Gast
#5272887
Ich habe zwei solcher ca. 70er-Jahre-Netzteile ergattert, die aber etwas restaurationsbedürftig sind. 30V, 12,5 A, Strom-/Spannungseinstellung über 10-Gang-Potis, mit Crowbar. Relativ kompakte Bauform, großer Schuhkarton, 10 kg, weil mit Thyristorvorregelung. Es gibt die Anleitung dazu auf eserviceinfo: http://www.eserviceinfo.com/downloadsm/64678/philips_pe1515.html Aber leider ist in dieser Anleitung kein Schaltplan, wie bei anderen Typen. Noch "schlimmer": Am Ende des PDF ist eine Sonderinfo von damals angehängt, daß die Schaltung der Geräte geändert wurde, um ein zu schlechtes Schwingverhalten zu verbessern. Ich weiß nun also nichtmal, welche Variante ich habe. (Das hätte einen Einfluß auf die externe Beschaltung bei Parallel/Serienschaltung.) Fluke soll solche PE-Netzteile damals auch vertrieben haben, aber auch mit der Suche hatte ich keinen Erfolg. Zum ähnlichen Netzteil PE1512 gibt es zwar einen Schaltplan, aber das hat einen fest angeschlossenen Netztrafo und nur eine nachlagerte Thyristorregelung auf der Niederspannungsseite. Während bei meinem Modell bereits die Netzspannung in einem fetten Elko vorgeregelt wird. Vielleicht hat jemand einen Schaltplan von einem ungefähr ähnlichen Gerät? HP hat glaub auch ein "berühmtes" Netzteil mit dieser Art Regelung? Das PE1505 hat 7,5V, 40A und sieht äußerlich identisch zu meinem aus. Nur habe ich dafür gar nichts im Netz gefunden (Elektrotanya, Bama.) Das eine Gerät funktioniert zum Glück, zumindest oberflächlich betrachtet (also noch nichts gemessen oder gar mit dem Oszi nachgeprüft.) Beim anderen sind aber deutliche Korrosionsspuren an zwei offenen Kohletrimmern, und viele Kondensatoren sind brüchig (dieser flache "eingetauchte" Typ mit den Farbstreifen, vermutlich gewickelte Papiertypen). Bevor ich das durch voreiliges Anschließen in die Luft jage würde ich gerne systematisch vorgehen können. Besonders was man mit den zwei Trimmern wohl abgleicht.