BOSCH ebike Akkuplatine

Gast #5538289
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hi,

mir ist leider die platine meines ebikes abgeraucht und ein kompletter 
ersatzakku kostet ca 500$.

hat sich jemand schon etwas näher mit der schaltung beschäftigt?... 
sieht so aus als ob das Netzteil nicht mehr funktioniert nur kann ich 
den Aufdruck am dc/dc nicht mehr lesen!?


lg,
Neubi
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#5538303
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Hab auch noch eine mit Feuchtigkeitsschaden hier liegen. Gibt in ebike 
Foren ein paar Sachen dazu aber nicht so viel brauchbares. Verbreitet 
ist die Aussage das man die Platine nach trennen der Akkus nicht wieder 
ans laufen bekommt. Gibt aber auch Gegenstimmen, die Ursache ist wohl 
nicht ganz klar. Ich wollte dann ein anderes BMS einbauen aber Bosch hat 
über den Canbus alles verriegelt. Ohne Can mit Steuerteil geht gar nix, 
also anderer Akku mit nur Plus/Minus geht nicht. Ich habs aufgegeben, 
Bosch weiß wie man Akkus verkauft.
#5538365
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Die Platine war teilweise grün da hab ich keinen Sinn gesehen da noch 
Zeit reinzustecken in Form von messen. Erst nachdem ich ein China BMS 
bestellt hatte habe ich die Akkus nachgemessen, hatten noch 3V alle 
zusammen, also tot. Das neue BMS liegt hier jetzt rum und der Rest vom 
Akku wird bei Gelegenheit entsorgt.

Schau ins Pedelec Forum oder halt mal Googlen. Platinen gibt Bosch nicht 
raus, Can kannste nicht austricksen ohne heile Platine (bei heiler 
Platine kann man wohl einen anderen Akku anhängen und dem Steuerteil 
vorgaukeln es ist ein Bosch Akku dran), also sind die Möglichkeiten 
begrenzt. Wenn du deine Platine wieder hinbekommst haste Glück...
Gast #5543659
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Matthias T. schrieb:
> aber Bosch hat
> über den Canbus alles verriegelt. Ohne Can mit Steuerteil geht gar nix,
> also anderer Akku mit nur Plus/Minus geht nicht. Ich habs aufgegeben,
> Bosch weiß wie man Akkus verkauft.

Matthias T. schrieb:
> Platinen gibt Bosch nicht
> raus, Can kannste nicht austricksen

Danke für den Hinweis! Gut zu wissen, falls man sich mal ein eBike 
zulegen möchte, unbedingt darauf zu achten, daß BOSCH nicht verbaut 
ist...
Beitrag #5543692 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5549445
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Berufsberater schrieb:
> Bestimmt das e-bike illegal aufgemotzt und dann ist die blöde Platine
> abgeraucht - gut so.

Bist du sicher dass es dir gut geht?

Ron L. schrieb:
> eine unüberwindbare Hürde ist der CAN-bus also
> nicht :-)

Der vom Bosch Akku zur Zeit wohl doch. Der Motor schickt dem Akku beim 
Einschalten eine Sequenz Daten die der Akku verschlüsselt wieder 
zurückschickt. Erst wenn das stimmt wird der Akku akzeptiert. Alle 
weitere Kommunikation ist meines Wissens nach interpretier und 
nachbaubar. An der Eischaltsequenz hat man sich schon in diversen Foren 
und hier glaube auch versucht. Der Weg über Tabellen funktioniert auch 
nicht, da der Akku die Kommunikation zeitlich so weit streckt, dass man 
nicht mal eben alle möglichen Kombinationen abklappern kann.
Gast #5706321
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Warum kauft ihr solch einen Mist? Dass es für den Endkunden keinerlei 
Ersatzteilversorgung gibt, pfeifen die Spatzen doch längst von den 
Dächern.

Akku und Motor sind reine Wegwerfkomponenten. Wenn die 
Gewährleistungsdauer vorbei ist, tust du, was dein Händler sagt. Und 
bring Geld mit - viel Geld. Alternativ gehst du zu Fuß.
Gast #5714249
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Hallo,
Ich habe ein Bosch BMS zu Verkaufen, das ist Voll Funktionsfähig.
Das Bosch BMS war in einem Bosch 400 PowerPack e.Bike Akku verbaut.
Kann mein Projekt mit 2.tem Akku für einen e.Scooter leider nicht mit 
diesem Bosch BMS vollenden.
Da habe ich das ausgebaut und Verkaufe dieses nun.
Wenn noch Interesse an einem Bosch BMS besteht einfach anschreiben.
MfG Mario
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Gast #5714251
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Hallo,
Ich habe ein Bosch BMS zu Verkaufen, das ist Voll Funktionsfähig.
Das Bosch BMS war in einem Bosch 400 PowerPack e.Bike Akku verbaut.
Kann mein Projekt mit 2.tem Akku für einen e.Scooter leider nicht mit 
diesem Bosch BMS vollenden.
Da habe ich das ausgebaut und Verkaufe dieses nun.
Wenn noch Interesse an einem Bosch BMS besteht einfach anschreiben.
MfG Mario

Tina schrieb:
> Wir haben ein ähnliches Problem. Akkus haben volle Leistung aber
> Platine ist duchgebrannt. Hat noch jemand eine Patine über?
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#5714281
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Mario K. schrieb:
> Berufsberater schrieb:
>> Neubi schrieb:
>> mir ist leider die platine meines ebikes abgeraucht und ein kompletter
>> ersatzakku kostet ca 500$.
>>
>> Bestimmt das e-bike illegal aufgemotzt und dann ist die blöde Platine
>> abgeraucht - gut so.
>
> Was ein dummer Kommentar ;-(

Mag sein, aber so weit hergeholt ist die These ja nicht. Er bezieht sich 
damit vermutlich aber weniger auf E-Bikes, sondern Pedelecs - und 
solchen Spezialisten begegne ich (unmotorisiert) schon des Öfteren. 
Problem ist leider die dortige übertriebene Abriegelung bei 25 km/h. Da 
wären 30 km/h schon besser, bekommt man ja in den USA meines Wissens 
nach auch hin (20 mph), aber hier kommt man dann vermutlich gleich 
wieder mit Versicherungsschutz und Helmpflicht um die Ecke. Deutschland 
bremst sich ja in Sachen Technik so gerne selbst aus.
Gast #5714306
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Ich habe ein BOSCH-E-Bike classic, der hat aber seine Eigenheiten:
Der nackte Akku für sich ist nämlich abgeschaltet!
So kann man den Akku also nicht aufladen.

Der muß erst mit dem in Akku eingebauten Processor den Akku 
eingeschaltet werden.
Darum hat das BOSCH-Laderät 3 Anschlüsse:
Der mittlere Anschluss verlangt erst mal 5 V Spannung zur Versorgung des 
Akku-Processor, sonst sind die Akkuzellen eben ausgeschaltet.
Die äussersten Anschüsse bedienen den Akku über den Fahrradcomputer den 
CAN-Bus.
Der Akku-Processor erzählt dann über dem CAN-Bus dem Fahrradcomputer wie 
voll der Akku ist: 30 V, 31 V, 32 V, ,,, 41 V, 42 V.
Der Fahrradcomputer errechnet dann wie weit man noch Elektoradeln 
kann...

