Hi, ich lese immer, dass man eine 22kW-Wallbox genehmigen lassen muss,
eine 11kW-Wallbox aber nur anmelden braucht, ohne sie genehmigen zu
lassen. Kann man einfach zwei 11kW-Wallboxen anschließen und parallel
betreiben oder ist ein Parallelbetrieb von zwei Boxen gleichzeitig nicht
möglich?
Elektrolaie schrieb:> Kann man einfach zwei 11kW-Wallboxen anschließen und parallel> betreiben
Da musst du halt zwei E-Autos mit ein paar Metallstangen
zusammenmontieren, entweder hintereinander oder nebeneinander.
Georg
Wie oft im Jahr musst du denn dein Auto so schnell aufladen, dass eine
11kw nicht genügt?
Übrigens muss dein Netzbetreiben eine so hohe Dauerlast erstmal zur
Verfügung stellen. Oder glaubst du, der Strom kommt aus der Steckdose?
walta
Walta S. schrieb:> Oder glaubst du, der Strom kommt aus der Steckdose?
Nicht glauben, sondern ganz gesichertes Wissen, dass der Srom aus der
Steckdose kommt. Bei Dir auch! Versuch mal den Stecker Deiner
Elektrogeräte wo ander einzustecken!
Warum nicht mehr anzuschließen geht, liegt am sogenannten
Gleichzeitigkeitsfaktor, der bei der Auslegung eine Rolle spielt. Es
wird dabei davon ausgegangen, dass nicht jeder Haushalt am Stromnetz die
maximale Leistung zur gleichen Zeit benötigt, sondern sich vermischt
über den ganzen Tag verteilt. Ansonsten wären die Leitungen viel dicker
und teurer, wie auch die Erzeugung.
In dem Falle von zwei Anschlüssen, würde die Erdanschlusszuleitung durch
eine leistungsfähigere Zuleitung ersetzt werden müssen, und wenn das
mehrere Haushalte betrifft, muss die Stromleitung in der Straße und die
Trafostation verstärkt werden. Das zieht einen Rattenschwanz nach sich.
Was allerdings bei vielen dahinter steckt ist, dass früher mit den
Pferdestärken der Autos, wie auf einem Stein voll Affen angegeben wird.
Die Neuauflage ist heute mit der Anschlussleistung für das E-Auto zu
protzen. Es gibt schon Villenbesitzer, die haben sich extra einen
Solarakkuspeicher hingestellt (der wird über die Solaranlage oder auch
nur aus der Drehstromleitung gespeist) um für ein paar Minuten auch die
maximale Leistung zu haben. Mit einer Bank von Superkondensatoren für
mehrere Sekunden wurde so etwas auch schon gebaut. Als ich das erfuhr
habe ich nur ungläubig den Kopf geschüttelt.
Walta S. schrieb:> Übrigens muss dein Netzbetreiben eine so hohe Dauerlast erstmal zur> Verfügung stellen.
Die EVUs rechnen wohl mit ~10kWh pro Tag und E-Auto.
Zwischen 0 und 6 Uhr ist das sicher z.Z. kein Problem
(Gleichzeitigkeitsfaktor)
Für einen Netztrafo(20kV/400V) für eine Schlafburg von E-Auto
Fernpendlern wird man wohl eine gute Laststeuerung brauchen..
Frank O. schrieb:> Walta S. schrieb:>>> Übrigens muss dein Netzbetreiben eine so hohe Dauerlast erstmal zur>> Verfügung stellen.>> Die EVUs rechnen wohl mit ~10kWh pro Tag und E-Auto.>> Zwischen 0 und 6 Uhr ist das sicher z.Z. kein Problem> (Gleichzeitigkeitsfaktor)>> Für einen Netztrafo(20kV/400V) für eine Schlafburg von E-Auto> Fernpendlern wird man wohl eine gute Laststeuerung brauchen..
Stimmt. 10kWh zwischen 0 und 6 Uhr sind ungefähr genau das, was ich
derzeit tanke.
Und um mal richtig anzugeben: Ich lade mit 3 700 000mW! Meine Wallbox
ist mit 16 000 mA abgesichert! Da waren 4 Leute vom Netzbetreiber hier
um das extradicke Zuleitungskabel zu legen und den Sicherungskasten
anzuschließen - jawoll.
