Hallo,
ich bin angehender Elektrotechniker und habe im nächsten Semester in
Physik 2 einige Themen, mit denen ich niemals gerechnet hätte.
Als Vorbereitung darauf haben wir Themen, die man sich eigentlich gut
vorstellen kann:
- Schwingungen
- (stehende) Wellen
- Schall
- Interferenzen
- Doppler-Effekt
Außerdem werden wir die Quantenphysik thematisieren. Vor allem mit den
Themen
- zeitunabhängige Schrödingergleichung
- Materiewellen
- Compton-Effekt
- Photoeffekt
- unendlicher Potentialtopf
- Potentialbarriere
Dazu kommt noch die relativistische Dynamik mit ein paar
Einstein-Gleichungen.
Auch wenn ich mich sehr über all das freue, da ich das mehr als spannend
finde, stellen sich bei mir die Fragen:
Wozu braucht man all diese Themen als (Elektrotechnik-)Ingenieur?
Wie wahrscheinlich ist es, dass man dieses Wissen später im Berufsleben
braucht? Wird es etwa immer relevanter? Oder ist es eher wichtig, wenn
man in die Forschung will?
Wo und wie genau könnten die einzelnen Themen wichtig werden?
Ich bin gespannt auf eure Antworten!
Leon schrieb:> Außerdem werden wir die Quantenphysik thematisieren. Vor allem mit den> Themen>> - zeitunabhängige Schrödingergleichung> - Materiewellen> - Compton-Effekt> - Photoeffekt> - unendlicher Potentialtopf> - Potentialbarriere
Quantenphysik ist die Grundlage für die gesamte Halbleitertechnik und
Optoelektronik (auch wenn man mit den oben genannten Themen noch nicht
wirklich was für Halbleiter berechnen kann).
Mit dem Photoeffekt kannst du z.B. erklären, wieso eine blaue LED eine
höhere Spannung benötigt um zu leuchten als eine rote LED.
Die angesprochenen Themen sind absolute Grundlagen, damit wirst du
nichts direkt mit anfangen können, aber es zeigt zumindest, dass es
Dinge gibt die sich anders verhalten, als so die klassische (im Alltag
beobachtbare) Physik es vorhersagt.
Leon schrieb:> Dazu kommt noch die relativistische Dynamik mit ein paar> Einstein-Gleichungen.
Die Einsteingleichungen haben zwar was mit Relativistik zu tun, aber sie
beschreiben die allgemeine Relativitätstheorie (und die ist um
Größenordnungen schwieriger als die spezielle Relativitätstheorie)...
Bei einer Nebenfachphysik-VL ist das mit Sicherheit nur spezielle
Relativitätstheorie. Das ist Lorentz-Transformation, die lässt sich
durch 3-4 sehr einfache Gleichungen beschreiben.
Die Menschen müssen zu ihrem Glück gezwungen werden, dass die
Naturwissenschaften nicht mehr exklusiv einem elitären Kreis allein
gehören, sondern auch der breiten Masse zugänglich gemacht wird.
Wenn dieses Wissen irgendwann mal in 100 Jahren normaler Schulstoff
wird, dann entwickelt die Menschheit neue Theorien und Gesetze, die
darauf aufbauen, weil sie eben trivial sind.
Also trägt jeder, der dieses Wissen multipliziert, zum
gesellschaftlichen Fortschritt bei.
M.Sc.Universe schrieb:> Wenn dieses Wissen irgendwann mal in 100 Jahren normaler Schulstoff> wird, dann entwickelt die Menschheit neue Theorien und Gesetze, die> darauf aufbauen, weil sie eben trivial sind.
Es wird dich freuen zu hören, dass Quantenmechanik schon seit längerem
Schulstoff in der Oberstufe ist... Und zumindest im LK macht man auch
die stationäre (sprich zeitunabhängige) Schrödinger-Gleichung und
berechnet die energieeigenwerte des unendlichen potentialtopfes. Wenn
Zeit ist, kann auch in der Schule spezielle Relativitätstheorie gemacht
werden...
Von daher ist der Physikkurs des TE, hauptsächlich auch eher die
Wiederholung des Stoffes eines Physik-LKs (vermutlich plus ein paar mehr
Spezialfälle...)
Moin,
Also ich hab' mich im Studium auch bei ein paar Vorlesungen,etc.
gefragt, wozu ich die brauch' (bzw. mir war klar, dass ich die wohl
nicht mehr brauchen werde).
Das waren aber eher so Sachen wie: Technische Zeichnungen mit
Tusche/Stift anfertigen, Technische Mechanik, Industriebetriebslehre.
Aber sicher nicht die Themen, die dir hier und im Nachbarthread am
Herzen liegen.
Aber auch das Bewusstsein, dass man's spaeter nie mehr braucht, hat nix
geholfen. Pruefungen mussten bestanden werden, Zeichnungen abgenickt.
Stell' dich den unmenschlichen Herausforderungen wie ein Mann.
SCNR,
WK
Leon schrieb:> Wozu braucht man all diese Themen als (Elektrotechnik-)Ingenieur?
Praktisch nie. Bestenfalls 1ppm der Ingenieure die in den
Superinstituten ala CERN arbeiten.
> Wie wahrscheinlich ist es, dass man dieses Wissen später im Berufsleben> braucht?
1ppm--
> Wird es etwa immer relevanter?
Nö.
> Oder ist es eher wichtig, wenn> man in die Forschung will?
Ja. Aber auch nur dann, wenn man GENAU DORT an der SPitze mitmischen
will.
> Wo und wie genau könnten die einzelnen Themen wichtig werden?
Im philosophischen Quartett. Schau dir mal die vielen Physiker an, die
fachfremd, meist weit weg von der Physik arbeiten, von Quantenmechanik
ganz zu schweigen.