Es genügt also nicht nur 40 V als Ladestrom zu verwenden.

Um das rauszufinden hat mir die Nerven für ein Wochenende gekostet!
Jetzt funktioniert das aber bestens.
Zuerst muß man die Processor-Spannung versorgen, dann leuchten die 
gelben LEDs und zeigen die Vollladung (0...5 LEDs) an.
Erst dannach funktioniert der Ladestrom.

Ich lade den Akku nur zu 80% (40 V), so halten die Akkus (500€!) doppelt 
so viele Zyklen.
Das Original-Ladegerät lädt die Akku immer rappelvoll, damit die Akkus 
schnell kaputt gehen. BOSCH will halt Geld verdienen...
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#5715313
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...wenn das wrkl. so ist, ein sehr schöner Hinweis Thomas. Ich wundere 
mich allerdings, dass sich das Ladegerät nicht erst über CAN beim Akku 
verifizieren muss - vive versa. Und zudem wundere ich mich, dass ein 
einmal ausgebautes BMS in einem anderen Akku wieder funktionieren soll 
(ähnlich Notebook Akkus gibt es da perfide Wege sowas zu unterbinden und 
ich war mir sicher, das macht Bosch so).

Klaus.
Gast #5715411
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> Warum kauft ihr solch einen Mist? Dass es für den Endkunden keinerlei
> Ersatzteilversorgung gibt, pfeifen die Spatzen doch längst von den
> Dächern.
>
> Akku und Motor sind reine Wegwerfkomponenten. Wenn die
> Gewährleistungsdauer vorbei ist, tust du, was dein Händler sagt. Und
> bring Geld mit - viel Geld. Alternativ gehst du zu Fuß.

Nicht so negativ.
Wer kann der kann auch die Zellen in einem Bosch Akku austauschen.
Wenn die Elektronik hinüber ist, dann kauft man sich für 50€ nen 
gebrauchten ausgelutschten Akku und macht neue Zellen rein.

Wer es nicht kann, dem würde auch eine Ersatzplatine nix bringen.
Gast #5715443
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Klaus R. schrieb:
> ...wenn das wrkl. so ist, ein sehr schöner Hinweis Thomas. Ich wundere
> mich allerdings, dass sich das Ladegerät nicht erst über CAN beim Akku
> verifizieren muss - vive versa.
SO einfach mit den 5V ist es nicht.
Wenn die 5V angelegt werden, muss unverzüglich die Ladespannung angelegt 
werden. Dauert es zu lange, wird ein kompletter Zyklus im Akku gezählt, 
auch wenn nicht geladen wird.
Das kann Auswirkungen auf die Garantie haben.
Und was passiert, wenn der Zähler überläuft weis noch keiner. Könnte 
sein, dass er dann platt ist.
Nach dem Ladestart unterbricht der Akku 1 bis 2 mal die Verbindung. 
Während dessen muss aber weiterhin die Ladespannung anliegen, sonst 
siehe oben.


> Und zudem wundere ich mich, dass ein
> einmal ausgebautes BMS in einem anderen Akku wieder funktionieren soll
> (ähnlich Notebook Akkus gibt es da perfide Wege sowas zu unterbinden und
> ich war mir sicher, das macht Bosch so).

Geht bei Classic einwandfrei.
Gast #5720756
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ACDC schrieb:
> Nicht so negativ. Wer kann der kann ...

Klar, der moderne Mensch sieht es als Herausforderung, wenn er über 
Stöckchen springen darf, die dann mit jedem neuen Modell höher gehalten 
werden. Ich sehe es nicht ansatzweise ein, wenn mir beim Reparieren 
völlig unnötig Knüppel zwischen die Beine geworfen werden.

Wenn ich 3.500 Euro auf den Tisch blättere, dann sehe ich 
Serviceunterlagen, Explosionszeichnungen, Teilelisten, 
Ersatzteilnummern, Bezugsquellen und eine Preisliste. Und dem 
Kaufvertrag entnehme ich, wie lange ich mit Ersatzteilen versorgt werde. 
Ist dem nicht so, darf sich der Händler das Bike in den Hintern 
schieben. Dann fahre ich zwar weiterhin Bio-Bike, kann aber jeden Morgen 
in den Spiegel schauen, ohne rot zu werden.

Dass man heute ohne zu mucken total verdongelte Blackboxen ohne jegliche 
Serviceunterlagen und Ersatzteilversorgung kauft und sich damit in eine 
100%ige Abhängigkeit der Hersteller bzw. des Handels begibt, spricht 
nicht für meine Mitmenschen.
Gast #5720767
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> Wenn ich 3.500 Euro auf den Tisch blättere, dann sehe ich
> Serviceunterlagen, Explosionszeichnungen, Teilelisten,
> Ersatzteilnummern, Bezugsquellen und eine Preisliste.

Das hätte ich bei meinem Diesel-Auto auch gern. Früher war es mal üblich 
zu jedem Gerät einen Schaltplan zu bekommen. Heute fehlt sogar das 
Ersatzrad! Was sich Leute alles gefallen lassen!
#5720811
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> Wenn ich 3.500 Euro auf den Tisch blättere, dann sehe ich
> Serviceunterlagen, Explosionszeichnungen, Teilelisten,
> Ersatzteilnummern, Bezugsquellen und eine Preisliste.

Vielleicht auch noch ne Nachbauanleitung auf Chinesisch?


> Dass man heute ohne zu mucken total verdongelte Blackboxen ohne jegliche
> Serviceunterlagen und Ersatzteilversorgung kauft und sich damit in eine
> 100%ige Abhängigkeit der Hersteller bzw. des Handels begibt, spricht
> nicht für meine Mitmenschen.

Ach Gott, hast du das für deinen Toaster und deine Kaffeemaschine und 
deinen Radiowecker auch alles? Hast du die Dinge für JEDES Gerät in 
deinem Haushalt? Mach mal nicht so dicke Backen.
Gast #5722667
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oszi40 schrieb:
> Das hätte ich bei meinem Diesel-Auto auch gern.

Für alle meine Fahrzeuge und Motorräder habe ich selbstverständlich 
Reparaturanleitungen im Regal stehen. Gar nicht anders vorstellbar. 
Irgendwann habe ich allerdings mit neu kaufen aufgehört, denn je neuer 
das Zeugs, je weniger taugt es. Ob es für die heute verkauften Fahrzeuge 
noch solche Reparaturanleitungen gibt, entzieht sich deshalb meiner 
Kenntnis.

oszi40 schrieb:
> Was sich Leute alles gefallen lassen!

Das ist der springende Punkt. Der Kunde frisst, was man ihm vorsetzt.
Er gefällt sich offensichtlich als Nutzvieh der Wirtschaft.

Cyblord -. schrieb:
> Ach Gott, hast du das für deinen Toaster und deine Kaffeemaschine und
> deinen Radiowecker auch alles?

Solch nutzloses Zeugs findet sich nicht in meinem Haushalt. Brot kaufe 
ich jeden Tag frisch beim Bäcker und Kaffee gieße ich manuell auf. 
Wecken funktioniert hier auch ohne Radio. Den Hintern kann ich mir zudem 
noch selber abwischen, ich benötige dazu keinen 
Hintern-Abwisch-Automaten.

