ich benötige mal etwas Technisches Know How.
Aktuell wird ein µC gesucht, welches USB Funktionalität mitsich bringt und dann die Signale als RS232 ausgibt und zurück.
Gibt es dazu denn noch Alternativen, oder Kollegen im DIP Format?
MCP2200 und MCP2221A gibts auch als DIL. Alles andere gibts nicht als DIL.
Welche Chips würdest Ihr nehmen?
Ich sehe hier keinen Nennenswerten Unterschied.
Oh doch:
FT232R ist einer der Chips, von denen am meisten Fälschungen draußen sind. Die neueren FT230/FT231 sind in dieser Weise noch nicht negativ auffällig geworden, genauso wie die Microchip Chips.
Der FT232R gibt den kompletten Satz an Modemsignalen raus, also auch DTR/DSR/DCD/RI. Der MCP2200 keinnt nur TXD/RXD/RTS/CTS. Der MCP2221A kann nur TXD/RXD, also kein Hardware-Handshake.
Der FT232R braucht wie alle FTDI-Chips proprietäre Treiber. MCP2200 und MCP2221A implementieren die USB-Standardklasse CDC-ACM für den UART und HID für die GPIO-Pins. Diese Treiber sind überall im Lieferumfang enthalten, auch z.B. bei MacOS. Windows 7 braucht ein INF-File, hat aber den Treiber bereits an Bord.
MCP2200 und MCP2221A sind auf 115200 BPS beschränkt, die FTDI-Chips können auch höhere Geschwindigkeiten.
Aktuell wird ein µC gesucht, welches USB Funktionalität mitsich bringt
und dann die Signale als RS232 ausgibt und zurück.
Diese USB-Seriell-Wandler würde man normalerweise nicht aus Mikrocontroller bezeichnen, weil man sie nicht umprogrammieren kann, obwohl rein technisch wahrscheinlich ein (maskenprogrammierter?) Mikrocontroller drin ist.
Also suchst du nach einem programmierbaren Mikrocontroller mit USB-Funktion oder einen gewöhnlichen USB-Seriell-Chip?
Viele Mikrocontroller haben mittlerweile USB-Peripherie eingebaut und es ist recht einfach per Software einen Serial Port (USB-CDC-ACM) oder ein eigenes USB-Protokoll (flexibler) zu implementieren (unter Verwendung von Libraries), was auch den zusätzlichen IC spart.
Der Niklas hatte hier im Forum mal eine Firmware in C++ für den STM32F103 veröffentlicht, die das gleich mit drei seriellen Ports macht. Dazu hat er einen umfangreichen Artikel in der Artikelsammlung geschrieben.
ich brauche lediglich nur die Wandlung USB-Seriell.
Die Seriellen Signale werden dann von einer Anderen Schaltung weiterverarbeitet.
Anforderungen sind neben der Wandlung der Signale auch der Anschluss von TX-/Rx LEDs.
Ansonsten fällt mir spontan nichts ein.
Was hat es eigentlich laut Datenblatt mit den EEPROMS auf sich?
Der FTDI hat doch einen kleinen 256k Integriert?
Dieser ominöse EEPROM wird doch nur benötigt wenn das Ding einen "Namen" etc bekommt, oder wird dieser bei der Erstprogrammierung in den Chip gebrannt?
Gibt es dazu denn noch Alternativen, oder Kollegen im DIP Format?
Ziemlich viele, ziemlich kleine uController, z.b. attiny2313 wurde gerne fuer sowas hergenommen, oder auch uController, die tatsaechlich etwas USB-HW an Bord haben.
Welche Chips würdest Ihr nehmen?
Ich sehe hier keinen Nennenswerten Unterschied.
Ist wie bei der richtigen Weinbrandmarke fuer "wenn Dr. Menke kommt":
"So riesig werden die Unterschiede nicht sein"
"Riesig nicht, aber fein".
Was hat es eigentlich laut Datenblatt mit den EEPROMS auf sich?
Der FTDI hat doch einen kleinen 256k Integriert?
Dieser ominöse EEPROM wird doch nur benötigt wenn das Ding einen "Namen"
etc bekommt
genau. Ohne EEPROM kannst du Chips nur an ihrer Seriennummer unterscheiden.
ich brauche lediglich nur die Wandlung USB-Seriell.
Was hat es eigentlich laut Datenblatt mit den EEPROMS auf sich?
Bei den FT23... musst du dich darum nicht kümmern, die funktionieren für deine Standard-Anwendung einfach so und haben auch ab Werk eine echte Seriennummer. Beim FT230XS gehört die RX-LED an den Pin CBUS1 und die TX-LED an CBUS2 -- das z.B. /könnte/ man im EEPROM anders konfigurieren.