Einstein schrieb:> Es wird dich freuen zu hören, dass Quantenmechanik schon seit längerem> Schulstoff in der Oberstufe ist...
Quark. Es werden ein paar EINFACHSTE Effekt auf sehr niedrigem Niveau
vermittelt. Bissel Bohrsches Atommodell und Orbitale, was ja auch mit
Chemie zu tun hat und diskrete Energien beim Übergang von Elektronen
zwischen den Niveaus (Laser). Das alles ist aber BESTENFALLS eine
popoulärwissenschaftliche Einführung in's Thema! Jeder Abiturient, der
meint "was von Quantenmechanik zu verstehen", darf ausgelacht werden.
Die echte Quantenmechanik ist ne GANZ andere Liga!
> Und zumindest im LK macht man auch> die stationäre (sprich zeitunabhängige) Schrödinger-Gleichung und> berechnet die energieeigenwerte des unendlichen potentialtopfes.
Wirklich?
> Wenn> Zeit ist, kann auch in der Schule spezielle Relativitätstheorie gemacht> werden...
Die ist fast schon einfach, wenn man mal die "kruden" Grundlagen
akzeptiert hat (schneller als C geht es nicht, klingt komisch, ist aber
so)
> Von daher ist der Physikkurs des TE, hauptsächlich auch eher die> Wiederholung des Stoffes eines Physik-LKs (vermutlich plus ein paar mehr> Spezialfälle...)
Das sehe ich nicht so.
Falk B. schrieb:> Schau dir mal die vielen Physiker an, die fachfremd, meist weit weg von> der Physik arbeiten, von Quantenmechanik ganz zu schweigen.
Zum Beispiel bei SAP = Sammelbecken arbeitsloser Physiker
😅
Leon schrieb:> Danke für eure Antworten!>> Und außerhalb der Halbleiterindustrie, wo findet man das sonst noch> wieder?
Lasertechnik und die findet man beispielsweise in der
Medizintechnik/Augenchirurgie. Da macht sich beispielsweise beim
Schreiben einer Risikoanalyse gut mal alle Modi eines
Femtosekundenlasers zu kennen und sich gegenmassnahmen zu überlegen.
Laser werden auch in der Kommunikationstechnik eingesetzt
(Lichtwellenleiter).
Und natürlich kann man auch als Ingenieur im Instrumentenbau landen, da
macht es sich auch gut vom Produkt mehr zu wissen als den
Stromverbrauch.
https://www.jpk.com/company/profile/history
Wenn man im Beruf irgend etwas (sei es eine Maschine, Prozess,
Algorithmus etc.) zu verstehen, verbessern oder auch nur neue Ideen
einbringen möchte, hilft es in der Regel ungemein, die darunter
liegenden Phänomene, Annahmen und Modelle zu verstehen. Schon nur die
Begriffe bereits einmal gehört zu haben und einordnen zu können kann in
der Praxis nützlich sein...
Dies ist schliesslich die Grundidee hinter jedem Studium, nützt aber
zugegebenermassen auch nur dann wirklich etwas, wenn ein Minimum an
Interesse für das Fach und die grösseren Zusammenhänge vorhanden ist.
M.Sc.Universe schrieb:> Die Menschen müssen zu ihrem Glück gezwungen werden, dass die> Naturwissenschaften nicht mehr exklusiv einem elitären Kreis allein> gehören, sondern auch der breiten Masse zugänglich gemacht wird.>> Wenn dieses Wissen irgendwann mal in 100 Jahren normaler Schulstoff> wird, dann entwickelt die Menschheit neue Theorien und Gesetze, die> darauf aufbauen, weil sie eben trivial sind.>> Also trägt jeder, der dieses Wissen multipliziert, zum> gesellschaftlichen Fortschritt bei.
Hast du was falsches geraucht? Mit Arduino wurde z.B. die
Mikrocontrollerwelt für die breite Masse zugänglich gemacht. Wurde seit
2005 damit aber was tolles erschaffen? Überhaupt nicht.
Ich habe das Gefühl, dass diese Abstraktionen von komplexen Themen eher
das Gegenteil bewirken. Nicht umsonst hat Einstein folgendes gesagt:
"Mache die Dinge so einfach wie möglich. Aber nicht einfacher!"
Woher kommen eigentlich immer diese "warum muss ich" Threads?
Du darfst und bei uns zwar umsonst, viel Spaß in den USA.
Wenn man Etechnik studiert "muss" man Sachen wie den
Photoeffekt/Halbleiter einfach geil finden, sonst muss man halt was
anderes machen.
Es geht doch nicht um den Titel oder darum möglichst wenig zu lernen,
das soll eine Chance sein den eigenen Horizont zu erweitern.
Warum glaubst du darf man sich in andere Vorlesungen setzen?
Schau lieber dass du soviel wie möglich aufsaugst, besuche Vorlesungen
in Medizin/Chemie und evtl. Germanistik/Anglistik das ist gratis Wissen
was dich irgendeinmal von allen anderen abheben wird.
Das macht dann eben den Unterschied zwischen einem unersetzbaren
Spezialisten und einem Lohnentwickler vom Dienstleister.
Ich verstehe noch nicht ganz, was genau Quantenphysik einen in der
Halbleitertechnik weiter bringt. Könnte mir da jemand nochmal die
Zusammenhänge erläutern?
Und gibt es die Möglichkeit, z.B. mit Q# anzufangen, Quantencomputer zu
programmieren?
Leon schrieb:> Ich verstehe noch nicht ganz, was genau Quantenphysik einen in der> Halbleitertechnik weiter bringt.
Ohne Quantenphysik kann man nicht verstehen was ein Halbleiter ist bzw.
warum es Halbleiter gibt. Halbleiter gibt es weil Atome diskrete
Energieniveaus haben und diese im Kristall zu nicht überlappenden
Energiebändern führen.