Wer einen Wegwerf-Toaster mit einem E-Bike vergleicht, hat nichts 
begriffen und wird nichts begreifen. Ein weiterer Dialog wäre 100% 
verplemperte Lebenszeit.
Gast #5723300
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Nicht so negativ. Wer kann der kann ...
>
> Klar, der moderne Mensch sieht es als Herausforderung, wenn er über
> Stöckchen springen darf, die dann mit jedem neuen Modell höher gehalten
> werden. Ich sehe es nicht ansatzweise ein, wenn mir beim Reparieren
> völlig unnötig Knüppel zwischen die Beine geworfen werden.

Du scheinst es nicht zu können und brauchst für alles eine Anleitung :D

Ich hab nen elektrisches Auge und brauche nur die Platine anzuschauen 
und sehe den Schaltplan mit Bestellnummern und Sourcecode.....
Gast #5728242
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anstelle von Bosch habe ich BionX gekauft. So in etwa habe ich 
rausgekriegt wie es funktioniert aber von der Verkaufsstrategie ist es 
die gleiche Pleite. Keine Software, keine Schaltpläne, keine Ersatzteile 
usw. Der Fahrrad Hersteller hat innerhalb von 4 Jahren 3 mal Insolvenz 
angemeldet (Grace Berlin) und der kanadische Steuerungshersteller wurde 
letztes Jahr komplett an die Wand gefahren und zugemacht. Dazu ist der 
Krampf dann auch noch patentiert. Fahrradakkus also ählich wie bei 
Drucker Farbpatronen. Für ein Open Linux Kozept gibts keine Zulassung 
für die StVO, die ganze Welt lächt über Deutschland und am 
Hauptstadtflughafen fliegt noch immer nix
#5728256
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janvi schrieb:
> anstelle von Bosch habe ich BionX gekauft. So in etwa habe ich
> rausgekriegt wie es funktioniert aber von der Verkaufsstrategie ist es
> die gleiche Pleite. Keine Software, keine Schaltpläne, keine Ersatzteile
> usw. Der Fahrrad Hersteller hat innerhalb von 4 Jahren 3 mal Insolvenz
> angemeldet (Grace Berlin) und der kanadische Steuerungshersteller wurde
> letztes Jahr komplett an die Wand gefahren und zugemacht.

Aber zum Glück kein Bosch. Du bist einfach ein Fuchs und hast es denen 
mal so richtig gezeigt.

> Fahrradakkus also ählich wie bei
> Drucker Farbpatronen.

Ja. Weil die Mehrheit einfach will dass es funktioniert. Die wollen 
nicht basteln sondern Plug and Play. Und ein fertiges E-Bike mit Bosch 
Komponenten ist halt nichts für arme Schlucker. D.h. die Kundschaft ist 
solvent. Wer 3,5k für ein EBike ausgeben kann, der kann auch mal nen 
neuen Akku für 900 Euro kaufen. Der hat meist auch ein iPhone für 1k und 
das iPad nochmal so teuer, und das alle zwei Jahre längstens. Also der 
lacht sich einen über Basteln.

Der Rest kauft sowieso Umrüstsets bei Aliexpress und ist NICHT die 
Zielgruppe von Bosch.

> Für ein Open Linux Kozept gibts keine Zulassung
> für die StVO

Genau das hat die Linux Fraktion halt noch nicht erkannt. Deshalb geht 
da nichts vorran. Wer vor lauter Offenheit und Bastelfreundlichkeit und 
Open Source die eigentliche robuste und vor allem einfache 
Funktionalität aus den Augen verliert, dem gehts wie dem Linux Desktop 
im Jahr 2019.
Gast #5728318
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janvi schrieb:
> anstelle von Bosch habe ich BionX gekauft. So in etwa habe ich
> rausgekriegt wie es funktioniert aber von der Verkaufsstrategie ist es
> die gleiche Pleite. Keine Software, keine Schaltpläne, keine Ersatzteile
> usw.

Ist bei den großen Marken alles das Gleiche. Hatte mich mal ernsthaft 
für ein nettes Yamaha interessiert, aber dann doch verworfen. Der 
Händler meinte, es gibt nichts und man muss das tun, was Yamaha sagt.

Cyblord -. schrieb:
> Weil die Mehrheit einfach will dass es funktioniert.

Die Mehrheit unterwirft sich gerne und klaglos dem System, wie man auch 
in der jüngsten Geschichte sehen konnte. Zu allem Ja sagen ist angesagt, 
Nein sagen geht gar nicht. Mit Sprüchen wie "ist halt nichts für arme 
Schlucker" bist DU ein besonders übler Vertreter dieser Mehrheit.
Gast #5728323
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es gibt auch Bastler die einfach nur mit ihrem Teil fahren wollen aber 
sie müssen zwangsläufig immmer Schrauben und das was sie eigentlich 
entwickeln wollen bleibt liegen. Z. Bsp. der Stecker zum Motor ist wegen 
der exponierten Stelle an der Hinterschwinge mit Null Korrosionsschutz 
eine typische Fehlkonstruktion die den Entwicklern regelmässig um die 
Ohren geschlagen gehört. Aber bis dahin ist die Garantie ja um. 
Diejenigen die nicht basteln können, sollten momenta lieber zu Fuß 
gehen.

Momentan probiere ich für mein Rad eine Ersatzspeiche zu kriegen. Nach 4 
Fahrrad Fachgeschäften mit Pleite habe ich mit ein Gewinderollwerkzeug 
zu 36 Euro in der Bucht bestellt um die Speicher selbst anfertigen zu 
können. Der Draht ist konisch und hat wegen dem Motor eine Länge die es 
woanders nicht gibt. Die schönste Ausrede eines Fachhändlers: Das darf 
er wegen der Versicherung nicht...

Bosch ist nebenbei ein Kunde von mir und deshalb möchte ich nicht 
allzusehr schimpfen. Aber im im Automotive Bereich läuft sowas ebenfalls 
nicht. Ursprünglich wurde der Mittelantrieb für Drive by Wire entwickelt 
und ein cleverer Verkäufer kam dan drauf, daß im E-Bike Bereich die 
Gewinnmargen um eine vielfaches höher sind. Das ist momentan noch so 
aber mit der Zeit wird sich der Markt aufgrund seiner Eigenkräfte 
hoffentlich bereinigen und nicht umsonst ist die ZEG unlängst zu 
Rekordstrafen vom Kartellamt verdonnert worden. VW, Daimler & co zahlen 
nur knapp über dem Materialpreis und wenn du für sowas ähnliches deine 
Ersatzplatine kriegen würdest wäre das Produkt schon ok. Aber das liegt 
am E-bike Markt und nicht unbedingt an den Herstellern. Solange ist es 
gut, wenn möglichst viele Radler bei den Fachhändlern und auch in den 
Foren gnadenlos abkotzen daß irgendwas zu den Herstellern durchdringt. 
Einfach auch mal einen Brief auf Papier (damit man nicht so einfach 
löschen kann) an die Herrn Fehrenbach, Denner, Bolle, Buhlander, 
Fischer, Hartung, Raschke, Tyroller usw schreiben und warten was zurück 
kommt. Soweit sind die Herren nicht weg und wenn sich das häuft glaube 
ich nicht daß nichts zurückkommt.
Gast #5728338
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janvi schrieb:
> wenn möglichst viele Radler bei den Fachhändlern und auch in den
> Foren gnadenlos abkotzen daß irgendwas zu den Herstellern durchdringt.

