Netzteil EA-PS 7150-04A brummt - Fehler?

OP #7709207
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Leider komme ich mit der Reparatur dieses Netzteils nicht weiter. Ich habe hier nun mal einen neuen Thread aufgemacht um den "Markt" damit nicht weiter zu belasten.

Der primärseitig durchgebrannte 2. Trafo ist ab, welcher primär UND sekundär parallel zum 1. Trafo lag.

Die Thyristor-Vorregelung hält die Spannung an den Speicher-Elkos auf die eingestellte Ausgangsspannung + ca. 10V, der Rest wird mit den MOSFETs ausgeregelt. Es wird bei kleinen Spannungen periodisch nachgeladen, sodaß das Netzteil rhythmisch aufbrummt (stärker mit Lastwiderstand, in dem Fall 100 Ohm). Dabei blinkt die CC LED im gleichen Takt mit, als ob der Ausgangs-Strom zu hoch wäre und begrenzt würde!?

Wenn man also die Spannung langsam hoch dreht, dann klingt es wie eine anfahrende Dampf-Lock. Daher nenne ich das den "Dampflock-Betrieb". Ab einer bestimmten Spannung, bei 100 Ohm Last sind das ca. 100V, geht das Netzteil in "Dauerladungs-Betrieb" über und brummt permanent laut. Bei 150V und 100 Ohm gehen da 1,5A in meine Last, also 225W. Mein Leistungs-Messgerät zeigt mir aber 320W Eingangsleistung an. Ist das NORMAL? Sollte die Effizienz nicht wesentlich höher liegen?

Noch krasser ist es OHNE Last wenn man sich nur den kurzen "Lade-Stoß" anschaut. Mein Leistungsmesser zeigt da schon mal knapp 500W Eingangsleistung an. Auch eine sekundär-seitige Strommessung ergab über 400W, wurde also bestätigt.

Sekundärstrom des Trafos über 1 Ohm und gleichzeitig die Sekundärspannung mit dem Oszi geprüft. In der Spitze zieht der Ladestrom der Elkos da 12,5A aus dem Trafo! Dabei bricht die Trafo-Spannung komplett zusammen. Der Trafo selbst ist in Ordnung. Leerlauf 153 VAC, mit 100 Ohm Last 149 VAC. Dauerhaft sollte der Trafo so aber auch Schaden nehmen denke ich.

Die Thyristoren machen dicht wenn ich den Steuerschaltkreis TCA785 ziehe. MOSFETs regeln auch, sind nicht durch. Alle Dioden und Halbleiter geprüft, keine Kurzschlüsse gefunden. TCA785 getauscht ohne Erfolg. Es kommen dort die Pulse raus zur Zündung der Thyristoren. Scheint mir soweit korrekt. Ub von diesem IC bei 12V ist sauber.

Ist das rhythmische Aufbrummen und die hohe Leistungsaufnahme vielleicht "normal" bei diesen Netzteilen??? Konstruktionsbedingt? E/A spezifisch?

Wer weiß mehr?

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#7709273
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Am Firmenarbeitsplatz habe ich ein Netzteil von E/A (0-60 V; 0-2 A), älter als deins, das arbeitet nach dem gleichen Prinzip: Die Spannung an den großen Puffer-Kondensatoren wird stets einige Volt über der Ausgangsspannung geregelt oder gesteuert, das Nachladen erfolgt mit gepulstem Strom. Danach folgt ein üblicher (schneller und rauscharmer) Längsregler.

Das Netzteil gibt aber keine besonderen oder ungewöhnlichen Töne von sich. Beim Steigern der Last wird das leise Brummen nur etwas lauter. Einzig beim Einschalten kam zuweilen ein Knall, weil das Streufeld des Trafos das Blech des Gehäuses bis zum Kontakt mit den Trafoblechen angezogen hat. Ein Pappstreifen dazwischen brachte Abhilfe, auch das Brummen wurde dadurch etwas leiser.

Bei Nennlast (120 W) wird das Netzteil warm, aber nicht heiß. Ebenso bei geringer Ausgangsspannung und hohem Laststrom.

Von daher nehme ich an, "Dampf-Lok" und hohe Verlustleistung sind nicht normal.

Weil bei meinem Netzteil alles immer noch gut funktioniert habe ich mich damit nicht näher beschäftigt.

#7709396
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  1. Also wenn Ihr mich fragt, dann würde ich den Trafo erst mal ohne den ganzen Thyristorzauber testen, ob er noch gesund ist im Leerlauf sowie mit großer ohmscher Last. Es gab schon genug brummende Trafos mit lockeren Blechen usw. Wenn schon ein Trafo krank war, kann auch ein ähnliches Leiden beim 2. vorliegen?
  2. Dann kommt natürlich die Thyristorsteuerung ins Spiel, die auch bei gesunden Trafos Geräusche machen kann ...
  3. Es könnten natürlich nach Jahren auch Elkos ausgetrocknet sein? Man könnte man einen parallel schalten, um zu sehen, ob sich das "Dampflokverhalten" ändert?
#7709445
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V13 und V14 scheinen die Thyristoren für den Vorregler zu sein, aber X1...4 sind auf dem Plan offene Eingänge.

Mit dem geposteten Schaltplan komme ich nicht zurecht. Der ist unscharf, unvollständig (nur Reglerteil und so nicht funktionsfähig) und ohne Bauteilebezeichnungen. Damit kann zumindest ich nicht weiterhelfen. Und parallel geschaltete Trafos kann ich darauf nicht erkennen.

OP #7709512
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Sind die Elkos denn alle OK? Die dicken, C1-C10

Gute Frage. Problem ist, man kommt garnicht erst an die Unterseite der Platine heran ohne das Gerät komplett zu zerlegen. D.h. 2 große schwere Trafos AUSBAUEN, Kühlkörper bzw. Bauteile darauf demontieren, alle Anschlüsse ab, dann die Platine aus dem Gehäuse ziehen. Wer baut denn sowas?

Welchen Defekt könnten die denn haben? A) Kapazitätsverlust - da würde nur öfter nachgeladen werden oder? B) hoher ESR - so wie die die 12.5A aus dem Trafo saugen... eher nicht (oder was zieht da diesen Strom?) C) Leckstrom - siehe unten

  1. Also wenn Ihr mich fragt, dann würde ich den Trafo erst mal ohne den

ganzen Thyristorzauber testen, ob er noch gesund ist im Leerlauf sowie mit großer ohmscher Last.

Schon geschehen, siehe erster Post.

  1. Dann kommt natürlich die Thyristorsteuerung ins Spiel, die auch bei

gesunden Trafos Geräusche machen kann ...

Stimmt, aber periodisches Aufbrummen, dann bei Erhöhung der eingestellten Spannung schneller werdend wie eine anfahrende Dampf-Lok?

  1. Es könnten natürlich nach Jahren auch Elkos ausgetrocknet sein? Man

könnte man einen parallel schalten, um zu sehen, ob sich das "Dampflokverhalten" ändert?

Siehe oben unter A)

Oder mal hinter dem Gleichrichter ein Spannung einspeisen.

Hatte ich schon gemacht. 31V drauf und 0mA Leckstrom der Elkos oder sonstwas dahinter.

V13 und V14 scheinen die Thyristoren für den Vorregler zu sein, aber

X1...4 sind auf dem Plan offene Eingänge.

Genau da hängen die 2 Trafos parallel dran. Jetzt nur noch einer.

Mit dem geposteten Schaltplan komme ich nicht zurecht. Der ist unscharf,

unvollständig (nur Reglerteil und so nicht funktionsfähig) und ohne Bauteilebezeichnungen.

Der richtige Schaltplan dazu ist ein weiteres Problem. Dieser hier ist von einem anderen Netzteil gleicher Baureihe (EA-PS 7016-20A, 16V/20A). Die PCB Version ist genau die gleiche wie im Gerät, nur die Bestückung etwas anders. Es fehlen z.B. einige Bauelemente bei mir. Stückliste hab ich bei einem anderen gefunden (EA-PS 7032-200, 32V/20A) und mit angehangen. Schaltung ist bei beiden genau gleich, die Werte der Bauelemente stimmen fast alle überein mit meinem.

Hab den kompletten Plan mal als PDF mit angehangen. Dort sind die anderen Platinen mit drauf. Regler, DIP-Schalter etc.

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#7709552
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Der 723 ist 3 mal verbaut? Den würde ich erstmal tauschen. Kostet bei Reichelt knapp ein Euro

Ehrlich gesagt würde ich alles gesockelte austauschen.

Mache doch noch mal ein schönes Foto von oben. Aber vorher entstauben. Man sollte was lesen können. Aus Zeitgründen bin ich aber erstmal raus.

Thomas B.

PS: Sorry ich noch mal. Du kannst ja mal die 723 innerhalb des Gerätes vertauschen. Also V38 auf V49 oder so. Schau mal ob sich was ändert.

#7709575
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Der Sekundärstrom ist erschreckend "sinusförmig" bzw. resonant, dafür dass da eigentlich hart die Elkos zugeschaltet werden. Du hast 1 Ohm in Serie zum Messen, dennoch: ist da irgendwo noch eine Induktivität im Spiel? Die Trafos sehen "normal" aus, nicht nach Streufeld.

Bei den Philips PE164x ist auf der Primärseite eine Spule, sowohl bei den 400 W wie auch bei 1 kW Geräten.

OP #7709624
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Harry R. schrieb:

Der Sekundärstrom ist erschreckend "sinusförmig" bzw. resonant, dafür dass da eigentlich hart die Elkos zugeschaltet werden.

Das geht mir auch schon lange durch den Kopf. Ich hätte durch die Thyristoren bedingt 2 "harte Kanten" erwartet. Der 1 Ohm Widerstand in Serie ist ein Hochlast-Drahtwiderstand 100 Watt. Vielleicht liegt es daran?

Es sind z.B. auch einige bekannte 723 verbaut, die man mal messen könnte während des Lokomotivschnaufens. Evtl. stimmt eine Referenz nicht oder der Überstromsensor bekommt eine falsche Meldung?

Du kannst ja mal die 723 innerhalb des Gerätes vertauschen.

Guter Tip, danke! Werde ich gleich mal probieren und einen Ringtausch der LM723 vornehmen.

P.S. Sorry für das verstaubte Bild. War das erste Bild nach Öffnung des Geräts. Ich dokumentiere mir jede Reparatur mit Fotos und Notizen für später, daher sind Fotos bei mir Teil der Reparatur und gehören zu meinem Standard. Hab nochmal was für's Auge mit angehangen.

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OP #7709651
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Tausch 2x LM258 - keine Veränderung Ringtausch 3x LM723 - keine Veränderung

Elkos 10x 470µF gemessen (parallel zu 6,8kOhm) => ~4200 µF

Bilder sagen mehr als Worte, daher hab ich nun mal ein Video gemacht:

https://c.gmx.net/@639762922117005614/jnFQJh6uQU6Vhfd8hsOtyw

Lastwiderstand ist 100 Ohm.

