Wie am besten 32,768 kHz mit Atmel erzeugen?

Gast #1858842
Hallo Leute,

ich habe hier eine vorgegebene Schaltung mit einem Atmega1281 und einem 
Drucksensor. Der Atmega1281 läuft mit 10MHz. Ich muss jetzt für den 
Sensor ein stabiles Taktsignal im Bereich zwischen 30 bis 35 kHz 
erzeugen. Die Taktleitung vom Sensor hängt beim Atmega am Pin PE5 (OC3C, 
INT5), das kann ich leider nicht mehr ändern.

Wichtig ist, dass der Atmega allerhand im Hintergrund berechnet, ich 
aber trotzdem ein stabiles Taktsignal bekomme, mit möglichst wenig 
Jitter. Also toggeln fällt wohl aus.

Wie man einen Timer auf die Frequenz programmiert, weiß ich... Aber wie 
bekommt man das Ausgangssignal auf den Pin?

Bin für jede Hilfe dankbar.
Gerhard schrieb:

> erzeugen. Die Taktleitung vom Sensor hängt beim Atmega am Pin PE5 (OC3C,
> INT5), das kann ich leider nicht mehr ändern.

OC3C
also Output Compare vom Timer 3

Dann ist doch alles in Butter!
Das müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn man den Timer nicht dazu 
bringt, diesen Pin ganz von alleine zu toggeln.

> Wie man einen Timer auf die Frequenz programmiert, weiß ich... Aber wie
> bekommt man das Ausgangssignal auf den Pin?

Das kann doch der Timer ganz von alleine machen.
Du musst ihn nur richtig konfigurieren.
Details weiß das Datenblatt im Abschnitt über den Timer 3
Moderator Persönliche Seite
Genauer, man muss zwei Dinge tun:

. den CTC-Modus einschalten, damit der Timer sich nach Erreichen
  des compare match Wertes rücksetzt

. das besagte "toggle on compare match" für den gewünschen Pin
  anschalten (den man aber noch manuell als Ausgang konfigurieren
  muss)

Außerdem muss man natürlich die Taktquelle einschalten und einen
compare match Wert vorgeben. ;-)
Gast
Danke, das hilft. Diese Timer können eine Menge und das Datenblatt ist 
etwas unübersichtlich, wenn man damit zum ersten Mal arbeitet.

Ich tauche mal ab und probiere...
Gast
So Leute, danke! Natürlich habe ich zwischendurch noch etwas anderes 
gemacht, aber vorhin habe ich mich noch einmal an die Sache drangesetzt, 
das Datenblatt studiert und jetzt funktioniert es wunderbar:
1
#define F_MCLK      32768
2
#define OCR3A_VALUE F_CPU / 2 / 32768
3

4
void mclk_init(void)
5
{
6
  OCR3A   =  OCR3A_VALUE;
7
  TCCR3A  =  (1<<COM3C0);
8
  TCCR3B  =  (1<<WGM32) |
9
             (1<<CS30);
10
  PRR1   &= ~(1<<PRTIM3);
11
  DDRE   |=  (1<<PINE5);
12
}

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