Wenn Fahrradhändler schon damit überfordert ist eine Schaltung korrekt 
einzustellen?

Willst Du ihm zutrauen einen Motor zu zerlegen?

Dann würde die Reparatur genausoviel kosten wie bei Autos.

Bosch liefert dir alle Ersatzteile. Eben nur soweit, wie es ein 
Fahrradhändler montieren kann.
Dazu gehört eben nicht die einzelne Elektronik des Akkus und nicht ein 
einzelnes Zahnrad aus dem Motor.
#5728359
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bei den Autos sind die Stückzahlen um Vielfaches höher und die 
Gewinnmargen entsprechend niedriger. Zwischen der Vertragswerkstatt (die 
mit Neuwagen kaum verdient) und einer freien Werkstatt gibt es deshalb 
signifikante Preisunterschiede. Dagegen gibt es genug Frickler die noch 
einen Zylinderkopf abschleifen oder einen Frostschaden am Alu-Motorblock 
für faires Geld zuschweissen können. Nebenan habe ich einen 
Gebrauchtwagenhändler der einen Renault fast 2 Jahre rumstehen hatte. 
Steuergerät/Wegfahrsperre defekt. Neulich kam ein Russe der das gekauft 
hat. Er hat ein selbstgelöteten Emulator mitgebracht und anstelle dem 
Steuergerät eingesteckt und ist damit vom Hof weggefahren.

Genau diese Leute braucht aber unser Land weil wir Angst vor Anderen mit 
mehr Entwicklungsbudget (Apple/Google) haben die eben mal was Neues 
ausprobieren können. Jeder der weis daß C nicht nur der dritte Buchstabe 
im Alphabet ist wird deshalb hier momenten unter Vertrag genommen. Die 
Firmen sind schon so verzweifelt, daß sie ihre Mitarbeiter 2 Jahre ins 
Silicon Valley schicken um von den angeblich so innovativen Startups zu 
lernen. Kommen diese Leute dann zurück funktioniert das nicht weil sie 
sich wieder mit der Weitergabe von Unterschriftslisten und Anträgen zur 
Beschaffung etc. rumplagen müssen. Idealerweise erinnert sich dann auch 
noch jemand von den maßgeblichen Herren daran, warum der IBM PC so 
erfolgreich geworden ist.
Gast #5728937
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janvi schrieb:
> Solange ist es
> gut, wenn möglichst viele Radler bei den Fachhändlern und auch in den
> Foren gnadenlos abkotzen daß irgendwas zu den Herstellern durchdringt.

Die lachen sich einen und machen weiter ihre Nummer. Der Markt hat satte 
2-stellige Zuwachsraten pro Jahr, d.h. diese üblen Machenschaften werden 
vom Verbraucher lächelnd akzeptiert.

janvi schrieb:
> Diejenigen die nicht basteln können, sollten momenta lieber zu Fuß
> gehen.

Jo, wie eine Nachbarin hier. Die hätte gern ein E-Bike, um damit ihren 
Aktionsradius zu erweitern. Aber sie sagt, sie hat von der Technik keine 
Ahnung. Wenn das Teil morgen nicht mehr fährt, dann zieht man ihr wieder 
das Fell über die Ohren. Erfahrung hätte sie da zur Genüge, sie könne 
ein Buch darüber schreiben.
Gast #5728983
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ACDC schrieb:
> Bosch liefert dir alle Ersatzteile. Eben nur soweit, wie es ein
> Fahrradhändler montieren kann.
> Dazu gehört eben nicht die einzelne Elektronik des Akkus und nicht ein
> einzelnes Zahnrad aus dem Motor.

So ist es und die beiden einzigen Ersatzteile heißen Motor und Akku.

Den Akku kann man als Ersatzteil kaufen, den Motor nicht. Den gibt es 
nur, wenn der Händler den alten Motor raus meiselt und einschickt. Wegen 
der Garantie darf natürlich nur der Händler den Motor wieder rein 
meiseln.

Aber es geht noch einen Tick besser. Traf letzten Sommer unterwegs einen 
Bekannten auf seinem neuen E-Bike und fragte nach dem Grund des 
Neukaufs. Antwort war, am alten E-Bike war was am Motor und der Akku war 
auch schon schlapp. Er meinte was von 1000 Euro für den Motor und 800 
Euro für den Akku. Der Händler hat dann gleich zu einem neuen E-Bike 
geraten. So geht Reparieren heute.
Gast #5729110
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janvi schrieb:
> anstelle von Bosch habe ich BionX gekauft. So in etwa habe ich
> rausgekriegt wie es funktioniert aber von der Verkaufsstrategie ist es
> die gleiche Pleite. Keine Software, keine Schaltpläne, keine Ersatzteile
> usw. Der Fahrrad Hersteller hat innerhalb von 4 Jahren 3 mal Insolvenz
> angemeldet (Grace Berlin) und der kanadische Steuerungshersteller wurde
> letztes Jahr komplett an die Wand gefahren und zugemacht. Dazu ist der
> Krampf dann auch noch patentiert. Fahrradakkus also ählich wie bei
> Drucker Farbpatronen.

ich würde Bionx jetzt nicht mit Bosch vergleichen. Das sind 2 paar 
Schuhe. Ja, BionX ist pleite. Das ist aber auch kein Wunder. Zum einen 
war die Wachstumskurve zu schnell und zum anderen waren da an manchen 
Stellen selbstverliebte Entwickler am Werk, die den Laden zu Grunde 
gerichtet haben.

