Gibt es Sockel, um Widerstände auszutauschen?

Gast #6009482
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Hallo zusammen,

ich suche nach einem Sockel, wo man Widerstände innerhalb einer 
Schaltung aufsetzen kann. Ich habe da ein Projekt, wo man mit 
Widerständen experimentieren muss. Ich würde gerne die Widerstände 
jedesmal in der Schaltung austauschen wollen. Gibt es dazu etwas? Ob es 
SMD oder THT Widestände sind spielt keine Rolle.

MfG
#6009507
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GEKU schrieb:
> Ich würde bei THT eine Buchsenleiste verwenden.
>
> https://www.reichelt.at//2/index.html?ACTION=2&GROUPID=7435&START=0&OFFSET=16&;;
>
> Welche hängt vom Drahtdurchmesser und von der Anzahl ab.

Universal wird es, wenn man die Widerstände an eine Stiftleiste anlötet 
und die in die Buchse steckt. Dazu wären SMD-Widerstände sogar recht gut 
geeignet, die zwischen die Anschlüsse der Stifte passen.
Gast #6009526
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Mathias H. schrieb:
> SMD-Widerstandshalter für Mini-MELF:
> 
https://www.buerklin.com/de/Produkte/Passive-Bauelemente/Widerst%C3%A4nde/SMD-Widerst%C3%A4nde/SMD-Widerstandshalter/p/07E200

Vielen Dank für die hilfreichen Antworten.

Ich habe sie nun endlich gefunden. Diese wären gut geeignet:

https://www.mouser.de/ProductDetail/Littelfuse/0154002DR?qs=sGAEpiMZZMtxU2g%2F1juGqTUHkjcTDwEduexGhOX%252B3J4%3D

Welche Größen passen denn da nun rein? Sind es 0402 Widerstände?

MfG
Gast #6009557
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Donut schrieb:
> Welche Größen passen denn da nun rein? Sind es 0402 Widerstände?
>
> MfG

Datenblatt lesen?

Das Serie 154 Datenblatt (Fuse Block + Fuse) lehrt einen das in dem Fuse 
Assembly eine 453 oder 454 Sereis Littlefuse Nano2 Fuse passt.

Sucht man danach kommt man wohin? Genau zum Datenblatt der genannten 
Sicherungsserie.

Und was findet man da drin?

Ja genau, Maßzeichnugnen.

Und ich glaube zu wissen das 0402 nicht annähernd 6,1 x 2,69 mm haben ..



Jetzt sorry, aber muss man heutzutage jeden alles vorkauen? Zu faul zum 
suchen oder zum lesen?


https://www.mouser.de/datasheet/2/240/Littelfuse_Fuse_154_154T_154L_154TL_Datasheet.pdf-365375.pdf

https://m.littelfuse.com/~/media/electronics/datasheets/fuses/littelfuse_fuse_451_453_datasheet.pdf.pdf

https://m.littelfuse.com/~/media/electronics/datasheets/fuses/littelfuse_fuse_452_454_datasheet.pdf.pdf
#6009575
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Donut schrieb:

> ich suche nach einem Sockel, wo man Widerstände innerhalb einer
> Schaltung aufsetzen kann. Ich habe da ein Projekt, wo man mit
> Widerständen experimentieren muss.

Es gibt die gedrehten Kontakte, die man in den IC-Fassungen hat,
auch einzeln, Die kann man dann in ein Loch der Platine löten.
Wenn man die nicht extra bestellen will, kann man auch mit
einem Seitenschneider eine IC-Fassung "knacken".
#6009597
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Donut schrieb:
> Ich würde gerne die Widerstände
> jedesmal in der Schaltung austauschen wollen. Gibt es dazu etwas?

Das macht man eigentlich ein bisschen anders. Entweder, wie schon jemand 
sagte, ein Trimmer / Potentiometer, oder man schließt eine 
Widerstandsdekade an. Eine Widerstandsdekade ist ein in Schritten 
einstellbarer Widerstand.