;-)
walta
Walta S. schrieb:> Und um mal richtig anzugeben
Um mal richtig tiefzustapeln: Ich versuche momentan tagsüber möglichst
mit nur 1,4kW einphasig (6A) mein E-Auto zu laden, damit ich meine
Solaranlage möglichst vollständig zum Laden nutzen kann. Bei Bewölkung
oder Einbruch der Dunkelheit (LDR Widerstand) schaltet die Wallbox auf
Standby. Am nächsten Morgen schaltet sie sich mit den ersten
Sonnenstrahlen wieder ein.
Dieses resourcenschonende Handeln kann ich mir nur leisten, weil ich
momentan im Homeoffice bin und nicht so viel fahre.
Im Sommer würde diese Methode sogar energiemäßig täglich (Mo-Fr) bis zur
Arbeit und zurück reichen und am Wochenende wird das Auto dann
vollgeladen. Die Fahrt am Samstag zur Oma ist auch noch drin und der
Großeinkauf am Freitag auch.
Könnt ihr bitte diese wenig sachdienlichen Neiddiskussionen und die
haufenweise Verwendung von Personalpronomen unterlassen?
Elektrolaie schrieb:> Kann man einfach zwei 11kW-Wallboxen anschließen und parallel betreiben
Ja.
> oder ist ein Parallelbetrieb von zwei Boxen gleichzeitig nicht möglich?
Doch, aber nicht wahrscheinlich.
> oder ist ein Parallelbetrieb von zwei Boxen gleichzeitig nicht möglich?
Es ist genausogut möglich wie wenn beim Kindergartenfest oder beim
Schulfest alle verfügbaren Warmhalteplatten, Kocher und die Beleuchtung
an ein (in Zahlen 1) 50m Verlängerungskabel mit 1,5mm² angeschlossen
werden. Auch dieser Spass dauert möglicherweise nur kurz.
Lothar M. schrieb:> Ja.
Ich verstehe das so, dass der TO zwei 11kW Wallboxen parallel schalten
will, um damit nur ein Elektroauto zu laden. Also im Prinzip die beiden
Typ 2 Kupplungen elektrisch verbinden. Das geht nämlich nicht. Denn das
CP-Signal der beiden Wallboxen läuft niemals absolut synchron.
Es könnte funktionieren, wenn man nur eine 11kW Box nimmt und die 11kW
Steuerplatine durch eine selbst gebaute 22kW Steuerung ersetzt.
Hier mal ein Beispiel für eine einfache (immerhin) 20kW Steuerung. Tesla
und Volkswagen können damit nicht geladen werden, weil die negative
Halbwelle fehlt. Die komplette Sicherheitselektronik fehlt natürlich
auch (elektronischer FI für 6 und 30mA, Unterspannungssensor,
PE-Überwachung, neg. Halbwelle).
Mit K1 kann jetzt das 4 polige 40A Schütz in der 11kW Box geschaltet
werden. Wenn nur ein 16A Schütz drin ist, muss das ausgetauscht werden!
Mit der Ansteuerung von T2 bin ich noch nicht ganz glücklich, der
bekommt nur 0,8V an der Basis.
Elektrolaie schrieb:> Hi, ich lese immer, dass man eine 22kW-Wallbox genehmigen lassen muss,> eine 11kW-Wallbox aber nur anmelden braucht, ohne sie genehmigen zu> lassen.
Ob das ein so einfaches Rechenspiel ist?
Dann könnte man ja auch 10 11kW einfach anmelden.
Die werden schon was finden, dass du keine 2 mal 11kW bekommst.
E-Autobesitzer 🚗 schrieb:> Ich verstehe das so, dass der TO zwei 11kW Wallboxen parallel schalten> will, um damit nur ein Elektroauto zu laden. ... Das geht nämlich nicht.
Richtig.
Aber ich habe die Frage eher auf die philosophische Art so verstanden,
warum er für 1 oder 2 oder 3 oder gar 10 solcher 11kW-Boxen keine
Genehmigung "braucht", aber für für 1 einzige 22kW Box schon. Wobei man
derartige Informationen binnen Minuten im Internetz finden kann. Oder
einfach mal beim Netzbetreiber nachfragen könnte.
ACDC schrieb:> Die werden schon was finden, dass du keine 2 mal 11kW bekommst.