Falk B. schrieb:> Ja, gleich nach der Kernfusion ;-)
Ja, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!!! Aber Deutschland, das
Land der technikfeindlichen Gründödel wird auch diese Technik verpennen.
Ist ja irgendwie Atom also bäh. Lieber Radfahren und Pullis selber
stricken und Haare nicht so oft waschen.
Forschungsreaktor steht natürlich nicht bei uns. Wir kaufen dann den
Strom weiterhin aus französischen Atomen. Von den ganzen
Nebenentwicklungen beim Umgang mit Plasma, hohen Temperaturen und
Magnetfeldern mal abgesehen. Brauchen wir alles nicht, wir kriegen ja
nichtmal eine Impfung hin.
Keine Fusion, kein Transrapid, keine Gentechnik, keine Batterien...ich
könnte k*****. Dafür tausend Gedenktage, runde Tische, Zentralräte,
Inklusionen, Multilateralismus,...glaube ich muss hier weg.
Leon schrieb:> Wozu braucht man all diese Themen als (Elektrotechnik-)Ingenieur
Damit du in der Kneipe bei der Stammtischwissenschaft mitreden kannst,
und nicht als studierter Idiot dastehst.
Ich frage mich eher, wie kann man Ing studieren und diese
Grundlagenkenntnisse NICHT haben wollen. Studier einfach was anderes,
Kunstgeschichte oder so, als Ing bist du falsch.
Jemny schrieb:> Falk B. schrieb:>> Ja, gleich nach der Kernfusion ;-)>>> Dafür tausend Gedenktage, runde Tische, Zentralräte,> Inklusionen, Multilateralismus,...glaube ich muss hier weg.
Klingst wie ein Asozialer und/oder AfD-Wähler Bin deshalb deiner
Meinung, dass du hier weg musst.
Jemny schrieb:> Forschungsreaktor steht natürlich nicht bei uns.
Greifswald gehört für dich nicht zu Deutschland?
https://de.wikipedia.org/wiki/Wendelstein_7-XJemny schrieb:> Nebenentwicklungen beim Umgang mit Plasma, hohen Temperaturen und> Magnetfeldern mal abgesehen.
Das KIT in Karlsruhe hat einige wichtige Komponenten des europäischen
ITER-Projektes entwickelt und betreibt aktiv Forschung zu Supraleitern,
Spulen für Fusionsreaktoren und Tritiumaufbereitung.
Hallo Einstein.
Einstein schrieb:> Greifswald gehört für dich nicht zu Deutschland?> https://de.wikipedia.org/wiki/Wendelstein_7-X
Das Jemny will nur stänkern und die Landschaft für seine kruden
Denkmuster pflegen.
Stellaratoren sind vom Konzept her schon dichter an einem praktisch gut
verwendbaren Fusionskraftwerk dran als Tokamaks, weil sie im Gegensatz
zu diesen kontinuierlichen Betrieb erlauben.
>> Nebenentwicklungen beim Umgang mit Plasma, hohen Temperaturen und>> Magnetfeldern mal abgesehen.>> Das KIT in Karlsruhe hat einige wichtige Komponenten des europäischen> ITER-Projektes entwickelt und betreibt aktiv Forschung zu Supraleitern,> Spulen für Fusionsreaktoren und Tritiumaufbereitung.
Mal abgesehen davon, dass es hier auch ein paar kleinere Firmen gibt,
die an dem drum und dran von Stellaratoren und Tokamaks, Beschleunigern
und Neutrinoobservatorien leben. ;O)
Jemnys mögen das aber komischerweise auch nicht. Und obwohl sie sonst
immer auf "grünversiffte" Schimpfen, kippen sie in Anbetracht solcher
Technologien immer selber in eine merkwürdig naturreligiöse Stimmung,
und je nachdem werden solche Technologien dann als "unnatürlich",
"ungermanisch" oder einfach nur "nicht nach Gottes Wille" bezeichnet.
Schlimm, wenn man nicht konsistent bleiben kann. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hallo Ultimate Qwertz.
Ultimate Qwertz schrieb:> Hast du was falsches geraucht? Mit Arduino wurde z.B. die> Mikrocontrollerwelt für die breite Masse zugänglich gemacht. Wurde seit> 2005 damit aber was tolles erschaffen? Überhaupt nicht.
Der "Arduino" werkelt mittlerweile in vielen kommerziellen Produkten der
Regelungs- und Haustechnik. Du erkennst ihn nur nicht, weil nur noch
Prototypen mit klassischen Arduinoboards aufgebaut werden.
Das Layout wird später direkt in Boards eingepflegt, und die Firmware
auch stark modifiziert.
Insofern hat er es schon geschafft, den Mikrocontroller stärker in
unserer Kultur zu verankern und bewusst zu machen.
> Ich habe das Gefühl, dass diese Abstraktionen von komplexen Themen eher> das Gegenteil bewirken.
Um eine Sache zu verstehen, musst Du sie von allen Seiten betrachten.
Abstraktion gehört dazu. ;O)
> Nicht umsonst hat Einstein folgendes gesagt:>> "Mache die Dinge so einfach wie möglich. Aber nicht einfacher!"
Womit er unbedingt Recht hat. Dooferweise passt das aber nicht wirklich
zum Thema. Es wird nichts zusehr vereinfacht.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Der "Arduino" ....> Insofern hat er es schon geschafft, den Mikrocontroller stärker in> unserer Kultur zu verankern und bewusst zu machen.
mal ehrlich, was ist dadurch besser geworden?
Statt 555 Timer ein µC der der Zeiten beim Toaster oder in der
Kaffeemaaschine steuert, aber das Teil dann später kaum reparierbar
macht weil es keine programmierten Controller oder Platinen mehr gibt!
