Moin,
ich würde mal gerne wissen wie ihr mit den üblichen Widerstandsgrößen
unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm o.ä erstellt. Habt ihr da Mittel
wwelche berechnen wie diese am "einfachsten" zusammengesetzt werden?
Das einfachste ist zu wissen, welchen Fehler man machen kann. Einen
Widerling mit 682,67 kΩ wirst du wahrscheinlich nie brauchen. Meistens
werden es auch 680kΩ tun.
Am Genialsten sind dann immer die, die einen Widerstand auf 15
Nachkommastellen exakt berechnen, dann aber einen Widerstand mit 5% oder
gar 10% Toleranz einkaufen.
Passi schrieb:> ich würde mal gerne wissen wie ihr mit den üblichen> Widerstandsgrößen unkonventionelle Größen wie> 682,67 kOhm o.ä erstellt.
Man erinnert sich in ehrendem Gedenken an seinen alten
Mathe-Lehrer, den Herrn Koch, und meditiert über den
Begriff "sinnvolle Genauigkeit".
Wenn man 1%-Widerstände nimmt, ist man mit 680kOhm
gut bedient; die fehlenden 2.67kOhm machen nur 0.4%
aus.
Muss es wirklich genauer werden, kann man zu 680kOhm
noch 2.2k oder 2.7k in Reihe schalten.
> Habt ihr da Mittel
Klar.
> wwelche berechnen wie diese am "einfachsten"> zusammengesetzt werden?
Nicht "berechnen", sondern nachschlagen.
Ich habe mir ein Progrämmchen geschrieben, das eine
sortierte Liste aller Kombinationen aus einer wählbaren
Grundmenge erstellt. Die Liste wird einmal berechnet;
bei Bedarf muss ich nur noch in der Liste nachschlagen,
welche Kombinationen in Frage kommen.
Eine solche fertige Tabelle habe ich erstmals in
Kowalski, "Berechnung und Aufbau aktiver RC-Filter"
für E24-Widerstände als verfügbare Grundwerte
gesehen; mir hat die Idee gefallen. Einfach, aber
wirkungsvoll.
Passi schrieb:> wie ihr mit den üblichen Widerstandsgrößen unkonventionelle Größen wie> 682,67 kOhm o.ä erstellt
Also erstmal muss man 0.01% genaue Widerstände kaufen, sonst macht so
eine Zahl keinen Sinn.
Kauft man nur 0.5%, reicht 681 kOhm auf dem Bestellzettel, der 'enthält'
die 682.67
Einen 682.67 mit 0.01% lässt man anfertigen, denn 681 in 0.01% und den
Rest mit kleineren Widerständen (die dann 1% haben dürfen) anpappen ist
genau so teuer, kostet aber mehr Platz.
Passi schrieb:> ich würde mal gerne wissen wie ihr mit den üblichen Widerstandsgrößen> unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm o.ä erstellt.
Bei Standardanforderungen: Die letzten drei (gelogenen) Stellen
abschneiden und einen 680kΩ oder 681kΩ Widerstand aus der E24 bzw. E96
Reihe nehmen.
Wie genau muss es denn sein und welche Toleranz/TK darf Widerstand
haben.
Wenn ich sowas bei Spannungsteilern manchmal sehr genau brauche, dann
mache ich das mit "vorgespannten" Trimmpotis, also mit normalen
Widerstandswerten "oben und unten" möglichst nahe dran und dann mit
einem z.B. 5k Poti in der Mitte auf den gewünschten Wert einstellen.
Manchmal schnappe ich mir auch einfach den Widerstand und messe den aus.
In Deinem Fall 680k, gemessen vielleicht 675k, dann den Widerstand mit
10k Trimmpoti in Reihe und schon kann man Deinen Wunschwert recht genau
einstellen.
Oder eben überlegen inwiefern sich der Fehler auf den Rest der Schaltung
auswirkt. Komme ich damit an irgend eine Grenze oder läuft die Schaltung
trotzdem? Bei vielen Sachen ist der genaue Wert ja unkritisch. Einer LED
bspw. ist es egal ob sie mit genau 10mA oder mit 9..11mA läuft.
Ben B. schrieb:> Oder eben überlegen inwiefern sich der Fehler> auf den Rest der Schaltung auswirkt. Komme ich> damit an irgend eine Grenze oder läuft die> Schaltung trotzdem? Bei vielen Sachen ist der> genaue Wert ja unkritisch.
Richtig.
Das sollte eigentlich immer die erste Überlegung
sein. Auch z.B. bei Transistorverstärkern ist es
meist wichtiger, dass die Verstärkung stabil und
vorhersagbar ist, als dass ein vorgeschriebener
Wert exakt getroffen werden muss.
Passi schrieb:> Moin,>> ich würde mal gerne wissen wie ihr mit den üblichen Widerstandsgrößen> unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm o.ä erstellt. Habt ihr da Mittel> wwelche berechnen wie diese am "einfachsten" zusammengesetzt werden?