Siehe z.B. dort:
https://www.mobilityhouse.com/de_de/magazin/e-mobility/meldepflicht-wallboxen.html
in der Mitte bei
"Alternative 2: bei Überschreitung der Summenbemessungsleistung von 12
kVA je elektrischer Anlage gilt zusätzlich Genehmigungspflicht"
Ich würde erst mal den Taschenrechner anwerfen, ob man 22kW "braucht".
Ich bin bisher mit 3,7kW (16A Einphasig) ausgekommen, und das schon seit
einem Jahr. Dazu habe ich ein ICCB mit CEE-Dose gekauft (und an die Wand
montiert), das hat 300€ gekostet, die CEE-Dose nochmal 10€, dazu ein
Ferrariszähle (gschenkt bekommen) und ein Hauptschalter (20€).
Das Kabel liegt bequem auf einem Schlauchhalter, und hat so den gleichen
Komfort wie eine Wallbox.
In einer 12h-Nacht kommen gute 250km Reichweite in den Akku.
Wenn das aus irgendeinem irren Grund nicht reicht: in 5Minuten
Entfernung steht ein Schnellader.
Ich habe ihn noch nie verwenden müssen.
Für die gesparten Euros für die Wallbox und Installation könnte ich
allerdings viel Schnelladen...
Da mein Auto nur mit 3,6kW laden kann, ich aber oft mehr als 100km am
Tag fahre, habe ich mir ein zweites E-Auto gekauft. War mit 3500€ für
einen bei der Französischen Post aussortierten Kangoo ZE mit
Kaufbatterie nicht so teuer. Die geringe Ladeleistung ist o.k. Wenn man
damit nur in der Stadt rum fährt, für weitere Strecken unbrauchbar. Vor
gut einem Jahr gab es dann das Angebot einen E-UP in Hamburg ab 33€ /
Monat zu leasen, der wurde dann nach gut einem Jahr auch geliefert, und
lädt an AC immerhin mit 2 Phasen und 7,2kW zusätzlich schafft der Wagen
mit 40kW an DC zu laden.
Für richtige Strecken habe ich aber noch eine jetzt 22 Monate alte
C-Klasse als Diesel, die erst ersetzt werden kann wenn 1600kg
Anhängelast mit erträglicher Reichweite möglichvwerden.
MfG
Michael
Michael O. schrieb:> Da mein Auto nur mit 3,6kW laden kann, ich aber oft mehr als 100km> am> Tag fahre, habe ich mir ein zweites E-Auto gekauft.
Man schafft mit 3,6kW über Nacht locker 250km:
3,6kW * 12h = 43,2kWh.
Ich komme damit im Winter 270km.
Warum sollte man wegen Winzstrecken von 100km zwei E-Autos kaufen?
Ich lade im Normalfall sogar nur mit 10A (2,3kW) tagsüber, weil das den
Prozentstz erhöht, der von der PV-Anlage kommt.
E-Autobesitzer 🚗 schrieb:> Ich versuche momentan tagsüber möglichst> mit nur 1,4kW einphasig (6A) mein E-Auto zu laden, damit ich meine> Solaranlage möglichst vollständig zum Laden nutzen kann.Name: schrieb:> Ich lade im Normalfall sogar nur mit 10A (2,3kW) tagsüber, weil das den> Prozentstz erhöht, der von der PV-Anlage kommt.
Nur aus Interesse mal nachgefragt: Wie begrenzt man die vom Ladegerät
aufgenommene Leistung? Gibt es dafür immer (oder manchmal, oder selten)
eine Einstellmöglichkeit am Fahrzeug oder Ladegerät oder Wallbox?
Praktisch wäre das ja schon, gerade in Verbindung mit Solaranlagen ohne
Pufferbatterie.
benzinfahrer schrieb:> Gibt es dafür immer (oder manchmal, oder selten) eine> Einstellmöglichkeit am Fahrzeug oder Ladegerät oder Wallbox?
Es gibt 11kW Wallboxen da kann man den Ladestrom in 3 Stufen einstellen
(6, 10, 16A).
Es gibt aber auch 22kW Wallboxen mit einem stufenlosen Potenziometer von
6 bis 32A. Letztere haben sogar einen 0 bis 10V Eingang. Damit wäre dann
sogar eine kontinuierliche stufenlose Ansteuerung abhängig vom
Sonnenlicht möglich.
Und es gibt noch Wallboxen die über eine App angesteuert werden können.