DMM links: Spannung über den Elkos DMM rechts: Ausgangsspannung

Anmerkung: Ich habe das Netzteil als gebraucht erhalten, weiß daher nicht was "normal" ist. Auch wurde daran schon mal herumgebaut. Konnte dies allerdings nicht mit dem Problem in Verbindung bringen da die Modifikationen andere Sachen betrafen.

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#7709678
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Das mit den Trafos ist unklar: Es sind 2 grosse, einer defekt. Weiterhin 3 kleine Fabrikat "era". Sowie 2 Zündübertrager "VAC" ; lt. Stückliste sind das T4 , T5.

Wo ist T3 , fehlt im Schaltbild. Oder es fehlt weitere Schaltbildseite.

In Stückliste sind T1 , T2 und T3 kundenspez. Typen. Wo sind die 3 blauen "era" im Schaltbild?

Wenn ein Trafo defekt und jetzt abgeklemmt ist, wie soll die Funktion des Geräts ohne ihn gehen?

Der durchgebrannte Trafo ist welcher? Man sollte den Fehler in seinem Bereich suchen, denn ohne Grund ist er sicher nicht so heiss geworden.

OP #7709684
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Klaus F. schrieb:

Wo ist T3 , fehlt im Schaltbild. Oder es fehlt weitere Schaltbildseite.

T3 ist genau unter T2 im Schaltbild.

In Stückliste sind T1 , T2 und T3 kundenspez. Typen. Wo sind die 3 blauen "era" im Schaltbild?

Na eben T1, T2 und T3 !

Wenn ein Trafo defekt und jetzt abgeklemmt ist, wie soll die Funktion des Geräts ohne ihn gehen?

Du hast offenbar nicht richtig gelesen. Also nochmal für Dich persönlich: Die 2 großen Trafos sind nicht auf dem Schaltbild eingezeichnet. Sie liegen an den Klemmen X1...X4 oben links, und zwar parallel. Einer davon ist entfernt da defekt.

Der durchgebrannte Trafo ist welcher? Man sollte den Fehler in seinem Bereich suchen, denn ohne Grund ist er sicher nicht so heiss geworden.

Wo denn genau?

#7709749
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Ham R. schrieb:

Elkos 10x 470µF gemessen (parallel zu 6,8kOhm) => ~4200 µF

In der Stückliste und lt. dem Bild sind das jeweils 4700 µF mit 50 V, ist das bei dir ein Schreib- oder MeßFehler? Nur erklärt sowas nicht die Geräusche, eher ein Rippel auf der Spannng Was sind denn R19 - R24 für Werte? Die Stückliste ist ja auch ne Zumutung, die Trafo-Daten der beiden Haupt-Trafos fehlen, wie soll ein Netzteil 100V- oder gar 150V- mit nur 50-V Elkos bitte bringen, sind da 2x Kreise in Reihe geschaltet? Es gibt keine echte GleichRichtung über eine Grätzbrücke, sondern so eine getaktete mit Tyristoren, was sind denn das für Frequenzen mit denen die angesteuert werden? Verkraften das die Elkos so ohne weiteres, wenn die nun schon unter dem Wert von 10% der Original-Kapazität sind? Die Kenndaten von denen wären vllt. mal wichtig, obwohl sie ja wohl lange gehalten haben. Wenn ein Trafo von den 2en durchbrannte war der wohl überlastet, bei reiner Parallelschaltung auch kein Wunder, er hatte wohl bessere Werte. So eine Konstruktion ohne Entkoppelung der beiden Trafos ist doch grenzwertig, das Ergebnis dessen ist der Ausfall ja nun? Nur muss dann ja wohl eine extreme Last gezogen wurden sein um das auszulösen? Nun gibt es vllt. erstmal genug zu klären?

Klaus F. schrieb:

Wenn ein Trafo defekt und jetzt abgeklemmt ist, wie soll die Funktion des Geräts ohne ihn gehen?

Na mit nur noch halber Leistung, T2 und T3 sind direkt untereinander, schon etwas doof gezeichnet. Ein nicht sinus-förmige Stromentnahme mit der Taktung könnte vllt. schon so einen Fe-Trafo in die Kniee zwingen, mit dem Impulsströmen? Irgendwelche Entstörglieder oder Schutzschaltungen sind da ja nicht zu sehen. Das Konzept wird nicht so oft angewendet, u. schon gar nicht in LaborNetzGeräten.

#7709841
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Kalle S. schrieb:

Dies stimmt so nicht. Habe ich schon mehrfach gesehen. Auch in vielen Labornetzgeräten von Statron findet dieses Prinzip Anwendung

Statron hat für u.a. Conrad die SNG40 gebaut, da waren Relais drin, welche die SpulenWicklungen zu- oder wegegschalten haben wgn. der sonst zu hohen Verlustleistung bei nur max. 5 A. Es gab auch noch ein Prinzip was auf der Netzseite vor dem Trafo primärseitig eingesetzt wurde, mit einem Triac- oder Thyristor-Steller, welcher seinen Regelwert für die Leistung auf der sek. Seite als Stellwert bekam. Das wurde mal in einer Elektor so um das Jahr 1995 als Projekt für ein 400 Watt NT gebracht.

#7709847
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Kalle S. schrieb:

Nevs schrieb:

Das Konzept wird nicht so oft angewendet, u. schon gar nicht in LaborNetzGeräten.

Dies stimmt so nicht. Habe ich schon mehrfach gesehen. Auch in vielen Labornetzgeräten von Statron findet dieses Prinzip Anwendung

Nicht ganz. Statron und v.a. Gossen verwenden eine zusätzliche Drossel und Freilaufdiode und machen Phasenanschnitt über die ganze Halbwelle im Gleichrichter - vom Prinzip also ein Step-Down Wandler bei 100 Hz mit einfacher PWM-Steuerung.

#7709999
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Klaus F. schrieb:

Also nochmal für Dich persönlich:

Ich kann auch freundlich https://www.schrott24.de/altmetall-ankauf/elektronik/

So etwas kommt nicht in den Schrott. Manche Leute wünschen sich so etwas zu Weihnachten. Oder kaufen das von Ebay für überhöhte Preise.

150V bei 4A. 600W ist schon eine Hausnummer. Ein neues Gerät wäre mir zu teuer.

Ist R19 –R24 der Shuntwiderstand? Hast Du den gemessen?

PS: Wahrscheinlich wird man nicht drum herumkommen das Gerät komplett zu zerlegen. Deswegen hat es auch der Vorbesitze verkauft. Die Platine von unten wäre interessant.

#7710126
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Ham R. schrieb:

Sekundärstrom des Trafos über 1 Ohm und gleichzeitig die Sekundärspannung mit dem Oszi geprüft. In der Spitze zieht der Ladestrom der Elkos da 12,5A aus dem Trafo!

Bedenke : bei einer Verdoppelung des Nennstromes erhöht sich die Verlustleistung um das Vierfache! Da hilft auch eine kurzzeitig geringere Belastung nicht viel weiter. Woher das Pumpen kommt kann ich jedoch auch nicht sagen.

OP #7710479
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Man nimmt doch keine solchen "Messleitungen"!

Wieviel Strom wird da wohl durchgehen bei Messung der Kapazität mit diesem Tester? In der Praxis hat sich das als vollkommen irrelevant herausgestellt. Wo überhaupt eine "bessere" Messleitung dort einstecken? Ich wollte lediglich die Kapazitätmessung meines LCR-Meters nochmals bestätigen und ggf. einen brauchbaren ESR sehen. Beides hat geklappt, keine nennenswerte Diskrepanz. Der ESR wird mit 0.51 Ohm angezeigt, also liegt der R der Messleitungen noch weit darunter.

Ist R19 –R24 der Shuntwiderstand? Hast Du den gemessen?

Es gibt bei meinem Modell nur den R19. Dieser besteht aus einem dicken Draht im Milli-Ohm Bereich.

Im Anhang Bilder der Thyristor-Gate Ansteuerung von V14 im Dauer- und Pump-Betrieb ("Dampflok"). An V13 sieht es genau gleich aus. Es kommt offensichtlich von der (falschen?) Ansteuerung durch den TCA785 her (schon getauscht). Kann das Pumpen denn also normal sein?

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Gast #7710495
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Ham R. schrieb:

Man nimmt doch keine solchen "Messleitungen"!

Wieviel Strom wird da wohl durchgehen bei Messung der Kapazität mit diesem Tester?

Diese Leitungen bestehen meist aus ganz dünnem Stahldraht und haben daher ratzfatz einen Widerstand von mehreren 100mOhm.

Kann das Pumpen denn also normal sein?

Keinesfalls. Schau dir doch mal die Spannung an den Elkos mit etwas Last an. Ich vermute, dass der eine Thyristor gar nicht gezündet wird, du also eine Einweggleichrichtung hast, wegen eines Fehlers der Ansteuerung.

OP #7710507
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Danke für den Hinweis!

Spannung über den Elkos... werde ich nachher nochmal messen.

Mein Leistungsmesser zeigt derzeit an: Standby: 58W / 1.00 cosφ Bei Dauerbetrieb 150V/1.5A (225W/100 Ohm): 281W / 0.82 cosφ

Somit 80% Effizienz, kommt also hin. Nur der Pumpbetrieb verwirrt das Messgerät, bzw. wurden dort schon mal bis zu knapp 500W angezeigt und auch mit DMM an Sekundärseite des Trafos bestätigt (ich meine es waren ca. 2,5...3Aac in der Spitze - wenn man sich das Oszi-Bild anschaut kein Wunder).

OP #7710737
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1dB - bitte sehr! Was meinst Du mit DB? Ein(e) Datenbank?

Das ist ein normales Energiekostenmessgerät mit ein paar nützlichen Messwerten. Wie genau das ist kann ich nicht sagen, aber mit meinem TrueRMS DMM den Strom gemessen kam das im Vergleich fast hin.

Hab es gestern nicht mehr geschafft mit messen bzw. oszillografieren, mach ich aber später noch.

OP #7710871
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Danke!

DB - Database (fehlte noch)

Bei 'DS' hätte es bei mir wohl gleich "klick" gemacht.

Im Anhang die Oszillogramme sowie die Bedienungsanleitung des Energiekostenmeßgerätes. Ist schon etwas älter.

Nicht wundern, ich habe testweise am Poti UDS gedreht, weshalb erst bei Absinken der Spannung auf "Ausgangsspannung + 2.5V" nachgeladen wird, nicht schon bei "Ausgangsspannung + 10V". Dadurch ist das Pumpen weniger häufig bei kleinen Ausgangsströmen/-spannungen.

Wohlgemerkt oszillographiert über den 10x 470µF Elkos, NICHT am Ausgang!

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OP #7710997
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TrueRMS DMM (PeakTech)

U_netz = 235,5 V I_max = 1,9 A (150V*1,5A = 225W P_out) P_in = 447 W

Energiekostenmessgerät zeigt an: 280 W / 0.82 cosφ

Woher kommt die starke Diskrepanz? Einer von beiden lügt. Ich denke es ist das Energiekostenmessgerät, wobei aber NUR dieses die Phasenverschiebung mit einrechnen kann. Dann müßte ja das die "wahre" Scheinleistung sein, oder? Wirkleistung wäre ja bei 1.00 cosφ, korrekt?

