Operationsverstärker DIP -> SMD

Gast #1259616
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Hallo Zusammen,

ich habe jetzt meinen Filter dimensioniert und es ist jetzt doch ein 
aktiver geworden. Kam mit den passiven LC-Filtern irgendwie nicht 
zurecht. (Hatte da vor anderthalb Wochen schonmal nachgefragt)

Die Schaltung funktioniert jetzt auf dem Steckboard und nun soll alles 
auf SMD gebracht werden. Ich möchte mich jetzt nochmal vergewissern ob 
ich die richtige Auswahl getroffen habe. Im Filter (5ter Ordnung fg= 
300kHz) sind momentan drei EL2045. Die SMD Variante des Bausteins kostet 
mir jetzt auch zuviel und deshalb möchte ich einen günstigeren SMD 
4-Fach Opamp finden, den ich in der Schaltung verwenden kann.

Die Schaltung arbeitet mit Single Supply +5V, Temp.-Bereich -40° bis 
+85°C. Ist es richtig, das ich hier außerdem auf die richtige GBW und 
die passende Slewrate achten muss, oder auf noch was anderes? Die 
Schaltung filtert/integriert ein Rechtecksignal mit variabler Frequenz.
Ich habe mir jetzt den FHP3450 von Fairchild rausgesucht. Meint ihr das 
der ein adäquater Ersatz für den EL2045 ist?

Ich finde es echt schwierig da den Wald vor lauter Bäumen noch zu sehen. 
Was bei dem einen Anbieter unter High Speed ist, ist bei dem anderen 
unter geringes Rauschen abgelegt. Wie macht ihr sowas?

Wär über eine Antwort echt super dankbar. Hoffe ich habe nichts 
vergessen.

Gruß
Dennis
Gast #1259831
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Hab ich das richtig verstanden, dass der 3350 die Ausgangsspannung bei 
3,7V begrenzt. Der 2045 begrenzt bei entsprechender Last bei 3,8V.

Und die Eingangsspannung darf beim 3350 3,8V nicht überschreiten.

Das würde sie allerdings tun. Hab am Eingang um die 4,2V (etwas drüber) 
4,3V

Wie würde sich das bemerkbar machen, Wird das Signal am Ausgang dann nur 
abgeschnitten oder geht das auf die Lebensdauer des Bausteins?
Dann fahr ich den 2035 ja auch schon am Limit. Habe gerade auch mal 
gemessen und der erste Spannungsfolger schneidet mir tatsächlich am 
Ausgang ein paar Peaks ab. Im gesamten Filter macht sich das allerdings 
nicht bemerkbar.

Wäre es jetzt besser das Eingangssignal noch etwas zu dämpfen bevor es 
durch den Filter geht?

Gruß
Dennis
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1259844
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> Wie würde sich das bemerkbar machen
Wenn du den CMR verlässt, kann alles mögliche passieren.
Z.B. kann auf einmal dein Ausgang auf den "falschen" Ausgangsrail 
umschalten, nicht mehr schnell genug aus der Sättigung herauskommen, 
seltsame Überschwinger produzieren...

Die Datenblattangaben gelten nur für den Betrieb innerhalb der 
Datenblattangaben  :-/

> Im gesamten Filter macht sich das allerdings nicht bemerkbar.
Glück gehabt ;-)
Gast #1260529
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Ein so schnellen OP auf dem Steckbrett stabil zu kreigen ist schon eine 
Leistung. Ist denn das wirlich nötig ?

Es könnte schon sinn machen wenigstens einen Teil des Filters Passiv am 
Eingang zu haben, um  ggf. die ganz hohen Frequenzen weg zu bekommen, 
die der OP nicht mehr verarbeiten kann. Ähnlich für die eventeull ganz 
niedrigen, um die Amplitude klein zuhalten.
Gast #1261941
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Nabend,

vielen Dank für eure Tipps.

Den OPA353 könnte ich evtl. als ersten OP nehmen. Der braucht ja nicht 
diese riesen Bandbreite und durch die R2R Ein-Ausgänge wäre ich 100%ig 
auf der sicheren Seite. Mal schauen. Da muss ich mir noch ein paar 
Gedanken machen.
Die Idee von Ulrich werde ich morgen mal probieren. Das wäre natürlich 
super wenn das klappen würde. Ich denke ich simuliere das morgen mal.


Wünsch euch noch nen schönenen Abend.

Danke nochmal.

Gruß
Dennis

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