Münzenzähler mit Werterkennung

Gast #1833002
Heyo. Einige kennen bestimmt diese China Spardosen die Münzen beim 
Einwerfen zählen. die Dinger arbeiten wohl mit Drucksensoren die 
irgendwie den Durchmesser erkennen, sind aber extrem ungeau und 
fehleranfällig, laut Amazon Rezinsionen quasi der reinste Schrott.

Nun dacht ich mir, das kann man doch verbessern.
Ne "Rampe" rein und in dieser an der Seite ein Photodioden-Array 
anbringen. Davor und dahinter ne kleine Lichtschranke, damit der µC auch 
weis wann die Münze durch ist und wann die nächste kommt. Über das mit 
IR (Laser?) beleuchtete Array soll dann der Durchmesser erkannt werden.

Meint ihr sowas kriegt man hin, und wo gibts die passenden Arrays?

natürlich bräucht man noch ne Optik um ne möglichst kollimierte 
Strahlführung zu erreichen, also quasi frontal auf den Sensor zu 
strahlen, damit eine wegen geringerer Dicke entweder weiter links oder 
rechts auf der Rampe rollende Münze nicht das Ergebniss verfälscht
Gast #1833030
Der Laser dient vermutlich dem allg. Leitspruch "Rule of cool" aber es 
ist etwas mit Lasern, äh Kanonen auf Spatzen geschossen, das stimmt 
schon. LEDs tuns auch!
#1833034
TC schrieb:

> strahlen, damit eine wegen geringerer Dicke entweder weiter links oder
> rechts auf der Rampe rollende Münze nicht das Ergebniss verfälscht

Mach die Rampe einfach schmäler, so dass die Münze mehr oder weniger 
direkt an den Sensoren vorbeikommt. Quasi ein Schlitz, durch den sie 
durchrollen muss, mit einem "Trichter" davor, der die rollende Münze da 
durchrollen lässt bzw. in den Schlitz einfädelt.

Auf der einen Seite ein paar Photodioden, auf der anderen Seite ein oder 
2 Birnchen und du wirst genug Abschattung auf den einzelnen Photodioden 
haben, so dass du aus dem Spannungshub erkennen kannst, welche noch 
beleuchtet und welche beschattet sind. Den ganzen mechanischen Aufbau 
noch mit schwarzer Farbe einstreichen, so dass es zu keinen Reflexionen 
kommt, aber selbst das könnte schon unnötiger Luxus sein.

Kein Mensch braucht da einen Laser oder gar eine teure, anfällige Optik. 
Münzen unterscheiden sich im Durchmesser nicht ohne Grund, so dass sie 
relativ leicht auch für Blinde auseinanderzuhalten sind.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1833225
> Meint ihr sowas kriegt man hin, und wo gibts die passenden Arrays?
Kauf dir in der Bucht einen fertigen Münzprüfer für 10 Euronen...
Kommerzeille Münzprüfer arbeiten mechanisch, optisch und magnetisch (in 
verschiedenen Frequenzbereichen).

> natürlich bräucht man noch ne Optik um ne möglichst kollimierte
> Strahlführung zu erreichen, also quasi frontal auf den Sensor zu
> strahlen,
Die einfachere Variante ist 1 Lämpchen und 1 Fotodiode und 1 
Schlitzblende. Und je mehr Licht vom Lämpchen durch die Schlitzblende 
auf die Fotodiode fällt, desto kleiner ist die Münze. Das hat zudem den 
positiven Effekt, dass es gleichzeitig auch eine Lichtschranke ist...
Gast #1833418
Der Laser weil meine Befürchtung war, eine für die dickste Münze grade 
passend gebaute bemessene Rampe würde bei dünneren Münze zu einer 
Schieflage führen und dadurch weniger Schatten werfen als wenn sie 
absolut lotrecht steht. Ich weis jetz nicht wie groß die Abweichung bei 
dem maixmal 1mm wäre, möchte das nicht mit Trigonometrie ausrechnen. Ob 
die Toleranz halt noch zur Erkennung reicht.
#1833446
TC schrieb:
> Der Laser weil meine Befürchtung war, eine für die dickste Münze grade
> passend gebaute bemessene Rampe würde bei dünneren Münze zu einer
> Schieflage führen

wird sie auch.