Das PeakTech hat sich bisher immer als recht genau erwiesen, allerdings habe ich mit nicht-sinusförmigem AC damit noch keine Erfahrungen.

Anderes billig-DMM

U_netz = 233 V I_max = 1,30 A (150V*1,5A = 225W P_out) P_in = 303 W

Auh weih... welchem soll man glauben?

#7711090
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Du weist ja das man die Leistung nicht mit dem Multimeter messen kann. Einfach P=UxI wäre zu einfach. Strom und Spannung sind phasenverschoben

Deine beiden DMM kannst Du mal mit einer Ohmschen Last vergleichen. Da traue ich lieber dem Energiekosten-Messgerät. Wobei das auch erhebliche Toleranzen hat.

PS: Ich denke mal der eine Trafo ist einfach überfordert. Deswegen die Geräusche. Der benötigt ja auch viel länger um die 10 Elko´s aufzuladen. Eigentlich müsste man 5 Elko´s abklemmen.

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OP #7711220
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Das ist richtig, daß der einzelne Trafo nun überlastet ist. Allerdings würde das Entfernen der 5 Elkos nicht den Strom vermindern sondern nur die Ladezeit halbieren.

Du weist ja das man die Leistung nicht mit dem Multimeter messen kann.

Deswegen hab ich ja geschrieben "...wobei aber NUR dieses die Phasenverschiebung mit einrechnen kann. Dann müsste ja das die "wahre" Scheinleistung sein, oder?"

Ist ja nicht bloß die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung sondern viel mehr ein verzerrter, nicht-sinusförmiger Strom.

Deine beiden DMM kannst Du mal mit einer Ohmschen Last vergleichen.

Das werde ich auf alle Fälle mal machen. Problem ist eine rein ohmsche Last zu finden. Meine Hochlast-Widerstände sind nun mal alle Draht und daher induktiv. Könnt man aber ggf. vernachlässigen!? Muß ich mir auf dem Oszi vorher anschauen bevor ich die 3 Messgeräte mal gegeneinander antreten lasse.

So, das eigentliche Problem um das es hier geht ist aber nach wie vor ungelöst.

#7711267
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Ham R. schrieb:

So, das eigentliche Problem um das es hier geht ist aber nach wie vor ungelöst.

Ist das jetzt das Brummgeräusch oder die komischen Ineffizenzwerte? Den Trafo schon mal "akustisch" angeschaut, ob der richtig montiert ist, also an den Füßen. Sowas wie ein Typenschild, also mit Parametern des NT und Werte des Trafos vor dem GR, gab es hier noch nicht? Die Maße des nun nur noch einen Trafos sind auch geheim? Wie groß ist denn die Netz-Si auf der Primärseite, u. dort geht es gleich direkt in den Trafo rein, nur noch ein Schalter und die Si davor, keine PFC o.ä.? Würde sowas heute eigentlich so noch zugelassen werden, mit der Leistung und der Regel-Methode? Bei SNT fängt das ja schon ab 75 W mit Pflicht zur PFC an.

OP #7711349
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Hier das Ergebnis für eine 60W Glühlampe an Netzspannung (Sinus):

Olympia EKM-2000: 57-59 W (1,00 cosφ) PeakTech DMM: 0,260A * 233,6V = 60,7W EOSAN DMM: 0,24A * 230V = 55,2 W

Gut zu wissen, aber bei verzerrtem Strom weiß ich deshalb immernoch nicht welchem davon ich den meisten Glauben schenken kann.

Die Eisenkerne der Trafos sind 120x100x75mm groß.

Jeder Trafo ist mit T4A abgesichert. Das ganze Gerät dann nochmal mit T8A.

Es gibt keine PFC, noch nicht mal ein Entstörfilter. Lediglich einen C26 mit 220nF/250V parallel zum Netz (siehe Schaltbild).

Würde sowas heute eigentlich so noch zugelassen werden, mit der Leistung und der Regel-Methode?

Höchstwahrscheinlich nicht.

Auf dem Typenschild steht: Nennstrom 4,5A und Nennspannung 230V. Das wären 1035W! Bei maximal 150V * 4A = 600W läge die Effizienz bei gerade einmal bei 58%.

Ist das jetzt das Brummgeräusch oder die komischen Ineffizenzwerte?

Lassen wir die Ineffizienz erstmal aussen vor, obwohl ich glaube das es bei Volllast garnicht zu schlimm ist und im Rahmen des Erwartbaren liegt.

Es geht um das kurze "periodische" Aufladen der Elkos (was dann den Trafo zum Brummen bringt und ihn überlastet). Man würde denken, daß kontinuierlich zumindest "etwas" geladen wird, die Ladestöße/Zündungen also viel schneller aufeinander folgen sollten auch bei k(l)einer Last, sodaß sich ein "leises, angenehmes Dauerbrummen" einstellt, aber kein lautes, brummendes Pumpen!

Je mehr ich aber darüber nachdachte, desto mehr verfestigte sich der Gedanke, daß es am "Konzept" des Geräts liegt. Wurde es tatsächlich so konzipiert? Oder irgendwas stimmt mit der Beschaltung des TCA785 nicht, welcher bereits gewechselt wurde.

Dann wird der Trafo ja noch überlastet. Hatte es mal mit 5 Ohm in Reihe auf der Sekundärseite probiert, aber das periodische Auf-Brummen blieb natürlich, war vielleicht etwas leiser, schwer zu sagen. Evtl. müßte man einen größeren R dort einfügen. Geht natürlich alles zu Lasten der Effizienz, ganz abgesehen von der Wärmeentwicklung.

Besser wäre es hinter dem Gleichrichter eine große Drossel mit Freilaufdiode einzufügen, um einen langsameren Anstieg des Ladestroms der Elkos zu erreichen. Ob das allerdings reicht um den Trafo vor Überlastung zu schützen? Wir haben es ja mit unterschiedlichen (Pump-)Frequenzen zu tun, somit kann man die Drossel nicht "fest" dimensionieren, muss sich aber an der untersten Frequenz orientieren. Vermutlich also beides, Drossel (mit paralleler Freilaufdiode) um den anfänglichen Aufladestrom der Elkos zu begrenzen, dann in Reihe noch einen R von vielleicht 4,7 Ohm.

Idealerweise sollte man die Ansteuerung mit dem TCA785 überarbeiten.

Was meint ihr? Übersehe ich was? Gibt es doch einen Defekt?

#7711497
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Vllt. noch mal zum besseren Verständnis, dein Netzteil läuft nur noch mit dem einen von ursprünglich 2x Leistungstrafos, und dich wundert nun warum das NT in der Konstellation solche Geräusche macht? Wenn dem so ist, willst du uns hier ein wenig mit ChaosTheroie beschäftigen oder ist dir nicht klar dass sowas völlig unlogisch ist? Bau das NT wieder so auf wie im Ausgangszustand und schaue dann ob die Geräusch weg sind, fertig.

In einem Autoforum würde das auf einen Fall mit nur halb funktionierenden Motor hinauslaufen, da wäre klar was für Antworten kommen, hier wird nach Theorien geforscht die völlig irrelevant sind.

Woran ist denn nun der andere Trafo gestorben, das wäre vllt. mal Überlegung wert? Wenn der primärseitigen Kurzschluß hat, müsste ja die Netz-Si. ausgelöst haben, und der hier drunter auf dem Bild ist das nicht? https://www.mikrocontroller.net/attachment/641709/trafo.jpg

Nach normaler Logik baut man sowas in den Original- oder Ausgangszustand zurück und schaut dann wieder was geht. So spinnt doch das Gerät mit nurf 50% "Motorleistung", da sind solche Geräusche vllt. normal.

OP #7711546
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Für die einen ist es Chaos-Theorie, für andere Ingenieurskunst.

Bau das NT wieder so auf wie im Ausgangszustand und schaue dann ob die Geräusch weg sind, fertig.

Danke für die vielen schlauen Ratschläge.

Zum einen gibt es: A) dafür wohl kaum einen elektrisch & mechanisch passenden Trafo und B) würde ich da sowieso keine großen Summen hinein investieren wollen da das defekte Netzteil ein Geschenk war UND ich wohl kaum mal mehr als 48V brauchen werde (wofür ich schon ein Festspannungsnetzteil habe).

Bleibt also genau welche Option übrig? Richtig, Modifikation und Reduzierung auf halben Strom (2 A) bzw. halbe Leistung (300W). Das erfordert natürlich eine gewisse geistige Arbeit, die ich in diesem Falle aber gern bereit bin zu leisten. Man lernt ja viel dabei, und unterhält hier ganz nebenbei noch die ganze Forum-Community und interessierte Öffentlichkeit mit.

Woran ist denn nun der andere Trafo gestorben, das wäre vllt. mal Überlegung wert?

Sag Du es mir. Ich denke darüber schon lange nach und meine es könnte ggf. doch ein Defekt im Netzteil sein, sodaß selbst ZWEI parallele Trafos überlastet werden. Der verbliebene Trafo war halt etwas stärker, bzw. hatte dieser keinen Windungskurzschluß.

Ja, richtig erkannt, DAS im Bild ist der verschmorte Trafo. Unten sieht man den verschmorten Draht. Die Sicherungen waren natürlich beide durch, Trafo- und Geräte-Sicherung.

#7711628
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Ich dachte er hätte alle Halbleiter nach gemessen. Wahrscheinlich nicht.

Wenn die Thyristoren nicht voll durchzünden, muss es ja in der Ansteuerung mit dem TCA785 liegen. Die Thristoren werden wohl funktionieren. So habe ich das jedenfalls verstanden. Man kann sich ja auch ein bisschen nach dem DB richten.

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#7711697
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Ham R. schrieb:

DAS im Bild ist der verschmorte Trafo. Unten sieht man den verschmorten Draht. Die Sicherungen waren natürlich beide durch, Trafo- und Geräte-Sicherung.

Da ist aber nicht die Netzwicklung, sondern die der ca. 110 V Wicklung offen gelegt, also ist es wohl kein primärer sondern eher sekundäsrseitiger Wicklungsschluss? Womit die Ursache eher auf der primären Last-Seite zu suchen wäre. Bei der Methode der impulsartigen gesteuerten Belastung wundert mich nicht dass ein Trafo dabei Schaden nehmen kann. Das Konzept der Gleichrichtung könnte die Ursache dafür sein. Der Voreigentümer will sich dazu wohl nicht äußern wann und wie das passiert ist?

Das Thyristoren nicht voll, sondern nur halb durchsteuern, ist auch mal was ganz Neues?

OP #7711716
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@ Nevs Nach vielen Jahren in der Elektronik und mehreren bereits erfolgten Messungen an diesem Gerät hier wage ich zu behaupten die Primär- und Sekundärseite des Trafos sehr wohl bestimmen zu können. Wie kommst Du auf 110V? In der oberen Kammer liegt die verkohlte Primär-Seite (230Vac), in der unteren Kammer die Sekundär-Seite (150Vac). Ja, das die Thyristoren nicht voll durchsteuern finde ich auch komisch. Vielleicht hat damit hier jemand mehr Erfahrung. Mit Thyristoren kenne ich mich zugegebenermaßen nicht so gut aus. Volles Durchsteuern würde aber die Trafos NOCH mehr belasten. Sollte klar sein.