Ich mach das mit Excel, wenn ich ehrlich sein soll. Einfach mit allen 24
E24 starten, und die nötigen parallel und Serienwiderstände berechnen.
Die nächsten E24-Wert manuell eintragen und nach Abweichung vom Sollwert
sortieren. Jaja, Stümperei, mir schon klar ;-)
Eventuell gibts Tools, aber für die 2-3mal wo ich das gebraucht habe,
ging das so in 5 Minuten.
Deine ...,67 kannst du dir übrigens schenken. Widerstände haben
Toleranzen und Temperaturkoeffizienten. Wenn man 1%-Widerstände hat,
kann man bei <1% Abweichung aufhören. Für ...,67 würde man schon sehr
teuere Spezialwiderstände benötigen.
Zu Potis wäre zu sagen:
Trimmer vermeidet man wenn möglich. Die haben viele Nachteile, einer ist
schon mal der Preis, ein weiterer die Langzeitstabilität. Noch einer
wäre Schock und Vibrationsempfindlichkeit. Bei einer Serienproduktion
ist das Einstellen ein manueller Handgriff, und also solcher ziemlich
teuer und Fehleranfällig (verglichen mit mehreren Standardwiderständen
in SMD).
Wenn ein Abgleich nötig ist, sollte man das im heute nur digital machen.
Bei Analogschaltungen kann man I2C-Potis mit EEPROM benutzen, die kann
man vollautomatisch am Testadapter abgleichen. Im Endeffekt ist das
billiger, und vor allem reproduzierbarer.
Passi schrieb:> unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm o.ä erstellt.
Wenn Du so supergenaue Präzisionswiderstände brauchst, da gibts von
Vishay die Z-Foil, kosten nur schlappe 50€ das Stück.
Digitale I2C-Potis sind cool, aber auch nicht so besonders billig und es
setzt voraus, daß Du bereits eine Schaltung mit Controller hast, der die
Dinger beim Start initialisiert. Oder gibts da inzwischen Typen, die
sich ihren Sollwert merken wenn sie abgeschaltet werden?
Passi schrieb:> Moin,>> ich würde mal gerne wissen wie ihr mit den üblichen Widerstandsgrößen> unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm o.ä erstellt. Habt ihr da Mittel> wwelche berechnen wie diese am "einfachsten" zusammengesetzt werden?
Das machen wir ganz unkonventionell.
Frueher hat man den naechstkleineren Metallschichtwiderstand
aus der E24-Box genommen und mit einer Schluesselfeile und
einem praezisen Ohmmeter den Widerstand passend gemacht.
Zum Schluss ein Tropfen Klarlack drauf: Fertig.
svedisk ficklampa schrieb:> Frueher hat man den naechstkleineren Metallschichtwiderstand> aus der E24-Box genommen und mit einer Schluesselfeile und> einem praezisen Ohmmeter den Widerstand passend gemacht.> Zum Schluss ein Tropfen Klarlack drauf: Fertig.
Das war so 1870/71.
> Das war so 1870/71.
Falsch. Das ging spaeter auch noch.
In SMD habe ich das zugegebenermassen noch nicht probiert.
Da hat bislang "Aussortieren aus Normwerten" gereicht.
svedisk ficklampa schrieb:> Das war so 1870/71.>> Falsch. Das ging spaeter auch noch.>> In SMD habe ich das zugegebenermassen noch nicht probiert.> Da hat bislang "Aussortieren aus Normwerten" gereicht.
Nimm mal 0 Ohm, 5%, 1/4 Watt
> Nimm mal 0 Ohm, 5%, 1/4 Watt
Das war jetzt nicht sehr konstruktiv.
Und der Witz ist auch aaaaaaaaalt.
Zu alt um nochmal darueber zu lachen.
Aber die koennten immerhin einen schoenen "Schoent" abgeben.
Wenn man gerade nichts besseres hat.
Passi schrieb:> unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm
Unkonventionelle Größen erfordern unkonventionelle Überlegungen
1. Überlegen ob auf 2 Kommastellen genau wichtig ist?
2. TK beachten, Platzbedarf beachten
3. rechnen oder 680k+2k + klapprigen Spindeleinstellregler suchen.
4. Für fleißige Studenten, die auf 12 Stellen hinter dem Komma GENAU
gerechnet haben, noch der kleine Hinweis, daß Widerstände auch mit 20%
Toleranz verfügbar sind.
5.Ein xxxxxxx-stelliges Multimeter kann auch lügen. Nimm den Finger weg.
Ben B. schrieb:> Digitale I2C-Potis sind cool, aber auch nicht so besonders billig und es> setzt voraus, daß Du bereits eine Schaltung mit Controller hast, der die> Dinger beim Start initialisiert. Oder gibts da inzwischen Typen, die> sich ihren Sollwert merken wenn sie abgeschaltet werden?
