5v zu +- 2,5V

Gast #6571092
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Hallo,

für die Umschaltung mehrerer 2 Farb LEDs, die Herstellerseitig 
antiparallel geschaltet sind, benötige ich eine -/+ 2,5V Versorgung. Mir 
stehen 5V Ausgansspannung zur Verfügung.
Nach einigem suchen bin ich auf den BUF634 gestoßen und hatte damit das 
Thema schon fast abgehakt. Nach einem Blick ins Datenblatt sehen ich, 
dass der von mir benötigten Strom von ca. 150 bis 230mA einen hohen 
Spannungsabfall im BUF verursacht. Somit ist der Puffer IC für mein 
Vorhaben nicht zu verwenden.
Welche Alternativen gibt es noch?
Das Einstellen der Symmetrie über Widerstände währe auch noch hilfreich, 
denn ich benötige eine leicht verschobene Mitte (grün und rot haben 
verschieden Spannungen).

Vielen Dank und viele Grüße!
#6571158
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(prx) A. K. schrieb:
> Die Dioden sind doch im vorigen Vorschlag schon drin.

>> die Herstellerseitig antiparallel geschaltet

Das verstehe ich so daß man da nicht einzeln ran kommt.

> Aber der '04 wird sich mit 230mA schwer tun.

Das verstehe ich ehrlich gesagt sowieso nicht. Wofür 230mA?
Antiparallel geschaltete LED kenne ich nur als Anzeige-LED.
Da reichen dann 10mA vollkommen aus.
Gast #6571213
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Das geht ja echt flott hier!

Ich hab vergessen zu erwähnen, dass das Schalten über einen 
Wechselschalter geschieht. Eine Seite auf Masse und die Andere auf 5V. 
Daher benötige ich den "Spannungsteiler".
Gast #6571545
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Robert schrieb:
> So ist der Aufbau.

Irgendwie mag ich das nicht so recht glauben, da du schon im ersten 
Beitrag von der "Umschaltung mehrerer 2 Farb LEDs" schriebst.

Hinzu kommt der Einwand, den ich auch so sehe:
Axel S. schrieb:
> Das verstehe ich ehrlich gesagt sowieso nicht. Wofür 230mA?
> Antiparallel geschaltete LED kenne ich nur als Anzeige-LED.
> Da reichen dann 10mA vollkommen aus.

Wenn das mehrere Duo-Led sind, kann man die sowieso nicht einfach 
parallel betreiben - man kann dann aber problemlos die Schaltung aus

Lothar M. schrieb:
1
           .--|<|--. LED rot
2
           |       |
3
           o--|>|--o LED grün
4
           |       |
5
           |       o----.
6
 5V--o \   |       |    |
7
        o--o       R2   R2
8
GND--o     |       |    |
9
           |       |    V
10
           |       |    -
11
           |       o----'
12
           |       |
13
           o--|>o--'
14
            Inverter
n-mal aufbauen (mit mehrfach Invertern).

Verlink doch mal ein Datenblatt der LED.
Gast #6571760
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Hier ist das Dateblatt der LED:

https://asset.conrad.com/media10/add/160267/c1/-/gl/000182172DS02/datenblatt-182172-osa-opto-ols-159-srg-xd-t-smd-led-mehrfarbig-1206-rot-gruen-12-mcd-2-mcd-140-2-ma-18-v-19-v-tape-cut.pdf

Unterm Strich sollen zu 12 Schaltern je eine LED umgeschalten werden.
Die Dioden sind in den Schaltern verbaut mit einem noch unbekannten 
Vorwiderstand. Wie hell die leuchten sollen und der damit fließende 
Strom ist noch unbekannt. Daher der max. Strom vom bis. Ich hätte gern 
eine Lösung für alle Scahlter/Dioden parallel und nicht unbeding für 
jeden Schalter einzeln.
Gast #6571767
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Der Schalter hat 4 Aus/Eingänge. Der Erste geht an eine Seite der LED 
(mit Vorwiderstand). Die andere Seite der LED ist mit der Wippe 
verbunden und ist auch nach außen geführt. Also Anschluß zwei. Und dann 
gibt es noch die beiden Kontakte auf die geschalten wird.
Beitrag #6571826 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6571900
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Robert schrieb:
> Hier ist das Dateblatt der LED:
>
> 
https://asset.conrad.com/media10/add/160267/c1/-/gl/000182172DS02/datenblatt-182172-osa-opto-ols-159-srg-xd-t-smd-led-mehrfarbig-1206-rot-gruen-12-mcd-2-mcd-140-2-ma-18-v-19-v-tape-cut.pdf

Das ist ein tolles Datenblatt. Der maximale erlaubte Durchlaßstrom ist 
nur für Pulsbetrieb gegeben. Aber sei es drum: 50mA bei 1:10 entspricht 
5mA Dauerstrich. Nicht 20mA.