Mikrocontroller bezeichnen, weil man sie nicht umprogrammieren kann,
obwohl rein technisch wahrscheinlich ein (maskenprogrammierter?)
Mikrocontroller drin ist.
der MCP2221 hatte ich garnicht auf dem Schirm. Allein seine Bauform finde Ich schon praktisch, daher werde ich mich mal zum Testen für diesen 14 Beiner Entscheiden :-).
Jetzt ein "paar" gaaaaanz Blöde Fragen ;-).
Laut Datenblatt kann er entweder aus der USB Spannung selbst, oder mit einem 3,3V Regler / 5V Regler mit Spannung extern versorgt werden.
Reichen hier 100nF zwischen VDD/GND und ein 10µF/16V Elko zwischen VBUS-VDD/GND Aus ?
Bin Ich Richtig der Annahme wenn er sich am PC nach dem Anstöpseln als MCP2221 Blabla Meldet ich nichts Programmieren muss, sondern erst wenn er Kevin BlaBla heißen soll?
Und zu guter letzt? Die Erstkonfiguration, wo auch die RX/TX Leds Konfiguriert werden, das geschieht wo? Denn von Haus aus wird er ja wohl die LEDs nicht ansteuern....
Reichen hier 100nF zwischen VDD/GND und ein 10µF/16V Elko zwischen
VBUS-VDD/GND Aus ?
Ich würde parallel zum Elko auch einen 100nF Keramik-Kondensator packen, weil Elkos ein bisschen träge sind.
Steht auch so im Datenblatt:
"VUSB: USB Power pin (internally connected to 3.3V); should be locally bypassed with a high-quality ceramic capacitor".
Bin Ich Richtig der Annahme wenn er sich am PC nach dem Anstöpseln
als MCP2221 Blabla Meldet ich nichts Programmieren muss
Steht im Datenblatt:
"Enumerates as a Composite USB Device (CDC and HID) Using Standard Drivers for Virtual Com Port (VCP) on the following Windows ® Operating Systems: XP ® (SP3), Vista®, 7, 8, 8.1 and 10"
Ergänzung: Linux hat dafür auch einen Standard Treiber.
Die Erstkonfiguration, wo auch die RX/TX Leds
Konfiguriert werden, das geschieht wo?
Steht im Datenblatt:
GP0 und GP1 steuern die LEDs an (factory default)
Das Datenblatt habe ich doch gelesen ;-)
Nur Teilweise habe Ich das Widersprüchlich verstanden...
Alles Klar :) Dann werde ich mal mein Glück versuchen Damit.
Das einzige was jetzt nicht gezeigt wird ist der Anschluss der LEDs:
Es heißt im Datenblatt bei High wäre 0 und Low wäre 1, dann heißt das für mich das der Anschluss nach GND Gezogen wäre bei Aktivität?
"This pin will pulse low or high (depending on the chip
configuration settings, see CHIPSETTING0 register for
details) for a period of time (a few milliseconds)"
Und
"Rx/Tx inactive high and active low (factory default)"
Jetzt ein "paar" gaaaaanz Blöde Fragen ;-).
Laut Datenblatt kann er entweder aus der USB Spannung selbst, oder mit
einem 3,3V Regler / 5V Regler mit Spannung extern versorgt werden.
Reichen hier 100nF zwischen VDD/GND und ein 10µF/16V Elko zwischen
VBUS-VDD/GND Aus ?
nein. VUSB musst Du auch berücksichtigen. Schau ins Datenblatt. Hängt davon ab, ob Du 5V Bus powered, 5V Self Powered oder 3.3V Self Powered haben willst. Und statt einem Elko würde ich einen keramischen Kondensator nehmen. Elkos hat man genommen, als es noch keine Keramikkondensatoren mit so hohen Kapazitäten gegeben hat.
Bin Ich Richtig der Annahme wenn er sich am PC nach dem Anstöpseln als
MCP2221 Blabla Meldet ich nichts Programmieren muss, sondern erst wenn
er Kevin BlaBla heißen soll?
genau. Der UART ist immer da. Die GPIOs musst Du mit dem Tool konfigurieren.
Und zu guter letzt? Die Erstkonfiguration, wo auch die RX/TX Leds
Konfiguriert werden, das geschieht wo? Denn von Haus aus wird er ja wohl
die LEDs nicht ansteuern....
Hab ich selbst schon getestet, Treiber wurde automatisch erkannt.
Das habe ich mir mal angesehen, sieht auf den 1. Blick interessant aus. Der Autor schreibt, dass auch die 4 Handshake-Leitungen bedient würden DTS/DRS/RTS/CTS, im Pinout ist aber nur DTR angeführt. Und was bitteschön heisst bei einem PIC-Projekt "arduino ready", sogar bei der HEX-Datei???
ich habe mal etwas mit der DIP Variante Experimentiert und bin begeistert.