Natürlich, massenweise:
https://www.mouser.at/Semiconductors/Digital-Potentiometer-ICs/_/N-4c498?P=1z0jdpa
Beispiel:
https://www.mouser.at/datasheet/2/256/MAX5419-1513850.pdf
Die gibts mit OTP, aber häufiger EEPROM.
Man darf nicht immer auf die reinen Bauteilkosten schielen.
Ein manueller Abgleichvorgang kostet Arbeitszeit und produziert Fehler.
So ein digitales Poti kostet vielleicht 50-120Cent, das kostet ein
manueller Vorgang in der Produktion schnell.
Ein vollautomatischer durch einen Testadapter ist nicht nur viel
billiger, sondern weniger Fehlerträchtig. Fehler sind teuer.
Bei den digitalen Potis muss man halt wissen, dass sie durchweg
ratiometrische Genauigkeit sehr gut können, absolute weniger gut.
Solche, die genaue Absolutwerte haben, sind teurer.
Will man also eine Verstärkung oder einen Spannungsteiler damit
zusammenbauen, funktiniert das sehr akurrat. Will man Festwiderstände
damit korrigieren, ist das nicht so gut geeignet.
Ist bei Potis aber nicht viel besser, allein der TK ist meist nicht so
prickelnd.
Man muss an der richtigen Stelle ansetzen. Das ist aber sehr oft
möglich.
Passi schrieb:> ich würde mal gerne wissen wie ihr mit den üblichen Widerstandsgrößen> unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm o.ä erstellt.
Man schaltet einfach nur das Gehirn ein und stellt fest, daß der Wert
nicht so genau stimmen muß.
Selbst in Präzisionsanwendungen spielt der genaue Wert keine Rolle,
sondern ob er ausreichend konstant ist (TK, Alterung,
Spannungskoeffizient, Eigenerwärmung usw.). Den eigentlichen Abgleich
macht man eh in Software und legt dann die Korrekturwerte im EEPROM ab.
Außerdem muß man auf das Layout aufpassen, damit man den TK nicht mit
dem von Kupferleiterbahnen versaut.
Sebastian R. schrieb:> 2.247
Außer bei Filtern oder Referenzen sind 98% der "hochgenauen" Werte nicht
nötig, weil irgendwo anders die Schaltung wegläuft. TK=? U=? Aufbau=?
svedisk ficklampa schrieb:> Frueher hat man den naechstkleineren Metallschichtwiderstand> aus der E24-Box genommen und mit einer Schluesselfeile und> einem praezisen Ohmmeter den Widerstand passend gemacht.
Ist denn heut schon Märchenstunde?
Wann soll das gewesen sein?
oszi40 schrieb:> Sebastian R. schrieb:>> 2.247>> Außer bei Filtern oder Referenzen sind 98% der "hochgenauen" Werte nicht> nötig, weil irgendwo anders die Schaltung wegläuft. TK=? U=? Aufbau=?
Das sowieso.
Und im Normalfall landet das irgenwann im µC. Da macht man GAIN- und
Offsetabgleich. Speichern kann man die Werte im EEPROM des µC.
Meistens kann man dann gleich vollautomatisch abgleichen, und die ganzen
Driftgeschichten komplett erschlagen.
Peter D. schrieb:> einem praezisen Ohmmeter den Widerstand passend gemacht.>> Ist denn heut schon Märchenstunde?
Das ging mit Feile als die Widerstände noch etwas größer gebaut waren,
bei SMD heute natürlich nicht. Frage war dann eher wie dieser R belastet
wurde. Einige Präzisionswiderstände werden jetzt auch gelasert bis sie
stimmen.
oszi40 schrieb:> Das ging mit Feile als die Widerstände noch etwas größer gebaut waren,
Das bezweifle ich ja auch nicht.
Nur das das jemand auch praktisch gemacht haben soll. Der Aufwand
erscheint mir viel zu groß.
Mag sein, daß man das direkt nach dem Krieg gemacht hat, wo man das
nehmen mußte, was gerade noch im Lager rumlag. In Radios hat man z.B.
alte Wehrmachtsröhren aufgebraucht.
Egon D. schrieb:> Udo S. schrieb:>>> Ziemlich einfallsloser Troll-Thread, aber trotzdem>> fallen alle drauf rein :-(>> Und?> Gibt's hier einen Paranoia-Preis zu gewinnen?
Echt schrecklich, diese allgemeine Trollgefahr im Netz:
Kaum, daß der Detektor kaputt, trollen viele (ungewollt
natürlich) selbst herum. Hier ist Gefahr im Verzug!
Ist der TO ein Troll? Ich denke eher nicht. Und daher:
Eingangsfrage hat durchaus Relevanz und Berechtigung.
Was genau ist denn dagegen zu sagen, danach zu fragen?