Widerstandsdekaden gibt es in, mit und für alle möglichen Formen, 
Größen, Genauigkeiten, Einstellbereichen und Belastbarkeiten. Preislich 
ist dabei alles drin, von 10 Euro bis ein paar 1000 Euro, je nachdem was 
man so braucht.
Gast #6009608
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Dietrich L. schrieb:
> Universal wird es, wenn man die Widerstände an eine Stiftleiste anlötet
> und die in die Buchse steckt. Dazu wären SMD-Widerstände sogar recht gut
> geeignet, die zwischen die Anschlüsse der Stifte passen

Diese Lösung finde ich sehr  gut .

Dann könnte man durch Parallelschaltung eines zweiten Widerstandes |:| 
Toleranzen ausgleichen oder sogar Widerstandswerte außerhalb der E-Reihe 
bilden:

https://www.changpuak.ch/electronics/calc_06.php
#6009863
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Eine Lösung, die wenig kostet und schnell zur Hand ist:

Nimm gewöhnliche IC-DIL-Fassungen. Handelsüblich sind sie mit 8 bis 20 
Pins, und die meisten sind (!)stapelbar(!).

Eine Fassung lötest du wie gewöhnlich in die Platine ein, dann steckst 
du die Zweite dort hinein und lötest an den auf der Oberseite 
herausschauenden Kontakten die benötigten Widerstände, Kondensatoren, 
Transistoren etc. fest.
Bei Schaltungsänderungen tauscht du einfach dieses steckbare "Modul" 
komplett aus.
#6009884
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Hp M. schrieb:
> Bei Schaltungsänderungen tauscht du einfach dieses steckbare "Modul"
> komplett aus.

Hier mal ein Bild einer kleinen Schaltung, die ich vor langer Zeit auf 
diese Weise aufgebaut hatte.
Modul mit mechanisch großen und eng tolerierten Folienkondensatoren in 
dem einem Sockel, deren Wert es auszuprobieren galt, und SMD-Widerstände 
in dem anderen Modul.
Der 8-Beinige ist ein PIC12F675.
Angehängte Dateien:
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #6012943
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Rainer V. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> sondern es sind "bedrahtete Widerstände ohne
>> Anschlussdrähte"
>
> Das tollste, was ich seit langem gehört habe...sorry, könnte mich
> kringeln...

Dann schaue Dir doch einfach die Historie von SMD-Bauelementen an. Der 
wichtigste Anlass, SMD (damals noch "planar mounting" genannt) überhaupt 
zu entwickeln, waren die Saturn- und Apollo-Projekte. Damals(tm) wäre es 
für die Hersteller ein gewaltiges technisches Risiko gewesen, komplett 
neue Gehäusetypen zu entwickeln, ohne zu wissen, ob sich der neumodische 
SMD-Kram wirklich durchsetzen und wie die Qualität sein wird. Selbst in 
den frühen 1980er Jahren waren SMD-Bauelemente auch noch wesentlich 
teurer als bedrahtete.

Bei Dioden im MELF-Gehäuse sieht man ganz besonders gut, welchen 
Ursprung sie haben, nämlich die äquivalenten Typen im bedrahteten 
Glasgehäuse:

https://en.wikipedia.org/wiki/Metal_electrode_leadless_face#/media/File:Mini-MELF_diode.jpg

Die heute üblichen Chip-Bauformen wurden eher für Hybrid-Schaltkreise 
entwickeln.
#6013038
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Andreas S. schrieb:
> Der
> wichtigste Anlass, SMD (damals noch "planar mounting" genannt) überhaupt
> zu entwickeln, waren die Saturn- und Apollo-Projekte

Ja Mann, und es ist trotzdem so lustig wie Klopapierrolle ohne 
Klopapier! Oder wie der Engländer sagt: A cup of tea without sugar. 
Sorry Sir, sugar is out...Oh, then tea without milk...
Kapiert? Gruß Rainer
#6014602
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Rainer V. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Der
>> wichtigste Anlass, SMD (damals noch "planar mounting" genannt) überhaupt
>> zu entwickeln, waren die Saturn- und Apollo-Projekte
>
> Ja Mann, und es ist trotzdem so lustig wie Klopapierrolle ohne
> Klopapier! Oder wie der Engländer sagt: A cup of tea without sugar.
> Sorry Sir, sugar is out...Oh, then tea without milk...
> Kapiert? Gruß Rainer

Den kenne ich anders:

Keine Gurken haben wir nicht, hier gibt's nur keine Kartoffeln. 
Versuchen Sie es gegenüber, da bekommen Sie auch keine Gurken.

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