Zugriffsschutz aufheben!

OP #2619908
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Guten Tag!

Ich darf einen Softwarefehler meines Vorgängers suchen. Nun hat er aber 
das Leseschutzbit aktiviert. Gibt es keine andere Variante, diesen 
Schutz zu umgehen? Es macht auch nichts, wenn das IC nachher defekt 
ist.?!

PIC16F877A Microchip

Vielen Dank und freundliche Grüsse!


M.B.
(Firma: BfEHS) #2619969
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Ich bin mir nicht sicher ob das funktioniert, aber würde nicht Verify 
die Version vergleichen können?

Also dein aktuelles HEX-File in den Programmer laden und mit dem 
HEX-File im uC vergleichen. Ich hatte mal Kontroller von NEC bei denen 
ging das. Ob das bei anderen auch geht?

Grüße aus Berlin
Gast #2619987
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Bei einen Einzelstück wird das doch nicht so heiss gegessen. Da muss man 
halt die Funktion beweisen ud dann ist es meist schon ok.

geht es um (Klein-) Serien hat man doch das Hexfile das man zum Brennen 
nimmt auf dem Rechner.

Wenn ich einen Auslesschutz verwende dann muss der seine Funktion 
genauso erfüllen wie alles anderen Baugruppen auch.

viel Erfolg
Hauspapa
#2620017
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M. B. schrieb:

> wo die Abweichung war. Es bleibt nichts anderes übrig, als neu zu laden,
> und hoffen der Bug tritt nicht mehr auf!

Das wäre dann allerdings ziemlich schlecht.

Im ersten Schritt solltest du ja identifizieren, welche Software 
überhaupt auf dem Chip läuft. Wenn dein reproduzierbarer Fehler mit 
einer neu eingespielten, vorhandenen Version sich nicht mehr zeigt, dann 
weißt du nicht: Ist das was du hast jetzt eine ältere oder eine neuere 
Version?
Du kannst natürlich hoffen, dass du in dem Fall dann eine neuere Version 
hast, die nur nicht auf den IC gespielt wurde. Laut Murphy ist aber 
alles ganz anders :-)

Bugs, die einfach so verschwinden, ohne dass jemand genau sagen kann 
warum und wieso, sind die schlimmsten. Woher weißt du, ob der Bug 
wirklich gefixt wurde oder ob er sich nicht einfach nur an eine andere 
Stelle verlagert hat?
Gast #2621135
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Hallo,

im Prinzip kann man fast alles reengineeren, bzw. man vergibt einen 
solchen Auftrag - es gibt in USA Firmen, die darauf spezialisiert sind, 
und die Geheimdienste können das natürlich auch, soweit sie nicht auf 
dieselben Firmen zurückgreifen.

Das geht aber dann ans Eingemachte: zuerst wird nebenwirkungsfrei das 
Gehäuse entfernt, dann kann man die Metallisierungsebenen analysieren. 
Entweder findet man die Schaltstelle, wo das Auslesen verhindert wird, 
oder man kann die Speicherzellen direkt auslesen.

Das kann aber Zigtausende Dollars kosten und muss sich natürlich lohnen. 
Nur wenige Chips dürften so einen wertvollen Inhalt haben. Neuschreiben 
der Software ist oft billiger.

Gruss Reinhard
Gast #2621167
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Naja, man sollte in seiner Software immer eine Id haben die sich von 
Auslesen lässt, um eben genau zu wissen was auf dem Chip drauf ist.

zb wenn eine Serielle Schnittstelle da ist, das man eine 
Kommandosequence schickt auf die der Chip mit der ID antwortet.

Aber da sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt.

Wichtig ist nur das man als Entwickler lesen kann was da drin ist.
Gast #2621240
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Viele Controller von Microchip haben einen User-ID Speicherbereich von 
einigen Byte, der auch bei aktiviertem Leseschutz noch lesbar ist.

Vielleicht hat der Kollege dort eine Information "versteckt".

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