Lichtsensor überprüfen aber wie?

#613404
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http://de.wikipedia.org/wiki/Fettfleck-Fotometer

zum Vergleich mit Licht-Standards
(mit "light standard" findet Google viel Schrott, UV-Fingernagel-Härtung 
und ähnlich hilfreiches)

der Wiki-Link http://de.wikipedia.org/wiki/Hefnerkerze hilft auch nicht 
weiter, Walrat-Kerzen sind nicht mehr politisch korrekt...
http://de.wikipedia.org/wiki/Candela
http://de.wikipedia.org/wiki/Walrat  "im Kopf von Pottwalen (Physeter 
macrocephalus) enthalten"
Persönliche Seite #613406
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Besorge Dir einen Belichtungsmesser für Photographie oder ein Luxmeter 
und stelle damit Vergleichsmessungen an. Messe eine möglichst 
gleichmäßig beleuchtete weiße Fläche an und mach verschiedene Messungen 
bei veränderter  Helligkeit der Lichtquelle.

Für photographische Belichtungsmesser bedarf es einer Umrechnung des 
Anzeigewert in Lux, eine entsprechende Tabelle ist bei ernstgemeinten 
Belichtungsmessern am Gerät befestigt.

Im Prinzip kannst Du auch den in eine Kamera eingebauten 
Belichtungsmesser verwenden, nur musst Du da auf den Luxus der 
Umrechungstabelle verzichten.

Was genau willst Du messen, wie hast Du die BPW21 verschaltet?
#613411
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Zum eichen müsstest du zum Eichamt gehen.
Um deinen Senor zu kalibrieren braust du eine definierte Lichtquelle.
Es dürfet allerdings recht schwierig werden eine Lichtquelle mit sehr 
genau angegebener Leutstärke zu finden, die toleranzen sind da 
normalerweise recht hoch.
Auf den Verpackungen von (guten) Glühlampen steht häufiger die 
Leutstärke drauf. Vielleicht reicht dir das.
Ansonsten möglicherweise mit der Sonne an einem sehr klaren Tag 
kalibrieren.
Oder einen Laserpointer mit genauer mW angabe, aber die normalen streuen 
da auch recht stark.
Gast #613498
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Direkt am ADC? Und wie soll da irgendwas genaues bei rauskommen? Dir ist 
klar das eine Photodiode die Helligkeit als Strom und nicht als Spannung 
misst? Tageslicht? Dann brauchst Du irgendwas, was für eine 
logarithmische Kennlinie sorgt, weil Tageslicht etwas mehr als 8 bit 
Dynamikumfang hat.
#613573
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Patti wrote:
> Warum sollte man nicht die Leerlaufspannung der BPW21 aufnehmen können?
> Laut Datenblatt (siehe Anhang) ist die Spannung proportional zur
> Lichtstärke!

Die Spannung ändert sich in einem Bereich von 3 Dekaden gerade mal um 
den Faktor 2. Genau wird das nicht. Da ist der Temperaturdrift ja schon 
größer.

Die einzige richtige Lösung ist der Strom: Der ist nahezu 
Temperaturunabhängig und direkt proportional zur Lichtstärke (bei einer 
Wellenlänge). Je nach Wellenlänge muss der Umrechnungsfaktor zwischen 
Strom und Lichtintensität angepasst werden.
Pro Watt Lichtleistung das bei 550nm auf den Sensor fällt, erhält man 
0,34A Strom.
#613714
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Patti wrote:
> Warum sollte man nicht die Leerlaufspannung der BPW21 aufnehmen können?
> Laut Datenblatt (siehe Anhang) ist die Spannung proportional zur
> Lichtstärke!

Mal genau hinsehen, die Darstellung ist doppeltlogarithmisch, es ist 
also eine Beziehung Spannung<->Lichtleistung U(P)=a*P^b (b<1, natürlich 
alles für jede Wellenlänge anders). Meist liest man aber eher von einer 
Beziehung U(P)=a*ln(P). Ich habs jedenfalls mal mit Impedanzwandler 
aufgebaut (mit langsamem Präzisions-OPV) und damit den Kurzschlussstrom 
(ist im wesentlichen proportional zu P) gemessen, scheint zu 
funktionieren. Habs nie absolut nachgemessen.
Gast #614312
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Das mit den OPA128 ist mir ein wenig zu teuer...der BPW21 kostet ja nur 
um die 6€ und der Opa128 ja fast 12 mal so viel :-(.

Habe jetzt auch noch das Problem mit der Auflösung...bei 3,125V 
Betriebsspannung und einem 12Bit ADU kann ich ja höchstens (wenn ich bis 
200000Lux dedektieren möchte) ca. 50Lux darstellen, als kleinste 
Auflösung.

Wie kann man die Auflösung vergrößern?
#614361
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Klingt ein bischen nach Aufwand. Worum geht's denn wirklich, d.h. muss 
unbedingt ein BPW21 verbaut werden, oder geht es eher darum Lichtstärke 
zu messen? Das geht u.U. auch einfacher und bei moderatem Anspruch an 
die Genauigkeit auch ohne viel Kalbirierung.