Nee alles soll möglichst weggeworfen werden für "ewiges" Wachstum, ich
meine nachhaltig geht anders.
Hallo IQ130+
IQ130+ schrieb:> Jemny schrieb:>> Forschungsreaktor steht natürlich nicht bei uns.>> Du lebst wohl im Keller, klar gibt es einiges an Forschungsgrossgerät in> .de und Reaktoren sind nicht die einzigen Instrumente zur Kernforschung:>> -DESY https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Elektronen-Synchrotron
Im Zusammenhang mit DESY Hamburg wird immer XFEL übersehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/European_XFEL
Mit Röntgenlasern werden oft erstaunlich praxisnahe Problemstellungen
untersucht. z.B. wie und warum sich wo Kristalle bilden im Detail.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hallo Joachim.
Joachim B. schrieb:> mal ehrlich, was ist dadurch besser geworden?> Statt 555 Timer ein µC der der Zeiten beim Toaster oder in der> Kaffeemaaschine steuert,
Das Problem liegt eher in der Verwendung von Toaster- oder Kaffemaschine
überhaupt....ich habe eine Kochplatte und einen Wasserkocher, das langt.
;O)
> aber das Teil dann später kaum reparierbar> macht weil es keine programmierten Controller oder Platinen mehr gibt!
Das war 1980 schon das Argument gegen den 555: kann ich nicht mehr
reparieren, weil da ein IC drin sitzt und keine einzelnen Transistoren.
;O)
> Nee alles soll möglichst weggeworfen werden für "ewiges" Wachstum, ich> meine nachhaltig geht anders.
Das Problem der Nichtreparierbarkeit liegt zu einem großen Teil in der
Ausbildung bzw. dem Wissensstand. Genau wie beim 555 oder
Einzeltransistoren
könntest Du reparieren, wenn Du Material, Pläne und Know How hast.
Auch bei Schaltungen aus Einzeltransistoren musst Du heute erheblichen
Gehirnschmalz investieren, wenn Du Germaniumtransitoren oder veraltete
Gehäusebauformen ersetzten willst.
Wenn man Pläne und Know How hat, kann man auch bei Microcontrollern
unbeschaffbares Material durch aktuelles ersetzten.
Das einzige, wo es klemmt, sind fehlende Unterlagen vom Hersteller.
Reverse Ingeneering ist sehr aufwändig, und darum das wirtschaftliche
Aus für viele Reparaturversuche.
Fehlende Unterlagen vom Hersteller sind aber ein eher politisches
Problem. Zur "guten alten Reparaturzeit" gab es immer einen Schaltplan
zum Gerät.
Wenn Du heute die Hersteller gesetzlich verpflichten würdest, nach 5
Jahren *)Schaltplan, Bestückungsplan, Stückliste, Layout (so komplex,
das Du das heute auch oft brauchst, aber Gerber würde langen) und die
gut dokumentierten Firmwarequellen offenzulegen, könntest Du heute auch
noch fast problemlos reparieren.
Was bleibt, ist der Zeitfaktor, weil Du finanziell als handwerklicher
Reparateur auch dann gegenüber industrieller Massenproduktion in
Großserie ins Hintertreffen geraten würdest.
"Nachhaltigkeit" muss also immer mit einer Preiserhöhung für Material
verbunden sein, weil sonst der Lohn und damit die Zeit zu sehr
dominiert. Teures Material (genauer das Verhältnis teures Material zu
billigem Lohn) steht aber in Widerspruch zu unserer Vorstellung von
Wohlstand. Daher gerät die Forderung nach Nachhaltigkeit auch immer zu
einer Forderung nach weniger Wohlstand.
Natürlich ist auch Wohlstand eine Definitionsfrage. Aber lauf mal mit
geflickter Kleidung herum, und sehe, wie Du von gerade konservativen
Kreisen schief angesehen wirst. ;O)
*) Muss bei einer Behörde hinterlegt werden. Weil sonst lässt der
Hersteller nach 4 1/2 Jahren eine speziell dafür gegründete Tochterfirma
pleite gehen, und es würde nie etwas veröffentlicht.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Zur "guten alten Reparaturzeit" gab es immer einen Schaltplan> zum Gerät.
schon in der guten alten Zeit mussten manchmal Schaltpläne extern
eingekauft werden "Schaltungsdienst Lange" was natürlich manche
Reparaturen unwirtschaftlich machen. "reverse engineering" ist zwar bei
manchen möglich nur hindert gelegentlich die Restlebenszeit damit Zeit
und Material zu opfern.
Mal ehrlich eine MUM44 Steuerplatine die ich noch für 20,-€ als
Ersatzteil bekam mit eigenem µC nachzubauen wird teurer. Ein
Ersatzdeckel einer Fissler finecut war fast so teuer wie ein Neuteil,
ich bekam die doofe Stahlfeder nach dem Aufwickeln nicht mehr ins
Gehäuse. Mein Deckelgriff vom Fisler Schnellkochtopf ist in der
Zulieferung, das Teil ein Blechstreifen hatte sich verbogen beim
Zusammenbauen, war wohl nicht ganz passform genau.
Mit manchen Ersatzteilpreisen werden die Kunden geradezu abgeschreckt.
Klar wollen wir alle billig nur soll das Geld nicht größtenteils bei
Nieten in Nadelstreifen landen.
Jemny schrieb:> Keine Fusion,
Hat im Moment keine einzige Nation. ITER als größtes, internationales
Gemeinschaftsprojekt in dem Bereich hat 10 Jahre (!) Bauverzug. Und
selbst wenn die Kiste mal so läuft wie geplant, ist es "nur" ein
Forschungsreaktor, kein kommerzielles Karaftwerk, das 24/7 laufen kann.
