Reine JFET OPAMPS

Gast #6283289
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JFETS haben ähnliche Kennlinien wie früher die Röhren, d.h. sie 
benötigen (im Fall eines n-Kanal JFET) eine positive 
(Anoden-)Betriebsspannung und eine negative Gate- (Gitter-) Vorspannung. 
Außerdem haben sie einen relativ großen Temperaturgang (Drainstrom bei 
konstanter Gate-Vorspannung). Das macht es extrem schwierig (und teuer) 
daraus einen OpAmp als IC zu fertigen. Wenn man nur mit JFET als aktive 
Bauelemente Verstärker aufbauen will, sollte man entsprechende 
Schaltungen mit Röhren ansehen. Die Gleichstromkopplung führt dann bald 
zu sehr problematischen Spannungsteilungen. Da landet man dann schnell 
bei Chopper-Verstärkern.
Gast #6283330
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Bei den einfachen JFETs ist das Substrate der Gate Anschluss. Das macht 
es aufwändig in einem IC die Teile zu trennen. Auch wird es ungünstig N 
und P Kanal auf einem Substrat zu haben. Als Schaltung aus diskreten 
Teilen, ggf. mit JFET paaren könnte man so etwas aufbauen, aber wozu ?

Im Kryo Bereich will nur minimale Verluste, und dass heißt dann i.A. nur 
der kritische Teil kalt und der Rest warm (oder wenigstes beim 77 K, 
eher wärmer).

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