Peter D. schrieb:> svedisk ficklampa schrieb:>> Frueher hat man den naechstkleineren Metallschichtwiderstand>> aus der E24-Box genommen und mit einer Schluesselfeile und>> einem praezisen Ohmmeter den Widerstand passend gemacht.>> Ist denn heut schon Märchenstunde? Wann soll das gewesen sein?
Ich kenne das ebfs. nicht, aber denkbar ist es schon.
Auch kürzlich. "Was nicht paßt, wird passend gemacht."
Da das Ding sogar wieder lackiert wurde, no problem.
Peter D. schrieb:> svedisk ficklampa schrieb:>> Frueher hat man den naechstkleineren Metallschichtwiderstand>> aus der E24-Box genommen und mit einer Schluesselfeile und>> einem praezisen Ohmmeter den Widerstand passend gemacht.>> Ist denn heut schon Märchenstunde?> Wann soll das gewesen sein?
In den 70er Jahren.
Nicht Alles, was Du nicht kennst, ist erfunden.
a. w. schrieb:> Was genau ist denn dagegen zu sagen, danach zu fragen?
Eigentlich nichts, deshalb mach ich auch einen Vorschlag.
- Bei hohen Widerstandswerten den nächst kleineren nehmen und einen
kleinen in Reihe schalten
- Bei niederen Widerstandswerten den nächst größeren nehmen und einen
großen parallel schalten.
Beide Male hat man durch den zusätzlichen Widerstand relativ feine
Einstellmöglichkeiten auch mit E12- oder E24-Reihe und die gehen mit
ihrer Toleranz nur wenig als Fehler ein.
Der andere muss natürlich eng toleriert sein, sonst braucht man den
Aufwand nicht.
> Nur das das jemand auch praktisch gemacht haben soll. Der Aufwand> erscheint mir viel zu groß.
Der Aufwand ist wirklich minimal. Und nicht immer ist Gelegenhet fuer:
> Software und legt dann die Korrekturwerte im EEPROM ab.
Manche (einfache) Schaltung lebt von eben dieser Genauigkeit.
Kommerzielle Anbieter lassen sich, wenn man die Preise sieht,
sowas ja vergolden.
> Mag sein, daß man das direkt nach dem Krieg gemacht hat, wo man das> nehmen mußte, was gerade noch im Lager rumlag.
Die E24-Reihe sollte man dafuer schon haben. Also als Metallschicht
und in TK50. Von Vorkriegsrestbestaenden habe ich nichts geschrieben.
Und mechanisch zu klein sollten sie auch nicht sein.
> Dann dürfte das hier weiterhelfen:> https://de.wikipedia.org/wiki/Rucksackproblem
Gefragt war keine (Nach-)Hilfe, sondern die Werte die zusammen 9
ergeben.
Ich kenne die Loesung natuerlich. Das Problem war nicht theoretisch
sondern bestand praktisch. Praktisch waren es auch 2.2 Mohm
Widerstaende,
und gebraucht wurde fuer einen Eingangsspannungsteiler: genau 9 MOhm.
Soll ja vorkommen...
Ahnungsloser Entpreller schrieb:> In den 70er Jahren.
Und wo soll das gewesen sein?
Ich kenne das nur so, daß man früher Abgleichtrimmer mit dem Widerstand
in Reihe geschaltet hat. Das hat auch den Vorteil, daß man mit dem Poti
die gesamte Verstärkerkette abgleichen kann und nicht jeden Widerstand
einzeln abgleichen muß.
Mit 3 Potis hat man z.B. Gleichtaktunterdrückung, Offset und Gain
abgeglichen.
Ahnungsloser Entpreller schrieb:> Peter D. schrieb:>> svedisk ficklampa schrieb:>>> Frueher hat man den naechstkleineren Metallschichtwiderstand>>> aus der E24-Box genommen und mit einer Schluesselfeile und>>> einem praezisen Ohmmeter den Widerstand passend gemacht.>>>> Ist denn heut schon Märchenstunde?>> Wann soll das gewesen sein?>> In den 70er Jahren.> Nicht Alles, was Du nicht kennst, ist erfunden.
Mein Fluke hat einen angefeilten Widerstand.
Der Shunt für die Strommessung ist zugefeilt.
Ist ein Fluke 85-III und sehr alt.
Heute tut man sowas aber nicht mehr.
Peter D. schrieb:> Ahnungsloser Entpreller schrieb:>> In den 70er Jahren.>> Und wo soll das gewesen sein?
Was soll ich darauf antworten?!
In einer Wohnung in der Sandower Straße in Cottbus.
Genau genug?
Ernsthaftigkeit beiseite!
Zum Abgleich des Einflusses von Verbindungskabeln bei Zweileitermessung
wurde das oft und (nicht so) gerne gemacht.
a. w. schrieb:> Ist der TO ein Troll? Ich denke eher nicht.
auszuschließen ist es aber auch nciht - er hat seit der fragestellung
nicht wieder geschrieben. zudem der rechtschreibfehler im threadtitel...
aber: ich finde die frage an sich auch sehr interessant und lese hier
beistert mit.