So weit ich weiß kann da der Strom in 1A Schritten eingestellt werden.
benzinfahrer schrieb:>> Nur aus Interesse mal nachgefragt: Wie begrenzt man die vom Ladegerät> aufgenommene Leistung?
Indirekt durch das CP Signal(1kHz PWM)?
E-Auto Bastler schrieb:> Indirekt durch das CP Signal(1kHz PWM)?
Ja, durch PWM.
Stromstärke = Pulsweite * 0,6
Beispiel:
50% Pulsweite * 0,6 = 30A
53,333% * 0,6 = 32A
40% * 0,6 = 24A
26,666% * 0,6 = 16A
16,666% * 0,6 = 10A
10% * 0,6 = 6A
Das klappt aber nur bis 50 Ampere, danach muss von 51 bis 80 Ampere eine
andere Formel verwendet werden!
E-Autobesitzer 🚗 schrieb:> Es gibt 11kW Wallboxen da kann man den Ladestrom in 3 Stufen einstellen> (6, 10, 16A).> Es gibt aber auch 22kW Wallboxen mit einem stufenlosen Potenziometer von> 6 bis 32A. Letztere haben sogar einen 0 bis 10V Eingang.
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Besonders die Sache mit dem 0-10V Eingang hört sich gut an, ist sicher
die einfachste Lösung zur Ansteuerung mit selbst gebauter
Steuerungstechnik. Zumal nahezu jede Industriesteuerung so ein Signal
generieren kann.
E-Autobesitzer 🚗 schrieb:>> Ja, durch PWM.> Stromstärke = Pulsweite * 0,6>> Beispiel:> 50% Pulsweite * 0,6 = 30A> 53,333% * 0,6 = 32A> 40% * 0,6 = 24A> 26,666% * 0,6 = 16A> 16,666% * 0,6 = 10A> 10% * 0,6 = 6A>> Das klappt aber nur bis 50 Ampere, danach muss von 51 bis 80 Ampere eine> andere Formel verwendet werden!
Ah ja, interessant! Wenn ich die Schaltung von oben (Ausgang Q12 vom
4060) richtig interpretiere beträgt erforderliche die Frequenz also etwa
1kHz?
benzinfahrer schrieb:> Besonders die Sache mit dem 0-10V Eingang hört sich gut an, ist sicher> die einfachste Lösung zur Ansteuerung mit selbst gebauter> Steuerungstechnik.
Genau. Es gibt einen 0-10V Ansteuerungsbausatz (DC Verstärker) im
Web-Shop bei der Ladesystemtechnik unter der Art.-Nr.: 10000358. Da die
die Schaltpläne von dem Bausatz in ihrem Web-Shop veröffentlicht haben
und wir hier im Mikrocontroller Forum sind, können wir das einfach
nachbauen und an das eigene Equipment anpassen.
Mal angenommen ich würde mir irgendwo so eine Wallbox bestellen und
einfach in die heimische Garage installieren...
Ist hier mit Denunziation seitens des (gewerblichen)Verkäufers, wie es
mittlerweile bei den Chemikalien vorgeschrieben ist, zu rechnen?
Armin X. schrieb:> Mal angenommen ich würde mir irgendwo so eine Wallbox bestellen und> einfach in die heimische Garage installieren...> Ist hier mit Denunziation seitens des (gewerblichen)Verkäufers, wie es> mittlerweile bei den Chemikalien vorgeschrieben ist, zu rechnen?
Ja, ganz sicher. Es gibt einen Weltweiten Verband der Wallboxhersteller
die sich die Aufgabe ... walta - nimm jetzt deine Pillen - alles wird
gut.
Im Prinzip kann man sich die Wallbox auch selber basteln. Ein ne555 für
das Signal ist alles was man braucht. Aber gibt es bestimmte
Vorschriften des Netzbetreibers welche man einhalten muss (Zuleitung,
Sicherung usw.)
walta
Armin X. schrieb:> Mal angenommen ich würde mir irgendwo so eine Wallbox bestellen und> einfach in die heimische Garage installieren...
Schön blöd, wenn du dir den staatlichen Zuschuss entgehen lassen willst.
Also ich hab selber als Privatmann zwei 11kW Wallboxen beim
Netzbetreiber über das online Portal angemeldet. Also 22kW
Gesamtleistung. Ist ohne Probleme oder Gebühren genehmigt/bestätigt
worden.