Und wenn schon mit BPW21, dann lässt mir der extreme Wertebereich einer 
Lichtmessung einen Licht/Frequenzwandler auf Basis eines CMOS-555 
sinnvoller erscheinen als eine direkte Spanungs- oder Strommessung mit 
Logarithmierer. Frequenzen lassen sich mit Controllern sehr einfach über 
einen weiten Bereich genau messen und erlauben zudem viel Kabel zwischen 
Sensor und Controller.
Persönliche Seite #614464
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Andreas Kaiser wrote:
>> Schaltungsvorschlag?
>
> Eine Variante ist
> http://www.discovercircuits.com/H-Corner/lite-freq-con.htm.
>
> Für längere Kabel ist der Low-Puls da allerdings etwas kurz. Es sollte
> jedoch auch möglich sein, den oberen der Widerstände eines klassischen
> TLC555-Oszillators durch die Photodiode zu ersetzen.
Also ich find die Sache genial! bis auf den NE555 weil der mich immer 
ärgert ;)
#614471
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Läubi Mail@laeubi.de wrote:

> bis auf den NE555 weil der mich immer ärgert ;)

Inwiefern? Bei Relais-Ansteuerung hat er mich auch schon genervt, weil 
der im Datasheet immer den falschen Eindruck erweckt, er sei dafür 
geeignet. Aber für sowas ist er ganz gut. Hab's so ähnlich auch schon 
mit einem LDR gemacht, aber der war eher ein Schätzeisen, zumal im 
Sonnenlicht und ohne Daten.

Übrigens sollte hier die CMOS-Version verwendet werden, der kleinen 
Ströme bei niedriger Beleuchtung wegen.
Gast #619353
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Wenn ich den Lichtsensor als Stromquelle betreibe und diese mit einem 
Widerstand (ca.1,6kOhm) belaste, hätte ich wenn ich 10nA/Lux anstze ja 
eine minimale Auflösung von um die 50Lux.
Nun stellen sich mir die Fragen ob es überhaupt sinvoll wäre den 
Messbereich zu erweitern auf wenige Lux. Da später e alles in einem 
Diagramm abgebildet werden soll und dort niemand erkennt ob 50 Lux oder 
1Lux sowohl aber den Unterschied 100 zu 1000Lux.

In wie weit darf man den BPW21 überhaupt belasten ohne die Werte zu 
verfälschen?. Wenn ich Rufus Schaltung mir mal so anschaue, ist mir die 
Funktionsweise noch nicht so ganz klar :-(

Danke.
#619373
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> Diagramm abgebildet werden soll und dort niemand erkennt ob 50 Lux oder
> 1Lux sowohl aber den Unterschied 100 zu 1000Lux.

Weshalb solche Diagramme üblicherweise der menschlichen Lichtwahrnehmung 
angepasst logarithmisch skaliert werden. Ansonsten könnte glatt der 
Eindruck aufkommen, dass du grad blind durch die Nacht stolperst während 
draussen bloss mal eine dunkle Wolke vor der Sonne hängt.
Persönliche Seite #619947
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Wenn Du sehr genau messen möchtest, könntest Du auch einen DDC101* von 
Burr-Brown/TI einsetzen.
Das ist ein 20-Bit-A/D-Wandler mit für Photodioden geeignetem 
Stromeingang, an dem also eine Photodiode nahezu ohne weitere 
Beschaltung direkt angeschlossen werden kann.
Ist allerdings kein Pfennigartikel.


*) http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/ddc101.html
Gast #627186
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Leute beruhigt Euch....

Patti, bitte, falls Du schon den Strom-Spannungswandler gebaut hast, 
befindet sich in der Gegenkopplung des OpAmp sicherlich ein Widerstand. 
Diesen Widerstand machst Du mehrfach, z.B. in Dekaden über 
Analog-Schalter umschaltbar. Du erhältst damit z.B. Die Messbereiche

    0 - 200 Lux
  201 - 2000 Lux
 2001 - 20000 Lux
20001 - 200000 Lux

Somit sparst Du den Log-Amp und die Mathematik im Controller um wieder 
auf die Lux zu kommen. Du musst lediglich den richtigen Messbereich 
einstellen. Zeit zum Messen ist dicke vorhanden.
Gast #627189
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Patti, bitte, falls Du schon den Strom-Spannungswandler gebaut hast, 
befindet sich in der Gegenkopplung des OpAmp sicherlich ein Widerstand. 
Diesen Widerstand machst Du mehrfach, z.B. in Dekaden über 
Analog-Schalter umschaltbar. Du erhältst damit z.B. Die Messbereiche

    0 - 200 Lux
  201 - 2000 Lux
 2001 - 20000 Lux
20001 - 200000 Lux

Somit sparst Du den Log-Amp und die Mathematik im Controller um wieder 
auf die Lux zu kommen. Du musst lediglich den richtigen Messbereich 
einstellen. Zeit zum Messen ist dicke vorhanden.
Gast #628088
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Christi,

Deine Messbereichsangaben stimmen nicht ganz, da ja nur der 
Stromumwandlungsbereich dekadisch veraendert wird. Jeder Bereich faengt 
aber immer noch mit 0 an.

  0 - 200 Lux
  0 - 2000 Lux
  0 - 20000 Lux
  0 - 200000 Lux

Gruss
Gerhard

Hier noch eine interesannte Link mit einem AVR zur Steuerung, komplett 
mit Schaltplan, Source Code in C und Platine:

http://elm-chan.org/works/lux/report.html
Gast #632865
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Hi Leute,
ich habe jetzt mir diese Schaltung aufgebaut mit der BPW21 und dem 
AD8571.
Funktionier auchsoweit perfekt bis 200000LUX.

Nun habe ich mit einem Luxmeter von V&A eine Vergleichsmessung gemacht. 
Zugegeben das V&A ist ein preiswertes Messgerät aber es zeigt immer um 
die 30LUX mehr an. Das V&A ist auf eine Farbtemperatur von 2850 K 
abgestimmt.

Kann man das so überhaupt vergleichen? Was haltet Ihr von der Schaltung? 
Wokönnten noch Probleme liegen? Was auch noch interssant ist, das 
Luxmeter zeigt den Wert sehr stabil an. Die BPW21 "zappelt" immer ein 
wenig.