> Unterm Strich sollen zu 12 Schaltern je eine LED umgeschalten werden.

Na also. Man braucht 12 Inverter.

> Die Dioden sind in den Schaltern verbaut mit einem noch unbekannten
> Vorwiderstand. Wie hell die leuchten sollen und der damit fließende
> Strom ist noch unbekannt.

Toll. Wie wäre es dann mal damit, das herauszufinden?

> Ich hätte gern
> eine Lösung für alle Scahlter/Dioden parallel und nicht unbeding für
> jeden Schalter einzeln.

Warum? Können die Schalter nicht einzeln betätigt werden?


Robert schrieb:
> Der Schalter hat 4 Aus/Eingänge. Der Erste geht an eine Seite der LED
> (mit Vorwiderstand). Die andere Seite der LED ist mit der Wippe
> verbunden und ist auch nach außen geführt. Also Anschluß zwei. Und dann
> gibt es noch die beiden Kontakte auf die geschalten wird.

Das verstehe ich nicht. Schaltbild?
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6571925
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Robert schrieb:
> Ich hab vergessen zu erwähnen

Das ist das Hauptproblem: dass der Rest der Welt anhand halbgarer 
Informationen wild drauflosraten muss.

Robert schrieb:
> So ist der Aufbau. An dem Schalter und den LEDs kann ich nichts ändern.

Auf dem Plan hat der Schalter ganz klar 3 Anschlüsse.

Robert schrieb:
> Der Schalter hat 4 Aus/Eingänge.

Was denn jetzt? 3 oder 4 oder wie oder was?

Axel S. schrieb:
> Das verstehe ich nicht. Schaltbild?

Und ein paar brauchbare Fotos, damit man kontrollieren kann, ob der Plan 
ansatzweise zu dem passen könnte, was da verbaut ist.
Gast #6571959
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Axel S. schrieb:
> Robert schrieb:
>> Der Schalter hat 4 Aus/Eingänge. Der Erste geht an eine Seite der LED
>> (mit Vorwiderstand). Die andere Seite der LED ist mit der Wippe
>> verbunden und ist auch nach außen geführt. Also Anschluß zwei. Und dann
>> gibt es noch die beiden Kontakte auf die geschalten wird.
>
> Das verstehe ich nicht. Schaltbild?

Vermutlich hat er einen DPST-Schalter - einen Schliesser für die LED und 
einen für die Last. Dann muß man eben noch einen Inverter spendieren.
z.B  SN74LVC2G14 Dual Schmitt-Trigger Inverter 
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74lvc2g14.pdf
1
       5V--.      .--|<|--. LED rot
2
           |      |       |
3
           |      o--|>|--o LED grün
4
           R3     |       |
5
           |      |       o----.
6
       \   |      |       |    |
7
GND--o  o--o-|>o--o       R2   R2
8
            Inv A |       |    |
9
                  |       |    V
10
                  |       |    -
11
                  |       o----'
12
                  |       |
13
                  o--|>o--'
14
                   Inverter B
Gast #6572721
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Du hast da ja nicht einmal separate Anschlüsse für die LED.

Die Schaltung mit dem Inverter wird funktionieren, wenn du das 
mechanische Problem des Einbaus löst.

Auch deine ursprüngliche Idee der 2.5V, die man z.B. mit einem 
Operationsvestärker(*) als Spannungsfolger und Spannungsteiler 
realisieren könnte, hat die selben Anforderungen an die Mechanik.

(*) z.B. 2 * 200mA https://www.ti.com/lit/ds/symlink/lme49726.pdf
#6573045
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Robert schrieb:
> Im original Zustand ist nur eine grüne LED verbaut
> und nach dem Umbau soll eine Dual LED integriert sein

So. Eine weitere Scheibe Salami.

Robert schrieb:
> die Herstellerseitig antiparallel geschaltet sind

Hier sah das noch ganz anders aus.

Nimm einfach zwei LEDs. Oder welche, wo drei Anschlüsse herausgeführt 
sind. Und dann verdrahtest du das so:
1
5V o---*--|>|--.
2
       |       R1
3
       |       |
4
        \------*---o zum µC
5
       |       |
6
       |       R2
7
GND o--*--|<|--´

Und schon geht das ohne eine Mittenspannung. Und mit getrennt 
einstellbaren Helligkeiten. Man, man, man. Kunden schickt das Arbeitsamt
Beitrag #6574000 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6574015 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6574018 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6574031 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6574038 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6590812
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Robert schrieb:
> Kann man einen LM386 zur Erzeugung der virtuellen Mitte nehmen? Oder
> mögen die Audionschaltkreise keinen DC oder driften mit der Zeit am
> Ausgang? Der liefert genügend Strom.