(prx) A. K. schrieb:> Schön blöd, wenn du dir den staatlichen Zuschuss entgehen lassen willst.
Das ist manchmal gar nicht so blöd, auf den staatlichen Zuschuss zu
verzichten. Denn um den zu genießen, muss eine Elektrofachkraft die
Wallbox installieren. Je nach Aufwand, frisst diese den Zuschuss auch
manchmal mehr als auf.
TL431 schrieb im Beitrag #6534955:
> Ich hab einfach alles soweit vorbereitet das der Elektriker nur noch das> Kabel in die Klemme der Wallbox stecken muss.
Macht der das auch bei einer Wallbox die Du nicht bei ihm gekauft hast?
Und so ganz ohne Überprüfung deiner vorbereiteten Verkabelung?
Armin X. schrieb:> Macht der das auch bei einer Wallbox die Du nicht bei ihm gekauft hast?
Ja, macht er.
Armin X. schrieb:> Und so ganz ohne Überprüfung deiner vorbereiteten Verkabelung?
Er prüft nur die drei Phasen des 5-adrigen Kabels. Das Kabel könnte ja
auch schon seit 10 Jahren da sein.
Die Wallbox sollte nur einen allstromsensitiven RCD enthalten (6mA DC
und 30mA AC). Wenn nicht, dann muss der Elektriker noch einen davor
bauen!
Armin X. schrieb:> TL431 schrieb im Beitrag #6534955:>> Ich hab einfach alles soweit vorbereitet das der Elektriker nur noch das>> Kabel in die Klemme der Wallbox stecken muss.>> Macht der das auch bei einer Wallbox die Du nicht bei ihm gekauft hast?> Und so ganz ohne Überprüfung deiner vorbereiteten Verkabelung?
Wieso unterstellst Du, dass er das Kabel nicht richtig verlegt hat?
Außerdem kann man das durch eine einfache Schleifenimpedanz- und
Isolationsmessung leicht rauskriegen.
E-Autobesitzer 🚗 schrieb:> Die Wallbox sollte nur einen allstromsensitiven RCD enthalten (6mA DC> und 30mA AC). Wenn nicht, dann muss der Elektriker noch einen davor> bauen!
In welcher Norm bitte steht das drin? 6mA DC ist sehr klein, die
normalen fangen bei 30mA an und das sollte in der Regel ausreichend
sein.
TL432 schrieb im Beitrag #6538440:
> In welcher Norm bitte steht das drin? 6mA DC ist sehr klein, die> normalen fangen bei 30mA an und das sollte in der Regel ausreichend> sein.
6mA DC und 30mA AC
TL432 schrieb im Beitrag #6538437:
> Wieso unterstellst Du, dass er das Kabel nicht richtig verlegt hat?
Habe ich nicht.
Es kann für den Eli zumindest problematisch werden wenn er die
Verkabelung nicht kontrolliert. Immerhin, so denke ich, haftet er mit
schlußendlichem Anklemmen dann auch für Fehler in der davorliegenden
Installation.
Wenn das dann mit einer Schleifenstrommessung überprüft wird und dies
ausreichend ist soll es ja Recht sein.
E-Autobesitzer 🚗 schrieb:> In der VDE 0100-722 Abschnitt III:> Absicherung der Ladestation.
Und wo genau steht da was von 6mA? Ich habe den Wert dort nicht
gefunden.
TL431 schrieb im Beitrag #6541399:
> Der Elektriker hat sich die Verteilung angesehen und gesagt: sieht super> aus, geht klar!
meinte er mit dem Superaussehen Deine Frau?
Wenn mir jemand zeigt wie ich mit einem Kangoo ZE mit 22kWh Batterie der
jetzt gut 8 Jahre alt ist und 115000km gelaufen ist, eine
Winterreichweite von 70km hat 270km weit an einem Tage fahren kann,
verkaufe ich den zweiten sofort wieder.
Die Idee mit den NE555 war mir zu kompliziert, da habe ich einen 12F683
genommen. Das ganze kostete dann mit Gehäuse gut 35€ wozu ich dann eine
Wallbox für 1000€ kaufen soll ist mir nicht so klar. Die DC Fis gabe es
vor den E-Auto Boom in der Bucht für 35€.
MfG
Michael
Michael O. schrieb:> Wenn mir jemand zeigt wie ich mit einem Kangoo ZE mit 22kWh Batterie der> jetzt gut 8 Jahre alt ist und 115000km gelaufen ist, eine> Winterreichweite von 70km hat 270km weit an einem Tage fahren kann,> verkaufe ich den zweiten sofort wieder.