Danke Euch!
Angehängte Dateien:
Gast #632874
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Sollten da im Schaltbild die + und - Eingänge am Opamp vertauscht sein?

Du hast einen sehr hochwertigen OpAmp im Einsatz. Weder Rdson des 
BSS170, noch Offsetspannung/Offsetcurrent des Opamp rechtfertigen eine 
Abweichung von 30 Lux. Möglicherweise sind die Widerstände zu ungenau 
(Toleranz?) Rechnet der Controller mit vermessenen Werten der 
Widerstände?

Ich würde das Signal noch tiefpassfiltern z.B. mit Eckfrequenz 20Hz. Der 
notwendige Kondensator sitzt dann jeweils parallel zu R1 (4.7uF), R2 
(100nF) und R3 (1.5nF).
Gast #632878
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Das Gezappel Deiner Messwerte kann vom 100Hz-Brumm der 
Glühlampen/Neonröhren stammen. Daher entweder Eckfrequenz weiter 
verringern, oder Notchfilter @ 100Hz oder Softwaretiefpass in Software 
implementieren.
Gast #632880
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Ups, der OP hätte ich noch spiegeln sollen, naja ist schon spät.
Also - an Kathode und Annode an + und + auf Masse :-) .

Das mit den Wiederständen ist wohl ein Grund für die Abweichung. Ich 
habe noch nicht ausgemessen :-( und rechne mit den "scheinbaren Werten" 
. Die Tiefpassfilterung werde ich auch noch mit einbeziehen und dann 
nochmal vergleichen.

Danke Dir.
Gast #632998
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Also ich habe gerade mal eine TAgeslichtmessung gemacht. Unter einem 
bestimmten Winkel ist das Ergebniss nahzu Identisch. Kennt jemand diese 
Mesgeräte, wo der Sensor hinter einer weißen Plastikkappe sitzt? Wie 
Winkelabhängig sind die?

Danke.
Gast #633328
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Ich weiß es nicht mit welchen Spannung  BS170 angesteuert wird, aber  so 
wie in deinem  Schaltplan steht  wird Ugs mit steigender Ausgangspannung 
verringert und dadurch steigt Rdson.
Dass  wird kritisch besonders in Kombination mit dem 1k6 Widerstand.
Transistoren sollten auf Eingangseite stehen  und dann Widerstände. Auf 
diese Seite bleib der Spannung 0V.

Branko
Gast #633400
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@Branko
Das mit dem Rdson ist auch noch ein Sache, aber wenn die FET'S auf die 
Eingangsseite nehme habe ich ja trotzdem das Problem, da ich am Ausgang 
messe.
Ich wüste jetzt nicht wie ich das so ausschliessen könnte.

Danke.
Gast #633548
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Einfach  so:
       BS170
   |----S  D--| R |--|
   |     G--         |
   |     |\          |
   .-----|-\         |
   |     |  >--------|
  __   |-|+/
  /\   | |/
 gnd  gnd

Dass  BS170 kein Idealaschalter ist und ein Leckstrom von  500nA(Max.) 
hat, was bei  BPW21 Empfindlichkeit von 9nA/lux Messfehler von über 
50lux verursachen kann, ist sinnvoll ein besseres Schaltelement zu 
verwenden wie z.B. TS3A4751 von Texas Istruments  mit Ron von 0,9 Ohm 
und
Leckstrom von 1nA(Typ) bei 25°C und 3V Steuerspannung.

Branko
Gast #633989
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Hi Branko,
wo kann ich den TS3A4751 beziehen? Bei Segor und Reichelt usw. habe ich 
Ihn nicht gefunden.
Zum anderen, welchen Datenblatt soll man glauben? Dem Siemens Datasheet 
entnehme ich 10nA/Lux und in dem von Vishay Telefunken steht 9nA/Lux.

Tausend Dank :-)
Gast #634032
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Ich muß zugeben, TS3A4751 ist tatsächlich schwer zu beschaffen.
Vielleicht als Samples von TI?
Oder doch mit BS170 leben und sein Leckstrom und Ron ermitteln und 
Softwareseitig kompensieren?
Und wie siecht deine restliche Schalung aus? Wird Ausgangspannung von 
MSP430 direkt ausgewertet, oder ist die Lösung mit dem LTC2400 noch 
immer aktuell?

Branko
Gast #634047
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Also im Augenblick wird die BPW21 mit dem Ad8571 betrieben und über den 
12 BIT ADU des MSP430F169 ausgewertet. Den LTC2400 habe ich erst einmal 
auf Eis glelegt, da durch die Bereichsumschaltung ja eine so hohe 
Genauigkeit Blödsin ist.

Was ich noch immer nicht verstehe, wenn ich den BS170 so betreibe, wie 
du mir empfohlen hast, würde doch die Schutzdiode nicht mehr in 
Sperrichtung sein und Drain nach Source überbrücken?

Ich glaube die den Rdson zu ermitteln wäre die einfachste Lösung. Du 
rechnest mir 9nA/Lux, bin mir unsicher ob 9 oder 10?

Gruß
Gast #634155
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Hallo Patti,

BS170  ist ein N-Kanal  MOSFET. Folglich ist Source an MINUS, und Drain 
an PLUS anzuschließen.

