Nimm einen BD675 (677, 679, 681), Darlington, die tun es für sowas ganz
gut, und den Basisstrom kannst du noch unter 1mA herunter schrauben.
Oder mach ne Komplementärstufe aus NPN und PNP, wenn die
Sättigungsspannung UCE am Darlington zu hoch ist.
Ich meine, bei den PICs was von 20mA pro Pin gesehen zu haben, aber da
muß ich mich selbst noch schlau machen. Wenn man mehrere Pins am PIC so
quält, da gibt es auch einen Maximalstrom für den PIC insgesamt, den man
besser nicht strapaziert. Stichwort interner Brown-Out-Detektor, usw..
Die µC-Pins können ja manchmal unerwartet viel: Ein SAB80535 (8051-er)
hat nur ein TTL-Fanout angegeben, was 1,6mA sind. Brutal mit einer LED
ohne Vorwiderstand dran, schaffte der auch 100mA. Die gelbe LED ging
schon in Richtung Orange. Beim Einlesen des Pins geschah mir eine
Merkwürdigkeit, die normalerweise nicht sein dürfte: Er las von dem Pin,
der auf Output geschaltet und Low ist, eine 1 ein, statt einer 0. ;-)
Aber nicht nachahmen. Bei dem µC dachte ich mir, entweder er verreckt,
oder hält jetzt. Den alten NMOS-Typ Stromfresser brauchte ich eigentlich
nicht mehr, aber er lebt weiter, überlebte mein Martyrium.