@H.H

Richtigen Schaltplan dieses Teils zeichnen, dann sieht man wie die funktionieren sollte.

Das IST prinzipiell der richtige Schaltplan! Nur fehlen 3 der MOSFETS, alle Shunt-Widerstände bis auf R19, und einige Werte der Bauelemente sind anders.

Ich muss es nun zum 3. Mal sagen: Die PCB ist GLEICH und stimmt mit dem Schaltplan zu 100% überein. Lediglich sind einige der Bauelemente im Schaltplan hier nicht bestückt. Im Anhang daher nochmals ein Foto für alle Zweifler.

@Lu Oszillogramme von all dem findest Du weiter oben.

@Thomas B. Ja, das Datenblatt vom TCA785 habe ich schon lange gelesen. Irgendwo hier muß der Fehler sein, wenn es denn einer ist.

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#7711723
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H. H. schrieb:

Das Blockdiagramm von Seite 2 verwenden, da sieht man besser wie der Chip funktioniert.

Naja Du bist Ing. Dann ist das verständlich Ich als Hobbylöter komme besser mit dem anderen Plan klar :-)

An den TO: Messtechnisch bist Du doch gut ausgerüstet. Und Du willst was lernen. Also zieh das jetzt durch. Vielleicht lernen sogar die alten Säcke (Ich auch) noch etwas dazu. Wenn hier einige Leute und vor allem Hinz mithelfen müsste das funktionieren.

Gruß Thomas B

#7711774
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Ham R. schrieb:

Wie kommst Du auf 110V?

Wie kommt man denn auf 150 V- aus einem Trafo mit Grätz-GR und einer Wicklung? Da gibt es ne ganz einfache allgemeine Formel, und wenn du nicht mal den anderen Trafo mit der U~ gemesssen hast ist klar dass solche banalen Fragen kommen. U~(sek.Trafo) x 1,4 = U- , abzgl. der 2x Dioden und dem U-Abfall der Längsregel-Transen, also rückwärts 150 / 1,4 ergibt ca. 110 V~. 110 V~ x 1,4 = 154 V- nach Gleichrichtung und Elkos.

In der oberen Kammer liegt die verkohlte Primär-Seite (230Vac), in der unteren Kammer die Sekundär-Seite (150Vac).

Und ich mache jede Wette dass unter dem anderen Isolierpapier der Draht erheblich dünner ist, was daraus zu schlußfolgern wäre, dass dies die Netzwicklung ist, und nicht die mit dem rel. dicken Draht, welche man jetzt sieht. Mach doch einfach mal das andere Papierle vom Trafo runter und stell dann das Bild noch mal ein?

Ham R. schrieb:

Ja, das Datenblatt vom TCA785 habe ich schon lange gelesen. Irgendwo hier muß der Fehler sein, wenn es denn einer ist.

Was funktioniert denn nun nicht, lässt sich das NT in der U und im Strom regeln und belasten, mal von den komischen Geräuschen abgesehen?

(Firma: Hobbytheoretiker) #7711924
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Es wäre sinnvoll die Trafos (hier die noch funktionierenden großen Trafos) ohne weitere Beschaltung ans Netz zu hängen. Vielleicht brummt der Trafo so bereits schon recht laut. Bei Leistungstransformatoren ist es meistens so, wenn diese laut werden, leben diese nicht mehr lange.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7711999
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Lu schrieb:

Langsam drehen wir uns im Kreis.

Oben hatte ich noch vergessen zu erwähnen das noch eine Last hart geschaltet werden sollte um zu hören, wie laut das klicken ist.

So ein Trafo kann auch laut brummen, wenn die Thyristoren die Halbwellen unterschiedlich schalten.

Das kann passieren, wenn einer der Thyristoren gar nicht schaltet, diese zu "unterschiedlich" angesteuert werden oder Spannungsabfall und Haltestrom zu sehr abweichen.

Ham R. schrieb:

offensichtlich von der (falschen?) Ansteuerung durch den TCA785 her

Der wird vermutlich durch die dabei auftretenden Netzstörungen selbst wieder gestört, Das passiert, wenn der Spannungsverlauf nur über einen Widerstand und geclampt über die Dioden am Pin 5 zugeführt wird.

OP #7712062
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@Nevs Oh je...

@Lu ACK Ich schrieb bereits, daß die TCA785 Betriebsspannung an Pin 16 sauber ist.

@Thomas B

Messtechnisch bist Du doch gut ausgerüstet. Und Du willst was lernen. Also zieh das jetzt durch.

ACK

Du schreibst, da wurde schon mal rumgebastelt. Sind denn noch die originalen Thyristoren drin?

Berechtigte Frage. Anstelle der S6055W laut Stückliste (V13,14) sind hier ebenfalls S2020 verbaut (wie V17 am Ausgang, OverVoltageProtection). Diese brauchen sogar noch weniger Gate-Strom (1mA vs. 5mA) um zu zünden, und noch weniger Haltestrom (40mA vs. 60mA) um an zu bleiben.

Mache mal ein Oszillogramm von den Zündimpulsen.

Reicht das nicht? https://www.mikrocontroller.net/attachment/641870/thyristor_gate1.jpg https://www.mikrocontroller.net/attachment/641871/thyristor_gate2.jpg

@Dieter D. Bitte nochmals Post 1 lesen und das Video weiter unten anschauen. Danke!

@ArminX

Was macht die Spannung an den Elkos? Ist diese, Ohne Last am Ausgang, stabil verschiedenen Voreinstellungen stabil?

Kann prinzipbedingt nie stabil sein. Oszillogramme oben.

Was macht die Ausgangsspannung bei verschiedenen Voreinstellungen? Ist diese stabil?

Prinzipiell ja, die Ausgangsspannung ist zumeist stabil von 1...150V. Nur im "Pump-Betrieb" scheint er sich selten mal zu verschlucken und sackt dann schonmal 1-2V ab. Das passiert vor allem wenn man zuvor die Spannung heruntergedreht hat, bis er sich wieder fängt und richtig eingepegelt hat.

Merke: Alle Messungen hier sind mit Strom-Begrenzung auf Maximum gedreht (2A, bereits intern begrenzt). Nicht zu vergessen auch die blinkende CC LED die auf eine Strombegrenzung am Ausgang hindeutet - was auch nicht sein kann. Diese kam auch schon vor der internen Begrenzung, also bei 4A maximalem Ausgangsstrom.

An 100 Ohm: 0 - 45V Pump-Betrieb - CC LED aus 46 - 95V Pump-Betrieb - CC LED blinkt im Takt 95 - ca.100V Pump-Betrieb/Dauerbetrieb Übergang - CC LED aus ca.100 - 150V Dauerbetrieb - CC LED aus

Bei 46V fängt die LED an im Takt zu blinken, heißt bei 0,46A an 100 Ohm, weit unter 2A. Ab ca. 95V geht sie wieder aus. Sehr merkwürdig.

@H.H.

Das ist mehr ein Verdrahtungsplan, und ziemlich unübersichtlich dazu.

ACK

Das Beispiel ist auch so murksig gezeichnet.

ACK

Das Blockdiagramm von Seite 2 verwenden, da sieht man besser wie der Chip funktioniert.

ACK, hatte ich mir schon genau angesehen, bin mir aber über einiges nicht so im klaren.

Prüfe mal wo R45 wirklich angeschlossen ist.

R45 geht vom 12V-Regler V28 bis zum Pin 11 des TCA. Wie auf dem Plan. Mit Durchgangsprüfer nochmals bestätigt.

Pin 16 (Vs) sauber bei 12V Pin 1 (GND) geht auf den 12V Massepunkt (V28 GND) - Durchgang 0 Ohm

Pin 11 Oszillogram folgt später.

Gast #7712074
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Ham R. schrieb:

Sind sie nicht. Von Pin11 zu beiden Kathoden von V35 und V59 => 0 Ohm

Glaub ich dir ja, aber die Schaltung macht so einfach keinen Sinn.

Edit:

Mea culpa, ich hab übersehen, dass der Eingangswiderstand an Pin11 etwa 15kOhm beträgt.

Miss aber auf jeden Fall die Ausgangsspannungen an Pin 14 + 15 mit dem Oszi.

OP #7712082
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Hier erstmal Pin 11 vom TCA785. In Ruhe liegen dort saubere 10Vdc an, bei 150V out sind es etwa 5Vdv mit Ripple.

Ja, Eingangswiderstand Pin 11 gemessen waren ~14 kOhm, R45 sind 39 kOhm. Daher der Spannungsabfall.

Pin 14 & 15 sahen gut aus, muß ich dann nochmal machen.

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Gast #7712103
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Ham R. schrieb:

5Vdv mit Ripple.

Okay, dann ist der TCA785 mal aus dem Schneider.

Fokus liegt jetzt auf dem LM723 und den LM358.

Aber das muss man sich wirklich erst mal rauszeichnen. So auf einen ersten Blick macht der 723 einen Offset, und der 358 bestimmt die Verstärkung.

An den beiden Trimmern hat noch keiner rumgepfuscht?

OP #7712107
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Nein, die waren noch versiegelt.

Ich hab dann testweise daran mal gedreht, natürlich vor dem Verstellen die R gemessen und notiert.

Uds (R57, 1kOhm) macht den Offset Ausgangsspannung + 10V als untere Schwelle wann die Aufladung der Elkos beginnen soll.

Der Udsmax (R50, 250 Ohm) sollte dann für die Schwelle stehen bis zu welcher Spannung die Elkos aufgeladen werden.

OP #7712123
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Denn wenn die Lösung einfach wär'... dann hätt' ich hier nicht gefragt ;-)

Reparatur-Erfahrung 30 Jahre (mit Unterbrechung)

Offensichtlich kann der Phasenanschnitt nicht nah genug an die 180° ran gesteuert werden.

Na eigentlich nicht. Der trifft doch genau auf den Scheitelpunkt der unteren Halbwelle. Heißt, der SYNC von T2 nach Pin 5 (TCA785) funktioniert wunderbar.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/641907/thyristoren_v13-v14_2.jpg

OP #7712194
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Leistungsaufnahme im "Standby" (0 V am Ausgang) = 50-52 W / 1.00 cosφ Trafo mit Sekundär-Seite abgeklemmt = 52 W / 1.00 cosφ

Also alles gut.

Nun nochmal die Thyristoren an der A-K Strecke genau angeschaut und mein schönes halb-analoges Speicheroszi ausgereizt.

Es sieht so aus, als wenn BEIDE Thyristoren teilweise gleichzeitig durchgesteuert werden (=Kurzschluß der Trafo-Sekundärseite!).

Womit wir wieder bei der Stückliste wären. S6055W schaltet schneller ab (<60mA) als die nun hier eingebauten S2020 (<40mA). Wenn ich das Datenblatt richtig lese (H.H.?). Das könnte tatsächlich der Grund sein!?

Wir erinnern uns an die Stromspitze im Pump-Betrieb von 12,5A bei 150Vac auf der Sekundärseite UND die komplett zusammenbrechende Trafo-Spannung. Siehe Post 1. Das muß es sein!