Common Source Beispiel:

     Vcc[+]
      |
      -
      R
      -
      |
     D.
      |----|
      |>|  -
   G--|-|  ^
     S.----|
      |
      0V

Common Drain Beispiel:
     VCC[+]
      |
     D.
      |----|
      |>|  -
   G--|-|  ^
     S.----|
      |
      -
      R
      -
      |
      0V

Dass + Eingang auf Masse liegt und OP Verstärkung sehr groß ist, 
Differenz zwischen + und – Eingang beträgt weniger µV und deswegen 
befindet sich –Eingang auf so genannte Virtuelle Masse genauso wie 
Source von BS170. D-Anschluss ist über Widerstand an Ausgang(immer 
Positiv) angeschlossen  was Commom Source Beispiel entspricht.
In dem Fall ist interne Diode immer in Sperrrichtung polarisiert.
In deinem Schaltplan hast du BS170 nicht gespiegelt und D und S 
vertauscht.
Dadurch ist jetzt S auf Ausgang(+) und d auf Eingang(-) und das kann nie 
richtig funktionieren.
Was Empfindlichkeit betrifft, in Vishay Datenblatt steht:
Short Circuit Current 9nA/lux(typ.) und 4,5nA/lux(Min.) d. h.
Fertigungstoleranz ist so groß dass  ein Abgleich mit dem 
Referenzmessgerät  auf jeden Fall notwendig ist.

Branko
Gast #637148
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Habe die Fets jetzt anders geschalten. Source an vritueller Masse und 
Drain geht an den Widerstand und dann auf den Ausgang. Die Widerstände 
sind ausgemessen. Bei nachrechnen wegen Rdson ist mir aufgefallen, das 
Rdson ja immer unter 1% Fehler verursacht, also irrelevant ist. Nur der 
Leckstrom wäre noch ein Problem, dadurch entstehen Fehler von ca. 5%
Aber ich werde am Wocheende mal mit dem TS3A4751 es versuchen (Ti 
liefert sehr schnell :-) )
Gast #642045
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@Branko
Also irgendwie ist der TS3A4751 nicht so gut. Ich habe jetzt mal rund 
2mA durch den Schalter geschickt und gemessen. Der Leckstrom ist bei 
4µA.
Zum Vergleich bei dem BS170 ist der Leckstrom unter 10nA.

Was läuft hier schief? Hilfe...
#642093
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DAs nenn ich schnell!!

Arbeite an einem Schulprojekt mit der Aufgabe ein Luxmetter/lichtmesser 
zu erstellen und hätte heirzu eine Menge fragen ..habe im Forum gesehen 
das du dich hiermit intensiv beschäftigst..schreib mir doch bitte eine 
email so kann ich dir meinen Stand der dinge mitteilen und 
schicken..hast du ICQ für live chat oder MSn-Yahoo?

Über eine ANtwort würd ich mich freuen
#642237
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So jetzt zu meinen Fragen ....Im Anhang habe ich mal ein Bild 
hochgeladen...Sichtbar auf diesem Bild ist ein Evaluationboard von 
Pollin was wir von der Schule erhalten haben...Auf diesem Board haben 
wir unseren µC sitzen (Atmega32) fragt jetzt nicht wieso so einen großen 
wenn ein Atemga8 auch gereicht hätte...das Evaluation Board wie auf der 
skizze zu sehen hat ein Extension Port in der große eines IDE 
Kabels...von hier aus bin ich mit einem IDE Kabel(eine seite 
abgeschnitten) auf eine Leiterplatte gegangen.dort wieder eine Leiste 
gesetzt und das Kabel angebracht...Laut Schaltplan des Evaluaationboard 
liegen jeweils 3 mal +5V und 3 mal Masse  auf der Leiterplatte über den 
Extension port an.

Den Festspannungsregler auf dem Evaluationboard habe ich einen 
Kühlkörper Marke eigenbau spendiert 2-3 mm!!!

Jetzt kommen wir zum Problem bzw nicht richtig weiter wissen:

siehe Skizze:

Ist meine erweiterte Zeichnung richtig...wenn wir von vorne 
anfangen...sollte ich in der +5V leitung noch eine Sicherung einsetzten 
1A? habe ich die 7805 richtig beschaltet bzw muß das so sein?  OP 
benötigt doch positiv wie negative spannung..... Ist die BPW richtig 
eingesetzt?

was passsiert zwischen ausgang und gegenkopplung?  Patti schrieb eine 
Diode zu Logarithmierung!!! Welche diode und das warum habe ich nicht 
verstanden?!!

Welchen OP?

Patti schrieb  eine AD8571 oder TS3A4751 von texas!!
TL 441?
Bs170 Mosfet


Für das Schulprojekt geht es ums Prinzip bzw wir wollen das allgemeine 
Tageslicht anzeigen...es wäre natürlich Top wenn es perfekt wird.

Was passiert nach dem OP ? kann ich direkt auf den µC gehen?

das sind erstmal ein paar fragen die mir auf dem Kopf treten.

Bitte um verständnis!!

Über reichlich antworten würde ich mich zu meinem Problem freuen...

Folgende Bauteile sind vorhanden 7805 + - ,BPW21.

Noch kein OP vorhanden.


Lg patrick
Angehängte Dateien:
#642324
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Hi Patrick,
also wie folgt:

Die BPW21 kann als Spannungs und Stromquelle gesehen werden.
Wegen der besseren Auflösung, solltest Du sie als Stromquelle nutzen.

Sie liefert ca.10nA je LUX. Hier ist das Problem, dass in den 
Datenblättern die Angabe zwischen >9nA oder >10nA Schwankt.
Man müste hier definiert ein LUX nachstellen und den Photostrom 
aufnehmen. => kolibrieren.Da ich denke, das Ihr die Möglichkeiten nicht 
habt, würde ich mit 10nA rechnen.

Nun zum OP, es gibt viele Möglichkeiten das Problem anzugehen. Da wir 
einen Photostrom aufnehmen und dein ADU nur eine Spannung digitalisieren 
kann, must Du eine sogenannte Strom- / Spannungswandlung vornehmen. 
Darfür ist der OP. Hier wurde der AD8571 empfohlen, weil er eine sehr 
kleine Gleichtaktverstärkung hat.