> kein Transrapid,
Haben wir verschenkt, weil praktisch/ökonomisch unsinnig. Nicht mal die
Chinesen, die gern mal Prestigeprojekte bauen, bauen da noch weitere
Stecken.
https://de.wikipedia.org/wiki/Transrapid#Debatte_über_das_Scheitern_in_Deutschland
Ob Hyperloop der Herrn Musk das besser machen wird, bleibt fraglich.
> keine Gentechnik, keine Batterien...ich> könnte k*****. Dafür tausend Gedenktage, runde Tische, Zentralräte,> Inklusionen, Multilateralismus,...glaube ich muss hier weg.
Hehehe ;-)
Wir sind die Weltmeister der Herzen und Hypermoral!
Jemny schrieb:> Ja, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!!! Aber Deutschland, das> Land der technikfeindlichen Gründödel
Technikfeindlich sind nur die Betonköpfe, die stur an ihren Braunkohle
und Kernkraftwerken festhalten wollen, auch wenn seit mindestsn 30
Jahren klar ist dass wir uns damit langfristig unser Habitat kaputt
machen.
Wenn es nach so Typen ginge, dann würden heute noch Holzscheiben als
Räder genutzt, weil Speichen ja Teufelzeugs waren und sind.
Die letzten 15 Jahre wurde in Deutschland deutlich mehr mit Entwicklung
und Produktion von alternativen Energiequellen umgesetzt als mit dem
alten Scheiß .
IQ130+ schrieb:> Und auch im Medizinbereich wird mit Kernforschungsgrossgerät behandelt:> https://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Ionenstrahl-Therapiezentrum> https://de.wikipedia.org/wiki/Heidelberger_Ionenstrahl-Therapiezentrum
Ich war in den frühen 80ger Jahren mal mit dem Leistungskurs Physik im
Schwerionenforschungszentrum in Darmstadt (GSI).
Schon damals wurde gesagt, dass die schweren Ionen ihre Energie
hauptsächlich in einem kurzen Bereich abgeben, nachdem sie eine Stück
weit in die Materie eingedrungen sind, und das das als Ansatz für eine
neue Art der Bestrahlung von Krebs erforscht werden soll, weil anders
als bei normaler Gamma Bestrahlung, dann das Gewebe drumherum weniger
geschädigt wird.
Die beiden Therapiezentren sind das Ergebnis.
Das war super interessant damals. Da die damaligen Linearbeschleuniger
umgebaut wurden durften wir bis rein.
Ah ja... und wo sind dann die ach so fortschrittlichen Entwicklungen aus
deutscher Feder zu sehen?
Als der Transrapid noch Magnetschwebebahn hiess, in den Siebzigern! ,
war das schon ein Millionengrab für Fördergelder aus Steuermitteln.
"Deutsche Smartphones"? Hats nie gegeben.
Aber die deutschen Multicore-Pentium-Prozes..., ach nee, doch nicht.
Deutsches Internet oder auch 3/4/5G-Ausbau, flächendeckendes Mutti
Merkel Internet, eine "echte" Erfolgsgeschichte.
Der BER, ein Traum.
Aber die deutschen Elektroautos, die werdens dann richten. Irgendwann
muss es doch mal klappen.
Impfen klappt auch wieder nicht. Ts, ts, ts
>> Ja, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!!! Aber Deutschland, das>> Land der technikfeindlichen Gründödel> Technikfeindlich sind nur die Betonköpfe, die stur an ihren> Braunkohle und Kernkraftwerken festhalten wollen, ...
Zum Glück ist es den Gipsköppen nicht gelungen, Innovationen, wie z.B.
die Energiespeicherung im Stromnetz zu verhindern.
Und die selten gesichteten Kobolde dürfen
-mittels Staatsknete subventioniert, also "gefördert"-
in den Batterie-Autos für unsere Zukunft werkeln. ;-)
Nichtverzweifelter schrieb:> Ah ja... und wo sind dann die ach so fortschrittlichen Entwicklungen aus> deutscher Feder zu sehen?
In der Medizintechnik beispielsweise und bei den Hidden Champions,
Nobelpreise hat auch immer wieder gegeben. Umstieg auf erneubare
Energien, Abschaltung veralteter Kommunikationssysteme, European Data
Relay Satellite, LKW-Mautsystem, Automobile Datensysteme (CAN-BUS,
Automotive Ethernet,...) ...
Aber ich glaub das willste nicht hören, weil dir dann deine
Lebensgrundlage -das Jammern- abhanden kommen könnt.
IQ499+x schrieb im Beitrag #6565467:
> Den claim für den Umstieg auf erneuerbare Energie für Deutschland finde> ich witzig. Die Energie wende ist doch ein beispiel für ineffizienz wie> es im Buche steht.
Sprücheklopfer ohne Sinn und Verstand.
Der WW2 war nicht gut, nachher sind die klugen Leute weggegangen, resp
abgesogen worden. Und der Spirit zur Forschung und Technologie war weg.
Die Naehe zu Russland hat Minderleister, welche auf einem Kolchos besser
aufgehoben waeren, hinterlassen.
IQ499+x schrieb im Beitrag #6565562:
> Der Herr IQ130 ist ein ...
Erstens IQ130+, also erst mal richtig wiedergeben lernen.
Zweitens Mathe schwach, denn x liesse sich eingrenzen.
IQ499+x schrieb im Beitrag #6565467:
> Die Energie wende ist doch ein beispiel für ineffizienz wie es im Buche> steht.
Der Mensch fluechtet in die Energiewende, weil er nicht der Wahrheit ins
Gesicht schauen kann, die lautet, das es nur zu viele Menschen auf der
Erde gibt.
