> Ich kann das ganze Ding ja mal mit ner Powerbank ausprobieren, wie lange> es da läuft.
Das wäre eine interessante Variante.
Bei Versuchen mit einem 2ten Handy hat die Erkennungssoftware zu viel
Strom gezogen.
Christian U. schrieb:> Den 555 kannst du ja verwenden, damit zwischen Türe öffnen und Türe> schließen im Sekundentakt fotografiert wird - und mit einem zweiten noch> 30 Sekunden lang nach dem Schließen der Türe....
Hallo Christian, wie sähe so ein Timerschaltkreis denn aus? Braucht der
einen seperaten Stromkreislauf?
Ich bekomme es zwar ganz gut hin, auf youtube Module nachzubauen, aber
so wirkliches Verständnis hat sich bei mir bisher noch nicht
eingestellt;)
Hier mal die Kamera, die ich beabsichtige zu verwenden.