P.S. Heißt, das periodische (Auf-)Pumpen der Elkos ist normal, sollte aber leise vonstattengehen.

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#7712219
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Ham R. schrieb:

Es sieht so aus, als wenn BEIDE Thyristoren teilweise gleichzeitig durchgesteuert werden (=Kurzschluß der Trafo-Sekundärseite!).

Das ist eine Fehlinterpretation. Jeder Thyristor ist für eine Halbwelle zuständig. Die sollten idealerweise beide durchschalten, da sonst der Trafo mit einem Gleichstromanteil belastet würde.

Trafo mit Sekundär-Seite abgeklemmt = 52 W / 1.00 cosφ

Das erscheint mir fragwürdig. Wo soll denn diese Leistung verheizt werden? Ist das vielleicht 5,2W?

OP #7712250
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Das ist eine Fehlinterpretation. Jeder Thyristor ist für eine Halbwelle zuständig. Die sollten idealerweise beide durchschalten, da sonst der Trafo mit einem Gleichstromanteil belastet würde.

Das glaube ich nicht. Wenn für einen Bruchteil einer Sekunde beide Thyristoren leiten dann entsteht dort ein Kurzschluß.

Das erscheint mir fragwürdig. Wo soll denn diese Leistung verheizt

werden?

Im Trafo selber. Ich habe hier noch einen anderen Leistungstrafo und den mal gemessen. Der verheizte auch um die 40W.

OP #7712253
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So, Gerät ist zerlegt. Zugang erfolgt doch über die Frontplatte - die Trafos mußte ich zum Glück nicht ausbauen.

Den Front-Rahmen muß man mit ganz vorsichtiger Gewalt entfernen um ihn nicht zu zerbrechen. Der ist sehr hart! Dann 4 Schrauben der Kühlkörper auf den Profilschienen lösen. Dann noch 3 Schrauben die die Platine auf der Grundplatte fixieren. Alle Kabel lösen, dann aus den Profilschienen herausziehen. Das ist sehr hakelig und dauert etwas! Wer baut nur sowas?

Bilder im Anhang. Werde mir andere Thyristoren besorgen und damit testen.

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#7712269
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Der EL mit 100VA hat nur 4,7W Leerlaufverluste. Selbst wenn ich das Mal 4 nehmen würde, also 400VA Trafo, wäre ich noch unter 20W. Ok, sind andere Spannungen. Aber wichtig ist ja der Kern. ( EI-Kern). Und dann sind die neuzeitigen Trafos noch auf Kannte genäht.

Den 500VA von EATON habe ich auch drangehängt

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Gast #7712272
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Ham R. schrieb:

Muss es unbedingt mit Stromwandler sein? Reicht nicht das Oszi über 1 Ohm?

https://www.mikrocontroller.net/attachment/641624/u_i_sekundaer.jpg

Dort wo er 12.5A zieht bricht die Spannung komplett ein.

Das ist der Ladestrom der Elkos.

Ja, Thyristor lässt den Strom nur in einer Richtung passieren, Du hast recht. Aber hier sind nur 200V-Typen verbaut. Wann wird A-K rückwärts durchbrechen?

Nicht wann, sondern wie: mit einem Knall.

Gast #7712282
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Ham R. schrieb:

H. H. schrieb:

Das ist der Ladestrom der Elkos.

Wurde direkt an der Trafoklemme auf der Sekundärseite über 1 Ohm gemessen. Trafoklemme->1 Ohm->Draht zur Sicherung. Ist das nicht der Sekundärstrom den Du meinst?

Schon den, aber eben ohne die Elkos ständig neu laden zu müssen.

#7712284
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Habe doch weiter oben schon den Thyristor-Verdacht geäußert und auf die Kennbuchstaben hingewiesen. Dass die Dinger natürlich so versteckt verbaut sind, wußte ich nicht. Allerdings hat da schon einer daran herumgelötet und wahrscheinlich schwächliche 200V-Typen hineingebastelt?

OP #7712288
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Achso, du meinst Elkos abgklemmen und NUR die Thyristoren ansteuern lassen? Ja, ginge evtl. Müßte ich den Leiterzug wohl ritzen...

Allerdings hat da schon einer daran herumgelötet und wahrscheinlich schwächliche 200V-Typen hineingebastelt?

Das vermute ich stark.

#7712303
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Wenn es nicht eilt, würde ich passende Thyristoren und Wärmeleitpaste suchen und mir den mehrmaligen Zusammenbau sparen. Wenn Du sie später ausgelötet hast, kannst Du sie z.B. mal über 500k an eine 600V Quelle hängen und prüfen ob/wann sie schon von selbst zünden (Überkopfzündung)?

OP #7712333
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Ja, kann man mal probieren.

Ich werde mir jetzt erstmal neue Thyristoren besorgen, dann sehen wir weiter. Die Zündimpulse kommen ja, haben eine erwartbare Amplitude, sind 180° versetzt, Trafos ist auch OK. Was kann es denn anderes noch sein?

Vielen lieben Dank an Euch alle für Eure Hilfe! Insbesondere an H.H.!

Wenn ich wieder alles zusammen habe werde ich nochmal berichten.

#7713757
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Hi Nochmal ein Gedanke: Versuche mal die OVP abzuklemmen. Das ist doch so ziemlich das Einzige was da so viel Strom verbraten könnte. Nur ist mir nicht ganz Klar warum der Thyristor zwischendurch wieder sperren solllte. Zeichne dazu auch mal 8n dem Katastrophenschaltplan ein welcher Baustein sich hinter den Bezeichnungen verbirgt.

OP #7713844
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Das ganze Gerät ist eine einzige Katastrophe! Nicht nur der Schaltplan, auch die Mechanik und offenbar auch die Schaltung selbst.

Neue Thyristoren (BT152-400) sind zumindest erstmal drin. Diese schalten jetzt voll durch bis auf A-K = 0V. Die Überlappung des Durchschaltens blieb aber wohl erhalten. Das brachte also nicht den gewünschten Erfolg.

Danke Armin, aber das OVP Zeug hatte ich schon ab. Da reichte es den V20 (MC3423) und den Optokoppler V21 (CNY17) zu ziehen. Daran lag es nicht.

Die CC LED wird irgendwie beeinflußt von dem TCA785 (V39). Da bin ich gerade dran. Es scheint ein Fehler im Design der Schaltung zu sein. Habe mich heute mit dem Datenblatt nochmal hingesetzt und dessen Funktion bis ins Detail analysiert. Es hat mit der Rampenspannung (Sägezahn) an Pin 10 zu tun die nur 6V erreicht, welche aber über der Spannung an Pin 11 (normal 10V) liegen muss um die Zünd-Impulse zu triggern. Über eine Konstantstromquelle wird dort der C32 (68nF) geladen und dann entladen, Strom-Einstellung mit R59 (68k) an Pin 9. Bei "Nachlade-Bedarf" sinkt ja die Spannung an Pin 11 ab, d.h. wenn dort <=6V erreicht wurden, dann werden die Elkos nachgeladen (Zündimpulse getriggert an Pin 14/15).

Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe es durch Verringerung von R59 geschafft, daß dauerhaft Pulse rauskommen, und auch die CC LED bleibt aus! Das Netzteil hört sich nun schon mal viel gesünder an und das Oszibild sieht auch perfekt aus! Maximal nur noch 6A werden während der (nun auch schmaleren) Strom-Spitzen aus dem Trafo gezogen und die Sekundär-Spannung bricht nicht mehr auf 0 zusammen. Habe wieder viele Bilder gemacht, lade ich dann irgendwann mal hoch.

Verringerung von R59 => Konstantstrom höher => C32 wird höher geladen, d.h. die Rampe geht dann bis auf über 10V hoch und teilweise in Begrenzung. Da muß man aufpassen, daß der Sägezahn dann oben nicht abflacht.

Allerdings werden nun die Elkos bei Uout<ca.70V zu hoch geladen, sodaß nun dort wieder die MOSFETs die ganze Arbeit machen und entsprechend heiß werden.

Ich bin dort nun also dran die Schaltung so zu modifizieren, daß das nicht mehr passiert. Da muss ich viel messen und probieren, glaube nicht, daß ihr mir dabei helfen könnt. Werde als nächstes erstmal an Pin 11 ein Poti 0...10V anschließen um zu sehen, ob der Phasenanschnitt sauber funktioniert und in welchem Spannungsbereich wir dort an Pin 11 liegen müssen. Dann geht's Rückwärts zu V38 und V37.

Zeitaufwand immens! Bitte nicht zuhause nachmachen Kinder!

Schönen Sonntag Abend allen noch!

Beitrag #7713894 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7890854
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Nevs schrieb:

In der oberen Kammer liegt die verkohlte Primär-Seite (230Vac), in der unteren Kammer die Sekundär-Seite (150Vac).

Und ich mache jede Wette dass unter dem anderen Isolierpapier der Draht erheblich dünner ist,

Nein, ganz eindeutig liegt oben die Netzwicklung, siehe Bilder (EA-PS_7150-04A_FRONT.jpg) und Schaltplan. Die linken beiden Klemmen sind für 230V, die rechten für die 146V 3,6A (525,6VA), von dort gehen die beiden roten / blauen Drähte in die untere Wickelkammer.

Die Daten der beiden Haupt-Trafos: T1, T2 Transformator Typ 552 146V 3,6A Art.Nr. 57122552 Angeblich sind das normale Netztrafos, keine Streufeldtrafos. Sie sind nicht mehr lieferbar, habe nachgefragt.

Ein großes Manko an den Plänen / Stücklisten ist, dass sich die Bauteilbezeichnungen auf den verschiedenen Baugruppen / Platinen wiederholen. T1 und T2 gibt es z.B. sowohl im Chassis als auch auf der Hauptplatine.

Ham R. schrieb:

Die Eisenkerne der Trafos sind 120x100x75mm groß.

Also EI120 (IEC YEI 1 - 40), Waasener Art.Nr. 11.160 Stapelhöhe 75, also bei 0,35mm Blechdicke 214 Bleche, bei 0,5mm 150 Bleche. Diese gäbe es auch mit 2,1 , 3,0 und 4,0 mm Luftspalt:

1
11.164 0,35 EI 120 120,0 80,0 60,0 40,0 80,0 20,0 7,0 100,0 10,00 70,00 2,10
2
11.168 0,50 EI 120 120,0 80,0 60,0 40,0 80,0 20,0 7,0 100,0 10,00 70,00 3,00
3
11.171 0,50 EI 120 120,0 80,0 60,0 40,0 80,0 20,0 7,0 100,0 10,00 70,00 4,00

Meines Erachtens ist das Konzept ohne Zwischenkreis-Speicherdrossel eine Fehlkonstruktion. Evtl. kann man eine solche nachrüsten (müssen die Regelparameter dann angepasst werden?). Bei kleiner Ausgangsspannung und kleinem Anschnittwinkel ist der Stromflusswinkel im Trafo klein, der Strom und die Verlustleistung riesig. Sieht man ja. Eine Speicherspule würde den Impuls-Strom reduzieren und die Situation entspannen.