Wie war die Reichweite als der neu war bei gleichen Bedingungen? Oder
auch wie Fit ist der Akku noch? Bei Li Akkus wird oft eine
Lebensdauergrenze bei 80% angegeben, ist die damit schon erreicht?
Besteht eigentlich inzwischen die Möglichkeit den Akku in Eigenregie zu
tauschen, also praktisch nur neue Zellen zu verbauen oder lässt die
Elektronik das nicht zu?
Michael O. schrieb:> wozu ich dann eine Wallbox für 1000€ kaufen soll ist mir nicht so klar.
Mit der aktuellen Förderung hat meine Wallbox deutlich unter 35€
gekostet.
TL432 schrieb im Beitrag #6541411:
> Und wo genau steht da was von 6mA? Ich habe den Wert dort nicht> gefunden.
Du hast Recht. Bei Festinstallationen genügt ein normaler
allstromsensitiver RCD mit 30mA AC und 30mA DC Fehlerstromerkennung.
Nur die portablen Geräte benötigen zusätzlich zu den 30mA AC noch eine
6mA DC Fehlerstromerkennung.
Das war mein Fehler.
Die Winterreichweite war im Neuzustand bei mindestens 87km was bei einer
Herstellerangabe von bis zu 170km schon echt frech ist. Das Problem beim
Zellentausch ist eher die Beschaffbarkeit der Zellen, wenn man keine
Batterie von einem Unfallfahrzeug kaufen will sondern Fabrikneue Zellen
möchte. Dazu kommt beim Kangoo fehlende Heizung und Kühlung der
Batterien.
MfG
Michael
E-Autobesitzer 🚗 schrieb:> Du hast Recht. Bei Festinstallationen genügt ein normaler> allstromsensitiver RCD mit 30mA AC und 30mA DC Fehlerstromerkennung.
der kostet das zweifache eines EV FI mit 30mA AC und 6mA DC
Michael O. schrieb:> Die Winterreichweite war im Neuzustand bei mindestens 87km was bei einer> Herstellerangabe von bis zu 170km schon echt frech ist.
Das scheint bei den Elektrokarren im Winter normal zu sein, wie ich
vergangene Woche am eigenen Leib erfahren musste.
Da hatte ich einen Mietwagen Mercedes B250E. Dieser behauptete am Montag
Morgen(bei -12°C) in vollgeladenem Zustand 180km Reichweite zu haben.
Als ich nach 18km zuhause war standen noch 102km Restreichweite auf der
Uhr... Anschließend war meine Frau noch ca 25km zum Einkaufen unterwegs.
Da waren es nur noch 42km Restreichweite.
In den folgenden Tagen hatte ich nie mehr als 100km Reichweite trotz
Vollladung. immer so zwischen 50 und 90k bei gefahrenen 25km...
Ich hatte es mir nicht so schlimm vorgestellt!
Armin X. schrieb:> Ich hatte es mir nicht so schlimm vorgestellt!
Unsere Urgroßväter wußten schon wie man das löst als es noch
Pferdefuhrwerke gab. Es wurde Mütze, Handschuhen und zusätzlicher langer
Unterhose angezogen. So ginge Reichweite nur wenig zurück im Winter.
Kannst dann die Heizung aus lassen, bis auf die
Windschutzscheibenheizung.
Es liegt im Wesentlichen an der fehlenden Flexibilität des Nutzers, kann
als Fazit hier gezogen werden. :o))
Bei dem saftigen Strompreis kann man aber schon verlangen, dass man
seinen Anschluss ausreizen darf, wie man gerade lustig ist.
Bei mir ist das ein 64A Drehstromanschluss.
Haushaltsstrom bedeutet, dass du Strom beziehen kannst, ohne auf andere
Rücksicht nehmen zu müssen.
Anders schaut es beim Fahrstrom oder Wärmepumpenstrom aus, da kann der
Strombetreiber auch einschränken durch eine temporäre Stromabschaltung.
Also nur nicht so fromm treudoof Rücksicht nehmen. Bei dem saftigen
Strompreis ist das nicht nötig.
Für einen ggf. notwendigen Ausbau von Trafostationen o.ä. ist der
Netzbetreiber zuständig.