Aber das passt auch nicht zum Thread.
Die Quantenphysik wird mehr an technischer Bedeutung erlangen. Die
breite Grundlage ist wichtig. Wenn Du die nicht hast, ist es sonst
sinnvoller zum technischen Wandel Dich auch gleich mit zu entsorgen und
mit neuen Absolventen weiter zu machen. Taxifahrerjobs gibt es dann auch
nicht mehr.
Udo S. schrieb:> Wenn es nach so Typen ginge, dann würden heute noch Holzscheiben als> Räder genutzt, weil Speichen ja Teufelzeugs waren und sind.
Bla Bla, Kohle ist modern, zuvor wurde ganz Europa (und Mexiko)
abgeholzt, um Brennholz und Holzkohle für die Rennöfen zu erzeugen, die
Kohle hat die Wälder gerettet, danach wurde die Walpopulation der
Weltmeere niedergemetzelt um an Tran für die Lampen zu kommen, das Erdöl
hat die Wale gerettet, und Atomkraft ist doch das klimabeste schlechthin
müssten alle CO2 Freaks sagen.
> Die letzten 15 Jahre wurde in Deutschland deutlich mehr mit Entwicklung> und Produktion von alternativen Energiequellen umgesetzt als mit dem> alten Scheiß .
Kein Wunder, kostet der Strom aus Kohle keine 5ct/kWh und aus Wind und
Sonne locker 15ct, da lassen sich viele unwirtschaftliche Fabriken mit
ihren unnützen Mitarbeitern rächtig durchfüttern und uuups, kaum läuft
die Subvention aus, sind alle diese PV und Windkraftfirmen sofort
pleite, ich merke es an meiner Stromrechnung, der weltweit 2-teuersten.
Ich hab nix gegen PV: in Ländern wo die Sonne scheint, wie Spanien und
Nevada, da gibt es 3 mal mehr Strom für dieselbe Investition.
Windkraft, na ja, erinnert mich an Windmühlen, technisch schon verdammt
rückständig. Mir macht Sorgen, dass die teuren Dinger nur 10 Jahre
halten, früher wurde für 100 Jahre gebaut, und das war klug, wir nutzen
noch heute vieles (Abwassersysteme, Brücken, Bahnhofshallen) die über
100 Jahre alt sind. Nachhaltig wird Windkraft erst, wenn die Dinger auch
mindestens 100 Jahre halten.
MaWin schrieb:> ich merke es an meiner Stromrechnung, der weltweit 2-teuersten.
Nun übertreib aber mal nicht. Du musst Kosten auch immer in Relation zum
Einkommen setzen, und da geht in Deutschland doch die Stromrechnung
praktisch im finanziellen Grundrauschen unter, wenn du nicht gerade von
Grundsicherung leben musst.
Ich finde den Strompreis auf jeden Fall nicht zu teuer, und bin froh,
dass ich über Greenpeace Energy Ökostromprojekte unterstützen kann.
IQ130+ schrieb:> Aber ich glaub das willste nicht hören, weil dir dann deine> Lebensgrundlage -das Jammern- abhanden kommen könnt.
Jaja, Du hast wie immer recht,.
also doch "Deutsche Smartphones" und flächendeckendes, schnelles
Internet, aber geheim!
Hab ichs doch geahnt, alles Verschwörungstheorien. Mutti sollte dann
einfach durchregieren, sie ist halt doch die Beste. Und ihre
"hochintelligenten" Forentrolle erst.
Jaaaaaa, die Mautgebühren, transparente Vergabeverfahren und dem
Steuerzahler ist ja nur ein jlitzekleiner, janz winziger Schaden
entstanden.
Nichtverzweifelter schrieb:> IQ130+ schrieb:>> Aber ich glaub das willste nicht hören, weil dir dann deine>> Lebensgrundlage -das Jammern- abhanden kommen könnt.>> Jaja, Du hast wie immer recht,.> also doch "Deutsche Smartphones"
Nunja, die MEMS Sensoren von Bosch Sensortec sind in fast jedem
Smartphone drinnen...
Nur weil Apple am Schluss einen Apfel aufpappt, bedeute das nicht
zwangsläufig, dass das Produkt aus den USA kommt...
Ultimate Qwertz schrieb:>> Hast du was falsches geraucht? Mit Arduino wurde z.B. die> Mikrocontrollerwelt für die breite Masse zugänglich gemacht. Wurde seit> 2005 damit aber was tolles erschaffen? Überhaupt nicht.>
So ein Schwachsinn. Natürlich wurde mit Arduino viele revolutionäre
Dinge geschaffen. Bekannteste Beispiel ist der 3D-Drucker aus der
RepRap-Geschichte. RAMPS 1.4 + Arduino Mega 2560 und die Chinesen
kopieren diese Plattformen, gestalten die Platine etwas um in Namen wie
MKS Gen, SKR, etc ist aber immer noch der AtMega 2560. In größten Mengen
werden diese 3D-Drucker auf Arduinobasis jetzt kommerziell verkauft an
Dummies.
Nächstes Beispiel diese neuen 40W Laserdioden mit Schrittmoren, wieder
auf Arduino Basis. Damit können die Leute jetzt 3mm dickes Sperrholz
oder Acrylglas schneiden. Es gibt jetzt schon Laserdioden-Arrays, damit
kann man sogar 3D Metall drucken. Riesige teure CO2-Lasertubes werden
bald überflüssig. Zur Eingangspost: Laserdioden sind quantenmechanische
Bauteile. Quantenphysik ist sehr gefragt.