Um etwas weiter auszuholen. Bis ca. 2011 war BionX gut und innovativ, 
man belieferte aber auch nur den Nachrüstmarkt. Danach sprangen die 
ganzen großen Fahrradhersteller auf den e-Bike Zug auf und orderten bei 
BionX angepasste Produkte. Jeder wollte beim Akku und Motor sein eigenes 
Design. Damit waren die Canadier dann aber komplett überfordert. Die 
hatten von der Entwicklung gerade mal den Sprung von I2C zu CAN 
geschafft und ein BMS im Akku, das noch nicht mal eine 
Einzelzellenüberwachung hatte. Irgendwann in der Zeit kamen dann die 
neuen 48V Akkus und damit fing das Desaster an. Das ganze BMS kam von 
einem einzelnen Entwickler und der war auch noch der Meinung außer ihn 
gibt es keine Leute mit Verstand auf der Welt. Es entstand ein BMS auf 
einem > 4 lagigen PCB. Die Einzelzellenmessung wurde auf die 
Tippel-Tappel-Tour mit dem interen ADC eines PIC24 gemacht. Das 
Ladegerät hat 26V, die Ladespannung wird über einen StepUp auf die 
nötigen Werte gebracht. Dieser StepUp wird aber alternativ als StepDown 
geschaltet um die Spannung für das Licht zu erzeugen. das scheint auf 
dem ersten Blick recht clever, rächt sich aber wenn man weiß, dass das 
Gehäuse einer D-Sub-Buchse für die Lichtspannung benutzt wurde weil 
sonst keine Kontakte mehr frei waren. Die Mechanik dieser Konstruktion 
ermöglichte jedenfalls Kurzschlüsse des Lichtausgangs. Das zerstörte 
aber nicht nur den Lichtausgang, sondern die komplette (da mitbenutzte) 
Ladeelektronik. Einzelne BMS-Platinen gab es von BionX nie in der freien 
Wildbahn und ein neuer Akku kam damals knapp vierstellig. Die massiven 
Probleme mit den Akkus oder besser mit dem BMS sind bis heute nicht 
beseitigt. Zwar wurde irgendwann der Service verbessert aber trotzdem 
bleibt die Erkenntnis das ca. 10-20% der BMS Platinen Probleme mit der 
Einzelzellspanungsmessung haben und dann den Akku kaputt balancieren. 
Überhaupt ist der Aufwand an Handarbeit in den BionX Akkus um 
Größenordnungen höher als bei den Mitbewerbern. Den Grund kenne ich 
nicht, aber ca. 20 einzelne bedrahtete Polymersicherungen in die Kabel 
zu löten und mit Schrumpfschlauch einzeln doppelt zu isolieren ist schon 
heftig. Noch dazu sind die so knapp bemessen , dass sie im Normalfall 
schon 8Ohm Widerstand haben. Wenn man defekte Akkus untersucht, kann man 
sogar messen, das immer mal wieder einige von den Dingern nicht mal den 
Balancerstrom aushalten. In dieser Kombination richtet dann das BMS zum 
Wohle von BionX den Akku komplett hin.
BionX hat über die Jahre trotzdem geschafft dass die Komponenten 
abwärtskompatibel sind. Alte Motoren von 2010 kann man noch mit 
aktuellen Akkus oder Konsolen(Displays) benutzen. Das sollen die anderen 
erst mal nach machen. Allerdings hat das auch seine Pferdefüße. Ich hab 
jedenfalls noch nirgends erlebt, dass nach einem CAN-Transceiver die 
CANH und CANL Leitungen nochmal über FETs und einer unbekannten Logik 
geschaltet werden.
BionX hat aber trotz der Tatsache dass keine richtige Dokumentation 
existiert das System relativ offen gehalten. Es sind keine 
Verdongelungstrickserein wie bei Bosch drin. Es ist zwar nicht 
unaufwändig das CAN Protokoll zu analysieren aber machbar. Große Teile 
gerade des neueren RC3 Protokolls habe ich schon soweit analysiert, dass 
ich mit einem eigenen Controller einen BionX Akku soweit nachbilden 
kann, dass sich das Rad wie an einem originalen Akku verhält.

Alles in allem ist die gesamte Technik und Ersatzteilversorgung im eBike 
Markt alles andere als gut. Man sollte sich wirklich überlegen ob der 
BIO-Motor nicht das beste ist. Stabile Laufleistungen >10tkm ohne 
größere Probleme kriegt im Moment kein einziger Hersteller hin und will 
es auch nicht. Die Bosch-Leute sind sogar so frech Lager mit eigentlich 
stinknormalen Anforderungen trotzdem mit solchen Maßen zu verwenden, 
dass sie keiner Norm entsprechen und somit nur bei Bosch selbst 
gewechselt werden können. Natürlich nur als Austauschmotor zum fast 
Neupreis. Die Akkus sind auch so verdongelt, dass es noch keinem 
gelungen ist das Protokoll zu entschlüsseln. Die übliche 
Selbstzerstöriungsfunktion haben die BMSe natürlich auch. Einmal den 
Akku vom BMS getrennt und schon klingelt's in den Boschkassen.
Schöne neue Welt...
Gast #5729543
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temp schrieb:
> Die Bosch-Leute sind sogar so frech Lager mit eigentlich
> stinknormalen Anforderungen trotzdem mit solchen Maßen zu verwenden,
> dass sie keiner Norm entsprechen und somit nur bei Bosch selbst
> gewechselt werden können. Natürlich nur als Austauschmotor zum fast
> Neupreis.

Habe ich auch schon mitbekommen und DAS ist tatsächlich eine 
unglaubliche Schweinerei. Hier hilft einzig solche Methoden bekannt zu 
machen und am Ende konsequent einen großen Bogen um die E-Bike dieses 
Herstellers zu machen.

temp schrieb:
> Man sollte sich wirklich überlegen ob der BIO-Motor nicht das beste ist.

Das Beste sicher nicht, denn auch der Bio-Motor schwächelt mit der Zeit. 
Aber er bescheißt einen wenigstens nicht. Man muss eben abwägen, ob 
einem die ersten 2 Jahre, wo man wegen Garantie von Beschiss halbwegs 
geschützt ist ausreichen. Danach ist man Freiwild und sollte seine Kasse 
gut gefüllt halten.
Gast #5729549
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temp schrieb:
> Die Akkus sind auch so verdongelt, dass es noch keinem
> gelungen ist das Protokoll zu entschlüsseln. Die übliche
> Selbstzerstöriungsfunktion haben die BMSe natürlich auch. Einmal den
> Akku vom BMS getrennt und schon klingelt's in den Boschkassen.
> Schöne neue Welt...

Die Akkus sind nicht verdongelt. Ein µC mit CAN und es kommt Strom raus.
Und kaputt geht die Elektronik auch nicht, wenn man die vom Akku trennt.
Mach ich öfters beim Zellentausch.
Die Challenge Response ist für den Motor der ohne richtige Antwort vom 
Akku keine Leistung frei gibt.
Gast #5730665
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temp schrieb:
> Die Bosch-Leute sind sogar so frech Lager mit eigentlich
> stinknormalen Anforderungen trotzdem mit solchen Maßen zu verwenden,
> dass sie keiner Norm entsprechen und somit nur bei Bosch selbst
> gewechselt werden können.

Ist aber nicht wirklich neu, selbst bei meinem 30 Jahre alten PKW finden 
sich metrische Schrauben mit M7 und Inbus-Schlüsselweiten von 7mm. Auch 
abenteuerliche Vielzahn-Schraubenköpfe (innen wie außen) werden gerne 
dazu eingesetzt, um Reparaturen für Dritte nahezu unmöglich zu machen.
Gast #5730694
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> trotz der Tatsache dass keine richtige Dokumentation existiert
die existiert wohl rückt aber bislang keiner raus

> Das ganze BMS kam von einem einzelnen Entwickler und der war
> der Meinung außer ihn gibt es keine Leute mit Verstand
den Entwickler halte ich nicht für selbstverliebt, möglicherweise war er
halt gar kein E-bike Fahrer und hat wie jeder andere Entwickler 
irgendwelche
Fehler gemacht. Eben weil man (auch als Entwikcler) hinterher immer 
schlauer
ist hat Scrum den momentanen Erfolg. Sicher waren für mich aber die 
Manager
drumrum unfähig das Projekt mit dne passenden Features in die passende 
Richtung zu lenken.

>Zum einen war die Wachstumskurve zu schnell
Die war bei Bosch mindestens genauso schnell - zumindest in der 
Abteilung.
Das Management dahinter ist aber ein ganz anderes und das hat den Erfolg 
ausgemacht. Für jeden fähigen Hardwareentwickler brauchst du eine ganze 
Abteilung die auf ihn aufpasst: Einer die das Kundenfeedback einholt und 
auswertet, einer  die Betriebsanleitungen schreibt, einer die 
Materialbeschaffung macht, einer der für die OEMs zuständig ist, einer 
die die CAD Bibliotheken pflegt, einer für Telefonsupport, einer der die 
Vorserienmuster zusammenlötet, einer der sich ein Prüfmittel überlegt, 
einer der dafür sorgt daß die Stücklisten bestellfähig werdeen usw. Das 
alles gabs bei Bionx als Garagenfirma nicht und deshalb hat sich der 
Markt kräftig verschoben.