Jetzt brauch ich allerdings Hilfe mit meinem Target3001 Projekt.
Ich habe 2 Platinen.
Die Frontplatine welche schonmal die USB Kommunikation und ansteuerung der LEDs sowie einen Spannungswandler beinhaltet, ist soweit gelayoutet.
Kann mir da jemand helfen wie ich das am Sinnvollsten verdrahte?
Die Anderen LEDs erstmal in Ruhe lassen, es geht erstmal nur um den MCP2221 und seinen LEDs.
Und was ist jetzt Deine konkrete Frage? Was willst Du "verdrahten", was willst Du erreichen?
Daß die UART-Leitungen der USB-UART-Bridge nicht angeschlossen sind, dürfte Dir klar sein (das sind URx und UTx). Da der Schaltplanschnipsel aber nichts enthält, woran man die anschließen könnte ...
Soll die Schaltung nur "self-powered" funktionieren, d.h. /nicht/ über USB mit Spannung versorgt werden?
Und was ist jetzt Deine konkrete Frage? Was willst Du "verdrahten", was
willst Du erreichen?
Daß die UART-Leitungen der USB-UART-Bridge nicht angeschlossen sind,
dürfte Dir klar sein (das sind URx und UTx). Da der Schaltplanschnipsel
aber nichts enthält, woran man die anschließen könnte ...
Soll die Schaltung nur "self-powered" funktionieren, d.h. /nicht/ über
USB mit Spannung versorgt werden?
Das die Leitungen URx und UTx nicht angeschlossen sind, ist Richtig, da muss ich mir eine andere Lösung überlegen, wie das Signal am besten zur Anderen Platine kommt.
Der Chip soll mit +5V aus dem Wandler versorgt werden und nicht aus der USB Schnittstelle.
Das die Leitungen URx und UTx nicht angeschlossen sind, ist Richtig, da
muss ich mir eine andere Lösung überlegen, wie das Signal am besten zur
Anderen Platine kommt.
Gut. Und, was ist jetzt dann noch Deine Frage? Wobei brauchst Du konkret Hilfe?
Das die Leitungen URx und UTx nicht angeschlossen sind, ist Richtig, da
muss ich mir eine andere Lösung überlegen, wie das Signal am besten zur
Anderen Platine kommt.
Gut. Und, was ist jetzt dann noch Deine Frage? Wobei brauchst Du konkret
Hilfe?
Ich brauche Konkret hilfe, bei der Layout gestaltung auf der Platine, dasss noch genügend Platz nachher ist damit ich die
LED Signale noch heranführen kann und 4 Kontakte des Sub-D Steckers abführen kann.
Tja, dabei kann Dir dann nur noch jemand helfen, der auch Dein Layout sehen kann, und weiß, was Du mit "Sub-D-Stecker" meinst.
In Deinem Schaltungsschnipsel ist keiner zu sehen (oder soll das etwa "K2" sein?).
Wenn Du in Geräte Sub-D-Stecker einbaust, solltest Du für die nicht völlig willkürliche Belegungen und Signalverteilungen ausdenken, oder aber Du musst ein großes Schild dranmachen, daß das eben /keine/ serielle Schnittstelle im üblichen Sinn ist.
Tja, dabei kann Dir dann nur noch jemand helfen, der auch Dein Layout
sehen kann, und weiß, was Du mit "Sub-D-Stecker" meinst.
In Deinem Schaltungsschnipsel ist keiner zu sehen (oder soll das etwa
"K2" sein?).
Wenn Du in Geräte Sub-D-Stecker einbaust, solltest Du für die nicht
völlig willkürliche Belegungen und Signalverteilungen ausdenken, oder
aber Du musst ein großes Schild dranmachen, daß das eben /keine/
serielle Schnittstelle im üblichen Sinn ist.
Dein Schaltplanschnipsel sagt anderes. Da ist P5 GND bzw. Masse, und /nicht/ -24V. Und das ist auch die Masse, auf die sich die Ein- und Ausgänge Deiner USB-UART beziehen. Es gibt keine getrennten Massen für Sende- und Empfangsdaten.
Was soll "Wagenbus" sein? Ein eigener "Standard"? Womit soll das kommunizieren, welche Leitungslängen willst Du verwenden?
Dein Schaltplanschnipsel sagt anderes. Da ist P5 GND bzw. Masse, und
/nicht/ -24V. Und das ist auch die Masse, auf die sich die Ein- und
Ausgänge Deiner USB-UART beziehen. Es gibt keine getrennten Massen für
Sende- und Empfangsdaten.
Was soll "Wagenbus" sein? Ein eigener "Standard"? Womit soll das
kommunizieren, welche Leitungslängen willst Du verwenden?