Zum Beispiel sollte man Rasterelektronenmikroskop,
Rasterkraftmikroskopie (vergleichbar mit CO2-Lasertubes)
quantenmechanischer machen, damit die Dinger nicht mehr so riesig und
teuer sein müssen. Die sollten viel kleiner und günstiger werden und für
alle zugänglich gemacht werden. Damit jeder das Verhalten der Nanobots
überprüfen kann bevor er sie zur Bekämpfung aller Krankheiten in seinem
Blut injizieren kann. Auch die Untersuchung von fragwürdigen
Medikamenten...
Axel schrieb:> Nichtverzweifelter schrieb:>> Jaja, Du hast wie immer recht,.>> also doch "Deutsche Smartphones">> Nunja, die MEMS Sensoren von Bosch Sensortec sind in fast jedem> Smartphone drinnen...
Und ne SIMCard von Siemens, MP3 aus Erlangen, die Produktion läuft am
Schluß über RF-Tester von Rohde&Schwarz, der ARM wird mit
Lauterbach-tools debuggt
> Nur weil Apple am Schluss einen Apfel aufpappt, bedeute das nicht> zwangsläufig, dass das Produkt aus den USA kommt...
Oder das die USA besonders Vorne wäre in Sachen (gesellschaftlicher)
Fortschritt.
Das ist ohnehin die Kernfrage hier, ist es für das Lebensniveau einer
Nation resp. dessen Bevölkerung nitwendig, daß deren
Forschung/Wirtschaft besonders 'fortschrittlich' ist?
Schon Europa zeigt, das Technischer Fortschritt nur einen Teil beiträgt.
Schweiz, Schweden, Dänemark sind nicht gerade als Technik-treiber
bekannt, trotzdem haben die ein sehr hohes Lebensniveau.
Ganz krass die Golfstaaten wie die Saudies oder Kuwaities. Oder
Russland/Sowjetunion - haben den Kosmos erobert aber ausserhalb Moskaus
stampft man in Gummistiefeln durch den sibirischen Morast zum
Hühnerrupfen auf dem Kolchos ...
Senf D. schrieb:> Nun übertreib aber mal nicht. Du musst Kosten auch immer in Relation zum> Einkommen setzen
Das ist in Deutschland ziemlich niedrig, beträgt durchschnittlich nur
die Hälfte der kalifornischen BayArea oder Schweiz, alleine der
Mindestlohn in Liechtenstein liegt auf der Höhe des
Durchschnittseinkommens Deutschlands, was meinst du, warum Deutschland
das Arbeitsland Europas ist und Chinesen inzwischen deutsche Firmen
kaufen um die Arbeit dorthin auszulagern.
Wir jammern über unerschwingliche Immobilienpreise, guck die dir in
Peking oder Shanghai mal an, oder eben Schweiz und BayArea, die lachen
über unsere Preise.
MaWin schrieb:> Wir jammern über unerschwingliche Immobilienpreise, guck die dir in> Peking oder Shanghai mal an, oder eben Schweiz und BayArea, die lachen> über unsere Preise.
Und wir lachen über die armen Hamster, die meinen, dort unbedingt leben
und Häuser kaufen zu müssen.
Leon schrieb:> Wozu braucht man all diese Themen als (Elektrotechnik-)Ingenieur?
Ich hätte da eher an
https://de.wikipedia.org/wiki/Tunneleffekt gedacht
und würde schon mal damit anfangen, in Statistik und
Wahrscheinlichkeitsrechnung besser zu werden..
Leon schrieb:> Wo und wie genau könnten die einzelnen Themen wichtig werden?
Zur Erweiterung des physikalische Grundverständnisses - Stichwort:
Allgemeinbildung. Kann man nie genug von haben.
:-)
Senf D. schrieb u.a.:
> Nun übertreib aber mal nicht. Du musst Kosten
(hier sind Stromkosten gemeint, Anmerkung von mir),
> auch immer in Relation> zum Einkommen setzen, und da geht in Deutschland doch die> Stromrechnung praktisch im finanziellen Grundrauschen unter,> wenn du nicht gerade von Grundsicherung leben musst.
Sag' das mal den Flaschen-sammelden Rentnern u.a.
(jedenfalls jenen, die KEINEN Asylstatus geltend machen können).
Felix schrieb im Beitrag #6572174:
> wer flscahen sammelt hat nicht richtig gearbeitet
Eben. Anders kann man sich die Situation von solchen Leuten nicht
erklären.
Anstatt den Arsch hochzukriegen haben sie bestimmt andere immer
beneidet, warum sie mehr haben.
MeisterSchüler schrieb im Beitrag #6572369:
> Was hat das mit Quantenmechanik zu tun?
Man könnte meinen Schrödingers Katze und die, die den Witz nicht
kennen..
Marcus schrieb:> Leon schrieb:>> Wozu braucht man all diese Themen als ...?>> Mit dieser Frage nie an ein Studium herangehen!
Grundsätzlich sage ich das auch immer, wenn in der Frage so ein nöliger
Unterton anklingt, der die Frage in 'was soll all der Sch..ss?'
transformiert.
Der TO behauptet jedoch, die Themen durchaus interessant zu finden und
will sich nicht davor drücken. Daher sollte die Frage, an welcher Stelle
dieses kontrete Wissen später in der Praxis Verwendung findet, durchaus
erlaubt sein.
Bernd W. schrieb:> Es wird anscheinend weiterentwickelt.> Ok, kann ja auch sein, dass die das nur machen, um das anderswo> weiterverkaufen zu können.>> Ansonsten haben die umfangreichen Testbetrieb mit realem Transport:> https://de.wikipedia.org/wiki/Transrapid_Shanghai> aber auch mit wirtschaftlichen Verlusten, vermutlich weil das Teil> irgendwie nicht "fertig" ist und der Anschluss fehlt.
Tja, dann passt das nicht zusammen. Entweder Verlusten oder die bemerken
das Potenzial und es wird weiterentwickelt. Wiki-pedia verlinkt
andauernd unseriöse Quellen wie welt-online oder Spiegel. Das erklärt
schon alles.