Elektrofan schrieb:>> Zum Abgleich des Einflusses von Verbindungskabeln bei>> Zweileitermessung wurde das oft und (nicht so) gerne gemacht.>> Ach! ;-)
Ja, ach...
In der rauhen Umgebung eines Kohlekraftwerkes ist man damit immer besser
bedient, als man es mit Einstellreglern wäre.
Aber egal -es gibt immer wieder Sachen, bei denen der Fachmann staunt
und der Wunde sich leiert.
Moin,
Passi schrieb:> ich würde mal gerne wissen wie ihr mit den üblichen Widerstandsgrößen> unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm o.ä erstellt.
Mal ganz allgemein: Wenn es Bauteile, die ich glaube unbedingt zu
benoetigen, nicht am Markt gibt, dann kann das 2 Gruende haben:
1.) Ich mache wirklich ganz abgedrehte rocketscience, bin in Galaxien
unterwegs, die nie ein Mensch zuvor betreten hat.
2.) Ich bin mit meiner Idee auf dem Holzweg, es gibt eine voellig andere
Loesung, fuer die es auch uebliche Bauteile gibt.
1.) trifft fuer normalsterbliche eigentlich nie zu...
Gruss
WK
Dergute W. schrieb:> 1.) Ich mache wirklich ganz abgedrehte rocketscience, bin in Galaxien> unterwegs, die nie ein Mensch zuvor betreten hat.> ...> 1.) trifft fuer normalsterbliche eigentlich nie zu...
Selbst dort, wo man wirklich abgedrehte Raketenwissenschaft betreibt,
ist es in der Regel nur der Mangel an Erfahrung, der zu den abstrusesten
Anforderungen führt.
Passi schrieb:> Habt ihr da Mittel> wwelche berechnen wie diese am "einfachsten" zusammengesetzt werden?
Ich nehme da meistens ein langes Kabel. Die Länge wählst du dann je nach
dem welchen Widerstandswert du haben willst.
Passi schrieb:> Moin,>> ich würde mal gerne wissen wie ihr mit den üblichen Widerstandsgrößen> unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm o.ä erstellt. Habt ihr da Mittel> wwelche berechnen wie diese am "einfachsten" zusammengesetzt werden?
nächst Kleineren wählen und passenden aus Rechnung in Reihe addieren,
alternativ nächst Größeren einbauen und passenden aus Rechnung parallel.
Oder vorher viele ausmessen zusammenbauen, einbauen.
Oder Platz für Abgleichwiderstände vorsehen auf Lötschwerter.
Passi schrieb:> 682,67 kOhm
680k + 2k2 + 470 = 682k67 (E6, E3, E3)
Unfassbar, dass das von den ganzen Superschlauen nach drölf Zillionen
Beiträgen noch niemand erkannt hat.
Dass der TE kein Troll ist, glaube ich frühestens sobald er ein
nicht-triviales Beispiel nennen kann. Gerne auch für eine Anwendung, die
diesen Wert und diese Genauigkeit erfordert.
Trolldetektor schrieb:> Unfassbar, dass das von den ganzen Superschlauen nach drölf Zillionen> Beiträgen noch niemand erkannt hat
Unfassbar, dass ein Trottel namens Trolldetektor nach all den Beiträgen
immer noch nicht erkannt het, dass ein einziger 680k Widerstand aus der
Reihe E6 (+/-10% oder +/-5% oder +/-1%) reicht um genau so zufällig
exakt 682.67k zu treffen wie seine dumme Kombination aus 3 Widerständen.
Trolldetektor schrieb:> Gerne auch für eine Anwendung, die diesen Wert und diese Genauigkeit> erfordert.
Der Filter des TO dort im Beitrag "Hochpass Problem"
könnte es seiner Meinung nach "erfordern", weil die Simulationssoftware
das genau so genau ausgerechnet hat.
MaWin schrieb:> Unfassbar, dass ein Trottel namens Trolldetektor nach all den Beiträgen> immer noch nicht erkannt het, dass ein einziger 680k Widerstand aus der> Reihe E6 (+/-10% oder +/-5% oder +/-1%) reicht um genau so zufällig> exakt 682.67k zu treffen wie seine dumme Kombination aus 3 Widerständen.
Leseverständnis ist nicht so deins, oder? Die Frage war, wie man die
Lösung berechnet. Die Frage war nicht, ob du glaubst, dass man die
Lösung braucht.
Im Netz gibt es Widerstandsreihe en gros.
Da musst Du nur die erlaubte Anzahl an Krücken und manchmal einen
Hilfswert - angeben und schon grübelt das Programm für dich.
Welchen Sinn die 8-te Stelle hinter dem Komma hat, wenn Du Widerstände
mit nur X% dollen Ranzen verwendest, ist Dein Problem.
...Beim Durchmessen eines großen Postens von E24-Widerständen fiel mir
auf, daß alle Werte aus der E96-Reihe fehlten. Da hatte sich wohl der
Hersteller schon bedient.