In den beiden Videos von Thomas Scherrer über sein PS-7065-100 650W https://www.youtube.com/watch?v=eBPt8bqEL90 (Elektro Automatik EA PS 7065-100 650W Power Supply test and teardown) https://www.youtube.com/watch?v=YG6AYyzVNcY (Elektro Automatik EA PS 7016 20A LCD Power Supply 2001 test teardown) berichtet er über vier Kurzschlusswindungen in der Befestigung der Trafos / Klemmleisten, die mit für den hohen Ruhestromverbrauch verantwortlich sind. Wenn die beiden internen Kühlkörper thermisch mit dem Gehäuse verbunden wären, könnte damit viel Wärme abfließen. Die Thyristorregelung funktioniert bei ihm so, wie man sich das vorstellt.

#7890917
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Torsten B. schrieb:

Meines Erachtens ist das Konzept ohne Zwischenkreis-Speicherdrossel eine Fehlkonstruktion.

Warum soll das eine Fehlkonstruktion sein? Das Prinzip war schon bei der Vorgängerserie, dem 7060-100 so. Nur dass dort neben den zwei Trafos drei oder vier große Elkos mit 35x65mm die Glättungsarbeit verrichten. Mit einer Drossel wäre wohl die Regelung um einiges langsamer weswegen diese drossellose Lösung auch in den HP626xB so realisiert worden ist.

MfG

#7891797
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Ich habe angefangen, einen besser lesbaren Plan zu zeichnen. Anbei ein Rohentwurf, alles noch Kraut und Rüben, aber es erleichtert das Erkennen der Funktionen. Also, wie funktioniert die Thyristorregelung? Es ist "negative Logik": je höher die Spannung an V11, desto weniger (=später) werden die Thyristoren angesteuert. Daher wird erst einmal beim Einschalten über C41 und V59 die 12V auf V11 gelegt, C41 lädt sich langsam über R93, sodass nach dem Einschalten dieser Schaltungsteil keinen Einfluss mehr hat.

Jetzt kommt V38 (LM723) über Diode V35 zum Zug: Er vergleicht die Spannung an den Drains ("Kollektoren") der Endstufentransistoren gegenüber der Ausgangsspannng (über den Spannungsteiler R48:R56, beide 560k) mit der von R57 eingestellten Spannung. D.h. die Spannung über der Endstufe ist doppelt so groß wie die Spannung am Schleifer des R57. Die negative Logik kommt dadurch zustande, dass die geteilte REF nicht wie üblich auf +IN (Pin 5), sondern auf -IN (Pin 4) geht. Hinzu kommt noch der Einfluß über V37/1, R53 und V40 auf diesen Spannungsteiler: Ich vermute, dass mit dem unteren Operationsverstärker des V37 die Spannung am Shunt verstärkt wird und bei hohem Ausgangsstrom (=hohe Spannung am R53) eine höhere Spannung über der Endstufe vorgaukelt, d.h. die Regelung zurücknimmt, um die Endstufen-Verlustleistung zu reduzieren. Der obere OpAmp des V37 steuert die LEDs (CV / CC) an: es kann immer nur eine der beiden leuchten. Ist der NPN V36 angesteuert, d.h. V37/7 high, leuchtet LED V1 (CC rot), sonst LED V2 (CV grün). Dazu wird die Spannung zwischen den +IN und -IN des LM723 V49 (Haupt-Spannungsregler) verstärkt, im normalen Regelbetrieb ist die Differenz 0, d.h. V37/7 ist low, die grüne CV-LED V2 leuchtet. Regelt der Stromregler V43 (LM723) zurück, kann der V49 nicht nachregeln, der Sollwert +IN ist höher als der Istwert -IN, dadurch wird V37/7 high, die rote CC-LED V1 leuchtet.

In allen Original-Plänen fehlt die Verbindung von out+ nach 0V, also dem Gnd des Spannungsreglers V28 und der ICs V37, V38, V39. Auf der Leiterplatte (pcb_unten.png) ist sie von der unteren Seite der Shunts V19-V24, zum Ausgangsstecker X5, X11/3, Poti R31(nicht bestückt), Referenzdiode V44, Poti R50, R61. Im angehängten großen PNG in rot nachgetragen. Eine weitere Leiterbahn geht vom X5 zum Poti R57 (Uds). Des weiteren fehlt die Leitung X7.20 (AmpMeter-) nach 0V.

Was gerne durch Fehlbedienung (Last an den Sense-Eingängen anschließen) kaputt geht, sind die Widerstände R67 und R70, beide 100 Ohm.

Bauteilwerte, die bei der 150V-Version anders sind: C1-C10 470µ 200V C38, parallel zum R73 R19-24 nur 1 dünner Konstantandraht (für 3A ausreichend) R25 R26 R48? R73, der Spannungssensor V7-V12 nur 3 bestückt V13, V14, V15 Wenn Du mir die Werte dieser Bauteile nennst, trage ich sie nach.

1
Stückliste Platine EA-GP7000/70 im EA-PS7032-20A
2
C01  E  4700µ  50  344  14
3
C02  E  4700µ  50  461  16
4
C03  E  4700µ  50  580  15
5
C04  E  4700µ  50  696  16
6
C05  E  4700µ  50  812  16
7
C06  E  4700µ  50  932  16
8
C07  E  4700µ  50  1050  16
9
C08  E  4700µ  50  402  216
10
C09  E  4700µ  50  521  216
11
C10  E  4700µ  50  636  216
12
C11  
13
C12  
14
C13  
15
C14  E  220µ  35    468  267
16
C15  E  220µ  35    1169  636
17
C16  S  47n  63    1233  631
18
C17  
19
C18  F  33n  50    1003  357
20
C19  E  220µ  35    967  471
21
C20  E  220µ  35    408  267
22
C21  V  100n  50    571  261
23
C22  E  470µ  25    681  356
24
C23  E  220µ  35    350  267
25
C24  E  100µ  35    989  171
26
C25  V  100n  50    989  213
27
C26  F  220n  250    155  554
28
C27  F  220n  63    818  219
29
C28  F  4,7n  63    854  275
30
C29  E  220µ  35    630  275
31
C30  F  220n  63    700  282
32
C31  F  220n  63    701  283
33
C32  F  68n  63    748  275
34
C33  F  1n0  100    768  275
35
C34  S  4n7  63    628  437
36
C35  F  220n  63    626  519
37
C36  V  100n  50    648  518
38
C37  V  100n  50    720  599
39
C38  V  100n  50    726  518
40
C39  S  4n7  63    790  437
41
C40  V  100n  50    754  194
42
C41  E  220µ  35    625  225
43
F01  Sich  T4A      266  553
44
F02  Sich  T4A      326  552
45
F03  Sich  MT315mA      385  552
46
F04  Sich  not  used    442  551
47
R01  D  0R12  5,0  5  1094  96
48
R02  D  0R12  5,0  5  1138  85
49
R03  D  0R12  5,0  5  1094  263
50
R04  D  0R12  5,0  5  1094  348
51
R05  D  0R12  5,0  5  1094  432
52
R06  D  0R12  5,0  5  1094  515
53
R07  K  1k5  0,25  5  1138  83
54
R08  K  1k5  0,25  5  1094  180
55
R09  K  1k5  0,25  5  1138  253
56
R10  K  1k5  0,25  5  1136  336
57
R11  K  1k5  0,25  5  1136  420
58
R12  K  1k5  0,25  5  1136  504
59
R13  K  100R  0,25  5  1136  57
60
R14  K  100R  0,25  5  1137  140
61
R15  K  100R  0,25  5  1136  224
62
R16  K  100R  0,25  5  1136  307
63
R17  K  100R  0,25  5  1136  392
64
R18  K  100R  0,25  5  1136?  476?
65
R19  D  Konstantandraht  d=1mm  L=60mm  1074  339
66
R20  D  Konstantandraht  d=1mm  L=60mm  1060  330
67
R21  D  Konstantandraht  d=1mm  L=60mm  1047  338
68
R22  D  Konstantandraht  d=1mm  L=60mm  1031  330
69
R23  -  np      1074  90
70
R24  -  np      1045  585
71
R25  M  2k2  2,0  5  1134  35
72
R26  M  1k0  2,0  5  1276  619
73
R27  ?
74
R28  K  1k0  0,25  5  1009  444
75
R29  K  100R  0,25  5  1022  372
76
R30  ?
77
R31  CT  np  OVP    973  599  over voltage protection
78
R32  K  5k6  0,25  5  991  606
79
R33  K  2k7  0,25  5  981  444
80
R34  ?        544  325
81
R35  M  330R  2,0  5  1074  235
82
R36  M  330R  2,0  5  1048  235
83
R37  K  1k0  0,25  5  962  129
84
R38  K  2k2  0,25  5  121  347
85
R39  K  2k2  0,25  5  121  381
86
R40  K  1k0  0,25  5  920  536
87
R41  K  5k6  0,25  5  894  525
88
R42  K  100k  0,25  5  928  454
89
R43  K  100k  0,25  5  913  525
90
R44  K  1M0  0,25  5  943  525
91
R45  K  39k  0,25  5  785  210
92
R46  M  47R  1,0  5  307  227
93
R47  M  47R  1,0  5  308  244
94
R48  K  560k  0,25  5  838  210
95
R49  K  10k  0,25  5  813  525
96
R50  Trimmer  250R  Udsmax    860  521
97
R51  ?
98
R52  K  56k  0,25  5  827  455
99
R53  K  560k  0,25  5
100
R54  K  270k  0,25  5
101
R55  K  10k  0,25  5  768  363
102
R56  K  560k  0,25  5
103
R57  Trimmer  1k0  Uds    844  362
104
R58  K  47k  0,25  5  632  366
105
R59  K  68k  0,25  5  737  283
106
R60  K  1k2  0,25  5  906  606
107
R61  K  270R  0,25  5  666  454
108
R62  K  470R  0,25  5  680  525
109
R63  K  5k6  0,25  5
110
R64  Trimmer  10k  Imax    857  604
111
R65  K  5k6  0,25  5  1009  606
112
R66  K  100k  0,25  5  827  606
113
R67  K  100R  0,25  5  640  606
114
R68  K  2k7  0,25  5  760  445
115
R69  K  1k2  0,25  5  813  537
116
R70  K  100R  0,25  5  651  535
117
R71  MF  22k  0,25  1  626  606
118
R72  CT  20k  10-Gang    698  622
119
R73  K  47k  0,25  5  742  455
120
R74  K  5k6  0,25  5  784  525
121
R75  K  470R  0,25  5  799  455
122
R76  K  10k  0,25  5  774  373
123
R77  T  10k  Umax    768  601
124
R78  K  5k6  0,25  5  954  606
125
R79  K  100k  0,25  5  738  606
126
R80  CT  100R  10-Gang    673  621
127
R81  K  10k  0,25  5  934  129
128
R82  NTC  10k  in Kühlkörper geschraubt
129
R83  K  10k  0,25  5  948  202
130
R84  K  470R  0,25  5  827  202
131
R85  K  100k  0,25  5  892  202
132
R86  K  2k2  0,25  5  905  129
133
R87  K  10k  0,25  5  920  202
134
R88  K  2k2  0,25  5  771  202
135
R89  K  560R  0,25  5  785  129
136
R90  K  5k6  0,25  5  799  202
137
R91  K  5k6  0,25  5  813  129
138
R92  K  10k  0,25  5  652  367
139
R93  K  10k  0,25  5  681  204
140
T01  Transformator  Typ 555    614  533
141
T02  Transformator  Typ 556    611  545
142
T03  Transformator  Typ 554    191  530
143
T04  Übertrager  ZKB 472/105-80-210  267  269
144
T05  Übertrager  ZKB 472/105-80-210  267  180
145
V01  ZD  15V  BZX85C    1138  70
146
V02  ZD  15V  BZX85C    1138  154
147
V03  ZD  15V  BZX85C    1138  237
148
V04  ZD  15V  BZX85C    1138  321
149
V05  ZD  15V  BZX85C    1138  406
150
V06  ZD  15V  BZX85C    1138  490
151
V07  FET  IRFP243      1274  84
152
V08  FET  IRFP243      1273  168
153
V09  FET  IRFP243      1273  252
154
V10  FET  IRFP243      1271  336
155
V11  FET  IRFP243      1271  420
156
V12  FET  IRFP243      1271  503
157
V13  Thyrist  S6055W  S 6055 W  105  300  Phasenanschnitt-Vorregelung
158
V14  Thyrist  S6055W  S 6055 W  102  468  Phasenanschnitt-Vorregelung
159
V15  Doppeld  FEP30GP  FEP 30 GP  104  167  Leistungs-Gleichrichter
160
V16    Alternative zu D15a?  103  357
161
V17  Thyrist  S2020  S 2020    1292  556  OVP Endstufenthyristor, wird von V23 angesteuert
162
V18  Diode  BY550-100    1212  647
163
V19    Alternative zu D15b?  103  529
164
V20  IC  Typ  3423  MC3423  967  356  OVP Überspannungsschutz am Ausgang (Crossbar)
165
V21  IC  CNY17  Optokoppler  972  275  OVP --> Abregelung der Thyristoren der Vorregelung über Inhibit (V
166
V22  ZD  5V6  BZX85C    993  372
167
V23  Thyrist  EC103  EC 103    967  515  OVP vorstufen-Thristor, wird von V20/8 angesteuert, steuert V17 an
168
V24  BG  B80C1500    1026  515  +OVP-Versorgung
169
V25  BG  B80C1500    407  350  +Gate-Versorgung der Endstufen-Mosfets
170
V26  BG  B80C1500    468  350  +12V und -5,6V-Erzeugung
171
V27  BG  B80C1500    349  350  Lüfter-Versorgung
172
V28  SpRegl  Typ  7812    517  331  +12V, gespeist aus V26
173
V29  ZD  5V6  BZX85C    563  325  -5,6V-Erzeugung
174
V30  T  BD243      1009  276  Lüfterregelung Endstufe
175
V31  D  1N4004      121  397
176
V32  D  1N4004      121  364
177
V33  D  1N4148      285  350
178
V34  D  1N4148      284  263
179
V35  D  1N4148      798  283
180
V36  Tnpn  BC547      936  590
181
V37  IC  Typ 258  LM258  2fach-Opamp  933  437  Vorregelung und CV/CC-LED-Ansteuerung
182
V38  IC  Typ 723  LM723  Spannungsregler  908  275  Zwischenkreis-Spannungsregelung (Vorregelung)
183
V39  IC  Typ 785  TCA785  Phasenanschnitt  678  274  Vorregelung
184
V40  D  1N4148    740  362
185
V41  D  1N4148    782  292
186
V42  D  1N4148    796  363
187
V43  IC  Typ 723  LM723  Spannungsregler  682  436  Stromregelung
188
V44  ZD  1N825    888  605
189
V45  D  1N4148    695  453
190
V46  D  1N4148    708  525
191
V47  D  1N4004    744  372
192
V48  T  BC141    586  321  Vorstufe, Treiber der Mosfets, Ansteuerung durch V43/10 (über V47) und V49/10 (über R68)
193
V49  IC  Typ 723  LM723  Spannungsregler  843  436  Spannungsregelung (Linearregelung)
194
V50  ZD  1N825    798  606
195
V51  D  1N4148    756  524
196
V52  D  1N4148    770  454
197
V53  IC  Typ 258  LM258  2fach-Opamp  860  193  Lüftersteuerung, Temperatursensor
198
V54  Tnpn  BC547      730  128  Lüftersteuerung
199
V55  Tnpn  BC547      732  202  Übertemperatur-Abschaltung des Vorreglers
200
V56  D  1N4004      470  235
201
V57  D  1N4004      470  252
202
V58  D  1N4148      693  126
203
V59  D  1N4148      709  204
204
V60  
205
X01  184  295
206
X02  184  242
207
X03  184  180
208
X04  184  126
209
X05  1125  647  Ausgang Plus  +
210
X06  1125  579  Ausgang Minus -
211
X07  628  622
212
X08  978  143
213
X09  1051  110
214
X10  1048  213
215
X11  979  619
216
X12  121  609
217
X13  203  609
218
X14  278  609
219
X15  335  608
220
X16  392  608
221
X17  434  614  erscheint bei Suche auch bei C29, über F4, beide nicht verwendet
Angehängte Dateien:
OP #7891857
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Oh Mann! Vielen Dank für all Deine Mühe! OK, ich habe jetzt doch das Netzteil nochmal aus der Ecke geholt und nachgeschaut. Hier die Dir fehlenden Werte:

C38 = 0,22µF/160V R19 = Dicker Draht R20-24 = unbestückt R25 = 6,8k/6W R26 = 6,8k/6W R48 = 560k R73 = 150k V7,V9,V11 = BUZ 338 V8,V10,V12 = unbestückt V13,V14 = S2020L V15 = FEP30GP


R34 = 1.5k

Bin am editieren/ergänzen, bitte jetzt nichts posten!

OP #7891875
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Zu spät, letzter Beitrag konnte nicht mehr editiert werden.

Falls noch Bauteile fehlen, lass es mich wissen, dann schaue ich nochmal nach.

Der Schaltplan enthält weitere Fehler:

V37/Pin4 geht auf -5,6V, nicht nach Masse V38/Pin7 geht auf -5,6V, nicht nach Masse

#7892122
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Torsten B. schrieb:

Wenn Du mir die Werte dieser Bauteile nennst, trage ich sie nach.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten! Groß- und Kleinschreibung verwenden Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

es nervt und killt Scrollräder der Mäuse, ansonsten gibt es Hi-Side ICs für Relais oder die Basisschaltung um höhere Spannungen zu erzeugen.

hat aber nichts mit dem Threadtitel zu tun.

#7892427
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Ich würde folgendermaßen vorgehen: Es ist unsicher, in welchem Schaltungsteil der Fehler sitzt, er könnte auch in den beiden anderen LM723-Teilen sein. Widerstände, an denen hohe Spannungen anliegen, werden gerne mit der Zeit hochohmig. Ich denke z.B. an den R73 (bei 150V-Ausführung 150k).

Die Spannungsregelung funktioniert so: Der Sollwert von den Potis erzeugt in den R78 (5k6) und R79 (100k) einen Strom (1mA für volle Ausgangsspannung 150V), dieser muss durch R73 (150k) nach out- fließen, damit am Mittelpunkt dieses Spannungsteilers, der mit +in (Pin5) des Spannungsreglers V49 verbunden ist, 0V anliegen. -in (Pin4) ist mit out+ (also 0V) verbunden. Ist die Ausgangsspannung zu niedrig, wird +IN zu hoch, OUT wird höher und die Endstufe liefert mehr.

Der Stromregler: Die Strom-Poti-Spannungen bilden über R64, R65 (grob) und R66 (fein) mit R61 (470R) einen 13:1 Spannungsteiler, dessen Mittelpunkt (+in) mit der an den Shunt(s) abfallenden Spannung (-in) verglichen wird. Ist die Shunt-Spannung größer als der Sollwert, wird out (Pin10) low und zieht über D47 die Basisspannung des V48 nach unten.

Diese drei Regelkreise arbeiten im Wesentlichen unabhängig voneinander, und mit dem jetzigen Wissen sollte es ein Leichtes sein, die Ursache für das Dampflock-Verhalten zu finden. Kommt es über R48 oder R53+D40? Die Thyristor-Ansteuerung ist meines Erachtens in Ordnung, das vermeintliche gleichzeitige Leiten der Thyristoren findet nicht statt, Ursache für die geringe Spannung an der Wicklung nach dem Zünden der Thyristoren ist die geringe Zwischenkreisspannung.

Die Referenzen sind V44 und V50, temperaturkompensierte Präzisions-Zenerdioden 1N825 mit 6,2 +-0,3V, die die Spannungen für die 4 Sollwert-Potis erzeugen.

Leider gehen die ganzen Soll- und Istwerte für die Fernsteuerbarkeit über (DIP)-Schalter, was auch alles überprüft werden sollte. Die genannten 100 Ohm werden evtl. über Schalter S2 überbrückt, siehe PDF "EA-PS 7032-200.pdf" Seite 6 Fernfuehlung. Bitte auch prüfen, ob es diesen in der 150V-Version gibt.

Woher kommt der 100Hz-Ripple im Oszillogramm tca785_pin11_150v.jpg? Sind die -5V6 wirklich gut? Die ZD V29 wird ja gut warm, daneben ist der C21, weiter rechts der C22 und links vom Kühlkörper der C14.

Ich habe im gezeichneten Plan die Bauteil-Buchstaben teilweise angepasst, z.B. D statt V. Die Nummern blieben gleich.

#7892811
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Vergleicht man die Leistungsangaben typischer EI120/75-Trafos, merkt man, dass 400VA üblich sind, d.h. unsere 525VA sind als "leistungsoptimiert" einzustufen, also dickerer Draht, dafür weniger Windungen, dafür mehr Magnetisierung und mehr Eisenverluste. Ein Trafo, der mit Modifikation als Ersatz dienen könnte, ist der https://www.ebay.at/itm/174983317228 85 Euro aus 72229 Rohrdorf Verkäufer Dariusz Volkmann-Ganczar Adresse Talstrasse 20, Rohrdorf, 72229, Germany Telefon 074526050024 E-Mail info@dvg-ip.com

Ein Spartrafo EI120/53 mit 0 - 95 - 140 - 180 - 230 - 280 - 400 (typischer Vorschalttrafo für Lüfter in V-Schaltung), dessen Wicklungen man auftrennen könnte: von 180 - 400 wären 220V, dann liegen an 0-140 genau 146V an. Die Wicklung 140-180 könnte man als Schirmwicklung verwenden oder als Isolierung offen lassen.

Das Netzteil wiegt 23 kg, davon sind fast 14 kg die Trafos (vermute je 6,9kg). Kannst Du bitte die Gleichstrom-Widerstände am noch intakten Trafo 57.122.552 messen? Und das Gewicht des defekten?

Warum soll das eine Fehlkonstruktion sein?