Gehen ist dem Transrapid überlegen. Entspannung, Entschleunigung,
weniger Burn Out, weniger Emissionen, weniger Energieverbrauch, kein
Eingriff in die Landschaft, viel frische Luft. Das ist die Zukunft.
Leon schrieb:> Wozu braucht man all diese Themen als (Elektrotechnik-)Ingenieur?
Weil man danach zu den Esotherikern wechseln kann?
Nein, mal im Ernst,das ist schon ein geiles Thema!
Wenn man bedenkt das sich Atome ja quasi in nichts auflösen,stellt man
irgendwann die Frage:sein oder nict sein?
Warscheinlich beides, wenn sich Atome nur zur Synchronisierung in
unserer Welt manifestieren.
Die Frage ist woher kommt die Information,also aus dem "Nichts" was zu
machen?
Tja...wir werden es nicht lösen, weil wir selbst das sind was wir
erforschen?:)...wir gehen ja ab einem gewissen Punkt wie gasförmig in
die Aussenwelt über.
Das Vakuum überwiegt, weil zwischen Proton und erstem Elektron
vergleichsweise 11km liegen würden, wenn man das Proton mit der Größe
eines Fußballs vergleicht.
Das ist nicht von mir sondern von Arthur Warnick,sehr zu empfeheln siene
Vorträge bei Youtube!
(ein Neutrino fliegt einfach durch uns durch und wir junken uns noch
nicht mal an der Stelle)
was sind das eigentlich für Vögel, die deinen Beitrag hier so negativ
bewertet haben?
Nikola Tesla wäre hier wohl ein besserer Gesprächspartner.
Gruß André
Ganz ehrlich: Ich finde, die Inhalte in diesem Forum sind stark an der
Grenze.... Man liest hier kaum qualifizierte Beiträge :C
Ich frage mich, wie man sowas im Internet einfach so veröffentlichen
kann....
Und jetzt das wichtigste:
Quantenmechanik ist wunderschön und macht Spaß!
Ein Großteil unserer modernster Technologie fußt auf der Quantemechanik!
Wie kann man nur so eine Frage stellen?
EinMitleser schrieb:> Wie kann man nur so eine Frage stellen?
Das ist beim heutigen Nachwuchs kein Wunder. Ich und ein Kollege hatten
letztes mal wieder ein Vorstellungsgespräch mit einem Absolventen
gehabt.
Frage 1: Welche Frequenz hat Gleichspannung? Wusste er nicht.
Frage 2: Wie hoch ist die Spannung aus der Steckdose? Angeblich 1
Million Volt.
Danach haben wir mit den fachlichen Fragen aufgehört.😂 Mich wundern
viele Fragen im Forum eh nicht mehr.
MfG
Ultimate Qwertz schrieb:> Das ist beim heutigen Nachwuchs kein Wunder. Ich und ein Kollege hatten> letztes mal wieder ein Vorstellungsgespräch mit einem Absolventen> gehabt.> Frage 1: Welche Frequenz hat Gleichspannung? Wusste er nicht.> Frage 2: Wie hoch ist die Spannung aus der Steckdose? Angeblich 1> Million Volt.
Das hast du doch jetzt erfunden, gib's zu. Das kann und darf nicht wahr
sein.
Senf D. schrieb:> Das hast du doch jetzt erfunden, gib's zu. Das kann und darf nicht wahr> sein.
Es ist echt. Was wir hier schon alles gehört haben, war manchmal echt
nicht mehr normal. Es gab auch Leute, die nicht wussten, wozu man einen
Gleichrichter braucht oder was ein Trafo ist. Oder wie man eine negative
Spannung erzeugt. Einer sollte das Schaltsymbol eines Widerstandes
zeichnen. Das wusste der Bursche auch nicht. Wir haben es für ihn
gezeichnet. Dann konnte er sich wieder an die "Grundlagen der
Elektrotechnik I" Klausur und an das Symbol erinnern.🙄
Die Kollegen aus der Softwareabteilung erzählen auch krasse Geschichten,
wo du nur noch lachen kannst.
MfG
Ultimate Qwertz schrieb:> Die Kollegen aus der Softwareabteilung erzählen auch krasse Geschichten,> wo du nur noch lachen kannst.
Erzähl uns gerne mehr, das klingt spannend. :-)
Wussten sie nicht, was ein Pointer ist? Oder noch nie von
Objektorientierung gehört?
Senf D. schrieb:> Wussten sie nicht, was ein Pointer ist?
Frag sie mal, was ein Poynting-Vektor ist. Da kommen, speziell bei
Informatikern, die lustigsten Antworten.
Es gibt sogar welche, die mäkeln die Rechtschreibung an. ;O)
EinMitleser schrieb:> Wie kann man nur so eine Frage stellen?
42.
Will sagen: es scheint, Du hast die Fage nicht verstanden/gelesen.
Ultimate Qwertz schrieb:> Das ist beim heutigen Nachwuchs kein Wunder. ...
Folgefehler.
Weich W. schrieb:> Deshalb stellen mehr und mehr Firmen auch lieber ...> ... Elektriker ein. Die wissen was sie tun und sind auch noch billiger.
Da habe ich andere Erfahrungen machen dürfen.
M.A. S. schrieb:> Da habe ich andere Erfahrungen machen dürfen.
Normal ist nach meinen Erfahrungen eher, dass Elektriker weder Pläne
lesen (können) noch wissen was eine Wasserwaage ist. Sry, warum sollen
Handwerker top sein, wenn die INgs angeblich flop sind. Das macht keinen
Sinn.
Besonders gruselig ist das Niveau im Bereich Fensterbau, Fliesenleger
und Installateure