Die Diode wurde vorgschlagen, um gleich eine logarithmische Spannung zu 
haben.

Nun zum Hauptproblem:

der Bereich der Beleuchtungsstärkke kann von 0,001LUX bis 200000LUX 
gehen, man findet hier wiedersprüchliche Angaben. Und dieser Bereich ist 
nicht mit nur einem Messbereich zu realisieren.

=> Messbereichsumschaltung:

Hier mußt Du Dir klar sein welchen Bereich Du messen willst und demnach 
eine Messbereichsumschaltung realisieren.

Hier ist das nächste Problem, es gibt keine idealen Schalter (ausser 
Relais) die so hochohmig wären, als das kein Strom mehr fließt im 
geschlossenen Zustand. Im kleinsten Messbereich, welcher sich im MOhm 
Bereich befindet wird somit immer ein wenig deinen Messwertverfälschen, 
da selbst ein minimaler Strom x MOhm schon eine Spannung erzeugt.

Wenn das alles funzt musst Du nur nnoch die Software schreiben und dann 
warst das :-)

Gruß, die MSP430_Crew
#642332
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Nun ja, die Kathode muss an Minus, die Annode an Plus und Plus auf 
Masse.
Irgenwo hier in dem Postm, ist sogar die Bereichsumschaltung schon 
vertreten. War auf einem Bild. Nur die Diode ist noch verdreht gewesen.

Ansonsten die Ausgangsspannung an den ADU, der Rest hängt von deinem 
Board ab.
#642374
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Was sollen die Festspannungsregler eigentlich machen? Aus einer Spannung 
von 5V eine symmetrische Versorgungsspannung von plusminus 5V? Die sind 
parallel geschaltet und liefern jeweils irgendwas unter 5V (brauchen 
schließlich 7-8V am Eingang, um zu funktionieren), an deinem OP liegt 
jedenfalls praktisch keine Spannung an, wenn die 7805er sehr 
unterschiedlich sind kanns dir deinen OPV allerdings auch grillen (die 
mögen Verpolung nicht unbedingt).

Eine symmetrische Versorgungsspannung kann man sich per Ladungspumpe 
basteln (lass für die Rechteckspannung einfach einen µC-Pin "wackeln"), 
wenn du deine Schaltung so baust, dass sie für den ADC Spannungen 
zwischen etwa 0 und 2V liefert reichen für die negative Spannung bei den 
meisten kleinspannungstauglichen OPVs auch -3V oder so, also kein 
Problem. Und +5V hast du doch schon, was willst du da noch 
stabilisieren?
#642378
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Ich möchte nichts stabilisieren...bzw doch ..es sollen ja konstant 5 v 
anliegn..deshalb habe ich die Festspannungsregler gewählt...

Hast du meine Skizze im Anhang gesehen?

am Extensionport liegen jeweils 3 mal +5V und 3 mal Masse an zum 
Abgreifen?

Habe dich nicht ganz verstanden wie ich es sonst umsetzen soll


Heiß das ,dass sowie ichj es aufgebaut habe nicht funktioniert?
Bitte um Antwort
#642407
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3x Masse und 3x 5V ist aber immer noch nur jeweils ein Potential, die 
sind doch alle verbunden, Parallelschaltung, die lassen sich nicht in 
Reihe schalten.

Wackel mit ner festen Frequenz (=>Timer) an einem Pin (immer abwechselnd 
hi und lo). Dann brauchste noch zwei Dioden und zwei Kondensatoren und 
fertig ist die Spannungsinvertierung per Ladungspumpe.

"Wackelpin"----||----*---|<|---*-----ca. -3.5V (je nach Dioden)
              +      |         |
                     V        ===
                     |       + |
      Masse----------*---------*-----Masse der Schaltung

Den rechten Kondensator etwas größer (Faktor 2,2 bietet sich aus den E6 
an) als den linken machen, Leistungsfähigkeit der Schaltung hängt von 
Kondensatorgrößen und der Wackelfrequenz ab. Viel hilft da aber nicht 
unbedingt viel, da deine Dioden im Allgeimeinen eine Frequenz im 
MHz-Bereich nicht mitmachen gehts natürlich auch nicht mehr und irgendwo 
ist auch der Portpin vom Strom her überlastet, das sollte man vermeiden 
(sonst ist schnell mal ein ganzer Port hin).

Und die 5V kannste einfach so nehmen...
#642442
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Die 5V sind direkt aus dem 7805 an den Port gelegt, das geht nicht noch 
direkter. Und für eine Invertierung brauchste etwas, das schwingt, z.B. 
den Portpin, und etwas wie die von mir genannte Ladungspumpe. Wobei ich 
nicht weiß, ob der Controller den erforderlichen Strom liefert (ein paar 
mA sind sicher drin), aber Versuch macht kluch, und zur Not läuft der 
OPV eben langsamer in Richtung Masse als nach oben...
#642563
Lesenswert?

@Msp 430_crew

Danke der schnellen Antwort

Habe nochmal den Plan überarbeitet...schaut Ihn euch bitte einmal an ob 
er jetzt richtig ist... (BPW21 schaltung und plus auf Masse? Negative 
versorgungsspannung?

Wie habt ihr die Widerstände Dimensioniert....und wieso genau die größe 
gewählt?Habt ihr einen Tiefpaßfilter bei den jeweiligen Widerständen 
angebracht..Wenn ja welche Dimension...Nach den Fet´s BS170 geht es 
direkt auf die Ports des µC?

Was meint ihr zu der Schaltung von Johannes? Erzeugung der Negativen 
Versorgungsspannung?


Ich habe noch eine andere Idee für die Versorgung..werde ich gleich 
nochmal hochladen..


Lg Patrick
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #642715
Lesenswert?