Anbei eine Simulation der Trafo-Verlustleistung (der Kupferwiderstand wird durch den 5-Ohm-Widerstand dargestellt, wenn man ihn Alt+Klickt, sieht man dessen Verluste, wenn man oben in die Formel Ctrl-Klickt, sieht man den Durchschnitt) durch den geringen Stromflusswinkel. Bei niedriger Ausgangsspannung (wenige Volt) und 4A ist die Trafo-Verlustleistung bei angenommenen 5 Ohm Gesamt-Effektivwiderstand (prim+sek) 421 Watt. Daher meine Einschätzung der Fehlkonstruktion. Dazu mein Vorschlag mit einer 50mH-Speicherspule. Verlustleistung nur noch 29W, und viel weniger Ripple (2V), da der C die halbe Zeit nachgeladen wird.

Angehängte Dateien:
OP #7892826
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Danke für Deine viele Arbeit! Ich habe am intakten Trafo gemessen.

Rpri = 2,25 Ohm / Lpri = 267mH Rsec = 0,96 Ohm / Lsec = 118mH

Gewicht kann ich jetzt nicht mehr ermitteln da ich den defekten Trafo erstmal wieder eingebaut habe. Ein Ausbau würde jetzt 1-2h dauern da ich das Gerät wieder zerlegen müsste. Für die weitere tiefgehende Fehlersuche fehlt mir im Moment wie gesagt die Zeit. Da steckt man dann mehrere Tage seinen Kopf in die Kiste. Ich kenne mich, Zeitbudget dafür derzeit leider nicht vorhanden :(

#7892838
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Passt schon, ich dachte, Du hättest ihn noch "rumliegen". Die Widerstandswerte sind etwas geringer als angenommen, aber dennoch: mich wundert es nicht, dass er kaputt ging. Ein weiterer Ersatztyp wäre https://www.ebay.at/itm/226815161176 für 35 Euro aus 53925 Kall 0-120-160-230-280-400 5,0A, den könnte man bei 160 trennen, die oberen Wicklung hätte dann nominell 240V, aus den 160 kommen dann 153 heraus. Die genauen Abmessungen stehen nicht dabei, ich vermute aber auch in Richtung EI120/55, 153V bei 2,5A wären 382,5VA.

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#7892898
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Armin X. schrieb:

Ähh, Sorry. Was willst Du mit einem Spartrafo in einem Netzteil? Hab leider eben erst auf deine Links geklickt. Bei dem gelten zudem auch ganz andere Berechnungsgrundlagen für die Leistungsauslegung der Wicklungen...

Thorsten hat den Spartrafo ja zum Trenntrafo modifiziert. Allerdings übersieht er ein wesentliches Sicherheits Problem: die nach dem Umbau nicht ausreichende isolation zwischen der neu geschaffenen primär und sekundären Seite.

#7893028
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Das ist mir durchaus klar. Man könnte ja als Notbehelf für hohen Strom den zweiten Trafo nur bei Bedarf zuschalten, mit dem Wissen, dass nur geringe Trennung vorhanden ist. Andrew, eine Frage an den Praktiker: beim erstgenannten Spartrafo liegt ja dann nach der Trennung zwischen Primär- und Sekundär noch die 40V-Wicklung 140-180. Wäre das genug Trennung, wenn man diese beidseitig offenlässt? Der Original-146V-Trafo ist nicht mehr lieferbar, einen neuen wickeln zu lassen dürfte vermutlich jenseits 200 Euro liegen. Ich denke an den Tread, wo Branadic einen mit 45VA für seinen Valhalla-Scientific Kalibrator 2720GS wickeln ließ: Beitrag "[S] Firma, die Trafos neuwickeln kann"

#7893076
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Andrew T. schrieb:

wirst du wohl noch hinkriegen

Das ist nicht mein Thread. Jedoch habe ich genau so'n EA-Netzteil mit Thyristor-Vorregelung. Dachte, ggf. hier mithelfen zu können, z.B. messen an meinem funktionsfähigen Gerät. Wenn einem allerdings so'ne Textliste hingerotzt wird, begleitet von dem dummen Kommentar auf den ich hier antworte, so wird mein Beitrag hier wohl nicht erwünscht. Tschüss

OP #7893098
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Jetzt beruhigen wir uns alle mal wieder und atmen tiiief durch.

Also, ich bin für jeden Input von Euch hier sehr dankbar! Auch für konstruktive Kritik und Korrekturen, falls ich Fehler mache.

Ich denke, daß ich wohl ab Freitag + Wochenende vielleicht mal Zeit finden werde, Torsten's detailierte Analyse bei der weiteren Fehlersuche zu verwerten.

Nochmals vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz, Torsten!

Lasst mir also bitte noch ein paar Tage Luft. Ich melde mich dann.

#7893185
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Torsten B. schrieb:

Andrew, eine Frage an den Praktiker: beim erstgenannten Spartrafo liegt ja dann nach der Trennung zwischen Primär- und Sekundär noch die 40V-Wicklung 140-180. Wäre das genug Trennung, wenn man diese beidseitig offenlässt?

Denke mal die Sache durch: Einfache Gegenfrage: Woher weisst Du das da nicht nur Lackisolation ist?

Du siehst, die Idee ist nicht gut dafür einen Spartrafo zu missbrauchen.

Da aber in E..y etc immer wieder Trafos aus Solarwechselrichtern angeboten werden mit 2 echt durch Folienzwischenlage getrennten Wicklungen. z.B. 230V/153V -- da hätte man was Solides .-) Isoprüfung haben die Teile für die bauart. Und kostet auch nicht die Welt. Vermeidet jedoch definitiv eigenen Eintrag beim Darwin Award.

#7894909
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Der Schaltplan enthält weitere Fehler: V37/Pin4 geht auf -5,6V, nicht nach Masse V38/Pin7 geht auf -5,6V, nicht nach Masse

V37/4 kann ich bestätigen, da geht eine Leiterbahn nach V49/7 und V43/7. V38/7 muss aber auf 0V gehen, auf der Unterseite geht eine Leiterbahn von X5 (out+) nach R57 links, von dort auf der Oberseite nach C33 unten und V38/7 (LM723), wieder auf der Unterseite weiter an V21/4 (Optokoppler CNY17-2?). Wenn da nicht 0V (ggü. out+) anliegen, haben wir den Fehler schon: Leitungsunterbrechung. Wenn da tatsächlich -5V6 anliegen, woher sollen diese kommen?

Kann bitte jemand mit Bildbearbeitungs-Fertigkeiten das Bild pcb_unten.jpg aufhellen, entzerren, spiegeln und die Seite 10 des EA-PS_7016-20A.pdf oder das EA-PS7032-200lageplan.png (ist allerdings unscharf, weil gescannt) transparent übereinanderlegen?

Die Ruhe-Spannung an V39/11 (TCA785) ist rechnerisch 1214/(14+39)=3,17 oder 1215/(15+39)=3,33V (volle Leistung). Sie kann über die Dioden D59 (Einschalt-Softstart) oder D35 vom Vorregler V38/10 auf ca. 10-11V angehoben werde, wodurch der Anschnittwinkel kleiner (später) wird. Die 100Hz-Sägezahnspannung an V39/10 sollte von ca. 0,5 - 6..10 V gehen (C32 (68n)-Ladestrom wird von R59 (68k) an V39/9 bestimmt). Mit dieser wird die Eingangsspannung an V39/11 verglichen. Mit C33 (1nF) an V39/12 wird die Zündimpulslänge bestimmt.

Auch wurde daran schon mal herumgebaut. Konnte dies allerdings nicht mit dem Problem in Verbindung bringen da die Modifikationen andere Sachen betrafen.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Was wurde verändert / wo wurde gebastelt?

Ich würde zuerst um den Vorregler V39 (LM723) messen: an R55 +IN/5 muss über R48 (560k):R56 (560k) die halbe Endstufenspannungs-differenz anliegen, an -IN/4 über R54 (270k, könnte hochohmig geworden sein) die durch R57 (Uds) geteilte Referenzspannung 7,15V. Daraus ergibt sich die Ausgangsspannung OUT/10, die über D35 auf den TCA785/11 geht.

Nebenbei, EA gehört seit Anfang 2024 zu Tektronix. Die wiederum gehören zu Fortive: Zum Fortive-Konzern gehören unter anderem die Fluke Corporation, die Hengstler GmbH, Tektronix (Keithley) und Gilbarco Veeder-Root.

#7895169
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Torsten B. schrieb:

Ein Spartrafo EI120/53 mit 0 - 95 - 140 - 180 - 230 - 280 - 400 (typischer Vorschalttrafo für Lüfter in V-Schaltung), dessen Wicklungen man auftrennen könnte: von 180 - 400 wären 220V, dann liegen an 0-140 genau 146V an. Die Wicklung 140-180 könnte man als Schirmwicklung verwenden oder als Isolierung offen lassen.

Das mit dem Umfrickeln habe ich geflissentlich übersehen. Jedoch wird das in den meisten Fällen eh nicht möglich sein da oftmals nir Einzeldrähte an die Klemmen herausgeführt werden und der Trafo in Teilen neu gewickelt werden müsste. Außerdem ist dann die Sekundärwicklung mit zu dünnem Querschnitt ausgeführt.

#7906412
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walcher.com 36124 Eichenzell würde den Trafo wickeln. Ich habe allerdings für 2 Stück verlustarm (hochwertiges VM 165-35 S 0,35mm-Blech) angefragt, damit sie exakt gleich sind. https://pauly-stahlhandel.com/de/din-en/m-165-35-s https://www.grau-stanzwerk.de/d-wAssets/docs/produkte/magnetische-eigenschaften/Magnetische-EIgenschaften-von-Elektroband-8-2017.pdf

Es wäre allerdings eine Einkammer-Ausführung mit verstärkter Isolierung und Vakuumverguss, Primär 2x115V, Aufbau: Prim1, Sek, Prim2 (geringe Proximity-Verluste). Ein Stück mit 146V 3,5A 520 VA kostet etwa: Trafo Kupferzuschlag netto Mwst brutto +Versand 170 17 187 35,50 222,50 xxx

Ich habe mal überschlagsmäßig gerechnet: EI120 Stapelhöhe 73-75mm Eingang 2x115=230V 2,54A 584VA Ausgang 146V 3,6A 525,6VA Das Windungsverhältnis soll genau 1,5 sein, Leerlaufspannung 153V.

primär 1,2mm 2x140=280 Wdg, sekundär 1,5mm 187 Windungen 1,8kg Cu + 5,2kg Fe = 7,0kg gesamt alternativ primär bifilar 2x0,8mm sekundär trifilar 3x0,8mm

Zwischen Primär und Sekundär verstärkte Isolierung Schutzklasse 2

bitte folgende Optionen / Varianten einbeziehen:

  • verlustarme Ausführung (Wirkungsgrad > 93%), geringe Leerlaufverluste
  • kornorientiertes Blech möglich?
  • 2-Kammer-Ausführung
  • Wicklungsaufteilung prim1 - sek - prim2 sinnvoll (bessere magnetische Kopplung vs. 2x Isolation?

Wenn man vergleicht, Branadics 45VA hat bei 4 Stück je 135 Euro gekostet.

Bei einem der Selbstbau-Audio-Shops habe ich einen EI120/73-Trafo-Bausatz für ca. 90 Euro gesehen, finde es aber gerade nicht.

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