Andererseits ist ein BMS oder auch eine Motormechanik durchaus etwas was 
ein Einzelkämpfer von der Komplexität noch schultern könnte. Obwohl die 
Anforderungen überschaubar sind und die meisten Anwender von 
kommerziellen Ebikes abkotzen hat die Open Source Szene ausser großen 
Ankündigungen bis heute meines Wissens nichts brauchbares hingekriegt. 
Weder kompatibel zu Bosch oder Bionx noch sonstwas. Falls doch, wäre es 
einen eigenen Thread wert.
Gast #5730711
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ACDC schrieb:
> Die Akkus sind nicht verdongelt. Ein µC mit CAN und es kommt Strom raus.

Mit Verdongelung meine ich, dass es von Bosch aktiv verhindert wird dass 
man den Motor mit anderen Akkus betreiben kann. Es ist sicher auch bei 
den anderen Herstellern nicht einfach die Protokolle zu analysieren aber 
machbar. Man muss halt nur die notwendige "Sprache" sprechen.

> Die Challenge Response ist für den Motor der ohne richtige Antwort vom
> Akku keine Leistung frei gibt.

Genau, es wird mit cryptographischen Massnahmen jeder Versuch von vorn 
herein unterbunden mit etwas anderes als einen originalen Bosch Akku den 
Motor zur Arbeit zu überreden.

> Und kaputt geht die Elektronik auch nicht, wenn man die vom Akku trennt.
> Mach ich öfters beim Zellentausch.

Das trifft aber wohl nicht auf alle Typen von Bosch Akkus zu. Jedenfalls 
haben da genügend Leute im Pedelec-Forum schon schlechte Erfahrungen 
gemacht.
Es ist auf alle Fälle nicht befriedigend, wenn ein Akku mit einem Wert 
von 600€ ein Fall für die Mülltonne ist weil irgendwo eine billige 
Elektronik spinnt und es dafür keinen Ersatz gibt.
Gast #5730765
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Janvi schrieb:
> Obwohl die
> Anforderungen überschaubar sind und die meisten Anwender von
> kommerziellen Ebikes abkotzen hat die Open Source Szene ausser großen
> Ankündigungen bis heute meines Wissens nichts brauchbares hingekriegt.
> Weder kompatibel zu Bosch oder Bionx noch sonstwas. Falls doch, wäre es
> einen eigenen Thread wert.

Wie gesagt, die Bosch Kommunikation scheint nicht so dramtisch zu sein 
bis auf die gewollte Challange-Respose Verdongelung die den 
Analyse-Aufwand extrem in die Höhe treibt.

Yamaha ist relativ einfach und da gibt es auch entsprechende Lösungen.

Bei BionX sieht die Sache anders aus. Das G2 Protokoll haben schon 
einige Leute analysiert. Es existiren auch OpenSource Lösungen wie 
BikeInfo. Allerdings dürfte ein 100% Ersatz der BMS Platinen an vielen 
Punkten nicht möglich sein. Das scheitert schon an den Steckverbindern 
die in der freien Wildbahn nicht zu kriegen sind. Das BionX BMS ist um 
einiges komplexer als das von BOSCH oder Yamaha. Die Entwicklungskosten 
für etwas vergleichbares wird die 6stellige Grenze sicher reißen, eine 
beidseitig bestückte >4lagige Platine mit teilweise 0402 Bauelementen 
ist wohl für die OpenSource Scene etwas zu heftig.
Auf der anderen Seite ist das Interesse daran wohl auch ehr begrenzt. 
Letztes Jahr hatte ich angefangen und in den entsprechenden Foren eine 
gemeinsame Analyse des rc3-Protokolls anzustossen. Allerdings liessen 
sich da keine Mitstreiter finden. Im Herbst habe ich dann angefangen das 
alleine zu machen und mir erst mal Werkzeuge zum Loggen während des 
Fahrens zu bauen und die Datenberge (ca. 20Mb pro Stunde Fahrt) zu 
analysieren. Jedenfalls ist das alles nicht so dramatisch wie es am 
Anfang aussieht. Mittlerweile habe ich eine Platine gebaut die nur die 
Aufgabe der Hilfsspannungserzeugungen für das BIONX System macht und die 
Kommunikation mit den übrigen Komponenten. Es ist jetzt soweit dass das 
Rad damit fährt und auch die Rekuperation funktioniert. Ebenso alle 
Anzeigen auf dem Display auch im Debug Modus mit der entsprechenden 
Displayfirmeware.
Ob das einen eigenen Thead wert ist? Das kommt darauf an ob es Interesse 
dafür gibt und Mitstreiter.
Gast #5731584
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ACDC schrieb:
> Was da so in dem Forum zu sehen ist.......
> Da ist klar dass der Hersteller verhindern will das diese Leute selbst
> Akkus dran bauen.

Das ist in diesem Forum auch nicht anders. Ich denke aber dass ich gut 
in der Lage bin die entsprechenden Beiträge richtig einzuordnen. Was die 
anderen Foren aber von diesem hier unterscheidet ist der Ton und der 
Umgang miteinander. Es ist aber auch schwer in dieser Hinsicht dieses 
Forum hier zu toppen.
Gast #5733025
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es wird noch mindestens 10 Jahre Marktbereinigung und eines guten 
Zufalls bedürfen bis mal jemand kapiert: Warum hatte der IBM PC eine 
großen Erfolg ? Oder warum scheint die Risc V Architektur gerade so ein 
Renner zu werden daß sie ARM verdrängen mag ? Eben weil sie als Produkt 
gut dokumentiert wurden und deshalb die Akzeptanz von maßgeblichen 
Käuferschichten da war. Daß diese gleichermaßen auch was nachbauen macht 
nur Sinn wenn man das etwas billiger und schlechter macht. Ist der 
Nachbau in hohen Stückzahlen besser und billiger sollten sich die 
Hersteller gründlich überlegen was sie falsch gemacht haben
Gast #5733051
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Janvi schrieb:
> von maßgeblichen Käuferschichten

Der Bastler ist definitiv kein maßgebliche Käuferschicht.

ACDC schrieb:
> Du scheinst es nicht zu können und brauchst für alles eine Anleitung :D
>
> Ich hab nen elektrisches Auge und brauche nur die Platine anzuschauen
> und sehe den Schaltplan mit Bestellnummern und Sourcecode.....

ACDC schrieb:
> Mach ich öfters beim Zellentausch.

Du bist ja ein ganz toller Hecht, prahlst hier ständig rum wie einfach 
das alles ist und was du alles machst und kannst. Aber kein bischen was 
an echter Information.

Und im wirklichen Leben? Hockst du 7h täglich vor der Glotze, ziehst dir 
jede daily soap rein die du finden kannst und träumst von einer echten 
Freundin?????
Gast #5733057
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Gähn schrieb:
> Aber kein bischen was
> an echter Information.
>

Was wäre eine echte Information?


