Geschwindigkeit Optokoppler für RS232

OP #3372240
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Hat jemand Erfahrung mit Optokopplern bei RS232?

Ich möchte/soll/muß höchstwahrscheinlich einen µC auf 
Netzspannungspotential betreiben und überlege nun, wie ich für dessen 
Bedienung eine sichere galvanische Trennung vom Netz hinkriege.

Meine Überlegungen gehen dahin, einfach einen zweiten µC zu verwenden 
und ein einfaches Protokoll über die RS232-Schnittstellen dieser 
Controller zu realisieren. Dann beschränkt sich die Netztrennung auf die 
Stromversorgung und zwei Optokoppler für die Kommunikation.

Wie schnell müssen diese Optokoppler sein (kHz) wenn man sagen wir 
irgendwas um 5kbyte/s ohne große Fehlerrate übertragen will? Ich denke 
das ist schnell genug.
OP #3372624
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Jo, ich weiß, daß es kein "echtes" RS232 ist, aber ich fand ich 
beschreibe damit am besten was ich mir gedacht habe. UART ist natürlich 
auch okay.

Ich hätte hier ein paar PC123, die können laut Datenblatt 80kHz. 
Allerdings weiß ich nicht, wie dabei schon die Flanken verschliffen 
werden und ob das noch gut genug für eine fehlerfreie Kommunikation ist. 
Da fehlen mir die Erfahrungen, sowas hab ich noch nie gebaut.
Gast #3373029
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ich nehme für 'ne isolierte RS232 Schnittstelle immer 6N137 zweischen 
dem Schnittstellentreiber-IC und dem UART.
Der Schnittstellentreiber und die Optokoppler auf Treiberseite werden 
dann über einen isolierten DC/DC Wandler mit 5V versorgt.

Die machbare Bitrate hängt dann eigentlich nur noch vom 
Schnittstellentreiber ab, denn der 6N137 schafft bis zu 10MBit/s.
Dank integriertem Schmitt-Trigger im Empfänger liefert der ein sauberes 
Digitalsignal am Ausgang.

Der 6N137 braucht zwar 5V Versorgung für seine Empfangsseite, dank 
Open-Collector Ausgang ist aber das Verbinden mit 3,3V (oder anderen 
Low-Voltage) Mikrocontrollern einfach möglich.
OP #3373057
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Danke, gibts den bei Reichelt?

Die Verbindung wird wenn dann zwischen zwei einfachen AVRs aufgebaut, 
also beide Seiten 5V, Datenrate 50 oder 100kbit/s, brauche mich ja an 
keine Spezifikationen zu halten wenn beide µCs gleich schnell getaktet 
sind.

Ein AVR macht dann die eigentlichen Steueraufgaben auf der Netzseite, 
der andere würde als eine Art Terminal mit ungefährlicher Niederspannung 
arbeiten.

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