Sebastian S. schrieb:> Welchen Sinn die 8-te Stelle hinter dem Komma hat
oszi40 schrieb schon früh im Beitrag #6079085:
> 4. Für fleißige Studenten, die auf 12 Stellen hinter dem Komma GENAU> gerechnet haben
Rest lies oben nochmals. 20% verstehen das nicht.
hinz schrieb:> svedisk ficklampa schrieb:>> Frueher hat man den naechstkleineren Metallschichtwiderstand>> aus der E24-Box genommen und mit einer Schluesselfeile und>> einem praezisen Ohmmeter den Widerstand passend gemacht.>> Zum Schluss ein Tropfen Klarlack drauf: Fertig.>> Das war so 1870/71.
Ne, da war ich auf Dienstreise in Frankreich.
Passi schrieb:> Habt ihr da Mittel> wwelche berechnen wie diese am "einfachsten" zusammengesetzt werden?
Vielleicht genuegt dir das hier:"ParSer"
http://downloads.dk8pp.de/
Davon abgesehen gibt es fertige Online-Tools.
Passi schrieb:> Moin,>> ich würde mal gerne wissen wie ihr mit den üblichen Widerstandsgrößen> unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm o.ä erstellt. Habt ihr da Mittel> wwelche berechnen wie diese am "einfachsten" zusammengesetzt werden?
ParSer von http://downloads.dk8pp.de/
mit E24: 1.10M || 1.80M = 682.76k (=0.01% error)
mit E96: 1.18M || 1.62M = 682.71k (=0.01% error)
Peter D. schrieb:> svedisk ficklampa schrieb:>> Frueher hat man den naechstkleineren Metallschichtwiderstand>> aus der E24-Box genommen und mit einer Schluesselfeile und>> einem praezisen Ohmmeter den Widerstand passend gemacht.>> Ist denn heut schon Märchenstunde?> Wann soll das gewesen sein?
Ich hab' das in den 80er Jahren so gemacht. Filterschaltung in der
Diplomarbeit. Kein Platz für mehrere Widerstände, Bezugsquellen
vorgegeben, also, was nicht passt, das wurde gefeilt...
Speziell bei größeren Widerstandswerten war das eine zähe Angelegenheit.
Der sorgfältig getrimmte Wert war nach dem Aufsprühen von Plastik70 erst
mal ganz anders und erholte sich nach dem Trocknen wieder - aber wie
weit? Das konnte man dann am nächsten Morgen nachmessen...
Also: Das geht mit THT-Widerständen, ist aber doof.
Matthias L. schrieb:> Ich hab' das in den 80er Jahren so gemacht
Man oh man...habe mir schon in den 70ern ein Papier abgegriffen, wo alle
Widerstandswerte im 0.1er Ohm-Raster abgedruckt waren, einschließlich
der möglichen Kombinationen...natürlich. Waren gefühlte 2cm A3-Ausdruck.
Aber ehrlich...wer wirklich Widerstände im Promill-Bereich braucht, der
braucht auch Wissen! Wissen was einen Widerstand ausmacht z.B. Ich
möcht, ehrlich gesagt, auch mal einen 10,385KOhm-Widerstand in Echt
sehen!
Die neue Generation läßt grüßen...
Gruß Rainer
...kann man in alten Manganin-Widerstandsdekaden bewundern.
Hauptwicklung in dünnem Draht, Abgleichwicklung aus dickerem
Manganindraht, Abgleich durch an der richtigen Stelle angelöteten Draht.
Rainer V. schrieb:> habe mir schon in den 70ern ein Papier abgegriffen, wo alle> Widerstandswerte im 0.1er Ohm-Raster abgedruckt waren, einschließlich> der möglichen Kombinationen..
Toll. Lass mal, Parallel- und Serienschaltungen von Widerständen waren
mir auch damals ganz sicher kein Geheimnis, aber was war daran jetzt
missverständlich:
Matthias L. schrieb:> ein Platz für mehrere Widerstände, Bezugsquellen> vorgegeben,
??
Rainer V. schrieb:> wer wirklich Widerstände im Promill-Bereich braucht, der> braucht auch Wissen!
Stimmt. Es ging seinerzeit um Cauer-Filter höherer Ordnung (IIRC 11.
Ordnung). Das war seinerzeit eine recht neue Idee eines Professors an
der TU Wien, so ganz trivial war das seinerzeit nicht... Unsere
Berechnungen waren korrekt und die Widerstände mussten wirklich
engtoleriert sein.
Heute könnte ich sowas nicht mehr zusammenbekommen, zugegeben. Heute
würde ich aber auch keine Widerstände mehr zurechtfeilen...
Was die ganzen Parallel- und Serienlschalter gerne vergessen
und bei ihrem Gesamtkunstwerk ignorieren: Die Widerstaende aus
denen ihr Konstrukt zusammengebaut ist, haben selber auch Toleranzen.