> und dadurch weniger Schatten werfen als wenn sie
> absolut lotrecht steht.

wird sie auch.

Aber: rechne dir doch einmal aus, wieviel das ist! :-)

Um wieviele Grad kann sich eine 1mm starke Münze mit was weiß ich für 
einem Durchmesser in einem 3mm starken Schlitz maximal verkanten?

Um wieviel nimmt daher der auf die Seite projezierte Durchmesser (als 
Mass für die verkleinerte Projektionsfläche) ab?

> dem maixmal 1mm wäre, möchte das nicht mit Trigonometrie ausrechnen.

Warum nicht?
Das ist einfachste Trigonometrie in einem rechtwinkeligem Dreieck. 
Nichts aussergewöhnliches. Du brauchst dazu nur eine kleine Skizze und 
den Sinus oder den Cosinus bzw. ihre Umkehrung. Welche der beiden 
Winkelfunktionen benötigt wird, musst du rausfinden :-) Wenn man aber im 
Kopf hat, welche Winkelfunktion welche Seite in Beziehung zur längeren 
Seite im Dreick setzt, ist das keine Hexerei.


Das die Münze mit ihrer Umfangsfläche nicht mehr vollständig auf der 
Rampe aufliegt, sondern auf einer der Kanten, kannst du dabei getrost 
vergessen. Du kannst die Münze eigentlich als unendlich dünn annehmen. 
Dann rechnet es sich leichter und die paar Pro-millionstel (nicht 
Prozent) Fehler können wir getrost ignorieren.
Gast #1833492
Herr Mueller schrieb:
> 2 schmale Bleche im 45 Grad Winkel (hor) , die auseinander driften (und
> etwas abwärts). Je nach steigendem Durchmesser kippt die Münze später
> zur Seite.

Kann ich mir grad nicht vorstellen, würde mich über ne Skizze freuen!


Ansonsten dachte ich:
http://www.amazon.de/gp/product/B001UK6EH2/

Das hier kaufen und in jeden Schacht ne Lichtschranke. (plus Abdunkeln)

Würde dann natürlich nen µC mit mindestens 8 Inputs brauchen, kostet 
aber sicher dennoch weniger als ein gescheites Photodioden Array.
#1833669
Genau so hab ich es gemeint. Die Münze rollt schräg runter und wenn der 
Spalt gross genug ist, kippt sie um. Das brauchst Du nicht kaufen. Du 
brauchst ja nur die Rampe und einen grösser werdenden Spalt. Wenn Du die 
Münzen nicht sortieren willst, können sie ja alle in einen Topf fliegen. 
Entweder optisch oder mit Kontakten erfassen (Microschalter oder 
Drahtzungen, die durch die Münze kurzgeschlossen werden.)
Gast #1834315
Herr Mueller schrieb:
> (Microschalter oder
> Drahtzungen, die durch die Münze kurzgeschlossen werden.)

Für Mikroschalter müsste der Schwung ja reichen.
Vie viel Spannung sollte man an die Drahtzungen legen um auch 
zuverlässig bei oxidierten/korrodierten Expemplaten zu leiten?
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1835217
TC schrieb:
> Ansonsten dachte ich:
> http://www.amazon.de/gp/product/B001UK6EH2/
> Das hier kaufen und in jeden Schacht ne Lichtschranke. (plus Abdunkeln)
Da bist du für weniger Geld mit einem fertigen Müzprüfer aus der Bucht 
eher fertig und gegen Unterlegscheiben und Fremdwährung weitestgehend 
geschützt...
http://shop.ebay.de/?_from=R40&_trksid=p3907.m570.l1313&_nkw=m%C3%BCnzpr%C3%BCfer&_sacat=See-All-Categories
Gast #1835381
Lothar Miller schrieb:
> gegen Unterlegscheiben und Fremdwährung weitestgehend
> geschützt...

Solls auch garnicht prüfen. das soll mehr oder weniger ein kleiner Gag 
werden. wir stellen bei unserem OpenAirs ne Spendendose auf und das soll 
auf nem Display anzeigen wie viel schon zusammengekommen ist.

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