PIC:_ ICD2 Clone Debugger IC wechseln

OP #623829
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Hallo,

ich habe einen Taiwan Clone des ICD2 Tools und nach einigen hundert 
Wechseln des Betriebsystems (Wechsel zwischen 16er und 18er) wird es 
langsam Zeit sich einen neuen 16F876 zu brennen, der als Debugger Chip 
auf dem Ding sitzt und die Kommunikation zum PC und zum Ziel PIC 
übernimmt.

Wenn man nur ein ICD hat, ist es möglich den Dubugger PIC auszulesen und 
samt Bootloader und in einen neuen PIC zu brennen? Oder geht das gar 
nicht?

Gruss,
Christian
#623834
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Das wird so nicht gehen, genausowenig wie man sich selber nicht in einer 
Schubkarre transportieren kann.

Du kannst ja mal im Datenblatt nachseshen, wieviele Schreibzyklen 
möglich sind. Ich denke, es sind viel mehr als ein paar Hundert.

Andernfalls kannst Du ja den Bootloader von der Microchip Website 
herunterladen, der steht dort zur Verfügung (musst halt suchen, ich 
glaube, in einer Application Note). Und die Firmware selber wird ja eh 
von MPLAB bei Bedarf ins ICD2 geladen.

Du kannst es ja mit einem neuen 16F876 mal versuchen.

Severino
Gast #623903
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Nach einigen hundert mal brauchst du dir noch keine Gedanken zu machen. 
Entspann dich und wenn er nach 5000 mal wirklich die Grätsche macht, 
dann besorgst du die einen neuen PIC, brennst dir mit einem 
low-cost-Brenner den Bootloader drauf und fertig.

Besser: besorge dir schon jetzt einen neuen PIC und brenne den 
Bootloader mit deinem Clone drauf und bewahre ihn gut geschützt auf. Für 
den Fall der Fälle bist du dann gerüstet.
#624174
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Hallo,

es ist schon eine "A" Version. Dieser Stolz Selbstbau Clone ist ja schon 
interessant aber wenn ich daran denke das Ding für 30€ aus China bezogen 
zu haben, in einer Top Qualität mit Steckbrett, Nullcraft Sockel, 5 Pin 
Interface etc. dann lohnt es sich kaum.

Werde dann mal versuchen einen Universalprogrammer aufzutreiben der 
Galep kann es bestimmt auslesen.

Wird aber mal Zeit, dass die Clones USB2.0 anbieten, mit RS232 geht es 
furchtbar langsam, das Debuggen :-( Und Microchip ist einfach ein 
Wucherpreis.

Was die Schreibzyklen angeht, so scheiden sich da wohl die Geister. Ein 
nagelneuer 18F4685 in der Silizium Rev.1 konnte nur rund zwei Dutzend, 
dann hatte ich die ersten Vergleichsfehler. Ein Uralter 16F84 von vor 5 
Jahren tut heute noch seinen Dienst und der wurde weiss Gott etliche 
male gebraten. Nur die J/W Versionen von 1999, die ich noch hatte sind 
heute alle kaputt, schade.

Gruss,
Christian
#624315
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Christian J. wrote:
> es ist schon eine "A" Version. Dieser Stolz Selbstbau Clone ist ja schon
> interessant aber wenn ich daran denke das Ding für 30€ aus China bezogen
> zu haben, in einer Top Qualität mit Steckbrett, Nullcraft Sockel, 5 Pin
> Interface etc. dann lohnt es sich kaum.

Muss jeder selbst wissen, ob er China-Müll käuft, Originalware oder es 
selbst bastelt. Ich bevorzuge letzteres.

>
> Werde dann mal versuchen einen Universalprogrammer aufzutreiben der
> Galep kann es bestimmt auslesen.
>

Wozu?

> Wird aber mal Zeit, dass die Clones USB2.0 anbieten, mit RS232 geht es
> furchtbar langsam, das Debuggen :-(

Es gibt Selbstbauversionen mit USB2.0

> Und Microchip ist einfach ein
> Wucherpreis.

Wenn man bedenkt, dass man damit alle verfügbaren Pics brennen und 
Debuggen kann und Microchip einen kostenlosen Austauschservice anbietet, 
falls du das Ding kaputtbekommst, dann ist der Preis völlig 
gerechtfertigt.

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