Kaum einer, respektive gar keiner wird da die
> 682,67 kOhm
im ersten, zweiten Anlauf oder ueberhaupt treffen.
680 k +- 1 % heisst eben: 673.2 k - 686.8 k.
Mit einem "handgetrimmten" Widerstand ist es relativ problemlos,
einen 680 k auf 682.7 k zu trimmen.
> Cauer-Filter höherer Ordnung
Filterkataloge habe ich in meiner Studentenzeit auch mal berechnet.
Meine Guete war das langweilig.
> nach dem Aufsprühen von Plastik70 erst mal ganz anders
Der von mir verwendete Klarlack hat da keine Probleme gemacht.
> wer wirklich Widerstände im Promill-Bereich braucht, der> braucht auch Wissen!
Ich habe hier im Forum mal ein Foto einer selbstgebauten
Spannungsreferenz gesehen wo scheinbar ueberhaupt kein Wissen
vorhanden war.
Anschlussdraehte von sicherlich einmal praezisen THT-Widerstaenden
waren unmittelbar am Widerstandskoerper abgekantet worden,
um in die viel zu eng geplante Platine zu passen.
Wenn ich das Foto finden wuerde, koennte ich mich sicher noch
weiter auslassen. So lasse ich mal nur einen Kritikpunkt stehen.
Sowas macht man mit Praezisionswiderstaenden einfach nicht!
Die Folgen fuer die Langzeitstabilitaet sind katastrophal.
Ach, glaubst du wirklich, bei einem Widerstand von 0,68MOhm spielt das
eine Rolle?
So einen Widerstandswert wie vom TO braucht kein Mensch.
Geschweige denn die Messtechnik dazu.
Der TO hat da sicher das Datum mit hineingerechnet.
Eine akademische Frage, die immer wieder von Dummköpfen für Dummköpfe
gestellt wird...
Gruß Rainer
PS: dagegen ist doch die Berechnung von Arcus Tangens ein Pillepalle :-)
Wahnsinn.
So ein vermeidlich leichtes Thema, aber dennoch so viel
Diskussionsbedarf. Also um etwas Klarheit bei den ein oder anderen zu
schaffen. Mir ist bewusst, dass der Widerstand nicht unendlich genau
sein muss, wenn die Toleranzbereich der TK oder der Aufbau der Schaltung
das Ganze sowieso wieder zu nicht machen.
Dennoch wollte ich einfach mal gerne wissen, ob es nicht ein Programm
oder etwas anderes gibt, welches mir eben aus vorgegeben Widerständen
die beste Kombination ermittelt. Nicht immer sind die Widerstände
einfach in Reihe der Größe nach anzuordnen die genauste und
bauteilärmste Variante.
Ich danke daher den Leuten die lebhafte, kritische und vor allem
konstruktive Beiträge geschrieben haben.
Heutzutage kann man sich einfach Sortimentsmappen kaufen, die z.B. alle
gängigen Werte von 1Ω bis 10MΩ umfassen.
Oftmals ist der genaue Wert eh unkritisch. Als mir früher mal der 4,7k
Streifen ausgegangen war, habe ich die Schaltungen auf 5,1k geändert,
bis dann der Streifen auch alle war.
Man kann z.B. in einem Steroverstärker als Kollektorwiderstand für den
einen Kanal 4,7k nehmen und für den anderen 5,1k. Den Unterschied wird
keiner hören.
Trolldetektor schrieb:> MaWin schrieb:>> Unfassbar, dass ein Trottel namens Trolldetektor nach all den Beiträgen>> immer noch nicht erkannt het, dass ein einziger 680k Widerstand aus der>> Reihe E6 (+/-10% oder +/-5% oder +/-1%) reicht um genau so zufällig>> exakt 682.67k zu treffen wie seine dumme Kombination aus 3 Widerständen.>> Leseverständnis ist nicht so deins, oder? Die Frage war, wie man die> Lösung berechnet. Die Frage war nicht, ob du glaubst, dass man die> Lösung braucht.
Zum Thema Glashaus: Genau genommen lautete die Frage, wie wir die Lösung
realisieren. Das schließt den Gebrauchswert notwendigerweise ein, denn
die wenigsten werden eine Lösung realisieren von der sie überzeugt sind,
sie nicht zu brauchen.
Wenn es sich um Bestückungsautomaten handelt um zum Beispiel den
Spannungsteiler für ein Ladegerät mit Festwiderständen zu bestücken,
werden jeweils ein paar Stück (10 oder mehr) vorher gemessen und die
besten Kombinationen daraus vollautomatisch verbaut.
Dieter schrieb:> Wenn es sich um Bestückungsautomaten handelt um zum Beispiel den> Spannungsteiler für ein Ladegerät mit Festwiderständen zu bestücken,> werden jeweils ein paar Stück (10 oder mehr) vorher gemessen und die> besten Kombinationen daraus vollautomatisch verbaut.
