Hallo Community!
Ich komme jetzt ins zweite Semester meines Elektrotechnikstudiums.
Während des ersten Semesters habe ich meine Controllerschaltungen immer
auf dem Steckbrett aufgebaut. Jetzt möchte ich mir von Jakob Kleinen
(hier aus dem Board) mein erstes Board fertigen lassen.
Da ich noch recht unerfahren bin (erst ein Semester studiert) würde ich
euch bitten einmal über die Schaltung und das Layout zu schauen.
Immerhin ist die Leiterplatte nicht ganz billig für mich und ich möchte
Überraschungen vermeiden.
Ich hoffe ich langweile euch nicht damit.
Danke euch im voraus!
Ein paar Anmerkungen:
- AVCC und AREF vertrauscht? Die Induktivität kommt normalerweise an
AVCC.
- Warum du GND des DS1822 an PA0 anschließt und dafür VO
(Spannungsausgang?) an GND, verstehe ich nicht.
- Wo die Taster im Schaltplan angeschlossen sind, kann ich nicht
nachvollziehen. Da sollte jede Leitung entweder verbunden werde, oder
zumindest den Signalnamen enthalten.
Und im Layout:
Insbesondere der Quarz ist schlecht platziert. Der muss so nah wie
möglich an die Clockeingänge. Und dann auch noch über Drahbrücken
angeschlossen ...
Der sollte direkt unten an die Pins. Sollte bei dem Platz auch kein
Problem darstellen. ich würde den Mega16 einfach weiter nach oben
schieben.
Martin schrieb:> - AVCC und AREF vertrauscht? Die Induktivität kommt normalerweise an> AVCC.
--> ja, vertauscht. AREF dann direkt an VCC??
> - Warum du GND des DS1822 an PA0 anschließt und dafür VO> (Spannungsausgang?) an GND, verstehe ich nicht.
--> habe hierfür einen Spannungswandler misbraucht, da der 1822 nicht in
der lib war. passt also.
> - Wo die Taster im Schaltplan angeschlossen sind, kann ich nicht> nachvollziehen. Da sollte jede Leitung entweder verbunden werde, oder> zumindest den Signalnamen enthalten.
--> sorry, hab die Taster an PORTD und die LED an PORTB
Danke für die Hinweise
Matthias schrieb:> --> ja, vertauscht. AREF dann direkt an VCC??
Nein - AVCC blockt man normalerweise einfach nur mit 100n gegen GND ab
und nimmt die interne Referenz.
Hi
>--> ja, vertauscht. AREF dann direkt an VCC??
Nein. nur C nach Masse. Warum nimmst du eigentlich so einen Dinosaurier
wie den ATMega16 und nicht einen aktuellen ATMega164/324/644/1284p/pa?
MfG Spess
Martin schrieb:> Nein - AVCC blockt man normalerweise einfach nur mit 100n gegen GND ab> und nimmt die interne Referenz.
ok
Martin Wende schrieb:> Ein flacher Quarz passt auch direkt unter den Sockel, deshalb ist immer> Platz den direkt an die XTAL Pins zu basteln.spess53 schrieb:> Warum nimmst du eigentlich so einen Dinosaurier> wie den ATMega16 und nicht einen aktuellen ATMega164/324/644/1284p/pa?
--> weil ich die Teile gerade zu Hause hab möchte ich die gerne nutzen.
spricht was gegen die paar cm des Quartzes zu den XTAL Pins? Im Anhang
noch mal den aktualisierten Schaltplan und das Board.
Danke euch bis hierher!
Braucht der DS1822 nicht noch einen Ziehwiderstand am 1-Wire-Bus nach
+5V? Im Datenblatt ist in den Schaltungen immer 4,7k vorhanden, der
interne Pull-Up des µC ist jedenfalls viel hochohmiger.
Matthias schrieb:> spricht was gegen die paar cm des Quartzes zu den XTAL Pins?
Ich würde es nicht riskieren, wenn es nicht unbedingt sein muss.
Gruß Dietrich
Dietrich L. schrieb:> Braucht der DS1822 nicht noch einen Ziehwiderstand am 1-Wire-Bus nach> +5V? Im Datenblatt ist in den Schaltungen immer 4,7k vorhanden, der> interne Pull-Up des µC ist jedenfalls viel hochohmiger.>
Danke, auch das habe ich übersehen. Auf dem Steckbrett ist der 4,7k
natürlich vorhanden.
> Matthias schrieb:>> spricht was gegen die paar cm des Quartzes zu den XTAL Pins?>> Ich würde es nicht riskieren, wenn es nicht unbedingt sein muss.>> Gruß Dietrich
hab den Quarz unter den µC geschoben.
Matthias schrieb:> hab den Quarz unter den µC geschoben.
Auf der Rückseite festlöten?
Oder hast du ausprobiert, ob der so in die Aussparungen des IC-Sockels
passt? => evtl. einmal um 90° drehen
spess53 schrieb:> Warum nimmst du eigentlich so einen Dinosaurier> wie den ATMega16 und nicht einen aktuellen ATMega164/324/644/1284p/pa?
644 und Consorten haben mehr Funktionen, allen voran Pin-Change-
Interrupts und können bis 20MHz getaktet werden. Ist zwar eher
akademisch zu betrachten, lässt aber den Einsatz eines
18,432MHz-Baudraten-Quarzes zu.
Verbrauchen weniger Strom, haben 2 Usarts, einen weiteren
Spannungsbereich(PA) und billiger sind sie auch noch.
mfg.
Thomas Eckmann schrieb:> 644 und Consorten haben mehr Funktionen, allen voran Pin-Change-> Interrupts und können bis 20MHz getaktet werden. Ist zwar eher> akademisch zu betrachten, lässt aber den Einsatz eines> 18,432MHz-Baudraten-Quarzes zu.> Verbrauchen weniger Strom, haben 2 Usarts, einen weiteren> Spannungsbereich(PA) und billiger sind sie auch noch.>> mfg.
danke für den Hinweis. Wie gesagt habe ich mehrere dieser AT Mega 16
hier liegen (geschenkt bekommen). Deswegen möchte ich diese verwenden,
zumal mir die Funktionen und die 16 MHz vorerst reichen. Trotzdem Danke!
hab gerade mal bei Atmel geschaut.
der mega16-16PU kann bis 16 MHz getaktet werden.
der mega164 (DIP) nur bis 10 MHz
An die anderen Packages trau ich mich (noch) nicht ran.
Hi
>hab gerade mal bei Atmel geschaut.>der mega16-16PU kann bis 16 MHz getaktet werden.>der mega164 (DIP) nur bis 10 MHz>An die anderen Packages trau ich mich (noch) nicht ran.
dann hast du nicht richtig nachgesehen:
P-Typen:
ATmega164P/324P/644P: 0 - 10 MHz @ 2.7V - 5.5V, 0 - 20 MHz @ 4.5V - 5.5V
A/PA-Typen:
0 - 20MHz @ 4.5 - 5.5V
10MHz gilt nur fur die PV-Typen. Mit dem Gehäuse hat das nichts zu tun.
MfG Spess
Martin schrieb:> Je näher, desto besser.Ingo L. schrieb:> ... macht 4,68m, da> können es ruhig ein paar cm sein. Keine Panik...
Soweit ich das nach der Lektüre diverser Artikel, insbesondere AVR040
(EMC Design Considerations) verstanden habe, ist der Abstand der beiden
Leitungen zueinander relevanter als ihre Länge. Die Fläche zwischen den
Leitungen sollte möglichst klein sein.