Du solltest Dir ein vernünftiges Netzteil besorgen, anstatt zu 
versuchen, die negative Versorgungsspannung mit einer Ladungspumpe 
selber zu erzeugen.
So etwas mag zwar prinzipiell funktionieren, Du willst damit aber 
Messtechnik betreiben, und dafür brauchst Du saubere und 
störungsfreie Versorgungsspannungen.

Die mit einer Ladungspumpe zu erzeugen ist alles andere als trivial. 
Auch ein DC-DC-Wandler mit Induktivität liefert i.d.R. nicht ausreichend 
saubere Spannungen.

Übrigens solltest Du auch die positive Versorgungsspannung aus einem 
geeigneten Netzteil entnehmen, und nicht die der Controllerplatine 
verwenden, weil auch die viel zu unsauber und "verseucht" ist. Das liegt 
daran, daß digitale Baueelemente wie der von Dir verwendete µC 
kurzzeitige Stromspitzen aufnehmen, die zu Spannungsschwankungen auf der 
Versorgungsleitung führen. Zwar werden diese mit Glättungskondensatoren 
ausgeglichen, aber das ist für eine analoge Versorgungsspannung nicht 
ausreichend.

Also besorge Dir ein eigenes Netzteil mit symmetrischen +/- 5V und nutze 
das nur für die Versorgung der Operationsverstärker. Die Masse dieses 
Netzteils musst Du natürlich mit der Masse Deiner µC-Schaltung 
verbinden, damit es einen gemeinsamen Bezugspunkt gibt.

Erst dann hast Du eine Chance, etwas anderes als Mist zu messen.
#642923
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@ rufus...


mein erster Gedanke war auch immer ein separates Netzteil...dann habe 
ich mit dem Gedanken gespielt die Versorgung vom Evaluationboard zu 
nehmen um mir nicht viel Arbeit zu machen..Mitlerweile denke ich , ist 
das separate Netzteil die vernümpftigste Lösung.

Ich möchte aber nicht zwei Netzteile für beide sachen (Evaluation Board, 
OP) haben..das sieht nicht aus... Das Evalution board benötigt bzw hat 
ein Netzteilklotz 230v/9V AC der geht direkt ans Evaluotionboard dort 
ist eine Gleichrichtung und der Festspannungsregler.

Ich möchte beide Sachen mit einem Netzteil steuern..

Den OP und das EvaluationBoard

Im Anhang wie der Aufbau ist.

Bitte um Antwort
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #643089
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Auch so geht es nicht. Du benötigst mindestens einen Trafo mit zwei 
6V-Wicklungen (nach Gleichrichtung und Glättung kommt da ausreichend 
viel Spannung für einen 7805 'raus), die beiden Wicklungen verbindest Du 
miteinander, so daß Du eine 12V-Wicklung mit Mittelabgriff gewinnst. 
Dieser Mittelabgriff ist die gemeinsame Masse.

 o----# #--------+--+
      # #        |  |
      # #        V  A
      # #        |  |
      # #--+     +-------o +
 ~    #    |     |  |
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 o----# #--|-----+--+
           |
           +-------------o GND

Beim Zusammenschalten der Sekundärwicklungen musst Du auf den 
Wicklungssinn des Trafos achten.

Dann solltest Du die gleichgerichtete positive Spannung parallel durch 
zwei 7805 scheuchen, einer ist für Deine µC-Platine, der andere für die 
analoge Spannungsversorgung. Ein 7905 ist für die negative analoge 
Spannungsversorgung zuständig.

Da Deine µC-Platine bereits einen 7805 enthält, kannst Du den natürlich 
weiterverwenden, solltest aber den Eingangsgleichrichter überbrücken und 
natürlich Masse mit dem Mittenabgriff des Trafos verbinden.
#643136
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Hi Patrick,
noch ein paar Fragen an Dich:

1. Was möchtest überhaupt realisieren?
2. Hast Du Dich mit den Grundlagen vertraut gemacht?
3. Hast DU schon mal mit einem ADU gearbeitet? Hast Du mit Fet's 
gemacht?

Die Zeichnung ist bis auf die Auswertung der Spannung und die Fets 
richtig.

Warum 3 ADU'S? Warum führst Du die Gate's zu den ADU's?
#643250
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@Msp 430_crew ...
Hallo!

WIR möchten für ein Schulprojekt das uns auferlegt wurde ein Lichtmesser
(LUxmeter) bauen.Dieses Luxmeter soll durch eine Microcontroller 
gestützte Messauswertung einer nichtelektrischen Größe (in unserem Fall 
Helligkeit)mit einem Sensor ausgewertet werden, und dann auf einem 
Display (wenn es perfekt nach der Vorgabe ist) in LUX dargestellt 
werden.

Uns interessiert das Tageslicht...allgemein geht es ums Prinzip...es 
soll etwas sichtbar geamcht werden das würde reichen...aber ich 
persöhnlich möchte es auch gern perfekt haben...also kam ich hier in das 
Forum..und siehe da ...auch hier hat man sich mit diesem Thema 
beschäftigt.

Mit den Grundlagen bin ich vertraut...Theorie und Praxis sind aber 
Welten ab und an und es macht nicht sofort klick.

In der Schule haben wir uns mit den Grundlegenden Sachen in Assembler 
und 8051 beschäftigt...

Mein Partner beschäftigt sich ein wenig um die Ansteuerung des LCD(was 
uns probleme bereitet)und die Umsetzung der Messspannungen.
Auf das Therma kommen ich auch noch zu sprechen.
LCD von Pollin:
LCD-Modul GOLDENTEK GC-1602G0
2-zeiliges LC-Display mit integriertem Controller KS0066 (HD44780 
kompatibel). Das Display verfügt pro Zeile über je 16 Zeichen.