> Und im wirklichen Leben? Hockst du 7h täglich vor der Glotze, ziehst dir
> jede daily soap rein die du finden kannst und träumst von einer echten
> Freundin?????

echt jetzt?
Was anderes fällt dir nicht ein?
Gast #5734762
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Gähn schrieb:
> Der Bastler ist definitiv kein maßgebliche Käuferschicht.

Leider ist das so, die Leute hier bringen schon ihr Bio-Bike in die 
Werkstatt, um neue Reifen aufziehen zu lassen. Ein E-Bike ist dann wie 
ein Auto - und das muss regelmäßig zum Kundendienst. Handel und 
Industrie sehen das sicher sehr gerne.

Gähn schrieb:
> Du bist ja ein ganz toller Hecht, prahlst hier ständig rum wie einfach
> das alles ist und was du alles machst und kannst.

Lass mal paar Jahre und paar neue Modelle ins Land gehen, dann bekommt 
auch er nichts mehr hin und wird sich unterwerfen.
Gast #5734842
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> Gähn schrieb:
>> Du bist ja ein ganz toller Hecht, prahlst hier ständig rum wie einfach
>> das alles ist und was du alles machst und kannst.
>
> Lass mal paar Jahre und paar neue Modelle ins Land gehen, dann bekommt
> auch er nichts mehr hin und wird sich unterwerfen.

Und was sollte das sein?
Nen doch mal Beispiele.
Gast #5739388
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Du bist offensichtlich ein ganz schlaues Kerlchen und meinst, die 
Entwicklung bleibt stehen. Was es in 5 oder 10 Jahren für widerliche 
Abseitstricks geben wird, um die Leute an einer immer kürzeren Leine zu 
führen, kann man heute nicht mal erahnen. Aber träume weiter ...
#5748323
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Mein Akku liegt bei Liofit und wartet auf eine Platine.

Mein Vorschlag:
Du schickst die Platine zu Liofit, die prüfen die und verhandeln über 
den Preis. Die kennen den Marktwert besser als ich.
Wenn Liofit grünes Licht gibt, bezahle ich die Platine.

Wenn Du damit einverstanden bist, gebe ich Dir die Adressen.

VG  marienschatten
#5763408
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Cyblord -. schrieb:
> Ach Gott, hast du das für deinen Toaster und deine Kaffeemaschine und
> deinen Radiowecker auch alles? Hast du die Dinge für JEDES Gerät in
> deinem Haushalt? Mach mal nicht so dicke Backen.

Man sollte in der Lage sein zu erkennen, dass zwischen einem Toaster für 
40€ und einem E-Bike für 3000€ ein leichter preislicher Unterschied 
liegt.

Lustig auch, dass dieses Forum in der sich die Benutzer mit ach so viel 
Kompetenz brüsten mir das Zugangspasswort im Klartext per E-Mail 
zusendet.
#5763422
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Lars D. schrieb:
> Man sollte in der Lage sein zu erkennen, dass zwischen einem Toaster für
> 40€ und einem E-Bike für 3000€ ein leichter preislicher Unterschied
> liegt.

Grundatz ist Grundsatz. Entweder man hat den Anspruch für jedes Gerät 
alle Unterlagen zu bekommen oder halt nicht.
Bei allem anderen wird es akzeptiert, beim 50k SUV natürlich auch.
Beim E-Bike wird auf einmal dicke Backen gemacht. Lächerlich.


> Lustig auch, dass dieses Forum in der sich die Benutzer mit ach so viel
> Kompetenz brüsten mir das Zugangspasswort im Klartext per E-Mail
> zusendet.

Wie genau hängt jetzt die Kompetenz der User hier mit der Technik des 
Admin zusammen? Da würde ich doch mal um eine Erläuterung bitten.
Gast #5765743
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Cyblord -. schrieb:
> Bei allem anderen wird es akzeptiert, beim 50k SUV natürlich auch.
> Beim E-Bike wird auf einmal dicke Backen gemacht. Lächerlich.

Es ist ein kleiner Unterschied, ob ich den 6-Zylinder Diesel mit 250 PS 
des SUV ausbaue und mir auf den Küchentisch lege oder ob ich 3 Schrauben 
am Bike löse und mir das 2kg-Motörle auf den Tisch lege. Wer sich gerne 
bei der Bike-"Reparatur" so richtig abzocken lässt, darf gerne weiter 
lachen.
#5766604
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> Es ist ein kleiner Unterschied, ob ich den 6-Zylinder Diesel mit 250 PS
> des SUV ausbaue und mir auf den Küchentisch lege oder ob ich 3 Schrauben
> am Bike löse und mir das 2kg-Motörle auf den Tisch lege. Wer sich gerne
> bei der Bike-"Reparatur" so richtig abzocken lässt, darf gerne weiter
> lachen.

Schon klar, der Toaster zu klein, der SUV zu groß, aber beim E-Bike will 
man unbedingt den ganzen Quatsch auf dem Küchentisch reparieren.

Abzocken? Da kann ich echt nur lachen. Wenn das Ding nach der 
Gewährleistung nicht mehr taugt kommts weg. Ich lache über die 
möchtegern Schrauber die ein Wochenende nach dem anderen Opfern um 
irgendwie zu sparen. Ich spare lieber Zeit.
(Firma: Spezialeinheit) #5810480
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Nur mal ein kleiner Erfahrungsbericht.
Gestern habe ich bei meinem Akku (Bosch Classic Gepäckträgerakku) die 
Zellen getauscht. Der Akku hat 7 Jahre und ca 15000km gehalten, in 
letzter Zeit ist die Restreichweite beim fahren schnell gesunken, bei 
Fahrbeginn waren es noch 50km, kurz darauf nur noch ca 35km.
Ich hatte den Akku geöffnet und festgestellt, dass die Zellen schlecht 
ballanciert waren, auch ein langsames laden mit wenig Strom brachte kaum 
besserung. Die Streuung zwischen den Zellen lag über 50mV.
Ein Spenderakku mit defekten BMS und guten Zellen war vorhanden, dort 
hatten die Zellen tritz langer inaktivität nur eine Differenz von max 
2mV.
Zum Wechsel:
Es bestehen unterschiedliche Ansichten, in welcher Reihenfolge die 
Zellen vom BMS zu trennen sind. Ich habe gewartet bis der Akku sicher im 
Tiefschlaf war (über Nacht ausgeschaltet), dann erst Plus, danach den 
Balanceranschluss und dann Minus getrennt. Da ich keine Möglichkeit zum 
Punktschweissen habe, habe ich die alten Zellenverbinder mit einem 
Dremel an den Schweisspunkten von den Zellen gelöst. Das Flachbandkabel 
vom Balancer mit einem Skalpell an den Schweisspunkten gelössst und 
alles Nummeriert und aufgezeichnet.
Die neuen Zellen habe ich mit dem alten Verbindern verlötet, dabei 
besteht kaum spielraum, die Akkugehäuse sind vom Platz nur auf flache 
Verbindungen ausgelegt.
Die Verbindung des neuen Packs mit dem BMS geschah in folgender 
Reihenfolge:
Erst Minus, danach BMS, danach Plus. Nicht erschrecken, bei der letzten 
Verbindung funkt es kurz und die Ladezustandsanzeige leuchtet auf.
Danach folgte ein kurzes anladen und eine Probefahrt, also das BMS hat 
die Trennung von den Zellen ohne Blockade überstanden.
Gast #5840306
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Hallo, ich suche für meinen Freund der einen Bosch Gepäckträger Akku hat 
und die Platine defekt ist eine neue bzw gute funktionierende 
gebrauchte.
Was sollte die Platine denn kosten.
36 Volt Akku und 400 Wh.
Würde mich über eine Antwort freuen
Mit freundlichen Grüßen
Klaus
(Firma: Spezialeinheit) #5865684
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Eher ein Kapazitätsgewinn, die Zellen die ich verbaut habe sind welche 
mit 2,6Ah. Da die Zellen aber auch schon gebraucht waren ist mir die 
aktuelle Kapazität gar nicht bekannt. Die Anzeige im HMI zeigt halt nur 
die Restreichweite unter Berücksichtigung der letzten Fahrdaten 
(Verbrauch) und dem Ladezustand der Zellen. Dieser Wert ist durch den 
Wechsel der Zellen gestiegen, und er wird auch so verarbeitet. Zu Anfang 
war die Anzeige etwas verwirrt, losgefahren mit 39km Restreichweite und 
nach einer Stunde Fahrt mit 52km Restreichweite angekommen.
Ein interessanter Aspekt ist mir noch aufgefallen, Das Rad hat gefühlt 
mehr Beschleunigung. Ob das wirklich so ist lässt sich schwer 
feststellen, kann auch Placebo sein. Ein frisch gewaschenes Auto fährt 
ja auch schneller.
#5896921
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Moin,
ich hatte mir zuerst einen neuen Akku mit 1kWh bestellt und gedacht, 
dass der Anschluss mich wohl kaum vor größere Probleme stellen wird. 
Wenn ich das hier lese scheinbar weit gefehlt.
Habe den China Akku gestern ans Rad gebaut und die Spannungsanschlüsse 
parallel zu den Originalakkukabeln gelötet. Den CAN-Bus Teil soll mein 
alter Original-Bosch-Akku übernehmen.
Hat auch erstmal gut funktioniert.
Nur hat bei der Probefahrt heute nach 20km das BMS das irgendwie spitz 
bekommen. Jedenfalls wurde ein weitgehend voller Akku bei 0km angezeigt 
und die Unterstützung war weg.