Es ist Unsinn, wenn man normale Widerstände präzise ausmißt und die dann
driften und altern wie blöd. Oft wird allein schon der Lötprozeß die
Messungen hinfällig machen.
Wenn es auf Genauigkeit ankommt, muß man auch Widerstände mit geringem
TK nehmen, z.B. 25 oder 10ppm. Und die sind ab Werk schon 0,1% genau.
Und so teuer sind 25ppm Widerstände auch nicht mehr.
Passi schrieb:> ... um etwas Klarheit bei den ein oder anderen zu> schaffen. Mir ist bewusst, dass der Widerstand nicht unendlich genau> sein muss, wenn die Toleranzbereich der TK oder der Aufbau der Schaltung> das Ganze sowieso wieder zu nicht machen.>> Dennoch wollte ich einfach mal gerne wissen, ob es nicht ein Programm> oder etwas anderes gibt, welches mir eben aus vorgegeben Widerständen> die beste Kombination ermittelt.
Tja. Dann hättest du genau das auch fragen sollen. Und nicht ein
Beispiel bringen, das vollkommen für den Arsch ist.
Noch besser wäre gewesen, du hättest einfach mal die Suchfunktion
benutzt. Unter dem Stichwort "Widerstandsrechner" allein findet sich
schon eine Handvoll Threads. Es sind sicher noch viel mehr. Das Thema
wurde hier in den letzten Jahren zig Mal durchgekaut.
Axel S. schrieb:> Dann hättest du genau das auch fragen sollen. Und nicht ein> Beispiel bringen, das vollkommen für den Arsch ist.
Das habe ich, siehe;
Passi schrieb:> Habt ihr da Mittel, welche berechnen wie diese am "einfachsten" zusammengesetzt
werden?
Das Hinterfragen des Wertes für die Verwendung in der Praxis als auch
die Qualität des Wertes für ein Beispiel, kann ich aus dem Frage-Satz so
nicht ableiten. Also bitte keinen Unsinn irgendwo hinein interpretieren
und nur das lesen, verstehen und ggf. beantworten, was auch gefragt
wurde. Falls du das nicht verstehen solltest bin ich dir im übrigen
nicht nachtragend wenn du das beantworten einfach sein lässt.
Tatsächlich gibt es bereits Forenbeiträge zu dem Thema, dennoch waren
diese entweder älter (und mit nicht mehr abrufbaren "Kalkulatoren"
verlinkt), in der Diskussion verschiedener Ansätze recht sparsam oder
einfach nicht zielführend.
Peter D. schrieb:> Dieter schrieb:>> Wenn es sich um Bestückungsautomaten handelt ...> Es ist Unsinn, wenn man normale Widerstände präzise ausmißt ...
Wenn man zum Beispiel Widerstände von +/-1% läge man sonst bei +/-2%,
bzw. bräuchte +/-0.5% um in der Streuung von 1% zu bleiben. Gleiche
Typen natürlich wegen der Alterung, bzw. Einfluss beim Löten werden
natürlich verwendet. Gleiches Verfahren kann man natürlich mit normalen
Widerständen und auch mit speziellen genauen Widerständen machen.
Bei passiven resistiven Sensoren wird auch heute noch ein Abgleich durch
Widerstände gemacht. Zum Beispiel bei Kraftaufnehmern, die einen
spezifischen Kennwert von 2mV/V haben. Abgeglichen wird z.B. der
Temperaturgang, der Offsett und der Kennwert. Es gibt für diesen Zweck
sogar Widerstände, die man mittels Radieren abgleichen kann oder durch
Auftrennen von Verbindungen.
gk
Passi schrieb:> ich würde mal gerne wissen wie ihr mit den üblichen Widerstandsgrößen> unkonventionelle Größen wie 682,67 kOhm o.ä erstellt.
Das kommt auf den jeweiligen Fall an:
1. für Abgleichzwecke ohne HF-Probleme: garnicht. Sowas mache ich in
Software und nehme in Hardware nur den jeweils nächsten aus der E12.
2. für Einstellzwecke ohne HF-Probleme - wie z.B. Spannungsteiler bei
Spannungsreglern etc: Da suche ich nach passenden Paaren, die das
gewünschte Teilungsverhältnis ergeben, ohne daß der jeweilige
Absolutwert so wichtig ist.
3. füe HF-Zwecke: wenn niederohmig dann per Parallelschaltung, wenn
hochohmig dann in Reihe. Die jeweiligen nicht zu vermeidenden
Knickpunkte im Frequenzgang muß man dann von Fall zu Fall abschätzen.
Aber 682,67 kOhm ist schon ein bissel albern. Wer hat/braucht schon ein
5 stelliges Ohmmeter und schafft das regelmäßig zum Nachkalibrieren? Und
wer leistet sich dann die Widerstände in TK2 oder noch niedriger (außer
zum Herstellen eines "Haus"-Widerstandsnormals)?
W.S.