Der Wagenbus ist ein Eigender Standart nach VDV300. Und tut hier jetzt mit dem USB Teil nichts zur Sache.
Masse/GND ist doch dasselbe, hier soll halt + und - 24 Spannung angelegt werden welche dann vom Wandler auf 5V herunter reduziert werden.
Der Wagenbus ist ein Eigender Standart nach VDV300.
Was soll das sein?
Nein Die signale kommen da nicht direkt drauf, sollen auch woanders hin :-) Keine Angst, der teil ist schonj fertig.
Der USB Teil habe ich mal nach mehrmaligem Lesen mal überarbeitet. Es gejlen noch 2 Pins für die Übertragung Rx Tx und die LEDs. Das bekomme ich noch hin..
Für den RST Pin habe ich mal einen 4,7kO Widerstand davor gesetzt. So sollte es doch funktionieren oder?
Der schnellste Weg was kaputt zu machen.
VBus mit 5V zu verbinden wenn da noch ein 5V Regler im Design ist, ist keine gute Idee. Versu7ch einfach mal einen kompletten Schaltplan zu erstellen. Ist ja nicht so viel.
Versu7ch einfach mal einen kompletten Schaltplan zu
erstellen.
Und vor allem einen lesbaren. Der Schnipsel hier ist ja besonders unlesbar, durch die geniale Idee, das Symbol der USB-UART waagerecht anzuordnen, kann man nur erahnen, was gemeint sein kann.
Wie man Signale /nicht/ führen soll, sieht man in Deinem Schnipsel auch, das Gewurschtel um den Masse-Anschluss der USB-UART ist besonders "schön".
Versu7ch einfach mal einen kompletten Schaltplan zu
erstellen.
Und vor allem einen lesbaren. Der Schnipsel hier ist ja besonders
unlesbar, durch die geniale Idee, das Symbol der USB-UART waagerecht
anzuordnen, kann man nur erahnen, was gemeint sein kann.
Wie man Signale /nicht/ führen soll, sieht man in Deinem Schnipsel auch,
das Gewurschtel um den Masse-Anschluss der USB-UART ist besonders
"schön".
Am UART sizt eine andere Schaltung dran, Ich Entwerfe diese Platine nur, weil das eigentliche Original kaputtgegangen ist und ein Ersatz zu teuer wäre. Das Ganze ist von einem Wandler welcher sowohl Datenpakete vom PC an die Steuerung sendet als auch Datenpakete von der Steuerung zum Wandler und von dort zum PC.
Was den Schaltplan anbetrifft:
Ich kann es versuchen.
Abgesehen davon sollte es doch egal ein, ob ein Bauteil im Schaltplan längs quer oder diagonal ist, solange doch klar zu erkennen ist, wo welches Signal hingeht.
Abgesehen davon sollte es doch egal ein, ob ein Bauteil im Schaltplan
längs quer oder diagonal ist, solange doch klar zu erkennen ist, wo
welches Signal hingeht.
Nein. Die Beschriftungen sind dann noch unlesbarer.
Und so, wie Du in Deinem neuen Schaltplanschnipsel den Widerstand R10 gesetzt hast, ist das auch einfach nur schlecht lesbar. Man führt keine Signalleitungen durch Bauteile hindurch, und auch nicht direkt auf ihrer Randlinie entlang.
Was ist mit dem 5V Regler gibts den nicht mehr? Im Moment hast du ein Buspowered Device. Das willst du aller Wahrscheinlichkeit nicht. Die LED Vorwiderstände sind viel zu klein. Zur Optik hat Harald schon was gesagt.
Der Bypass Kondensator C2 ist im Ref Design 0.47µF.
Was ist mit dem 5V Regler gibts den nicht mehr? Im Moment hast du ein
Buspowered Device. Das willst du aller Wahrscheinlichkeit nicht. Die LED
Vorwiderstände sind viel zu klein. Zur Optik hat Harald schon was
gesagt.
Der Bypass Kondensator C2 ist im Ref Design 0.47µF.
Den 5V Regler gibts nicht mehr, habe mir was anderes Überlegt. Weil Bus-Powered reicht ja dicke aus.
Die LED Vorwiderstände sollten besser 1k sein oder?
Aber nach meiner Rechnung sind doch 150O Richtig, wenn die Bezugsspannung 5V ist, die LEDs einen Durchlassstrom haben von 2,1V und 20mA verbrauchen, oder etwa nicht?
Und wenn Du aus Deinen Schaltplansymbolen die komplett überflüssigen "+"-Kreuzchen entfernst, wird er wenigstens etwas weniger unlesbar.
Die Beschriftung der unbenutzten Anschlüsse der USB-UART ist dank der roten "x" zwar nicht lesbar, aber was Du damit anstellen willst, bleibt ja eh' geheim.