Ob das Wirklich kombatible ist wage ich langsam zu bezweifeln

Natürlich kommt noch hinzu das wir in Assembler und nicht AVR bearbeitet 
haben. Aber das sollte nicht das problem sein...

FET´s kenne ich nur aus Theorie sowie die ADU auch

Aber wir haben hier ja ein ADU Tutorial.

Warum ich drei ADU´s gewählt habe..ich bin davon ausgegangen das die 
Gatter der FET`s auf den µC gehen!!!

Du hast doch drei FET inkl Widerestände aufgebaut um mehrere Bereiche zu 
messen?oder?
Das hat mich irritiert.. Wie machst du diese bereichsumschaltung?

Wie gehe ich dann auf den µC?

Bitte um Zeichnerische Korrektur


LG Patrick
#643308
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> Warum ich drei ADU´s gewählt habe..ich bin davon ausgegangen das die
> Gatter der FET`s auf den µC gehen!!!

Die FETs hängen an µC-Ausgängen, dein ADC-Input hängt am Ausgang des 
OPV. Du schaltest zwei der drei FETs auf hochohmig und einen 
niederohmig, dann gibt der Widerstand im Zweig des niederohmigen FETs 
(also Widerstand des FETs plus eingebauter Widerstand) die Verstärkung 
vor.
#643316
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> WIR möchten für ein Schulprojekt das uns auferlegt wurde ein Lichtmesser
> (LUxmeter) bauen.

Ich möchte vorsichtshalber daran erinnern, dass ich weiter oben in 
diesem Thread eine Lösung per Licht/Frequenzwandlung aufgeführt hatte. 
Die als "zu aufwendig" abgelehnt wurde (Aufwand: TLC555, Fotodiode, 
Zeitmessung per µC). Wenn ich mir da die derzeit ventilierten Lösungen 
ansehe...
#643501
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Andreas Kaiser wrote:
>> WIR möchten für ein Schulprojekt das uns auferlegt wurde ein Lichtmesser
>> (LUxmeter) bauen.
>
> Ich möchte vorsichtshalber daran erinnern, dass ich weiter oben in
> diesem Thread eine Lösung per Licht/Frequenzwandlung aufgeführt hatte.
> Die als "zu aufwendig" abgelehnt wurde (Aufwand: TLC555, Fotodiode,
> Zeitmessung per µC). Wenn ich mir da die derzeit ventilierten Lösungen
> ansehe...


Ja die Licht/Frequenzwandlung ist nicht schlecht, das muss ich zugeben. 
Das Problem ist nur den gesamten Bereich darzustellen. Für mich war ein 
großer Messbereich wichtig. Eine Messbereichsumschaltung hätte ich auch 
dort machen müssen.

Also Aufwand und Nutzen sind doch im ähnlichen Verhältnis (außer 
natürlich die Kosten).

Gruß Peter
#643512
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> Eine Messbereichsumschaltung hätte ich auch
> dort machen müssen.

In Hardware? Warum? Was dabei rauskommt ist Zeit. Anders als Spannungen 
und Ströme lässt sich die in sehr weitem Bereich gut messen. Was bei 
Tageslicht auf einige zig KHz rauslaufen kann liefert am anderen Ende 
nur noch alle paar Sekunden einen Impuls. Nur wenn du in der Lage sein 
willst, innerhalb von Sekundenbruchteilen Neu- und Vollmond 
unterscheiden zu können, aber ebenfalls an Sonnenlicht nicht scheitern 
willst, dann wird's bei Einsatz üblicher Controller ohne 
Messbereichsumschaltung eng.

Zwar ist das auf einem LPC2000 mit 32bit Timer etwas einfacher als mit 
anderen Controllern, aber mit adaptivem Prescaler (=> 
Messbereichsumschaltung in Software) ist das auch mit 16bit Timern kein 
Problem.

Wobei der TSL230R ausserdem eine Messbereichsumschaltung enthält.
#643554
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Ich selbst habe einen fertigen Wandler vom Typ TSL230R verwendet. Die 
Anwendung ist grob orientiert an der Leistung von Solarpanelen für 
Brauchwasserheizung, da schadet Infrarotempfindlichkeit nicht.

Der TSL2550 ist vom Spektrum her besser am sichtbaren Licht orientiert, 
schafft aber direktes Sonnenlicht nicht.

Für sichtbares Licht würde ich wohl mit der schon erwähnten BPW21 und 
dem TLC555 experimentieren. Eher nicht direkt in der oben verlinkten 
Version, da deren Impulse für längere Leitungsführung zu kurz sind (es 
sind in dem Fall ca 20m Kabel zwischen Sensor und Controller).
#643607
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Patrick P. wrote:
> Guten Morgen...
>
>
>
> Was bewirkt der BS170 in der Bereichsschaltung?Kann ich den 170 nicht
> auch durch den CD4051 oder 74HC4051 ersetzten?

Hi Patrick,
sei mir nicht böse, aber weiter oben hast Du geschrieben, das Du mit der 
Theorie vertraut bist.

Also was macht ein FET und warum schaltet man den Messbereich um?

Du schaltest damit nur den einen Messbereich zu und die andern ab (steht 
oben).

Hast du den CD4051? Mich würde interessieren ob Du mal den Leckstrom 
messen könntest. Ich selber hatte den CMOS4066 und den TS3A4751 und war 
damit nicht zufrieden. Falls möglich schalten einen Strom von 1mA und 
messe mal den Stromflus wenn der Schalter geschlossen ist.
#643983
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@Msp 430_crew


Ich bin nicht böse mit euch..ich danke euch für jede Antwort!!!

Ganz im Gegenteil..ich nerve euch ja....