Meine Lösung war sehr elegant:
Ich habe alle 3 Sekunden per Hand am Gepächträger den China-Akku kurz 
abgeschaltet. Damit konnte man das BMS überlisten.

Um wieder mit beiden Händen Rad fahren zu können suche ich jetzt nach 
einer besseren Lösung.
Einzige Idee bisher: Ich baue einen Controller mit MOSFET in den China 
Akku, der ihn alle 3s kurz abschaltet. Bessere Ideen wären sehr 
willkommen :)
Gast #5956410
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Sven F. schrieb:
> Meine Lösung war sehr elegant:
> Ich habe alle 3 Sekunden per Hand am Gepächträger den China-Akku kurz
> abgeschaltet. Damit konnte man das BMS überlisten.
>
> Um wieder mit beiden Händen Rad fahren zu können suche ich jetzt nach
> einer besseren Lösung.
> Einzige Idee bisher: Ich baue einen Controller mit MOSFET in den China
> Akku, der ihn alle 3s kurz abschaltet.

Solche wertvollen Informationen lieben die Bosch -Entwickler. ;-)
Gast #5962205
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Ich hab ein ebike von Fischer, da hat der Akku zwei Kontakte (und einen 
Stecker für das Ladegerät). An den Kontakten liegt auch Spannung an wenn 
der Akku läd oder anderweitig nicht im Rad ist. Am Akkuhalter am Rad 
sind auch nur zwei Kontakte. Ob es einwandfrei fährt wenn man da einfach 
Spannung anlegt hab ich nicht ausprobiert (ist ja noch neu, das Rad)
Aber Kontakte für Kommunikation gibt es nicht.
(Firma: Rentner) #5962831
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Thomas R. schrieb:
> Ich habe ein BOSCH-E-Bike classic, der hat aber seine Eigenheiten:
> Der nackte Akku für sich ist nämlich abgeschaltet!
> So kann man den Akku also nicht aufladen.
>
> Der muß erst mit dem in Akku eingebauten Processor den Akku
> eingeschaltet werden.
> Darum hat das BOSCH-Laderät 3 Anschlüsse:
> Der mittlere Anschluss verlangt erst mal 5 V Spannung zur Versorgung des
> Akku-Processor, sonst sind die Akkuzellen eben ausgeschaltet.
> Die äussersten Anschüsse bedienen den Akku über den Fahrradcomputer den
> CAN-Bus.
> Der Akku-Processor erzählt dann über dem CAN-Bus dem Fahrradcomputer wie
> voll der Akku ist: 30 V, 31 V, 32 V, ,,, 41 V, 42 V.
> Der Fahrradcomputer errechnet dann wie weit man noch Elektoradeln
> kann...
>
> Es genügt also nicht nur 40 V als Ladestrom zu verwenden.
>
> Um das rauszufinden hat mir die Nerven für ein Wochenende gekostet!
> Jetzt funktioniert das aber bestens.
> Zuerst muß man die Processor-Spannung versorgen, dann leuchten die
> gelben LEDs und zeigen die Vollladung (0...5 LEDs) an.
> Erst dannach funktioniert der Ladestrom.
>
> Ich lade den Akku nur zu 80% (40 V), so halten die Akkus (500€!) doppelt
> so viele Zyklen.
> Das Original-Ladegerät lädt die Akku immer rappelvoll, damit die Akkus
> schnell kaputt gehen. BOSCH will halt Geld verdienen...

Hi THomas,
welches Ladegerät verwendest du den für die Zellen, bzw. für die Akkus?
Ich habe jetzt für meine Frau ein Fischer gekauft mit Brosemotor(ich 
weiß jetzt nicht welche Zellen verbaut sind) aber nach der Garantiezeit 
mal schauen.
Einen Hiltiakku muss ich auch noch dran, aber der liegt schon Wochen in 
der Ecke. :/
LG
Sebastian
Gast #5965208
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Ich hätte Interesse, ist die Platine noch da? Habe ein Powerpack 400 
Platine wird beim Laden Heiß, LED s funktionieren nicht mehr,
Falls diese Platine noch da ist, wieviel wollen Sie dafür haben? Ich 
wüsste leider nicht wo ich eine herbekommen könnte
Beste Grüße
Rüdiger Schilb
Gast #5980118
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Neubi schrieb:
> hat sich jemand schon etwas näher mit der schaltung beschäftigt?...

In Bikerforen wird immer ganz selbstverständlich davon gesprochen, dass 
auf den in den Akkus verbauten BMS-Platinen immer auch ein Balancer 
verbaut ist. Ich hege da so meine Zweifel.

Wenn ich jedoch das Foto im ersten Post betrachte, dann fallen um die 
beiden weißen Steckverbinder (oben mittig) 10 SMD-Widerstände in einer 
Reihe auf und darunter 10 dreibeinige Bauteile in zwei Reihen, die 
Transistoren sein könnten.

Sieht nach Balancern für 10s aus, oder liege ich falsch?
Wenn auch recht schwachbrüstig, was den Strom angeht.
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