Arduino oder Clone? BMP085 an USB

OP #2420116
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Hallo!

Ich würde gerne einen BMP085 [1] über USB an einem PC verwenden. Der 
Sensor kann über i2C angesprochen werden.

Da die meisten USB-2-I2C-Interfaces um 25 EUR kosten, könnte ich gleich 
zu einem Arduino oder Clone greifen. Zum Glück gibt es hier auch schon 
einiges an Code für den genannten Sensor.

Nun frage ich mich, welchen Arduino oder Clone ist verwenden sollte. Ich 
möchte eigentlich nur die "rohen" Daten aus dem Sensor lesen und die 
komplette Berechnung im PC durchführen. Der "Adapter" muss also nicht 
die Berechnungen durchführen, muss aber unbedingt am USB-Port laufen 
(der Sensor soll am Netbook mobil sein).

Ich kenne mich mit Elektronik nur sehr rudimentär aus, würde also einen 
Fertigbausatz bevorzugen (die Kabel zwischen Arduino und dem BMP085 auf 
einem Breakout-Board bekomme ich aber noch hin G).

Liebe Grüße
Lars-Daniel

Referenzen:
[1] http://www.bosch-sensortec.com/content/language1/html/3477.htm
Gast #2420657
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>> funzt super: http://sprut.de/electronic/pic/projekte/usb4all/usb4all.htm
> Sieht sehr interessant aus. Gibt es das auch schon fertig aufgebaut
> mit integriertem Bootloader und Firmware?

fertig ist mir nicht bekannt. Platinen kannst du da machen lassen 
Beitrag "Platinen für 25ct / cm²"

Einen PIC programmiert Dir sicher ein freundlicher Mitleser, der PIC-Fan 
ist. Alles zusammen: wohl unter 10 Euro ...
Gast #2421879
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>> Ich sehe das doch richtig, dass an den I2C-Interface des usb4all
>> 3.3V anliegen, oder?
> Wo siehst Du das? Aus dem Schaltbild im Handbuch geht es nicht hervor.

Der BMP085 hat eine max. Vdd von 3.6 Volt. Du müsstest also den µC im 
usb4all mit max 3.6 Volt betreiben. Das könnte man z.B. mit einem LT 
1117 CST-3.3, also einer Vdd von 3.3 Volt erreichen.
OP #2421983
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bingo schrieb:
> Wo siehst Du das? Aus dem Schaltbild im Handbuch geht es nicht hervor.

Im Handbuch steht: "Auf den Datenleitungen beträgt der Signalpegel aber 
0V oder 3,3V."

Edit: Patsch... davor steht, dass Vbus +5V hat :-)

tt2t schrieb:
> Der BMP085 hat eine max. Vdd von 3.6 Volt. Du müsstest also den µC im
> usb4all mit max 3.6 Volt betreiben. Das könnte man z.B. mit einem LT
> 1117 CST-3.3, also einer Vdd von 3.3 Volt erreichen.

Oh weh, eben das wollte ich vermeiden... Muss das wohl doch als Auftrag 
vergeben.
Gast #2424587
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Moin

Ich habe letztens für so etwas einen Arduino genommen.
Die Hardware gibt es für 23 Euro von der Stange. Für weitere 8 Euro gibt 
es ein passendes Gehäuse dazu. USB-Kabel an den PC und fertig.

Für I2C werden die 2 entsprechenden Leitungen oben in den Arduino 
gesteckt. VCC und GND verbunden, und schon ist die Hardware bereit.

Die Software sind gute 20 Zeilen, und schon kommen die Daten an den PC. 
Der Aufwand ist in 2 Stunden erledigt.

>> Code-Fragment, viel mehr ist nicht nötig:

  // set the register
  Wire.beginTransmission( PCA8574Address );
  Wire.send( 0);
  Wire.endTransmission();

  // short wait on the bus
  delay(14);

  // read the value
  Wire.requestFrom((int)PCA8574Address, 1);

  if(Wire.available() )
  {
    // set result, when available
    uc_Data = Wire.receive();
    i_Result = 1;
  }
  else
  {
    i_Result = 0;
  }
#2425535
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Da der BMP085 I²C spricht kannst du das auch direkt mit einem FT232H 
verwenden und dessen MPSSE benutzen. Den gibts für 3,20 bei R***.

Für Windows/Linux findest du unter 
http://www.ftdichip.com/Support/SoftwareExamples/MPSSE/LibMPSSE-I2C.htm 
mehr Infos unter OS X hab ich die Tage mal nen LM75 ausgelesen 
(http://www.twam.info/hardware/i%C2%B2c-via-usb-on-os-x-using-ft232h).
OP #2425643
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Tobias Müller schrieb:
> Da der BMP085 I²C spricht kannst du das auch direkt mit einem FT232H
> verwenden und dessen MPSSE benutzen. Den gibts für 3,20 bei R***.

Ist das der Standard USB-2-RS232 Wandler? Davon habe ich sogar noch
eine Menge in Kabelform hier liegen :-)

Trotzdem bekomme ich es alleine nicht gebastelt. ich habe ehrlich
keine Ahnung vom Löten und von der Elektronik dahinter. Das überlasse
ich lieber Leuten, die sich damit auskennen und Spaß daran haben.
Ich habe mir einmal die FInger an 'nem Lötkolben verbrannt und seitdem
bekomme ich sofort Gänsehaut, wenn ich einen sehe.

Ansonsten habe ich auch noch USB-2-TTL (5V und 3.3V) hier liegt,
aber das passt wohl nicht...

> Für Windows/Linux findest du unter
> http://www.ftdichip.com/Support/SoftwareExamples/MPSSE/LibMPSSE-I2C.htm

Danke, das sieht interessant aus. Ich werde es wohl hauptsächlich
unter Linux einsetzen.

> mehr Infos unter OS X hab ich die Tage mal nen LM75 ausgelesen
> (http://www.twam.info/hardware/i%C2%B2c-via-usb-on-os-x-using-ft232h).

Sehr nett! Hast Du eigentlich mal verfolgt, ob ein analoger Sensor mit
nachgeschaltetem ADC mit 17 oder mehr Bit besser ist, als direkt einen
digitalen zu verwenden? Klar, die Schaltung wird aufwändiger....
#2425684
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Lars-Daniel Weber schrieb:
> Ist das der Standard USB-2-RS232 Wandler? Davon habe ich sogar noch
> eine Menge in Kabelform hier liegen :-)
Ja. Man muss nur aufpassen, dass das du wirklich nen FT232H hast und 
nicht FT232B oder FT232R.

Lars-Daniel Weber schrieb:
> Sehr nett! Hast Du eigentlich mal verfolgt, ob ein analoger Sensor mit
> nachgeschaltetem ADC mit 17 oder mehr Bit besser ist, als direkt einen
> digitalen zu verwenden? Klar, die Schaltung wird aufwändiger....
Das war lediglich ein Test wie einfach das mit dem FT232H geht. Aktuell 
verwende ich sogar auch den BMP085. Allerdings an einem AVR :)
OP #2425698
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Tobias Müller schrieb:
> Das war lediglich ein Test wie einfach das mit dem FT232H geht. Aktuell
> verwende ich sogar auch den BMP085. Allerdings an einem AVR :)

Das wäre mir auch recht, da man so z.B. autonom auf eine SD-Card loggen
könnte. Ist dein Projekt offen?

Blöd für mich ist halt, ich brauche immer jemanden, der mir das dann
zusammenbauen kann :p

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