Jede Antwort ob positiv oder negativ bringt mich einen Schritt weiter!!

Der Mosfet in der Schaltung ist zur Bereichsumschaltung er dienst als 
Schalter (Spannungsgesteuerter Schalter) Wenn man jetzt an das Gate eine 
positive Spannung anlegt erhöht sich die Ladung auf dem Gate, die nach 
dem Influenzgesetz eine gegensätziche Ladung im Substat bewirkt, da 
zwischen Metallelektrode und p Gebiet ein "Kondensator" ist. Dieses 
Potentialgefälle bewirkt ein elektrisches Feld und verdrängt die 
Majoritäten (Löcher) ins Substrat. Je weiter man die Spannung erhöht, um 
so mehr verarmt die Grenzschicht am Gate weiter mit Löchern. Wenn 
weniger Majoritäten als Minoritäten (Elektronen) in diesem Gebiet 
vorhanden sind spricht man von einer Inversion (p dotiertes Silizium 
wird zum n Halbleiter) und zwichen Drain und Source entsteht ein 
Elektronen-leitender-Kanal! Diese nötige Spannung nennt man 
Schwellspannung.

jetzt wird die Spannung aus dem OP durchgeschaltet und liegt dann am 
Ausgang des OP bzw eingang µC (ADC) dort wird die Spannung verarbeitet.


Denke das war die trockene Version von Mosfet?!

CD 4051 habe ich nicht!

Den Leckstrom habe ich noch nicht gemessen..Die Schaltung ist bisher 
noch nicht realisert worden.

Bitte um Anwort
#644278
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So könnte man es sagen. Die Größe der Widerstände richtet sich nach 
folgendem Verhältnis:

maximale Spannung am ADU/maximalen Photostrom in dem jeweiligen 
Messbereich

z.B oberster Messbereich (für 3,3V): 3,3V/(10nA * 200000LUX) = 1650 Ohm

dann musst Du nur sinnvolle Abstufungen finden. Und Du must aufpassen 
das der ADU keine Spannung > Umax bekommt, sonst wird der gehimmelt ;-)

Patti
#644421
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Umax kann doch nicht größer als 5V werden!?
Das was auch im OP rein geht zur Positiven und Negativen 
Spannungsversorgung.

Welche Abstufungsbereich ist für dich wichtig gewesen...ich suche eine 
Tabelle (Spektralbereich wo sämtliche Lichtverhältnisse oder zumindest 
die wichtigsten abgebildet sind auf einen Diagramm.

Hast du dir dein Source code in C selbst geschrieben oder durch mehrer 
Scripte aus dem Netz zusammen gebastelt..muß schon sagen das für asm 
nicht so viel zu finden ist...
#644425
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weiter oben hattest du drei Abstufungen gemacht R1 R2 R3..sind diese 
Werte geblieben?

Oder hast du sie nocheinmal variiert?

sagen wir mal es liegt 3.3 V am Adu an wie beschrieben....

was passiert mit den Werten die daszwischen liegen ..wie werden die 
Definiert...

Helles dunkle mittleres licht? wenn  du nur drei bereiche hast?
#644718
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Patrick P. wrote:
> weiter oben hattest du drei Abstufungen gemacht R1 R2 R3..sind diese
> Werte geblieben?
>
> Oder hast du sie nocheinmal variiert?
>
> sagen wir mal es liegt 3.3 V am Adu an wie beschrieben....
>
> was passiert mit den Werten die daszwischen liegen ..wie werden die
> Definiert...
>
> Helles dunkle mittleres licht? wenn  du nur drei bereiche hast?

Also ich glaube Du verstehst den Sinn von der Messbereichsumschaltung 
noch nicht. Ich messe einen Photostrom der einem Luxwert entspricht.

Du kannst auch mit einem Widerdstand den gesamten Bereich abdecken. Hast 
aber dann eine miserable Auflösung.

Wenn Du aus irgendwelchen Code - Schnipseln was zusammenbasteln willst, 
dann ist die Chance das es funktioniert recht gering. Und falls es 
funktioniert ist die Zeit die Du dafür investierst bei weitem größer, 
als wenn du es selber programmierst.

Hast Du denn schon Erfahrungen mit Assambler? Wenn ja dann sollte es ja 
kein Problem sein 3 Ports zu schalten, wenn eine bestimmte Spannung am 
ADU erreicht ist. Oder?

Patti
#645788
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@ rufus und Msp 430_crew


Meine bessere Hälfte aus unseren Projekt beschäftigt sich mit der 
Programmieren des Controllers..ein erstes Problem stellt sich bei der 
Ansteuerung des Display da...Er hatte aus diesem Forum das AVR Tutorial 
für die LCD Inizialiserung benutzt.

LCD von Pollin:
LCD-Modul GOLDENTEK GC-1602G0
2-zeiliges LC-Display mit integriertem Controller KS0066 (HD44780
kompatibel). Das Display verfügt pro Zeile über je 16 Zeichen.

Ob das Wirklich kombatible ist wage ich langsam zu bezweifeln.

Pinbelegung stimmt, keine Loetbruecken, kontakt ueberall wo er sein 
soll!
Verdrahtung via http://www.mikrocontroller.net/articles/HD44780,
wobei mal die unbenutzten Ports auf Masse liegen und mal nicht, je 
nachdem wo man guckt.

Initialisierung des Displays wurde versucht mittels:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_LCD
Balken sind zu sehen und lassen sich auch mit dem Poti ein und 
ausblenden.
Am Timing habe ich schon rumgestellt und auch blinkende Cursor versucht 
einzustellen, alles ohne Erfolg.
Portbelegung im *asm stimmt auch schon dutzende Male kontrolliert.
Noch irgendwelche Hinweise?

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