IC/µC-Typ auf Platine gesucht.

OP #4083513
Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem:
Ich würde gerne eine Schaltung verstehen/nachbauen, jedoch wurde das 
Gehäuse des auf der Platine befindlichen ICs abgeschliffen, so dass ich 
nicht weiß, um was für ein IC es sich handelt.
Daher meine Frage, ob jemand eine Idee hat, welcher Baustein verbaut 
sein könnte.
Im Anhang ist die Platine zu sehen.
Als Pinbelegung habe ich folgendes herausgefunden:

1 - ?            14 - ?
2 - Output       13 - ?
3 - Input        12 - ?
4 - Vcc          11 - GND
5 - Input        10 - Output
6 - Output        9 - Output
7 - Reset (?)     8 - CLK (?)

Insbesondere Pin 4 & 11 für Vcc & GND dürfte ja recht markant sein. Bei 
Pin 7 bin ich mir nicht sicher, ob's wirklich Reset ist, allerdings 
hängt ein RC-Glied dran. Bei CLK bin ich mir ebenfalls unsicher ob das 
wirklich der Takteingang ist, oder doch eher ein normaler Eingang.

Also noch mal kurz meine Frage:
Kennt jemand einen Baustein im DIP14-Gehäuse, der über Pin 4 & 11 
versorgt wird, bei 7 einen Reset hat und dessen restliche Pins als IO 
dienen können?
Angehängte Dateien:
OP
hm, also ein vierfach OpAmp fällt raus, das passt von den 
unterschiedlichen Eingängen/Ausgängen her nicht, insbesondere der 
Reset-Eingang.
Vom Prinzip her ist das auch eher eine Schaltung, die anhand von 
Sensoren (digital) & Tastern, verschiedene Relais und LEDs schaltet, 
daher meine Vermutung, dass das IC den Programmablauf regelt. Eine 
Timerfunktion ist ebenfalls in dem Baustein integriert, von daher muss 
irgendein Ablauf darin gespeichert sein...
Gast
Hi

>hm, also ein vierfach OpAmp fällt raus, das passt von den
>unterschiedlichen Eingängen/Ausgängen her nicht, insbesondere der
>Reset-Eingang.

Erkläre erst mal, was die Schaltung macht und wie du zu den vermuteten 
Ein-/Ausgängen gekommen bist. Für mich sieht das sehr analog aus.

MfG Spess
Gast
Jay 3.14 schrieb:
> ich habe folgendes Problem:
> Ich würde gerne eine Schaltung verstehen/nachbauen, jedoch wurde das
> Gehäuse des auf der Platine befindlichen ICs abgeschliffen, so dass ich
> nicht weiß, um was für ein IC es sich handelt.

Warum fragst du nicht bei der Firma, die die Schaltung
hergestellt hat nach?
Die hat bestimmt Unterlagen dazu, wenn das Gerät nicht zu alt ist.
OP
ok, wollte nur den ersten Beitrag nicht überfrachten:
- Gesteuert wird eine Elektrolysezelle (per Relais, mit Polumschaltung) 
und ein Magnetventil per Relais
- IC wird mit 5V versorgt (Vcc, GND, dickere Leiterbahnen als im 
Folgenden beschriebenen Signalleitungen)
- Als Eingänge (ZP2, ZP3) gibt es mechanische Durchflussschalter die auf 
den Pin 3 gehen (Eingang)
- Pin 12, 13, 14 gehen an einen Drehschalter, über den man die Laufzeit 
der Elektrolyse einstellen kann (wahrscheinlich Eingang, evtl. einer 
davon Ausgang, deshalb ?)
- Pin 1 geht an eine kleine LED-Platine, diese ist zusätzlich mit dem 
Drehschalter verbunden (wahrscheinlich Ausgang, deshalb ?)
- Pin 5 und 8 kommen von einem Kollektor-Anschluss eines Transistor, 
daher Eingang bzw. CLK
- der Transistor, dessen Kollektor mit Pin 8 verbunden ist, wird mit 
Wechselspannung geschaltet (RC-Glied+Diode an der Basis, daher meine 
Vermutung, die Wechselspannung wird als Taktquelle genutzt)
- Pin 2, 6, 9, 10 gehen über Vorwiderstände an die Transistoren und 
schalten einen Summer und die Relais (Ausgänge)

Anbei habe ich auch mal den Schaltplan beigefügt, soweit ich ihn 
reproduzieren konnte...
Insgesamt ergeben bei den Ausgängen analoge Signale nicht wirklich einen 
Sinn, da Relais geschaltet werden. Umgekehrt sind die meisten Eingänge 
mit Schaltern bzw. Kollektoranschlüssen verbunden, was meiner Meinung 
nach auch gegen eine analoge Auswertung spricht.
Vom Hersteller habe ich leider keine Antwort auf meine Anfrage erhalten, 
das Gerät ist zudem etwas älter und seit einigen Jahren nicht mehr im 
Programm...
Angehängte Dateien:
OP
Marian B. schrieb:
> Vielleicht ein Vierfach-Komparator.
also wie bereits geschrieben, in meinen Augen scheint ein OpAmp nicht in 
Frage zu kommen wegen der unterschiedlichen Ein- & Ausgänge und da laut 
Schaltbild eher mit 0 und 1 gearbeitet wird, statt mit Analogwerten...

hinz schrieb:
> Aus welchem Erdzeitalter stammt es denn?
Keine Ahnung, zu Kaufen gibt's das nicht mehr und ich habe es bei ebay 
ersteigert, aber müsste so um die zehn Jahre alt sein.

Ich dachte nur, dass vielleicht jemandem direkt ein Baustein (GAL, 
µC,...) kennt, auf den diese Pinbelegung (VCC, GND, RESET, CLK) passen 
würde.
Möglicherweise kundenspezifischer Schaltkreis und keine Ware von der 
Stange? Allerdings würde es dann keinen Sinn machen, die Bezeichnung 
abzuschleifen. Das macht nur Sinn, wenn ich damit den Einsatz eines 
supereinfachbillig-ICs in einer megateuren Schaltung verschleiern will.

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