Du begreifst es einfach nicht, oder? Deine "Lösung", die 5V zu splitten, 
ist keine. Zuzüglich Exemplarstreuung liegt die Summe der Flußspannungen 
der roten und der grünen LED zu knapp an deinen 5V. Etwas Spannung muß 
schließlich noch am Vorwiderstand abfallen. Je weniger Spannung am 
Vorwiderstand bleibt, desto größer der Einfluß vom Exemplarstreuungen.

Wenn es um ein Paar LEDs gehen würde, könnte man darüber hinweg sehen 
und sagen du gleichst die Spannung halt ab. Aber du willst ja alle 12 so 
versorgen. Und das geht nicht!
(Firma: Hobbytheoretiker) #6590822
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Robert schrieb:
> Kann man einen LM386 zur Erzeugung der virtuellen Mitte nehmen?

Anstelle eines NE555 geht das schon. Die Rückkopplung mußt Du nur so 
machen, das der LM386 ein Rechtecksignal von 100-200Hz am Ausgang 
liefert.
Der kann dann genug liefern für den linken Teil des Prinzips:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/492940/LED_Dual_512223_2021-02-11.png
Das würde dann auch besser funktionieren als der Teil rechts im 
Schaltbild.
Gast #6591326
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Axel S. schrieb:
> Du begreifst es einfach nicht, oder? Deine "Lösung", die 5V zu splitten,
> ist keine. Zuzüglich Exemplarstreuung liegt die Summe der Flußspannungen
> der roten und der grünen LED zu knapp an deinen 5V. Etwas Spannung muß
> schließlich noch am Vorwiderstand abfallen. Je weniger Spannung am
> Vorwiderstand bleibt, desto größer der Einfluß vom Exemplarstreuungen.
>
> Wenn es um ein Paar LEDs gehen würde, könnte man darüber hinweg sehen
> und sagen du gleichst die Spannung halt ab. Aber du willst ja alle 12 so
> versorgen. Und das geht nicht!

Mit deiner Begründung kann ich was anfangen und verstehe deine Bedenken.
Die Seriensteung habe ich komplett außer Acht gelassen.
Aber an deinem Umgangston muss noch etwas gearbeitet werden.
#6591390
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Robert schrieb:

> Aber an deinem Umgangston muss noch etwas gearbeitet werden.

Nein. Es haben dir jetzt mehrfach verschiedene Leute gesagt, daß du 
auf dem Holzweg bist. Aber du hörst nur, was du hören willst und gehst 
auf Argumente überhaupt nicht ein.

Das ist kein Diskussionsstil der irgendwohin führt.

Du kannst froh sein, daß ich dir überhaupt geantwortet habe und dich 
nicht einfach ignoriere.
Gast #6591629
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Aus dem Schalter kann ich nur eine Leitung zusätzlich herausführen. Und 
somit ist deine Schaltung nicht umsetzbar. Daher hab ich mich für die 
Inverter Variante entschieden. Die LED wird durch eine Duale (ohne 
interne Brücken) ersetzt damit rt/gn jeweils einen eigenen Vorwiderstand 
erhalten kann.
Angehängte Dateien:
(Firma: Hobbytheoretiker) #6591894
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Robert schrieb:
> Daher hab ich mich für die
> Inverter Variante entschieden.


Es geht auch mit nur einem gemeinsamen Widerstand, da die LED nur 
sichtbar leuchten sollen.
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/pwm555.htm
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/bilder/pw555_01.gif

Du nimmst die Schaltung von Bild 1, siehe dort 1.2 (rechts oben). Über 
unterschiedliche Widerstände RT1 und RT2 stellst Du eine 
unterschiedliche Pulsdauer für High oder Low am Ausgang ein. Darüber 
kannst Du steuern ob alle roten oder grünen LED unterschiedlich hell 
oder gleich hell sein sollen. Und das funktioniert dann mit einem 
gemeinsamen Vorwiderstand, wie Du es ursprünglich machen wolltest. Die 
Streuung stört Dich dann übrigens auch nicht mehr.

Wenn Du nicht verstehst, wie das funktionieren soll, dann baue rechts 
von Deiner Schaltung
https://www.mikrocontroller.net/attachment/493741/Schalter_LED_V2.png
Einen zweiten Wechselkippschalter, den ein Kumpel permanent so schnell 
er schalten kann, hin und her schaltet. Du wirst dann sehen, das nur die 
LED blinkt, die Deiner Schalterstellung enstpricht, die mit der 
LED-Farbe signalisiert werden soll.
Gast #6594388
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Hier ist die aktuelle Schaltung. Ich hab zur optische Trennung einen 
Rahmen um den Schalter gelegt.

Wie die 555 Timer Schaltung funktioniert habe ich verstanden und finde 
den Ansatz sehr interessant. Aber die Ausführung mit dem Invertierer 
gefällt mir auf Grund der wenigen Bauteile besser. Denn die Schaltung 
wird 12x benötigt und nimmt somit mehr Platz ein.
Verwenden möchte ich diesen: SN74AHC1G04DBVR
Angehängte Dateien:

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